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Israel und Palästina: Zionismus und Nakba. Zwei Narrative…

Der erste Workshop unserer Reihe »Linke Perspektiven auf den Nahostkonflikt« fand am 08. Juni 2013 in Bremen unter dem Titel Israel und Palästina: Zionismus und Nakba. Zwei Narrative, die einander ausschließen? statt. Wiebke Warkentin, Studienstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung, hat für uns darüber einen kurzen Bericht verfasst.

Bericht über das Tagesseminar „Israel und Palästina: Zionismus und Nakba. Zwei Narrative, die einander ausschließen?“ der Rosa-Luxemburg-Initiative in Bremen

Am 8. Juni 2013 fand in der Rosa-Luxemburg-Initiative in Bremen die Veranstaltung „Israel und Palästina: Zionismus und Nakba. Zwei Narrative, die einander ausschließen?“ statt. Als Auftaktveranstaltung der Seminarreihe „Linke Perspektiven auf den Nahostkonflikt“ bildete sie das Modul zur Geschichte des Nahostkonfliktes und bot somit den Einstieg in weiterführende Seminare des Bildungsmoduls.

Thematisch gegliedert war das Tagesseminar in fünf Blöcke, welche aufeinander aufbauend eine Übersicht über Begrifflichkeiten, den Rahmen des Untersuchungsgegenstandes sowie verschiedene geschichtliche Perspektive gaben und die Diskussionsgrundlage mehrerer Zwischendiskussionen bereiteten.
Inhaltlich beschäftige sich der Workshop mit den Entwicklungen palästinensischer und israelischer Masternarrativen, welche einen wesentlichen Einfluss auf die konfliktären Identitätskonstruktionen haben. Diese Meistererzählungen bestimmen zugleich die nationalen Geschichtsschreibungen und tragen eine wichtige Rolle und Funktion in der öffentlichen Debatte des Konfliktes. Somit dienen sie als Legitimationsgrundlage der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart und haben einen höchst instrumentellen Charakter.

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