Montag, 17. Dezember 2007, im paradox (Bernhardstr. 12, 28203 Bremen) ab 20.00 Uhr, im Clubraum, 1. Stock
In der letzten Veranstaltung des Clubs im Jahr 2007 werden die zurückliegenden Diskussionen und politischen Ereignisse des Jahres reflektiert. Zugleich werden mögliche Programmpunkte für das kommende Jahr vorgestellt, erörtert und gesammelt. Einbezogen werden dabei Überlegungen zu den in der nächsten Zeit bevorstehenden politischen Debatten und der Perspektive linker Organisierung.
Eine Veranstaltung des Club der Rosa-Luxemburg-Initiative
Berichte und Bilder vom ersten NoBorder-Camp in der Ukraine
Mit: NoLager Bremen
Mittwoch, 12.Dezember, 19.30 Uhr, Bonboncafe, Hardenbergstr. 50
Rund 300 AktivistInnen aus über 15 Ländern sind im August 2007 nach Ushgorod im westlichsten Zipfel der Ukraine zum ersten NoBorder-Camp auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion zusammengekommen. In der Veranstaltung soll am Beispiel der Ukraine die Verschiebung der EU-Außengrenzen im östlichen Europa näher beleuchtet werden, auch im Hinblick auf die ökonomische Logik der EU-Osterweiterung. Darüber hinaus möchten wir über die Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen in der Ukraine berichten, insbesondere über das berühmt-berüchtigte Internierungslager Pawschino 30 Kilometer entfernt von Ushgorod. Im letzten Teil der Veranstaltung soll es schließlich um Perspektiven transnationaler Vernetzung von unten gehen, denn eines der erklärten Ziele des Camps war es, bewegungspolitische Kontakte zwischen Ost- und Westeuropa zu vertiefen.
Veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen
Montag, 3. Dezember 2007, im paradox (Bernhardstr. 12, 28203 Bremen)
ab 20.00 Uhr, im Saal, Erdgeschoss
„Die Welt ist wirklich im Arsch, was soll also noch die unwirkliche Ästhetik dazu?“ – Dietmar Dath. An diesem Montag lädt der Club zur ersten von mehreren Jour-Fixe-Veranstaltungen ein, die im Kontext mit den in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative in den letzten Jahren ausgerichteten Kongressreihen „Out of this World“ und „On Rules and Monsters“ steht. Anhand der Mehrteiler „Herr der Ringe“ und „Harry Potter“ werden die Referentin und die Referenten deren popokulturellen Subtext untersuchen und diesen gesellschaftspolitisch verorten. Thematisiert wird hierbei unter anderem die Entwicklung der Fanszene und ihre kreative Verarbeitung des Filmstoffs.
Mit Lisa Kuppler (Krimibüro Berlin), Christoph Spehr (Die Linke) und Benjamin Moldenhauer (Universität Bremen).