Demokratie - Archiv


Geschichte wird gemacht – aber wie und von wem?

Online-Workshop zur Erinnerungskultur
Freitag, 26. Februar 2021, um 19 Uhr
Livestream unter: media.kukoon.de

Das Erinnern an die Verbrechen und ein würdiges Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist und bleibt wichtig. Darin sind sich ein großer Teil der Bremer:innen und auch viele Politiker:innen einig. Doch wie sollten diese Erinnerung(en) eigentlich gestaltet sein? Wie sollten die heutigen Kenntnisse und die geschichtlichen Perspektiven vermittelt werden? Wie können die Auseinandersetzungen um die historischen Orte in unserer unmittelbaren Umgebung aktuell bleiben? Diese und andere Fragen wollen wir als ein Zusammenschluß freier Mitarbeiter:innen am Denkort Bunker Valentin in einem digitalen Forum mit den Gästen diskutieren. Bewusst wollen wir damit die Konvention einer starren Frontalveranstaltung aufbrechen und miteinander ins Gespräch kommen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wollen wir dann abgleichen, wie es um die „gesellschaftliche Verantwortung“ in Bremen und anderswo praktisch bestellt ist. Wer macht diese Arbeit und unter welchen Bedingungen? Wir diskutieren mit einer Aktiven des „Arisierungs“-Mahnmals in Bremen und der Initiative „Geschichte wird gemacht“ aus Berlin. Gemeinsam sollen Grenzen und Chancen einer Geschichtsvermittlung diskutiert werden, die eine lebendige Erinnerungskultur nicht nur beredet sondern umsetzt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet die Veranstaltung online statt.

Eine Veranstaltung von Erinnerungskultur anstellen. Organisierung freier Mitarbeitender am Denkort Bunker Valentin in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon, Erinnern für die Zukunft e.V. und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Der Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download:

Einführung zum autoritären Charakter

23.07.2021, 20:00 Uhr, Diskussionsveranstaltung mit Ingo Elbe
Kulturzentrum Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen bzw. Parkcafé des Kukoon
Voraussichtlich zusätzlich Stream unter live.talpe.org

– Achtet auf aktuelle Ankündigungen

Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den gemeinhin unerwarteten Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen, der gegenwärtig weltweit zu beobachten ist. Knüpft man indes an die Erkenntnisse des frühen Frankfurter Instituts für Sozialforschung zum autoritären Charakter an, so überrascht die Attraktivität der neuen »falschen Propheten« keineswegs. Die Theorie des autoritären Charakters untersucht, wie Menschen unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das Bedürfnis nach Unterwerfung unter irrationale Autoritäten entwickeln und ebenso irrationale Feindbilder hervorbringen. Ingo Elbes Vortrag stellt das ursprüngliche Programm der Autoritarismusforschung vor, wie es von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule, insbesondere von Erich Fromm, in den 1930er Jahren entwickelt wurde.

Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg.  Zuletzt erschienen: „Triebökonomie der Zerstörung. Kritische Theorie über die emotionale Matrix der Judenvernichtung“ im Sammelband „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“ (2020) sowie „Gestalten der Gegenaufklärung. Untersuchungen zu Konservatismus, politischem Existenzialismus und Postmoderne“ (2020).

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Querfront der Herzen: Die Heimatsehnsucht im deutschen Pop

11.06.2021, 20:00 Uhr, Vortrag und Diskussion mit Frank Apunkt Schneider
Kulturzentrum Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen bzw. Parkcafé des Kukoon
Voraussichtlich zusätzlich Stream unter live.talpe.org

– Achtet auf aktuelle Ankündigungen

Seit dem 03.10.1990 wird zurückgeschossen: Die wiedervereinigten Deutschen haben jener Kultur den Krieg erklärt, die im 20. Jahrhundert zum synonym für Heimatlosigkeit, Migration und kulturelle Umvolkung geworden ist. Gegen die Überfremdungslust durch den wurzellosen Pop setzen sie die „deutsche Popidentität“, die 1998 auch gleich von der ersten vollständig popsozialisierten deutschen Regierung in die Pflicht genommen wurde. Im Sommer 2015 gelang es erstmals, die Album-Charts – lange Zeit eine fremdländische Enklave in der hiesigen Alltagskultur – zurückzuerobern: die ersten zehn Plätze wurden von deutschen Produktionen belegt. Ein Novum! Um Pop zum Soundtrack der geistig-moralischen Sesshaftigkeit zu machen, musste seine Spracheinstellung von Englisch auf Deutsch geändert und seine klassischen Themen mit deutscher Ideologie überschrieben werden, die nicht mehr hinaus in die Welt und auch nicht zur anderen Seite durchbrechen will. Der Deutschpop der Gegenwart fühlt sich pudelwohl in der unbedrohlichen und überschaubaren Welt der Identitäten, der Eigenheime und Herkunftskieze, der Familien, Zweierbeziehungen und alles überdauernden Freundschaften; unabhängig davon, auf welcher Seite von „Weltanschauung“ er sich zu befinden glaubt: Rechtsrock, Deutschrap und die bunt-statt-braunen Popdeutschen passen perfekt in jene hysterische Sehnsucht nach Heimat und Zu(sammen)gehörigkeit, die die Deutschen gerade um ihren Verstand und den letzten Rest kritischer Vernunft zu bringen droht.

Frank Apunkt Schneider ist unfreundlicher Plattenhändler, unfreier Autor und selbsternannter Poptheoretiker, Mitherausgeber der testcard und der deutsche Aussenposten der Kulturbewegung monochrom. Aktuelle Veröffentlichung: Deutschpop halts Maul! Für eine Ästhetik der Verkramp-fung, Ventil Verlag 2015.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa- Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Normalität, eine trostlose Hoffnung – Reflexionen zur Pandemie

28.05.2021, 20:00 Uhr diskussionsveranstaltung mit Thomas Ebermann Kulturzentrum Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen bzw. Parkcafé des Kukoon Voraussichtlich zusätzlich Stream unter live.talpe.org – Achtet auf aktuelle Ankündigungen

Im Vergleich haben die Staaten, welche die Coronapandemie nicht verharmlost haben, weniger Todesopfer verursacht. Die Verharmlosung (oder das Bekenntnis zu heroischer Opferbereitschaft) ist, von Ausnahmen abgesehen, weltweit Domäne der Rechten. In den armen Regionen der Welt, wo das soziale Elend der Slums weder Abstandsgebote und erst recht nicht Home-Office denkbar macht – und die Staatskassen nur drakonische Repression erlauben, werden die Toten weder untersucht noch gezählt, sondern verscharrt. Unermittelbar wird sein, wer am Virus gestorben ist und wer am Hunger und Unterversorgung durch die Wirtschaftskrise und ihre Begleiterscheinungen. Das beunruhigt in Deutschland wenige; und nie darf übersehen werden, dass zum guten Zeugnis, das der Regierung ausgestellt wird, auch Zustimmung zur Gnadenlosigkeit gegen Geflüchtete in den Lagern auf den griechischen Inseln und anderswo gehört. Das Versprechen der Herrschaft, Deutschland werde „gestärkt“ aus der Krise hervorgehen, ist, als relative Größe, durchaus chancenreich. Damit geht eine Ideologie der Risiken einher, die Kollateralschäden akzeptiert – also Tote, weggeschlossene Alte und die Angeschlagenen aller Risikogruppen. Noch etwas verdruckst, aber unübersehbar machen Eugenik und Sozialdarwinismus ihren Weg ins Legitime. Hier liegt die Schnittstelle von Liberalismus und dem Faschistoiden, die Linke, als Verfechter:innen des Lebens und des guten Lebens, reflektieren müssen. Die Produktiven, in ihrem (spontanen) Interesse – ökonomisch und im Bewusstsein – ihrem Kapital und dem Gelingen seiner Geschäfte untergeordnet, demonstrieren ihre Verdinglichung („Wir sind Lufthansa“) und Verzichtbereitschaft auf Lohnbestandteile. Die  Normalität verachtenden Gesellschaftskritiker:in-nen stehen im Abseits – und die Tatsache, dass trotz der Gefahren alle, denen das vom Staat nicht untersagt war oder deren Unternehmen nicht die Nachfrage weggebrochen bzw. die Lieferketten gerissen waren, zur Arbeit gingen und gehen, macht ihre Randständigkeit noch deutlicher. Der Referent hält es für einen Irrweg, für Produkte und Dienstleistungen zu fechten, die er für Schrott, überflüssig, schädlich hält – im Namen von Bruttosozialprodukt und Arbeitsplätzen. Er ist Gegner des herrschenden Modells der entsagungsreichen Plackerei und ihrer scheinbaren Entschädigung durch konsumtive Möglichkeiten. Das bedeutet Kritik der Bedürfnisse als Kritik der kapitalistischen Produktionsweise. Die Ankündigung ist auf dem Stand vom Herbst 2020. Die Referent wird auf aktuelle  Entwicklungen seitdem eingehen.

Thomas Ebermann ist Publizist, zuletzt erschien von ihm Linke Heimatliebe. Eine Entwurzelung, Hamburg 2019.In den letzten Jahren war er mit Bühnenauf-führungen wie Heimat – Eine Besichtigung des Grauens (2019) und Herbert Marcuse – Der eindimensionale Mensch wird fünfzig (2014) in Bremen zu Gast.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Pushbacks, Internierung, Zugangshürden – Zum Stand des europäischen Migrations- und Grenzregimes

Vortrag und Diskussion mit Bernd Kasparek am Freitag, 05.02.2021, 19:00 Uhr als Stream: https://media.kukoon.de/


Nach dem katastrophalen Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos hatte die Europäische Kommission erneut einen Neustart in der europäischen Migrations- und Asylpolitik versucht. Der Neue Pakt für Asyl und Migration spitzt jedoch vor allem die Entwicklungen zu, die das europäische Asylsystem seit dem Sommer der Migration 2015 kennzeichnen: Zugangshürden zum Asylsystem und massive Internierung. Der Pakt adressiert jedoch nicht die bestehenden Rechtsverletzungen, die das europäische Grenzregime kennzeichnen: illegale Pushbacks sind an vielen Abschnitten der europäischen Außengrenze zur Normalität geworden, und scheinen von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex stillschweigend geduldet, oder sogar aktiv unterstützt zu werden. Dies ist vor allem deswegen Besorgnis erregend, da die Agentur bis 2027 über ein eigenes Grenzschutzkorps mit 10.000 Grenzschützern verfügen soll. In der Veranstaltung werden all diese Entwicklungen des letzten Jahres skizziert werden, wobei eine Diskussion um Alternativen und Handlungsmöglichkeiten für ein solidarisches Europa von unten nicht zu kurz kommen sollen.

Bernd Kasparek ist seit vielen Jahren Aktivist und Grenzregimeforscher. Sein Buch „Europa als Grenze. Eine Ethnographie der Grenzschutz-Agentur Frontex“ wird im Mai bei transcript erscheinen. Er ist Mitglied des Netzwerks für Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung und der Forschungsassoziation bordermonitoring.eu e.V.


Eine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive

Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive
Buchvorstellung mit Lydia Lierke und Massimo Perinelli
Donnerstag, 17.06.2021, 19:00 Uhr

Der Mauerfall vor 30 Jahren bedeutete eine gewaltvolle Zäsur für migrantisches und jüdisches Leben in Ost und West. Während die einen vereinigt wurden, wurden die anderen ausgeschlossen. Das vorliegende Buch möchte ausgegrenzte Perspektiven auf die deutsch-deutsche Vereinigung wieder sichtbar machen und an die Kämpfe um Teilhabe in den 1980er Jahren, einschneidende Erlebnisse um die Wende und die Selbstbehauptung gegen den Rassismus der 1990er Jahre erinnern. So beinhaltet der Band Geschichten von Bürgerrechts- und Asylkämpfen ehemaliger Gastarbeiter*innen, von Geflüchteten in BRD und DDR, Beiträge über den Eigensinn von Vertragsarbeiter*innen, von damaligen internationalen Studierenden, über jüdisches Leben in Ost und West sowie über die Kämpfe von Sinti und Roma im geteilten Deutschland. Mit Beiträgen von Sharon Adler, Emmanuel Adu Agyeman, Pablo Dominguez Andersen, Felix Axster, Mathias Berek, Gabriel Berger, Róza Berger-Fiedler, Hamze Bytyçi, Leah Carola Czollek, Max Czollek, Nuray Demir, Dostluk Sineması, Gülriz Egilmez, Naika Foroutan, Mirna Funk, Elisa Gutsche, Kathleen Heft, Initiative 12. August, Anetta Kahane, Dmitrij Kapitelman, Kadriye Karcı, Andrea Caroline Keppler, Evrim Efsun Kızılay, Jana König, David Kowalski, Janko Lauenberger, Lydia Lierke, Jessica Massochua, Paulino Miguel, Dan Thy Nguyen, Hannah Peaceman, Massimo Perinelli, Patrice G. Poutrus, Sabuha, Elisabeth Steffen, Ceren Türkmen, Nea Weissberg, Alexandra Weltz-Rombach und Cynthia Zimmermann.
Mit Illustrationen von Nino Paula Bulling und Burcu Türker.

Lydia Lierke, geboren 1990 in Hoyerswerda, ist Politikwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied der „Initiative 6. April“ in Kassel, unterstützt das Bündnis „NSU-Komplex auflösen“ und beschäftigt sich mit der Aufarbeitung deutsch-deutscher Erinnerungspolitik mit dem Schwerpunkt auf Migration. Massimo Perinelli ist Historiker. Er lebt und arbeitet als Referent für Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin. Er ist Mitglied von Kanak Attak, Mitbegründer der Initiative „Keupstraße ist überall“ und hat das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ mitinitiiert. 2018 gab er den Band „Die Macht der Migration“ (2018) heraus.

Eine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Das faschistische Jahrhundert

Buchvorstellung und Diskussion mit Felix Schilk und Volkmar Wölk als Stream hier!
Freitag, 29.01.2021, 19:00 Uhr

„Wer das Wesen des Faschismus erkennen will, muss zurück zu dessen Wurzeln“ ­– so der Faschismusforscher Zeev Sternhell. Gleiches gilt für die europäische Neue Rechte. Aus welchen Gründen ist sie wann und wo mit welchen Zielen entstanden? Wo liegen ihre geistigen Wurzeln? Betreiben die „neuen“ Rechten tatsächlich eine ideologische Erneuerung der extremen Rechten, oder handelt es sich lediglich um alten Wein in neuen Schläuchen? Volkmar Wölk und Felix Schilk, Mitautoren des Bandes Das faschistische Jahrhundert, veranschaulichen die Denkwege der Neuen Rechten anhand von zwei zentralen Themenfelder: Einerseits ihre Europakonzeptionen und andererseits ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen.

Ein kurzer Beitrag zu dem Buch hier.

Eine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Spuren – Die Opfer des NSU

Filmvorführung und Gespräch mit der Initiative 19. Februar Hanau
verschoben auf: Montag, 7. Juni 2021, um 20 Uhr in Bremen
Kino City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Familienangehörige der NSU-Opfer berichten von der anhaltenden Traumatisierung durch die Morde, die massiven Verdächtigungen ihnen gegenüber und die milden Urteile gegen die Mörder:innen in 2018.

Spuren – Die Opfer des NSU: D 2019, Regie: Aysun Bademsoy, 81 Min., DF
Gäste: Initiative 19. Februar Hanau

Filmreihe ›Vom Gedenken zur Veränderung – Kämpfe gegen rechte Gewalt und Terrorismus‹
Veranstalterinnen: Kein Schlussstrich Bremen, CITY 46/Kommunalkino Bremen e.V., Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

Aufgrund der Pandemie-Situation kommt es möglicherwiese zur Verschiebung der Veranstaltungstermine.

Der Kuaför aus der Keupstraße

Filmvorführung und Gespräch mit Kutlu Yurtseven, Ulf Aminde und der Initiative Keupstraße ist überall
verschoben auf: Montag, 10. Mai 2021, um 20 Uhr in Bremen
Kino City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Nach dem Nagelbombenanschlag vor einem türkischen Frisörsalon in Köln in 2004
wurde jahrelang gegen die Angehörigen als Verdächtige ermittelt – bis die Tat 2011 der Terrorzelle NSU zugeordnet wurde.

Der Kuaför aus der Keupstraße: D 2015, Regie: Andreas Maus, 97 Min., dt./türk. OmU
Gäste: Initiative Keupstraße ist überall, Kutlu Yurtseven, Ulf Aminde

Filmreihe ›Vom Gedenken zur Veränderung – Kämpfe gegen rechte Gewalt und Terrorismus‹
Veranstalterinnen: Kein Schlussstrich Bremen, CITY 46/Kommunalkino Bremen e.V., Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

Aufgrund der Pandemie-Situation kommt es möglicherwiese zur Verschiebung der Veranstaltungstermine.

Der zweite Anschlag

Filmvorführung und Gespräch mit Ferat Kocak
verschoben auf: Montag, 12. April 2021, um 20 Uhr in Bremen
Kino City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Bei rassistischen Anschlägen konzentrieren sich die Medien meistens auf die Täter:innen. Der Film gibt endlich den Opfern und ihrem Kampf nach Gerechtigkeit Raum.

Der zweite Anschlag: D 2018 Mala Reinhardt, 62 Min., dt./türk. OmU
Gast: Ferat Kocak (Betroffener des rechten Terrors in Neukölln, Initiative Basta)

Filmreihe ›Vom Gedenken zur Veränderung – Kämpfe gegen rechte Gewalt und Terrorismus‹
Veranstalterinnen: Kein Schlussstrich Bremen, CITY 46/Kommunalkino Bremen e.V., Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

Aufgrund der Pandemie-Situation kommt es möglicherwiese zur Verschiebung der Veranstaltungstermine.

Polizeigewalt – Ein deutsches Problem

Diskussionsveranstaltung mit Laila Abdul-Rahman, der Grün-Weißen Hilfe Bremen und der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
Donnerstag, 10. Dezember 2020, um 19:30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Beschränkungen findet die Veranstaltung online statt unter media.kukoon.de

Nach dem Mord an George Floyd ist es zu großen Protesten in den Vereinigten Staaten gekommen. Auch in Deutschland sterben schwarze Menschen in Polizeigewahrsam. Ihre Namen sind weitgehend unbekannt: William Tonou-Mbobda, Hussam Fadl, Rooble Warsame, Oury Jalloh, Yaya Diabi, Amed A., Aamir Ageeb, Achidi John, Laya-Alama Condé, Mohamed Idrissi – die Liste ließe sich fortsetzen. Laila Abdul-Rahman vom Forschungsprojekt Körperverletzung im Amt an der Ruhr-Universität Bochum wird gemeinsam mit Aktivist*innen der Grün-Weißen Hilfe und der  Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP-Bremen) die Themen Polizeigewalt und rassistische Polizeigewalt beleuchten. Beginnt Polizeigewalt nicht schon bei der sogenannten „Anlasslosen Kontrolle“ oder dem rechtswidrigen Kessel? Warum trifft sie manche Menschen häufiger als andere? Wie geht die Polizei mit Kritik um? Und was unterscheidet die Gewalterfahrungen von Personen mit Migrationshintergrund sowie People of Color von Personen ohne Migrationshintergrund bzw. weißen Personen?

Mit Laila Abdul-Rahman, N.N. (Grün-Weiße Hilfe Bremen) und N.N. (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – KOP Bremen).

Eine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Intiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.

Entfällt: Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen

Achtung: Die Veranstaltung entfällt leider aufgrund der aktuellen Einschränkungen öffentlicher Veranstaltungen. Nach Möglichkeit wird Nachholtermin für 2021 geplant.

Buchvorstellung am Dienstag, 24.11.2020
Einlass 17:30, Beginn 18:00
Kulturzentrum Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

In Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen. So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt: Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten. In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben, die die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen könnte und unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten. Die erste philosophische Analyse des neuen Aktivismus.

Eva von Redecker, geboren 1982, hat in Kiel, Tübingen, Cambridge und Potsdam Philosophie studiert. Von 2009 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berliner Humboldt-Universität, 2015 unterrichtete sie für ein Semester als Gastdozentin an der New School for Social Research in New York. Ende 2020 tritt sie ein Marie-Skłodowska-Curie-Fellowship an der Universität Verona in Italien an. Sie arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt zum autoritären Charakter und ist freischaffend publizistisch tätig. Eva von Redecker ist auf einem Biohof aufgewachsen und hat dort viel über Erdbeeranbau, Direktvermarktung und Pferdezucht gelernt. Heute lebt sie wieder auf dem Land.

Eine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und dem autonomen feministischen Referat der Universität Bremen.

Achtung – Bitte um Aufmerksamkeit! Spezielle Information wegen Coronapandemie und Planungsunsicherheit.
Aufgrund der aktuellen Coronapandemie existiert leider keine Planungssicherheit wie bisher. Wir möchten das Programm soweit möglich gern in klassischer vertrauter Form als Präsenzveranstaltungen anbieten. Sollte dies aber nicht möglich sein, bemühen wir uns um Alternativen. Falls potentielle erneute Einschränkungen öffentlicher Veranstaltungen seitens der zuständigen Behörden das Programm erschwehren bzw. verhindern beziehungsweise ein für Referent*innen und Publikum entspannter Modus schwer umsetzbar sein sollte, werden wir ein Alternativprogramm an den jeweiligen Terminen online anbieten. Bitte achtet daher vor den Veranstaltungsterminen auf Updates – wir werden euch dann entsprechend über eventuelle Änderungen informieren.

Emanzipatorisches Grundeinkommen oder digitaler Turbokapitalismus?

Vortrag und Diskussion mit Timo Daum (Leipzig/Berlin)
Freitag, 25. September 2020, um 19 Uhr in Bremen
Gemeindezentrum Zion, Kornstraße 31, 28201 Bremen (Vereinigte Ev. Gemeinde Bremen-Neustadt)

Gegenwart: Der digitale Kapitalismus verändert die Arbeitsverhältnisse und wartet mit neuen Formen auf: Solo-Selbständigkeit, Klickwork, User/Kunden auf Plattformen usw. In diesem Kontext wird das BGE als notwendig-passendes soziales Sicherungssystem für diese neuen Lebens- und Arbeitsrealitäten proklamiert.
In der Coronazeit konnten wir einen weiteren Veränderungsschub im Zeitraffer beobachten: Zoom, Homeoffice, verteilte Arbeitsformen nahmen zu. Und es gab einen neuen Aufwind für das bedingungslose Grundeinkommen, z.B. die Online-Petition von Tonia Merz, die explizit um ein temporäres BGE für Selbständige warb.

Zukunft: Wenn wir diese Entwicklung extrapolieren, was ergibt sich für eine Szenario? Geht es eher in eine dystopische Richtung, also Turbodigitalkapitalismus + ein rein funktionales Grundeinkommen (siehe Vorschläge von IT-Managern) ? Oder entwickeln wir ganz neue Zukunftsideen für ein gutes Leben für Alle unter Wahrung der Natur? Kann die Digitalisierung dabei unterstützen durch völlig neue Möglichkeiten der Planung und Vernetzung?

Timo Daum ist Hochschullehrer und Autor. Sein Buch „Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie“, das bei der Edition Nautilus erschienen ist, hat von der Friedrich-Ebert-Stiftung den Preis „Das politische Buch 2018“ erhalten. Näheres unter www.2pir.de.

Timo Daum bei der Vorstellung seines Buch «Die Künstliche Intelligenz des Kapitals» bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung im April 2019

Timo Daum bei der Vorstellung seines Buch «Die Künstliche Intelligenz des Kapitals» bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung im April 2019

Im Rahmen der 13. Internationalen Woche des Grundeinkommens unter dem Motto „Basic Income: Freedom to Choose!“.

Veranstalterinnen: attac Bremen AG „Genug für alle“ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen sowie weitere.

Flyer A4 und Plakat A3 zur Veranstaltung als PDF zum Download: BGE Flyer 2020 | BGE Plakat 2020

Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln für die Corona-Pandemie des Bundeslandes Bremen.

Zur Aktualität des autoritären Charakters

Buchvorstellung „Konformistische Rebellen“ und Diskussion mit Jan Gerber und Lars Rensmann sowie Andreas Stahl
Montag, 21. September 2020, um 18 Uhr in Bremen
Galerie K‘, Alexanderstraße 9b, 28203 Bremen
Neuer Ort: Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstr. 51, 28215 Bremen (Bürgerweide)

Die Veranstaltung wird draußen im Hof der Galerie K‘ und nur bei gutem Wetter stattfinden. Es gelten die Corona-Schutzmaßnahmen. Die Platzanzahl ist begrenzt, wir bitten um pünktliches Erscheinen.

Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den gemeinhin unerwarteten Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen, der gegenwärtig weltweit zu beobachten ist. Knüpft man indes an die Erkenntnisse des frühen Frankfurter Instituts für Sozialforschung zum autoritären Charakter an, so scheint die Attraktivität der neuen »falschen Propheten« keineswegs zu überraschen. Die Theorie des autoritären Charakters untersucht, wie Menschen unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das Bedürfnis nach Unterwerfung unter irrationale Autoritäten entwickeln und ebenso irrationale Feindbilder hervorbringen.

Doch inwiefern lassen sich die damaligen Erkenntnisse auf die Gegenwart übertragen? Diese Frage ist zentraler Gegenstand des kürzlich erschienenen Sammelbandes „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“, der auch Beiträge von Jan Gerber und Lars Rensmann enthält. Im Rahmen der Veranstaltung werden beide ihren Beitrag jeweils vorstellen. Die anschließende Diskussion soll der Frage nachgehen, inwiefern sich die Theorie des autoritären Charakters zum Verständnis des zeitgenössischen Autoritarismus und Populismus eignet. Mitherausgeber Andreas Stahl wird zu Beginn kurz in den Band einführen und die Veranstaltung moderieren.

Konformistische Rebellen

Konformistische Rebellen. Verbrecher Verlag, Berlin 2020

Jan Gerber ist Historiker und Politikwissenschaftler. Zuletzt von ihm erschienen: „Ein Prozess in Prag. Das Volk gegen Rudolf Slánský und Genossen“, Göttingen/Bristol 2017, und „Karl Marx in Paris. Die Entdeckung des Kommunismus“, München 2018.
Lars Rensmann ist Professor für Europäische Politik und Gesellschaft, Direktor des Research Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics sowie Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande). Zum Thema erschien von ihm u. a.: „The Politics of Unreason. The Frankfurt School and the Origins of Modern Antisemitism“, Albany 2017.
Andreas Stahl studiert Philosophie an der Universität Oldenburg und ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“ (https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1025).

Veranstalterinnen: Galerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen sowie weitere.

Queer traces in space & time

Erinnerungen, Orte und Situationen aufzeichnen und verknüpfen.
Öffentliches Gespräch mit den Gästen Jack Gieseking (Lexington / Seattle) & Philipp Gufler (München / Amsterdam) und Mitgliedern der Gruppe “Queer narratives, mapped”
Donnerstag, 30. Juli 2020, um 20 Uhr, in Bremen und online

Livestream ab 20 Uhr MESZ auf https://spedition-bremen.com
Sprache: deutsch/englisch gemischt.

Im Ramen der Reihe city/data/explosion.

Queere Orte in der Stadt entstehen oftmals aus Subkulturen und sind das Ergebnis kollektiver Selbstorganisierung. Diese urbanen Räume sind häufig informell, temporär und fragil. Manchmal sind sie explizite politische Interventionen in den öffentlichen Diskurs. Spuren und Erinnerungen an diese Orte und Situationen sind ebenfalls flüchtig und fragmentarisch. Wie gelingt die Sichtbarkeit von queeren Orten und Aktivitäten, wie können Geschichten von Orten, Ereignissen, Menschen und der Beziehungen sich daraus entwickeln erzählt werden? Wie können kollaborative Sammlungen queerer Momente und Orte Teile einer gemeinsamen Erinnerung werden – und so Inspiration und Bezugspunkte für gegenwärtige und künftige Praxen bilden? Diese Fragen bearbeiten wir in einem Workshop vom 30.7 bis 2.8.2020. Zum Auftakt des Workshop laden wir zu einem öffentlichen Gespräch im Live-Stream mit zwei Gästen ein:

Im Gespräch mit Jack Gieseking (Lexington & Seattle) und Philipp Gufler (München & Amsterdam) reden wir darüber, welche Formen erlauben, Erinnerungen, Orte und Situationen aufzuzeichnen und zu verknüpfen. Beide Gäste entwickeln mit unterschiedlichen Fragestellungen und unter Verwendung verschiedener Medien (Plakate, Videos, Mental Maps, digitale Karten, Text- und Theorieproduktion) eigene Wege der Sichtbarmachung und Kontextualisierungen von queerer und feministischer Geschichte und Gegenwart.

Jack Gieseking (Lexington & Seattle) arbeitet als Geograph und queerer, feministischer Theoretiker zur Produktion von Räumen und Identität im Digitalen und Physischen. Jack ist Professor für Geographie an der University of Kentucky. Seine nächste Veröffentlichung trägt den Titel A Queer New York: Geographies of Lesbians, Dykes, and Queers, 1983-2008. Er hat dazu eine digitale Karte veröffentlicht: An Everyday Queer New York (1983-2008). Website: http://jgieseking.org/

Philipp Gufler (München & Amsterdam) ist Künstler, der sich in seinen Arbeiten mit queeren kulturellen und sozialen Praxen auseinandersetzt. In der Ausstellung I wanna give you devotion hat Philipp Plakate aus dem Forum Queeres Archiv München aus mehreren Jahrzehnten mit Kommentaren anderer Künstler*innen und Gruppen in Verbindung gesetzt und durch Videoassemblagen ergänzt. Philpp ist Mitglied im Forum Queeres Archiv. Aktuell sind Arbeiten von ihm in der Ausstellung Rohstoff Pourquoi in BQ-Berlin zu sehen. Website:http://philippgufler.blogspot.com/

Diese Veranstaltung ist die Eröffnung der zweitägigen WorkshopsQueer narratives, mapped #2“, welcher vom Donnerstag, 30.07., bis zum Samstag, 01.08.2020 der in der Spedition stattfinden wird.

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Abendveranstaltung und Workshop sind Teil der Veranstaltungsreihe city/data/explosion. Veranstaltungsreihe zu Stadt, Öffentlichkeit und digitale Medien im Kunst- und Kulturverein Spedition Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Konzept und Organisation der Reihe: Thomas Böker und Ulf Treger.

Das Plakat zur Veranstaltung und zum Workshop 2020 (A3 quer) als PDF zum Download: cde-qnm-2-plakat_A3

Queer narratives, mapped #2

Workshop und Gespräche über queere Räume, Sichtbarkeit und Erinnerungen
Donnerstag, 30. Juli bis Samstag, 1. August 2020, ab 18 Uhr, in Bremen und online

Im Ramen der Reihe city/data/explosion.

Queere Orte in der Stadt – aus Subkulturen entstandene, informelle, temporäre und manchmal auch verstetigte Räume ebenso wie politische Interventionen im öffentlichen Raum: Spuren und die Erinnerungen an diese Orte und Situationen waren immer schon prekär und gleichzeitig Teil einer queeren Kultur in urbanen Räumen. Im Projekt Queer narratives, mapped diskutieren wir und experimentieren damit, wie sich diese Spuren und Erinnerungen aufzeichnen lassen; wie sich daraus Verknüpfungen herstellen und Erkenntnisse ableiten lassen. Es geht uns darum, die Sichtbarkeit von queeren Aktivitäten zu erhöhen, die immer mehr als nur kulturelle Praxis oder soziales Miteinander sind. Eine kollaborative Sammlung dieser Momente und Orte kann Teil einer gemeinsamen Erinnerung werden, um Inspiration und Bezugspunkte für gegenwärtige und künftige Praxen zu ergeben.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt, insbesondere auch aufgrund Corona-bedingter Einschränkungen.

## Update: Seit dem 10. Juli sind leider alle Plätze belegt. Bei Interesse an dem Projekt über den Workshop hinaus meldet euch gerne via E-Mail an info@citydataexplosion.de. Wir werden das Thema weiter verfolgen und planen, die konkrete Arbeit an der Karte auch nach dem Workshop fortzuführen.##

Wir möchten besonders auf die im Netz übertragene Veranstaltung zu Beginn des Workshops hinweisen: Queer traces in space and time, Donnerstag, 30.07.2020 um 20 Uhr, Gespräch mit Jack Gieseking (Lexington & Seattle) und Philipp Gufler (München & Amsterdam). English/Deutsch. Livestream via https://www.spedition-bremen.com/

cde2020_talk_sharepic_blanco

Abendveranstaltung und Workshop sind Teil der Veranstaltungsreihe city/data/explosion. Veranstaltungsreihe zu Stadt, Öffentlichkeit und digitale Medien im Kunst- und Kulturverein Spedition Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Konzept und Organisation der Reihe: Thomas Böker und Ulf Treger.

Das Plakat zur Veranstaltung und zum Workshop 2020 (A3 quer) als PDF zum Download: cde-qnm-2-plakat_A3

[Livestream] Friedensmacht Deutschland?!

Online-Veranstaltung mit Jan van Aken
Mittwoch, 29. April 2020, um 19 Uhr
Die Veranstaltung wird über Facebook-Live übertragen: www.facebook.com/rosalux.sachsen/live  Über den Link kann die Veranstaltung im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben. Fragen können über die Chat-Funktion gestellt werden.

Mit Jan van Aken (Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE, ehemals Biowaffen-Inspektor der Vereinten Nationen, ehemals Mitglied des Bundestages), Moderation: Marko Schmidt (Rechts- und Sozialwissenschaftler).

Deutschland tritt international immer stärker als Militärmacht auf. Als drittgrößter Waffenexporteur der Welt, aber auch in mehr als einem Dutzend Auslandseinsätzen von Afghanistan bis Mali. Die Ausgaben für die Bundeswehr steigen rasant an. Seit Jahren sieht die Bundesregierung außenpolitische Probleme vor allem durch eine militärische Brille und setzt voll auf Aufrüstung – und auf Konfrontation mit Russland. Aktuell findet mit „Defender 2020“ das größte US-Militärmanöver seit Jahrzehnten in Europa statt, 37.000 Soldaten üben den Aufmarsch gegen Russland. Das ist das Gegenteil von Friedenspolitik und eine gefährliche Drohgebärde. Und das ausgerechnet auch noch über den 8. Mai 2020. Mit Jan van Aken wollen wir über Alternativen diskutieren: Wie könnte eine friedlichere Außenpolitik aussehen? Wie könnte Deutschland zu einer zivilen Friedensmacht werden?

Eine Online-Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

[Webinar] Introducing Antonio Gramsci

Ein Webinar der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Denken Antonio Gramscis

Antonio Gramsci saß in den Kerkern des faschistischen Italien der 1930er Jahre. Er verfasste dort die «Gefängnishefte», eine Art tagebuchähnlicher Arbeitshefte, in denen sich der kommunistische Politiker und Intellektuelle daranmacht, marxistisches Denken zu erneuern. Viele revolutionäre Bewegungen waren gescheitert. So fragt Gramsci nach der Bedeutung des Staates, der Kultur und der Intellektuellen für die Organisation von Herrschaft in kapitalistischen Gesellschaften. Die Gefängnishefte mit ihren vielfältigen Notizen sind ein fragmentarisches Werk, in dem sich bis heute aktuelle Fragen und Problemstellungen aufspüren lassen:

▶ Wie wird die freiwillige Unterwerfung und Zustimmung der Menschen zu Herrschaft organisiert?

▶ Welche Grabenkämpfe werden in der Zivilgesellschaft ausgetragen?

▶ Wie verändert sich in Krisenzeiten das Verhältnis von Zwang und Konsens?

Das Webinar will gemeinsam Wege durch den Steinbruch der Gefängnishefte und das Denken Gramscis finden. Wir wollen nicht über Gramsci reden, wir wollen ihn lesen. Das macht zusammen mehr Sinn und Spaß als allein. Wir diskutieren ausgewählte Passagen und kurze Stellen. Dabei folgen wir dem Verlauf der Hefte, um die verwobene Entwicklung der Passagen nicht zu zerstören. Zur Vertiefung wichtiger Fragen und Begriffe gibt es Hinweise auf aktuelle Texte. Als Grundlage nutzen wir den Auswahlband «Gramsci lesen – Einstiege in die Gefängnishefte».

Webinar Gramsci

Programm der einzelnen Sitzungen:
30.03.2020 Sitzung 1: Was ist Hegemonie?
06.04.2020 Sitzung 2: Staat und Zivilgesellschaft
13.04.2020 Sitzung 3: Ideologie
20.04.2020 Sitzung 4: Alltagsverstand
27.04.2020 Sitzung 5: Organische Intellektuelle
04.05.2020 Sitzung 6: Krisen

Leitung des Webinars: Jan Niggemann (Kontakt: janek dot niggemann at yahoo dot de)

Kostenloses Seminarmaterial wird bereitgestellt

Methoden: Input, Stream, Textauszüge, moderierte Diskussion, begleitender Chat für Fragen, Literatur, Material etc. Vor- und Nachbereitung

Das Webinar findet auf der Videokonferenzplattform Zoom statt.

ANMELDUNG

Auf Grund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung unter www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EL57O erforderlich.
________

Basistexte:

https://argument.de/produkt/gramsci-lesen-einstiege-in-die-gefaengnishefte-hg-von-florian-becker-mario-candeias-janek-niggemann-anne-steckner/

https://argument.de/produkt/gefaengnishefte-gesamtausgabe-in-10-baenden-broschiert/

https://ilpalcomagazin.wordpress.com/2016/04/04/die-gleichgueltigen-antonio-gramsci/

[Livestream] Zeitgenössischer linker Antisemitismus

## Wegen der Corona-Pandemie findet diese Veranstaltung zum geplanten Zeitpunkt online via Livestream (Echtzeitübertragung) statt. ##

Vortrag und Diskussion mit David Hirsh (London)
Dienstag, 21. April 2020, um 19:30 Uhr in Bremen
Online-Veranstaltung mit Livestream auf dem Youtube-Kanal sowie auf der Facebook-Seite des Jungen Forums der DIG Bremen.

Linker Antisemitismus ist schwer zu erkennen, da er sich nicht in Nazi-Uniform kleidet und sich meist nicht offen hasserfüllt gegen Jüdinnen und Juden richtet. Diese Form des Antisemitismus wird in demokratischen Räumen häufig toleriert und ist anzutreffen unter Gewerkschafter*innen, in Kirchen, bürgerlichen Talk-Runden oder in Seminaren radikaler Intellektueller.

David Hirsh beschreibt in seinem Vortrag, wie sich Kritik an israelischer Politik in Antisemitismus verwandelt und wie sich die Kämpfe um die Definition von Antisemitismus aktuell darstellen. Es geht auch darum, wie diejenigen, die Antisemitismus heute als antisemitisch entlarven und kritisieren, inzwischen angegangen werden – sie sollen schweigen. In Großbritannien ist Israel-Feindlichkeit, so Hirshs Befund, geradezu Ausweis und identitätsstiftender Marker einer oppositionellen Haltung zu Neoliberalismus und globalem Kapitalismus geworden.

Der Vortrag findet in englischer Sprache, aber mit deutscher Übersetzung statt.

David Hirsh ist Lehrbeauftragter für Soziologie am Goldsmiths College, London und Gründer von „Engage“, einer Kampagne gegen den akademischen Israelboykott. In seinem 2017 bei Routledge erschienenen Buch „Contemporary Left Antisemitism“ beleuchtet er aktuelle Debatten über den Zusammenhang von Antizionismus und Antisemitismus. Hirsh war lange Zeit Mitglied der Labour Party und des Jewish Labour Movements, trat aus der Partei aber kürzlich aus wegen ihres Umgangs mit Antisemitismus in den eigenen Reihen.

David Hirsh © Goldsmiths, University of London

David Hirsh © Goldsmiths, University of London

Veranstalterinnen: Eine Veranstaltung des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser (DIG), des Kulturzentrums Kukoon und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend.

[Abgesagt] Kopfkino: „Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trotta

## Die Veranstaltung wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt und soll nach Möglichkeit später im Jahr nachgeholt werden. ##

Filmvorführung „Rosa Luxemburg“ mit Einführung von Jörg Wollenberg
Montag, 30. März 2020, um 18 Uhr in Bremen
AWO Konferenzraum, Am Wall 179–181, 28195 Bremen

„Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trotta (1986) – Filmabend der „Uni der 3. Generation“ mit dem mehrfach ausgezeichneten Film mit Barbara Sukowa in der Rolle der Rosa Luxemburg. Der Bremer Historiker Prof. Dr. Jörg Wollenberg führt vorab kurz in das Leben und Werk von Rosa Luxemburg ein.

Rosa Luxemburg (* 5. März 1871 – † 15. Januar 1919) war eine herausragende Vertreterin demokratisch-sozialistischen Denkens und Handelns in Europa. Mit all ihrer Kraft versuchte sie, den Weltkrieg, der dann von 1914 bis 1918 tobte, zu verhindern. Neben Karl Liebknecht war sie die wichtigste Repräsentantin internationalistischer und antimilitaristischer Positionen in der SPD. Sie war eine leidenschaftliche und überzeugende Kritikerin des Kapitalismus und schöpfte aus dieser Kritik die Kraft für revolutionäres Tun. Voller Hoffnung begrüßte sie die russische Revolution, blieb als revolutionäre Demokratin aber kritisch und wach: Hellsichtig attackierte sie die diktatorische Politik der Bolschewiki…

Wir bitten um Anmeldung bei Bruno Steinmann, AWO Bremen, Telefon 0421-790257, Mail: uni­der­dritten­generation@awo­bremen.de.

Filmplakat/DVD-Titel „Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trotta (1986); Arthaus.

Filmplakat/DVD-Titel „Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trotta (1986); Arthaus.

Eine Veranstaltung der „Univer­sität der 3. Generation“ der AWO Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Simone Lange: Das Bedingungslose Grundeinkommen – Eine visionäre Idee

Das Bedingungslose Grundeinkommen – Eine visionäre Idee im Fokus der gesellschaftlichen Herausforderungen

Vortrag und Gespräch mit Simone Lange (OB Flensburg, SPD)
Mittwoch, 13.11.2019, um 19 Uhr in Bremen
Willehad-Saal, Domsheide 15, 28195 Bremen (altes Postamt)

Bundesweit ist die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange durch ihre überraschende Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz bekannt geworden, bei der sie mit einem Achtungserfolg überraschend starke Zustimmung erhielt.

In ihrem Buch „Sozialdemokratie wagen“ stellt Simone Lange dar, wie die Sozialdemokratie mit der Agenda 2010 ihre Werte verraten hat. Nun müsse die SPD „eine echte Reform der Sozialgesetzgebung in Angriff nehmen und den Sozialstaat der Zukunft beschreiben“. Hierbei setzt Simone Lange auf ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE).

Simone Lange, Oberbürgermeisterin Flensburg

Simone Lange, Oberbürgermeisterin Flensburg. Bildquelle: flensburg.de

Im Fokus der Veranstaltung steht die Auseinandersetzung mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und den verschiedenen Funktionen, die es – je nach Ausgestaltung – erfüllen könnte. Zusammen mit Simone Lange wollen wir darüber nachdenken, welche Auswirkungen ein BGE haben sollte, welche Schritte zu seiner Einführung denkbar wären, wie stark sein Einfluss auf eine sozial und ökologisch nachhaltige sowie emanzipatorische Umgestaltung unserer Gesellschaft sein könnte.

VeranstalterInnen:

  • attac Bremen AG „Genug für alle“
  • Initiative Bedingungslose Grundeinkommen in der Bremische Evangelischen Kirche (InitiativeBGE.BEK)
  • Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

Im Rahmen der 12. Internationale Woche des Grundeinkommens 2019 in Bremen: „Mehr Freiheit durch Grundeinkommen“.
Weitere Informationen unter www.grundeinkommen-attac-bremen.de

Flyer und Plakat zur Veranstaltung als PDF zum Download: BGE Flyer WdG 2019 A4BGE Plakat WdG 2019

Im Beirat gegen Rechts: Handlungsmöglichkeiten in kommunalen Gremien

Tagesseminar für aktuelle und zukünftige Beirät*innen und Interessierte
Samstag, 26. Oktober 2019, Workshop in Bremen von 10 bis 18 Uhr (mit Mittagsimbiss)
Eine frühere Version dieser Einladung enthielt als Ortsangabe die Villa Ichon, das Seminar wird jedoch an einem anderen Veranstaltungsort in der Bremer City stattfinden. Der Ort wird den Angemeldeten kurzfristig mitgeteilt.

Parallel zur Bremer Bürgerschaftswahl am 26.05.2019 wurden auch die Stadtteilbeiräte neu gewählt. Neben vielen erfahrenen und neuen linken Beirät*innen sind leider auch Personen mit zum Teil tief gehenden Verbindungen in rechts-nationale, völkische und antisemitische Kreise in kommunale Gremien gewählt worden. Das solchen Positionen aus linker Perspektive entschlossen entgegengetreten werden muss, ist klar. Im politischen Alltag ist jedoch die scheinbar ‚klare Kante gegen Rechts‘ im Einzelfall manchmal gar nicht so einfach durchzusetzen:

Wie verhältst Du Dich, wenn es bei einem rechten Antrag ‚nur‘ um eine Ampel vor der Schule geht?
Was etwa tust Du, wenn ein rechter Abgeordneter vor der Sitzung freundlich Smalltalk mit Dir halten will?

Unreflektiertes Handeln oder Überforderung können in einer solchen Situation schnell zu unbeabsichtigter Verharmlosung oder gar Legitimierung führen. Damit das nicht passiert, wollen wir uns gemeinsam vorbereiten.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet kommunalpolitische Bildung an, um Interessierten Orientierung zu geben und kompetentes Handeln zu ermöglichen: Das Seminar im Beirat gegen Rechts soll Einzelpersonen und Gruppen in in der Findung eines klaren Standpunktes unterstützen sowie in ihrer gemeinsamen Durchsetzung ihrer Position stärken.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:

  • Welche Handlungsoptionen haben wir auf individueller und politischer Ebene um Rechten im Beirat entgegenzutreten?
  • Welche rechten Milieus gibt es in meinem Stadtteil? Was sind deren ideologischen Hintergründe?
  • Wie kann ich in einen Austausch über Strategien antifaschistischer Arbeit im eigenen Stadtteil treten?
  • Wie gehe ich mit Bedrohungsszenarien um und wie schütze ich mich dagegen?

Den Seminartag gestalten gemeinsam:

  • Judith Kluthe, Europawissenschaftlerin, Politische Bildnerin
  • Philipp Piechura, Soziologe, Freizeit-/Theaterpädagoge
  • Norbert Schepers, Politikwissenschaftler, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen

Unsere Expert*innen haben sich einige Jahre mit Recherchen zu Ideologie und Praxis der neuen Rechten beschäftigt:

Anmeldung:

  • Anmeldeschluss verlängert: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum Donnerstag, 24.10.2019 um 10 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.
  • Eine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.
  • Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 bzw. 5 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung und enthält die Kostenbeteiligung für den Mittagsimbiss. Die Teilnahme am Seminar soll allen Interessierten offen stehen: Bitte sprechen Sie uns an, falls der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellen sollte.
  • Der Veranstaltungsort in Bremen wird mit der Teilnahmebestätigung am 24.10.2019 mitgeteilt. Das Seminar findet nur statt, wenn eine Mindestzahl an Teilnehmenden erreicht ist. Wenn das Interesse an diesem Seminar die Anzahl der Plätze deutlich übersteigt, werden wir in diesem Winter einen weiteren Termin anbieten.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen und AktivistInnen aus dem Waller Bündnis Kein AfD-Büro nirgendwo – Walle bleibt bunt.

Der Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: Flyer_VA_Im Beirat gegen Rechts-191026.

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die AfD, BIW oder anderen rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Materialien zur Veranstaltung:

Broschüre Rät*innen gegen Rechts. Umgang mit Rechten in kommunalen Gremien, von Tilo Giesbers und Anika Taschke (2019).
Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung; zum Download als PDF oder zur Bestellung der gedruckten Fassung.

Politische Inhaftierung und Feminismus in der Syrischen Revolution

Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 19.09 2019, um 19:00 Uhr
Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Politische Inhaftierung ist seit dem Aufstand im März 2011 eines der wirksamsten Instrumente für Assads Regime, um politische Opposition zu foltern und zu unterdrücken. Während Zeugen von schrecklichen Erfahrungen berichten, haben Menschenrechtsorganisationen und Medienvertreter keinen Zutritt zu den Straflagern.

Eines der Werkzeuge, die dieses Regime einsetzt, sind Frauen als Kriegswaffen. Die Beteiligung von Frauen an der syrischen Revolution war sehr effektiv, wurde jedoch nur unzureichend berichtet und in den Medien erwähnt. Aufgrund ihrer Teilnahme hat das Regime viele Frauen festgenommen. Inhaftierung kann weiblichen Überlebenden nicht nur eine traumatische Lebenszeit bescheren, sondern auch ein soziales Stigma, das mit „Vergewaltigung“ zusammenhängt. Die Inhaftierung war nicht die einzige Methode, die Assad systematisch bei Frauen angewandt hat. Im Rahmen des syrischen Personenstatutengesetzes konnte man jedoch die lange vor der Revolution bestehende institutionelle Diskriminierung von Frauen eindeutig feststellen.

Zwei Sprecher_innen von Adopt a revolution – Layal Seifan, eine junge syrische Feministin, und Mohammed Khatib, eine junge syrische Aktivistin – werden ihre politische Analyse zu diesen Themen vorstellen und uns ihre Geschichten mitteilen.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projektes Talking about the Revolution, gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Wahlauswertung zu den Bremer Wahlen

Voraussichtlich am Freitag, 7. Juni 2019 veranstalten wir in Bremen unsere Wahlauswertung zu den Bürgerschaftswahlen in Bremen; mit der LINKEN-Spitzenkandidatin Kristina Vogt sowie weiteren spannenden Gästen.
## Wegen Terminschwierigkeiten der Beteiligten müssen wir den Veranstaltungstermin am 07.06. leider absagen. Wir bemühen uns um eine Ersatzveranstaltung (mit etwas anderem Schwerpunkt) zu einem späteren Zeitpunkt. ##
Veranstalterin: Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

„Daham ist Scheiße“

Die AntiFa Wien berichtet über ein Jahr schwarz-blaue Koalition in Österreich
Mittwoch, 22. Mai 2019, um 20 Uhr in Bremen
Infoladen Bremen, St. Pauli-Str. 12, 28203 Bremen

Unter dem Motto „Become Ungovernable – Unregierbar werden“, mobilisierte die autonome antifa w im Januar 2018 gegen die Regierungsbildung der schwarz-blauen Koalition aus ÖVP und FPÖ in Wien. Seit dem ist einiges passiert und was eine faschistische Regierungsbeteiligung für Auswirkungen hat, lässt sich in Österreich schon jetzt – gut ein Jahr nach Beginn dieses Wahnsinns – erkennen: neben der stark verschärften Repression nach innen und dem Ausbau der staatlichen Abschottung hat es die FPÖ zur Zeit vor allem auf die Sozialpolitik abgesehen. Die Einführung des 12-Stunden-Tags ist nur einer von vielen traurigen Höhepunkten.

Neben den Europawahlen im Frühling stehen dieses Jahr auch Landtagswahlen in Bremen, Sachsen und Brandenburg an und es sieht finster aus: eine schwarz-blaue Koalition in Sachsen ist nicht nur denkbar, sondern sogar wahrscheinlich und würde eine historische Zäsur in der Geschichte der BRD darstellen.
Wir möchten darüber sprechen, was es bedeutet in einem Land mit faschistischer Regierungsbeteiligung zu leben, wie sich der Widerstand dagegen formiert und welche Strategien dabei erfolgreich sein können.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen) und der Antifa-Gruppe Bremen (AGB) sowie weiterer Antifaschistischer Initiativen.

Workshop: Queer narratives, mapped

Zweitägiger Workshop mit Performer*innen, Aktivist*innen, Forscher*innen und Künstler*innen im Ramen der Reihe city/data/explosion
Samstag, 22. Juni & Sonntag 23. Juni 2019 in Bremen
Spedition Bremen, Beim Handelsmuseum, 28195 Bremen

Wie ist es möglich, individuelle Narrationen und subjektive Perspektiven in ihrer räumlichen und zeitlichen Dimension zu erfassen und erforschen? Was sind digitale Ausdrucksformen, mittels derer kulturelle und soziale Praxen und Aktivitäten im urbanen Raum sichtbar gemacht werden können? Mit welchen Mitteln können wir informelle, temporäre, re-kontextualisierende Erzählungen und Spuren queerer Kulturpraxen, queerer Orte und Personen in den Blick bekommen und dokumentieren? Das sind zentrale Fragen des zweitägigen Workshops „Queer narratives, mapped“.

In unserem Fokus stehen Perspektiven der Diversität, besonders von Frauen* und LGBTIQ+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex, Questioning and other non-conforming identities). Das Wissen um die Geschichte(n) queerer Praxen, Orte und Auseinandersetzungen im urbanen Raum kann helfen, gegenwärtige Diskussionen besser zu verstehen und Ansätze für künftige Praxen zu entwickeln. Neben der (Nach-)Erzählung von Vergangenem und der Aufzeichnung von gegenwärtigen Phänomenen möchten wir daher auch einen Ausblick auf mögliche Zukünfte in einer Stadt wagen.

Die digitalen Instrumente einer (Selbst-)Dokumentation subjektiver Erzählungen, die wir im Laufe des Workshops untersuchen wollen, können wichtige Bestandteile einer „digitalen Souveränität“ sein. Dazu gehört auch die Abwägung, welche Inhalte in welchem Umfang und welchen Kontexten erzählbar sind. Experimentelle Formate der Erinnerung, die Formulierung gegenwärtiger Ansprüche und spekulativer Ausblicke können so zur Sichtbarkeit queerer Praxen beitragen.

Der Workshop wird strukturiert durch mehrere kurze Vorträge und Inputs aller Teilnehmenden. In gemeinsamen Arbeitsphasen werden wir Fragen der Perspektive und Vermittlung von Erzählungen diskutieren und an der Entwicklung von (digitalen und anderen) Erzählformaten arbeiten. Dabei geht es auch um Möglichkeiten von Benutzungsschnittstellen und Datenaufbereitungen.

Eine Anmeldung zum Workshop ist bis zum 26. Mai 2019 möglich, Informationen zur Teilnahme im Call for Participation. 

citydataexplosion. Veranstaltungsreihe zu Stadt, Öffentlichkeit und digitale Medien im Kunst- und Kulturverein Spedition Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
Konzept und Organisation der Reihe: Thomas Böker, Ulf Treger.

 

Stadtspekulationen

Vortrag und Diskussion mit Eve Massacre (Nürnberg) in der Reihe city/data/explosion
Freitag, 21. Juni 2019, um 20 Uhr in Bremen
Spedition Bremen, Beim Handelsmuseum, 28195 Bremen

Speculative Fiction und Speculative Design erkunden spielerisch Parallelperspektiven auf das Jetzt und die Zukunft. Quer durch die Disziplinen erfinden sie Möglichkeiten und Varianten, die in abgegrenzten Räumen umgesetzt und erforscht werden. Eve Massacre stellt Beispiele vor und sucht nach utopischen Entwürfen Marginalisierter und skizziert, wie Speculative Fiction für eine inklusivere Stadt aussehen könnte.

Eve Massacre ist Künstlerin, Autorin, Bloggerin (evemassacre.de und breakingthewaves.de), DJ, Musikerin, Veranstalterin und Aktivistin. Ihre Kernthemen sind Netztheorie (Social Media), Kultur der Digitalität, Popkritik und Soziopolitisches.

city/data/explosion ist eine Veranstaltungsreihe zu Stadt, Öffentlichkeit und digitaler Kommunikation in Bremen und Hamburg und thematisiert insbesondere Fragen zu emanzipativen digitalen Praxen im urbanen Raum.
Im Anschluss an den Vortrag ist die Bar in der Belle Etage geöffnet und lädt zur weiterem Austausch und Vernetzung ein.

citydataexplosion. Veranstaltungsreihe zu Stadt, Öffentlichkeit und digitale Medien im Kunst- und Kulturverein Spedition Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
Konzept und Organisation der Reihe: Thomas Böker, Ulf Treger.

Lasst uns über Commons reden!

Vortrag und Gesprächsrunde mit Birgit Daiber
Dienstag, 14. Mai 2019, um 18:30 Uhr in Bremen
Wahlkreisbüro MdB Doris Achelwilm, Konferenzraum, Doventorstr. 4, 28195 Bremen

In der ganzen Welt, in West und Ost, Nord und vor allem im Süden entstehen immer mehr neue Projekte, lokal verortet aber mit einem globalen Ziel: die Ökonomisierung der Natur und die Privatisierung von Gemeinschaftsgütern zu stoppen. Diese Bewegung nennt sich ‚Commons’ und ist über vielfältige internationale Netzwerke verbunden. Ob es um den Zugang zu sauberem Wasser als gemeinschaftlichem Gut geht oder um den Zugang zu Land für indigene Communities oder ums bezahlbare Wohnen in Städten – Wasser und Boden sind die beiden Ressourcen, von denen alle Menschen abhängig sind – und deren solidarische und zugleich ökologische Nutzung existentiell ist. Es geht aber nicht nur um Natur-Ressourcen, es geht um Demokratisierung und Beteiligung in ganz unterschiedlichen Bereichen: um digitale Demokratie ebenso wie um das Recht auf Stadt.

Auch in der Bundesrepublik gibt es viele Initiativen die sich aber eher als Teil der solidarischen Ökonomie oder als Selbsthilfe-Projekte begreifen. Sie tragen aber meistens alle Attribute von Commons: demokratische Teilhabe der AktivistInnen, Inklusion, ökologische Orientierung und die Respektierung von Unterschiedlichkeit. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Initiativen mit den Commons-Debatten zu verknüpfen, zumal das Weltsozialforum 2020 in Barcelona Commons als zentrales Thema hat.

Wir möchten mit dieser Veranstaltung verschiedene aktivistische Spektren und NGOs in Bremen ansprechen, die sich in irgendeiner Form auf die Commons-Debatte beziehen und hoffen auf einen spannenden Dialog!

Birgit Daiber (Jg. 1944) hat sowohl an einigen sozialen Bewegungen teilgenommen, als auch sich immer wieder auf dem traditionellen politischen Parkett bewegt: als Abgeordnete der Grünen im Europa-Parlament (MEP), als Mitglied der Grundsatzkommission der ehemaligen PDS oder erneut in Brüssel, wo sie bis 2012 das Europa-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung aufbaute. Sie hat einige Frauen- und Bildungsprojekte mit aufgebaut und arbeitete als Expertin für soziale Stadtentwicklung in Europa. Ihr letztes Buch „Und sie bewegt sich doch…“ erzählt über die 68er-Bewegungen, die Frauen-, Umwelt-, Friedensbewegungen und die Antiglobalisierungsbewegungen. Es versucht, ihre Spezifik darzustellen und die gegenseitige Beeinflussung zwischen den Bewegungen und der institutionellen Politik der Europäischen Union und der UNO aufzuzeigen…
Moderation: Norbert Schepers, RLS Bremen

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Venezuela – Wo steht die emanzipatorische Linke?

Reisebericht aus dem Krisengebiet Venezuela
Freitag, 10. Mai 2019, um 19 Uhr in Bremen
Gemeindezentrum Zion, Kornstraße 31, 28201 Bremen

Venezuela – ein medialer Dauerbrenner. Nahezu täglich erreichen uns Bilder von Aufständen gegen die Regierung von Nicolas Maduro. Sie beschreiben ein Land, in dem es nicht genügend Lebensmittel und Medikamente gibt und die Bevölkerung Hunger leidet und unterdrückt wird.

Zweifellos hat sich die Lage in dem südamerikanischen Land in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Die Wirtschaftsleistung Venezuelas ist um über 50 % geschrumpft, die Unzufriedenheit mit den Lebensverhältnissen hat entsprechend zugenommen. Aber trifft es tatsächlich zu, dass sich die große Bevölkerungsmehrheit eine Oppositionsregierung herbeiwünscht? Dass sich die Regierung nur durch Gewalt an der Macht halten kann? Wie ist zu erklären, dass das System bislang nicht zusammengebrochen ist? Und ist der Regime Change, der von der US-Regierung und EU-Staaten angestrebt wird, im Land mit den größten Erdölreserven der Welt wirklich vor allem den Menschenrechten geschuldet? Die klar parteinehmende Berichterstattung zu Venezuela wirft viele Fragen auf. Fragen nach dem „großen Ganzen“, vor allem aber der aktuellen Situation der Menschen vor Ort.

Wir haben daher zwei Aktivistinnen der Interventionistischen Linken (il) aus Berlin eingeladen, die im Februar anlässlich der „1st International Peoples´ Assembly“ nach Venezuela gereist sind. Sophie und Tini hatten dort die Gelegenheit, das Alltagsleben der Menschen in Venezuela zu erleben. Sie konnten mit verschiedenen Aktiven in sozialen Basisorganisationen und vielen emanzipatorischen Linken ins Gespräch kommen. So konnten die beiden einen intensiven Einblick in die politischen Meinungen, Einschätzungen und Erfahrungen aus sozialen Kämpfen in dem krisengeschüttelten südamerikanischen Land gewinnen. Dabei stellten sie ein interessantes Spannungsfeld zwischen allgemeiner Kritik am Staat und Sympathien für die Bolivarianische Revolution fest, wie es so gar nicht in das Schwarz-Weiß-Denken der hiesigen Medienberichterstattung passt.

Wir freuen uns über die Gelegenheit, an den Erfahrungen der Reise von Sophie und Tini teilhaben zu können. Wir möchten dazu einladen, gemeinsam mit uns und den Gästen aus Berlin zu diskutieren, wie in dieser schwierigen und undurchsichtigen Zeit Solidarität mit den emanzipatorischen Bestrebungen in Venezuela ausgeübt werden kann.

Info zu den Referentinnen: https://www.marx21.de/den-menschen-in-venezuela-den-ruecken-freihalten/

VeranstalterInnen: Venezuela Solidarität Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa Luxemburg Stiftung in Bremen.

Organizing! – Handwerkszeug für die politische Arbeit im Stadtteil

Workshop zur Einführung ins Organizing mit Susanne Steinborn (Berlin)
Samstag, 27. April 2019, von 10 bis 18 Uhr in Bremen
Das Haus des Paritätischen, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen
Eine Anmeldung ist notwendig (siehe unten), es sind noch Plätze frei! – Für Verpflegung, Mittagessen und Getränke ist gesorgt; die Teilnahme ist kostenfrei.

Überall sind Menschen in Bewegung  – gegen steigende Mieten, für mehr Personal in den Krankenhäusern und für viele weitere Verbesserungen. Doch hinter jeder großen Aktion, hinter jeder großen Stadtteilinitiative oder Kampagne steht ein intensiver Organisierungsprozess. Menschen vor Ort finden sich zusammen, schmieden Pläne und werden aktiv. Linkes Organizing bietet umfangreiche Hilfestellungen, um solch langfristige Prozesse zum Erfolg zu führen. Dahinter steht die Überzeugung, dass an den bestehenden Verhältnissen nur etwas geändert werden kann, wenn  Menschen sich in großer Zahl organisieren und für ihre Interessen eintreten.

Unser Workshop gibt einen kompakten Einblick in die Denkweise und die Methoden linken Organizings. Die Referentin Susanne Steinborn ist selbst in Organizing-Projekten aktiv (u.a. in der Gropiusstadt in Berlin) und kann viele praktische Fragen beantworten.

Anmeldung:

  • Anmeldeschluss verlängert: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 26.04.2019 um 15:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.
  • Eine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung (zwei Wochen vorher) per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.
  • Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben, die Teilnahme ist für Euch kostenfrei! Für Verpflegung, Mittagessen und Getränke wird gesorgt.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen in Zusammenarbeit mit der Akademie für politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.