Exkursionen - Archiv


“Zum Schutz von Volk und Staat“ – gegen den politischen Feind

Exkursion zu den Emslandlagern und der Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Esterwegen, mit Achim Bellgart und Norbert Seidenstricker
Sonnabend, 29. April 2017, von 9 Uhr – ca. 18:15 Uhr (Bremen/Esterwegen)
Treffpunkt: Goetheplatz (vorm Theater), 28203 Bremen

Diese Fahrt ist als ganztägige Exkursion geplant. In Esterwegen, einem von 15 Standorten der Emslandlager, ist es trotz minimaler baulicher Relikte gelungen, die Struktur des Lagers anschaulich zu machen. Seit dem Februar 2011 ist die Gedenkstätte und das Museum Esterwegen in zwei benachbarten ehemaligen Bundeswehr-Lagerhallen eingerichtet. Sie umfasst eine zweifach konzipierte Ausstellung:
– umfangreich der historische Teil und die Lagergeschichte,
– eine in dieser Form recht neuartige Ausstellung zur Geschichte des Emslandes (und der Lager) nach der Befreiung.

Die Exkursion enthält eine Einführung ins Thema, einen geführten Rundgang über das Lagergelände durch eine Person der Gedenkstätte und Zeit für einen individuellen Rundgang durch die Ausstellungen. Danach ist Gelegenheit für ein Gespräch und gegebenenfalls zusätzliche Informationen. Die Fahrt soll mit einem Besuch des Lagerfriedhofes enden (ca.5 km entfernt), auf welchem ermordete Gefangene bestattet wurden.

Joachim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. Nicht zufällig wächst die Zahl seiner Rundgänge oder Fahrten zu politischen Themen wie z.B. Bremen und Kolonialismus, Räterepublik, jüdisches Leben in Bremen. Mehr Informationen auf seiner Website unter www.bellgart-stadtfuehrungen.de.

Eine Anmeldung ist notwendig unter exkursionen@rosa-luxemburg.com. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Die Anreise der Teilnehmenden erfolgt selbständig und ist nicht Teil der Veranstaltung. Der Referent ist bei der Bildung von Fahrgemeinschaften behilflich: Bitte bei der Anmeldung mitteilen, ob ein PKW mitgebracht werden kann oder ein Mitfahrplatz benötigt wird.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Bremen im Nationalsozialismus

Stadtrundgang mit Achim Bellgart
Freitag, 10. März 2017, von 15 Uhr bis 17 Uhr in Bremen
Treffpunkt vorm Staatsarchiv, Präsident-Kennedy-Platz, 28203 Bremen

In Bremen gibt es eine gern gepflegte Legende: Bremen mochte Hitler nicht und Hitler mochte Bremen nicht. Dieser Mythos von hanseatischen „NS light“ lässt sich auf einem Rundgang zu den damaligen Orten des Geschehens nachhaltig widerlegen. Die 12 schlimmsten Jahre bremischer Geschichte haben das Gesicht der Stadt radikal verändert, v.a. durch die Einwirkungen des vom Nationalsozialismus gestarteten Zweiten Weltkriegs, die die Bremer Innenstadt zu 80% zerstörten. Viele Spuren sind aber noch sichtbar. Wir besuchen einige Orte der Verfolgung, der ideologischen Präsentation und des Widerstands. Dabei wird es auch um den Umgang mit diesem Teil der deutschen Geschichte nach 1945 in Bremen gehen. Wir beginnen bei einem sehr ungewöhnlichen künstlerischen Zeitzeugnis, besuchen das ehemalige Gestapo-Gefängnis und enden beim einzigen nicht zerstörten Hitlerdenkmal Deutschlands.

Joachim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. Nicht zufällig wächst die Zahl seiner Rundgänge oder Fahrten zu politischen Themen wie z.B. Bremen und Kolonialismus, Räterepublik, jüdisches Leben in Bremen. Mehr Informationen auf seiner Website unter www.bellgart-stadtfuehrungen.de.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Geschichte der Bremer Räterepublik

Stadtrundgang mit Achim Bellgart
Sonntag, 12. Februar, von 14 Uhr bis ca. 16 Uhr in Bremen
Treffpunkt: Parkplatz am Südbad, Neustadtswall 81, 28199 Bremen

Vor annähernd 100 Jahren machten Bremer Arbeiter*innen und Soldaten etwas Unerhörtes: eine Revolution. Dass Bremen einmal, wenn auch nur kurz, mit einem sozialistischen Anspruch regiert wurde, ist heute weitgehend vergessen.

Noch vor Ende des Ersten Weltkriegs fand in Bremen die Novemberrevolution 1918 statt. Es schloss sich eine Phase der Doppelherrschaft zwischen Arbeiter*innen- und Soldatenräten einerseits sowie Bürgerschaft und Senar andererseits an. Im Januar 1919 wagten Bremer Revolutionär*innen, eine sozialistische Republik auszurufen. Dreieinhalb Wochen später wurde sie im Auftrag der Reichsregierung militärisch zerschlagen.

Die Ereignisse haben einige Spuren hinterlassen, denen wir auf unserem Rundgang folgen werden. Bilder und Dokumente ergänzen die Schilderungen. Welche Bedingungen führten dazu, dass ausgerechnet Bremen zu der Handvoll Städte in Deutschland gehörte, die eine Räterepublik erlebten? Auch die Erörterung solcher Fragen wird nicht zu kurz kommen.

Joachim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. Nicht zufällig wächst die Zahl seiner Rundgänge oder -fahrten zu politischen Themen wie z.B. Bremen und Kolonialismus, Globalisierung, Nationalsozialismus, jüdisches Leben in Bremen. Mehr Informationen auf seiner Website unter www.bellgart-stadtfuehrungen.de.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.