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Verleihung des Jörg-Huffschmid-Preises 2021

Für Arbeiten zu Berufskultur von Seeleuten, Arbeitskämpfen um Wasserprivatisierung, „Technopolitik von unten“

Politische Ökonomie heute: Freitag, 12.11.2021, um 17 Uhr in Bremen

Marie GrasmeierMadelaine Moore und Simon Schaupp werden für ihre hervorragenden Dissertationen in den Sozialwissenschaften mit dem diesjährigen Jörg-Huffschmid-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 12. November 2021 um 17 Uhr im Rahmen des Festprogramms zum fünfzigjährigen Bestehen der Universität Bremen im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5, 28195 Bremen) statt. Der Jörg-Huffschmid-Preis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen.

Beiträge halten Rudolf Hickel (Universität Bremen), Dr. Heide Gerstenberger (Universität Bremen), Prof. Dr. Laura Horn (Universität Roskilde) und Dr. Thomas Sablowski (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Es moderiert Prof. Dr. Birgit Mahnkopf (Institute for International Political Economy, Berlin).

Die drei ausgezeichneten Dissertationen beeindruckten die Jury dadurch, dass sie nicht nur Transformationen des zeitgenössischen Kapitalismus analysieren, sondern zugleich auch untersuchen, wie diese subjektiv verarbeitet werden und welche Kämpfe sich innerhalb der gegenwärtigen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse entwickeln.

Marie Grasmeier hat in ihrer Dissertation die Berufskultur und die beruflichen Identitäten von Seeleuten in der globalen Handelsflotte durch teilnehmende Beobachtung untersucht, wobei ihr das Nautikstudium, das sie bereits vor ihrem Studium der Kulturwissenschaften und der Gender Studies absolviert hat, und ihre Praxis in der Seefahrt zugutekamen. Indem sie nachverfolgt, wie Seeleute – trotz der Gegenwart rassistischer, nationalistischer und geschlechtlicher Abgrenzungen in den heutzutage multinational zusammengesetzten Mannschaften – eine international verbreitete berufliche Identität entwickelt haben, macht sie zugleich deutlich, wie in tagtäglicher Arbeit auf See die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der transnationalen Produktionsnetzwerke im globalisierten Kapitalismus geschaffen werden.

Madelaine Moore vergleicht in ihrer Dissertation die Kämpfe gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Australien und in Irland. Indem sie Ansätze der Bewegungsforschung, der kritischen politischen Ökonomie, der politischen Ökologie und der feministischen Theorie der sozialen Reproduktion verbindet, gelingt es ihr durch diese Fallstudien, grundlegende Schlüsse bezüglich der gegenwärtigen politischen Konjunktur zu ziehen. Ökonomische, ökologische und soziale Krisen werden demnach im gegenwärtigen Kapitalismus nur insoweit „gelöst“, als sie in den Hintergrund treten bzw. eine Dimension der Krise durch eine andere temporär verdrängt wird. Zugleich zeigt sie, dass stets eine „reproduktive Unruhe“ als Form rebellischer Subjektivität weiterbesteht.

Simon Schaupp untersucht in seiner Dissertation „Technopolitik von unten“ durch mehrere Betriebsfallstudien, die auch auf teilnehmender Beobachtung beruhen, wie die algorithmische Arbeitssteuerung die Arbeitsprozesse verändert, wie die neuen digitalen Technologien von den Beschäftigten angeeignet werden und welche Momente der Selbstorganisation und des Widerstands gegen die kapitalistische Ausbeutung und Herrschaft damit verbunden sind. Er zeigt, dass die Digitalisierung kein technologisch neutraler, sich gleichsam gesetzmäßig vollziehender Prozess, sondern ständig umkämpft ist – Schaupp prägt dafür den Begriff der „kybernetischen Proletarisierung“.

Die Auszeichnung im Gedenken an das wissenschaftliche Werk und gesellschaftspolitische Engagement des 2009 verstorbenen Bremer Ökonomen Jörg Huffschmid wird alle zwei Jahre durch die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, Attac Deutschland, die EuroMemo-Gruppe und die Rosa-Luxemburg-Stiftung vergeben.

Interessierte melden sich bitte bis zum 03.11.2021 bei Dr. Thomas Sablowski (thomas.sablowski@rosalux.org) an.

Es gilt die 3G-Regel, nach der geimpfte, getestete und genesene Personen mit jeweiligem Nachweis Zutritt haben.

Mapping-Projekt «Moving Cities» gestartet

Eine andere Migrationspolitik ist möglich!   

Heute geht die Online-Plattform «Moving Cities» an den Start: https://moving-cities.eu/de.

Ein Mapping, das detaillierte Recherchen über 28 fortschrittliche solidarische Städte und ihre Strategien zur Aufnahme von Migrant:innen und Geflüchteten in zehn europäischen Ländern bietet. Auch Bremen befindet sich unter diesen Städten.

Was ist das Ziel von «Moving Cities»?

Städte und Gemeinden in ganz Europa zeigen, dass eine andere Migrationspolitik nicht nur möglich ist, sondern bereits stattfindet. Während nationale und EU-geführte politische Reformen seit Jahren in einer Sackgasse stecken, setzen sich bereits mehr als 600 Kommunen von Polen bis Portugal für eine solidarische Migrationspolitik ein, und Dutzende von Städten gehen mit innovativen lokalen Lösungen mit gutem Beispiel voran.

Durch die Hervorhebung guter Beispiele der Migrationspolitik und der Beschreibung  erfolgreicher lokalen Ansätze trägt «Moving Cities» zu einem gegenseitigen Lernprozess bei, der Synergien zwischen Kommunen in ganz Europa ermöglicht. Unser Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der einzelnen Kommunen auf lokaler Ebene zu verbessern und die Stimmen der Städte und Städtenetzwerke als politische Akteure in der europäischen Migrationsdebatte zu stärken.

Wie wollen wir dies erreichen?

Die Website ist als Instrument für Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen gedacht, die auf der Suche nach Anregungen und Strategien zur Veränderung ihrer lokalen Migrationspolitik sind. Bislang fehlte ein umfassendes und leicht zugängliches Mapping, das sich auf Schlüsselfaktoren für Kommunen und die Zivilgesellschaft konzentriert. Moving Cities bietet daher:

1. Eine Übersicht über bereits aktive Städte und Netzwerke in ganz Europa

2. Eingehende Recherchen über 28 fortschrittliche Städte und ihre Strategien in zehn europäischen Ländern

3. Mehr als 45 inspirierende lokale Ansätze in verschiedenen Politikbereichen: soziale Rechte und Inklusion, Aufnahme und Aufenthaltssicherheit, politische Partizipation, interkulturelle Inklusion und Antirassismus, Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Vernetzung und Lobbyarbeit

4. Sieben verschiedene Sprachversionen: Englisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Spanisch

Online-Plattform "Moving Cities"
Online-Plattform „Moving Cities“ https://moving-cities.eu

Wer steht hinter Moving Cities? 

Die Idee zu dem Projekt entstand 2019 in einem europäischen Vernetzungsprozess im Rahmen der Palermo Plattform, an dem rund 20 Initiativen beteiligt waren. Verantwortlich für die Umsetzung sind Seebrücke, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung sowie Tesserae, eine Plattform für soziale Stadtforschung. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung kofinanziert.

Schließungszeit unseres Büros im Herbst 21

In den Herbstferien 2021 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 18. bis zum 29. Oktober 2021 geschlossen. Während der ersten Woche sind wir nicht erreichbar; in der zweiten Woche sind wir telefonisch verfügbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen schönen Herbst!

Leb wohl, Detlef

Am Sonntag, 3. Oktober 2021, ist unser Bremer Vereinsmitglied Dr. sc. phil. Detlef Nakath verstorben. Wir haben mit ihm einen engagierten Mitstreiter und verdienstvollen Zeithistoriker verloren. Detlef Nakath war ehemaliger Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg; mit ihm zusammen war ich einige Jahre Sprecher der Landesstiftungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dank seiner klugen und umsichtigen Art konnten wir einiges für die Verankerung und Absicherung der politischen Bildungsarbeit in den Ländern erreichen. Wir vermissen einen großartigen, aber bescheidenen Menschen, einen seriösen Wissenschaftler mit beeindruckenden Kenntnissen und Erfahrungen, einen Freund, den wir weder ersetzen können noch vergessen werden.

Dankbar für Dein Engagement und für die Zeit mit Dir.
Norbert Schepers

Detlef Nakath, Moskau 2016; Foto: Holger Politt.
Detlef Nakath, Moskau 2016; Foto: Holger Politt.

Holger Politt, unser Kollege in Warschau, hat im Gedenken an Detlef Nakath einen Beitrag für die Rosa-LuxemburgStiftung Brandenburg verfasst.

Ein Nachruf von Gerd-Rüdiger Stephan und Manfred Neuhaus findet sich bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung; auch der Berliner Karl-Dietz-Verlag würdigt seinen Autor.

9/11, Afghanistan und das Scheitern des Westens

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington DC liegen zwanzig Jahre zurück – und damit auch die in der Folge von «Nine Eleven», am 7. Oktober 2001, begonnene Invasion und Besatzung Afghanistans, die vor wenigen Tagen mit dem überstürzten Abzug der US- und NATO-Truppen aus dem nun wieder von den Taliban kontrollierten Land zu Ende ging. In diesem Dossier versammeln wir Texte, die die geopolitischen Folgen des «Krieges gegen den Terror» ebenso diskutieren wie das Scheitern der westlichen Intervention in Afghanistan. Markiert die US-Reaktion auf die Anschläge, wie Bernd Greiner in seinem großen Essay schreibt, retrospektiv betrachtet gar das Ende des «amerikanischen Jahrhunderts»?

Die Grenzen der US-amerikanischen Militärmacht hat das Scheitern am Hindukusch jedenfalls überaus sichtbar gemacht. Mehrere Texte befassen sich aus unterschiedlicher Perspektive mit dem Truppenabzug wie auch mit den gebrochenen Versprechen des Westens gegenüber den Afghaninnen. Anders als avisiert hat Deutschland – übrigens zum Unmut auch vieler Bundeswehrangehöriger – nur einen Bruchteil der Fluchtwilligen außer Landes gebracht. Was aber bedeutet das für die Afghaninnen, welche Folgen hat der Truppenabzug für die Menschen in Afghanistan und in der Diaspora? Was passiert, wenn jetzt wieder Hunderttausende vor den Taliban fliehen müssen? Und welche Forderungen haben afghanische Aktivist*innen an die Politik, hier wie dort?

Darüber hinaus diskutieren mehrere Beiträge in diesem Dossier den regionalen Kontext des Afghanistankrieges, von Zentralasien bis Pakistan und Indien. Denn allzu oft wird die Einflussnahme der Anrainerstaaten auf die Lage in Afghanistan ausgeblendet. Jetzt, nach dem NATO-Abzug, steht zu erwarten, dass sie weiter zunehmen wird.

Verschweigen wollen wir auch nicht die politische Dimension des Einsatzes in der Bundesrepublik. Denn trotz der vielen Anzeichen dafür, dass die Besatzung des Landes nicht das gewünschte Ergebnis bringen würde, stand die Bundesregierung bis zuletzt in Nibelungentreue zum Bundeswehreinsatz. Auch darüber müssen wir sprechen, wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und derartige Desaster künftig vermeiden wollen.

Zum Dossier bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung: https://www.rosalux.de/dossiers/das-scheitern-des-westens

Visible from space, a smoke plume rises from the Manhattan area after two planes crashed into the towers of the World Trade Center. This photo was taken of metropolitan New York City (and other parts of New York as well as New Jersey) the morning of September 11, 2001. Credits: NASA
New York City am Morgen des 11. September 2001, Blick aus der ISS. Foto: NASA
•   »Nine Eleven«, Afghanistan, Irak: Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts (Bernd Greiner): https://www.rosalux.de/news/id/44961/nine-eleven-afghanistan-irak-das-ende-des-amerikanischen-jahrhunderts

•   Afghanistan: Das Scheitern des Westens (Axel Gehring): https://www.rosalux.de/news/id/44820

•   Kabul, das zweite Saigon (Matin Baraki): https://www.rosalux.de/news/id/44826 

•   Standpunkt 6/2021: Nach dem Abzug der Nato aus Afghanistan. Eine indische Perspektive (Subir Bhaumik): https://www.rosalux.de/publikation/id/44825 

•   Afghanistan: Schuld und Schande (Thomas Rudhof-Seibert): https://www.rosalux.de/news/id/44843 

•   Lost Youth – Afghanistan und Europa (VA-Audio): https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/1589 

•   „Es lebe der Freiheitskampf des afghanischen Volkes!“ (Masture Hares): https://www.rosalux.de/news/id/44944 

•   Nein zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Ein Rückblick auf zwanzig Jahre (Julia Wiedemann): https://www.rosalux.de/news/id/44967/nein-zum-bundeswehreinsatz-in-afghanistan 

Schließungszeit unseres Büros im Sommer 2021

In den Sommerferien 2021 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 26. Juli bis zum 1. September 2021 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen erholsamen Sommer!

Antifaschistischer Aufbruch

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) ist als parteinahe Stiftung der Partei Die LINKE einen antifaschistischen Tradition verbunden und hat den Kampf gegen Rechts stets als einen Schwerpunkt betrachtet und entsprechende Bildungsangebote gemacht, Projekte aufgelegt und Initiativen unterstützt.

Antifa? Ja, Antifa!

Auch und gerade weil links, weil antifaschistisches Engagement gegenwärtig häufig mit dem Rücken zur Wand und im Fokus rechter Angriffe steht und nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und der ganzen Welt ein autoritärer, nationalistischer, ja faschistischer Sog zu verspüren ist, ruft die RLS zu einem Antifaschistischen Aufbruch auf, um dem Rechtsdrift etwas Kämpferisches, Kluges und Motivierendes entgegenzusetzen. Auf der RLS-Homepage ist der Juni genau diesem Aufbruch gewidmet und wir freuen uns, unsere Angebote gegen rechts und antifaschistischen Bildungsformate hier präsentieren zu können.

Warum?  

In der zurückliegenden Dekade hat das Themenfeld «Neonazismus und Strukturen und Ideologien der Ungleichwertigkeit» dramatisch an Bedeutung zugenommen. Ihm ist im Laufe der Jahre eine aufpilzende Breite an weiteren Themen zugewachsen: die Extremismusdoktrin und die Rolle des Verfassungsschutz genannten Inlandsgeheimdiensts in der Zivilgesellschaft; das Auffliegen des NSU und Prozessbeobachtung sowie -intervention als Gegenstand linken Aktivismus‘ und linker Bildung; das Auftauchen 2013 der neuen autoritär-populistischen Partei «Alternative für Deutschland» (AfD), die sich während ihres beispiellosen Siegeszugs in viele kommunale, alle Landesparlamente und 2017 den Bundestag nach etlichen Häutungen in einen rechts-nationalistischen und einen völkischen Flügel spaltet; das Auftauchen einer neuen rechten Bürger*innenbewegung mit Pegida und den diversen Ablegern; die so genannte Flüchtlingskrise und/oder Willkommenskultur mit einer begleitenden Explosion rechter und rassistischer Gewalt gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer*innen; eine bedrohliche Welle rechtsterroristischer Gewalt, Bedrohung und Verstrickung bewaffneter Organe des Staates in miliz-ähnliche Prepper- und Freischärler-Truppen (Uniter, Hannibal, Nordkreuz); rechte und rassistische Mordanschläge wie in München (2016), Istha/Kassel (2019,) Halle (2019) und Hanau (2020); die drastisch zunehmende Bedeutung eines neuen alten Antisemitismus, der Themenfelder Antifeminismus und Misogynie ebenso wie des Klimawandels als Katalysator eines globalen Rechtsrucks und kapitalistischer Besitzstandswahrungskämpfe, sowie der globale Aufstieg faschistischer oder autoritärer Regierungen, häufig im Gewand «illiberaler Demokratien» (Ungarn, Polen; Brasilien, Israel, Indien, USA usw.) und schließlich das Auftauchen einer weiteren nach rechts offenen und anschlussfähigen Protestbewegung gegen die (oft tatsächlich fragwürdigen) Regierungsmaßnahmen im Rahmen der Eindämmung der globalen Pandemie mit dem SARS-Cov-2-Virus.

1. Mai Demo im Jahr 2019 in Erfurt. Foto: Friedrich Burschel
Mai-Demo im Jahr 2019 in Erfurt. Foto: Friedrich Burschel

Nach wie vor überschlagen sich Ereignisse und Entwicklungen auf dem ausufernden Themenfeld «Rechts». Das zurückliegende Jahr war geprägt von einer fortschreitenden autoritären Formierung, die ihren Ausdruck in der weiteren Entwicklung der völkisch-nationalistischen Partei AfD, im Auftauchen einer neuen starken rechten Anti-Establishment-Bewegung im Zuge der Corona-Pandemie und in eskalierenden Formen eines über hermetische Interneträume international verbundenen Nazi-Terrorismus‘ fand. Mit einem globalen autoritären Backlash, der Anfang Januar 2021 in den USA mit dem Sturm eines rechten Mobs auf das Parlamentsgebäude Kapitol einen bedrohlichen Höhepunkt fand, kann von einem autoritären Sog gesprochen werden, der westliche Demokratien ebenso wie viele andere, teils vorher schon instabile Staaten weltweit in Schieflage bringt. 

Rechtsruck in Deutschland

Auch die ach so stabile Bundesrepublik: Am fünften Februar vergangenen Jahres gelang es der «Alternative für Deutschland» (AfD) erstmals, das ganze Land in Aufruhr zu versetzen. Nach zwei vergeblichen Anläufen verhalf ausgerechnet die Fraktion des faschistischen «Flügel»-Führers oder Führers des faschistischen Flügels, Björn Höcke, im Thüringer Landtag einem FDP-Ministerpräsidenten ins Amt und führte so die dortige CDU und die Fünf-Prozent-Liberalen als Spielball der völkisch-nationalistischen Partei vor. Der Triumph währte nicht lange: kurze Zeit später beugte sich der Kurzzeit-Landesvater dem Druck aus den Chefetagen der eigenen Partei und konservativer Medienhäuser.

Der Monat blieb katastrophal: Am 19. Februar richtete ein von völkischem Größenwahn und rassistischem Hass fanatisierter Attentäter in Hanau ein Massaker an, dem neun Menschen zum Opfer fielen und als zehntes Opfer die Mutter des Täters, die er vor seinem Suizid ebenfalls erschoss. Die neun zuerst Getöteten hatte der Mörder wegen ihrer familiären Migrationsgeschichten ausgewählt. Wenige Tage zuvor war ein gutes Dutzend verdächtiger Männer – alles «harmlose» Familienväter, einer von ihnen im Polizeidienst – aufgeflogen: Die durch und durch rassistische «Gruppe S» mit einer kruden «White Supremacy»-Ideologie, die schwer bewaffnet Massaker in muslimischen Gebetsräumen und Moscheen in 14 Städten gleichzeitig anrichten wollte, um so den grundstürzenden «Tag X» herbeizuführen, wurde gerade noch rechtzeitig ausgehoben, um diese barbarischen Pläne zu durchkreuzen. Der Prozess gegen diese Gruppe begann im April dieses Jahres vor dem Oberlandesgericht Stuttgart und könnte sich in den nächsten Mammutprozess mit bereits über 100 terminierten Prozesstagen auswachsen. Wer also angesichts dieser Entwicklungen dachte, es stünden weitere rechtsterroristische Anschläge und Umsturzversuche bevor, hatte dazu allen Grund.

Das Jahr prägten dann auch der Strafprozess gegen den Attentäter, der im Oktober 2019 versucht hatte, ein Blutbad in der Halleschen Synagoge anzurichten, und, nachdem das Vorhaben gescheitert war, zwei Menschen tötete, die zufällig seinen Weg kreuzten, sowie das Verfahren wegen des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) im Juni 2019. Mit Hanau und Halle (und München 2016), aber auch im Verfahren vor dem Landgericht Berlin, wo sich ein Schreiber von Drohmails vor allem gegen prominente starke Frauen und mit Bombenanschlägen auf öffentliche Gebäude drohender Terrormonade, der sich «Nationalsozialistische Offensive» nannte, erscheint ein (gar nicht mehr so) neuer Tätertyp, der zwar allein in tödliche Aktion tritt, aber kein Einzeltäter ist. Im stillen Kämmerlein oft in der elterlichen Wohnung ist er mit einer hasserfüllten internationalen Online-Community in Austausch, die die Motive Nazismus, Rassismus, Antisemitismus und krude Misogynie bis zur Tat triggert.    

Diverse Prozesse gegen rechte Täter*innen laufen

Überhaupt Strafverfahren: Die Zahl der laufenden, zurückliegenden und noch anstehenden Prozesse zu rechtem Terrorismus beginnen antifaschistische Prozessbeobachtungsgruppen im ganzen Land an den Rand ihrer Kapazitäten zu bringen: In München steht der Prozess gegen «Blood & Honour»-Strukturen an und ein weiterer gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Susanne G., in Frankfurt – endlich – das Verfahren gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A., der unter false flag und als Asylsuchender getarnt terroristische Anschläge verüben wollte, um damit rassistische Gegenreaktionen auszulösen. Außerdem steht ein CDU-Ratsherr aus Köln-Porz vor Gericht, der in der Silvesternacht 2019/20 mutmaßlich aus rassistischen Motiven mit einer Schusswaffe einem jungen Mann in die Brust schoß und lebensgefährlich verletzte. Es gibt auch eine Initiative von Prozessbeobachter*innen, die sich nun den Prozess wegen des homophoben, islamistischen Messeranschlags im Oktober 2020 in Dresden angeschaut haben (Ende des Prozesses wahrscheinlich 20.5.), bei dem ein Mensch ums Leben kam und ein weiterer schwer verletzt wurde. Vom zweiten und dritten Freital-Prozess dort gar nicht zu reden.

Neue (rechte) Gruppierungen seit Beginn der Corona-Pandemie

Aber auf einmal war alles ganz anders: ab März 2020 veränderte die globale Pandemie mit dem SARS-CoV-2-Virus Leben und Alltag aller grundlegend. Im Seuchen-Ausnahmezustand schwoll der Protest gegen die Regierungspolitik bei sog. Hygiene-Demos an und seit im Herbst jenes Jahres der zweite Lockdown absehbar war, sind Zehntausende Bürger*innen bundesweit bei den sogenannten «Querdenker»-Protesten auf den Straßen. Die laut werdende Kritik an den herrschenden Verhältnissen, eine sehr weitgehende Delegitimierung staatlichen Handelns und damit eine ernst zu nehmende Spaltung der Gesellschaft hatten und haben jedoch keineswegs linken, klassenkämpferischen oder emanzipatorischen Charakter, sondern sind gegenwärtig getragen von geradezu grotesken Grundannahmen, Falschmeldungen und altbekannten Verschwörungsideologien. Wesentliche Bestandteile auch hier: Antisemitismus, Antifeminismus, Rassismus und Nationalismus, aber auch der gute alte Antikommunismus westdeutscher Prägung. Diesen zunächst diffusen Bewegungen, die sich in einem Freiheits- und Widerstandskampf gegen diktatorische Verhältnisse, seuchenpolitische «Ermächtigungsgesetze» und das «sozialistische Merkel-Regime» wähnen, kann sich eine faschistische Rechte leicht anverwandeln und sie so rahmen und lenken, wie etwa beim telegenen «Sturm» der Freitreppe des Reichstagsgebäudes im August 2020. Forderungen aus diesen Kontexten sind eine Art Umsturz, Systemwechsel oder «Neuanfang» mit «verfassungsgebender Versammlung» zur Beendigung eines vermeintlichen alliierten, wahlweise finanzoligarchischen, in jedem Fall «fremdbestimmten» Besatzungsregimes. Das Mobilisierungspotenzial von mehreren Zehntausend Menschen ist beträchtlich.

Bemerkenswert und kennzeichnend für die Einschätzung dieser neuen rechten Bewegungen von «besorgten Bürgern» und «Querdenkern» ist eine Melange an ideologischen, politischen und assoziativen Versatzstücken, die hier scheinbar beliebig zusammengeschraubt werden. Rhetorisch wird eine fundamentale Kritik am Ist-Zustand formuliert, die hoch anschlussfähig ist für unterschiedliche und inkonsistente politische Vorstellungen, aber eben auch für völkisch-nationalistische Argumentationen. Dabei sind Andockmöglichkeiten für eine Vielzahl von Personen und Gruppen gegeben, die – mutmaßlich mit nur wenig politischer Erfahrung oder Bildung – ohne Arg fragen, was daran falsch sein kann, für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auf die Straße zu gehen. Unbemerkt oder bewusst unbeachtet bleibt dabei, dass organisierte Nazis die Großdemonstrationen für ihre Zwecke instrumentalisieren und so medial auch kapern. Transportiert werden diese rechten Narrative durch – häufig dezidiert antisemitische – Verschwörungsfantasien und hochgejazzte Falschmeldungen in den Sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Die benutzten Symbole und Figuren, von der Reichskriegsflagge über «Judensterne» mit der Aufschrift «ungeimpft» bis hin zu den Ikonen Anne Frank, Sophie Scholl, Ernesto Che Guevara und Mahatma Gandhi erlauben es Vielen, sich guten Glaubens den Protesten anzuschließen, und erschweren für viele «Ungeübte», aber auch durchaus für Geübte, die Sache stichhaltig einzuschätzen. Eine Herausforderung für linkes Gegenhalten und eine richtige Kritik an den herrschenden Verhältnissen aus der Kakophonie menschenfeindlichen Getöses herauszulösen und von links humanistisch und emanzipatorisch wieder in Anspruch zu nehmen und zu behaupten.

Denn die andere Seite dieser Medaille ist ein massiver Backlash gegen alles, was links, antifaschistisch, Antifa oder «Errungenschaft der 68er Revolte » ist oder so markiert wird. Die AfD, oft im Verbund einerseits mit den stets diensteifrig einknickenden rechten Rändern der bürgerlichen Parteien (v.a. SPD, FDP und CDU/CSU) und andererseits mit sich professionalisierenden Kampagnenmacher*innen neurechten Zuschnitts wie EinProzent oder Compact-Magazin, geht mit grimmiger Hartnäckigkeit und zunehmender Finesse gegen alles vor, was nach Sozio-Kultur, Feminismus, Diversität und linkem Aktivismus riecht. Attacken gegen «die Antifa» und die «unterschätzte Gefahr» des «Linksextremismus» treiben wenig wohlriechende Blüten, wenn der niedersächsische Innenminister – ganz im Sinne und Stile der AfD – ein «Verbot der Antifa» prüfen will oder auf «Querdenker»-Demos zur Trump’schen Hatz auf «die Antifa» als eigentlicher «terroristischen Vereinigung» geblasen wird. Bei der Diskussion über Gegenmaßnahmen der «wehrhaften Demokratie» gegen diesen gesellschaftlichen Rechtsdrift – auch etwa von Seiten der Grünen – feiern die unsägliche «Extremismusklausel»-Debatte der Nuller Jahre und die verrostete Hufeisentheorie fröhliche Urstände, wird von «linker Militanz» und Radikalisierung geschwafelt. 

Es ist also hohe Zeit, uns der kämpferischen antifaschistischen Ideale zu erinnern und uns schlau zu machen gegen rechts und für eine grundsätzliche und unkorrumpierbare humane Orientierung stark.

Der Autor Friedrich Burschel ist Referent für Neonazismus und Strukturen / Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, deren Bremer Landesstiftung die Rosa-Luxemburg-Initiative ist.

Folgend einige Publikationen der RLS zu den Themen Extremismus und Antifaschismus:

Auf ein Wort: Extremismus
Broschüre der RLS vom Frühjahr 2011
https://www.rosalux.de/publikation/id/5037/auf-ein-wort-extremismus

«Der Sommer ist vorbei…» Vom «Aufstand der Anständigen» zur «Extremismus-Klausel»: Beiträge zu 13 Jahren «Bundesprogramme gegen Rechts». Herausgegeben von Friedrich Burschel, Uwe Schubert, Gert Wiegel (edition assemblage: Münster 2013)
https://www.rosalux.de/publikation/id/7497/der-sommer-ist-vorbei

Politologentrug
Ideologiekritik der Extremismus-Legende. Standpunkte 10/2010 von Wolfgang Wippermann
https://www.rosalux.de/publikation/id/3960/politologentrug

Geld gegen Gesinnung
Bundesförderung gegen alle möglichen «Extremismen» gibt es künftig nur noch nach einem ideologischen Kotau. Standpunkte 6/2011 von Friedrich Burschel
https://www.rosalux.de/publikation/id/4799/geld-gegen-gesinnung

Verfassungsschutzwissenschaftsjournalismus
Der ehrbare Karriereweg von der Uni über den Geheimdienst in die Publizistik, Forschung und Bildung. Artikel von Friedrich Burschel, Mai 2013
https://www.rosalux.de/publikation/id/6973/verfassungsschutzwissenschaftsjournalismus

150. Geburtstag von Rosa Luxemburg

Rosa-Luxemburg-Stiftung und Initiative feiern 150. Geburtstag ihrer Namensgeberin
Webstory in vier Sprachen – Kurzfilme und Serie – Onlinekonferenz und mehr

In Rosa Luxemburgs 150. Geburtsjahr geht die neue Webseite „RS LXMBRG – Die Andersdenkende“ unter www.rosaluxemburg.org an den Start, die in Form einer Webstory ihr Leben und Werk in vier Sprachen zugänglich macht. Die Inhalte der Webseite, die zunächst auf Deutsch online geht, werden bis Anfang März auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zugänglich sein. Launch der Seite ist der 15. Januar, der Tag von Luxemburgs Ermordung vor 102 Jahren.

Wenige Tage vor der Gründung des revolutionären Stadtrats von Paris, der „Pariser Kommune“ am 18. März 1871 wurde Rosa Luxemburg geboren. Am 5. März jährt sich ihr Geburtstag damit zum 150. Mal. Für die nach ihr benannte politische Stiftung ein Anlass, ein facettenreiches Angebot rund um die Person Rosa Luxemburg, ihr Wirken und ihre heutige Rezeption zu konzipieren. 

„Unter den namensgebenden Personen der politischen Stiftungen ist Rosa Luxemburg die einzige Frau, die einzige Ausländerin und die einzige Jüdin. Diese Alleinstellungsmerkmale erfüllen uns mit Stolz und Demut – aber Rosa Luxemburg war und bewirkte viel mehr. Zu ihrem 150. Geburtstag wollen wir als Stiftung daran erinnern, was sie an Werken, Taten und Gedanken hinterlassen hat“, sagt Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung. „Rosa Luxemburg hat uns auch heute noch viel zu sagen, zum Beispiel über das Verhältnis von Demokratie und Sozialismus, die Beziehung handelnder Massen zu politischen Organisationen, die Rolle von Gewalt in politischen Auseinandersetzungen, über Mut und Zivilcourage.“

Geplant sind sowohl in Berlin als auch in allen Bundesländern Ausstellungen, digitale Veranstaltungen, kulturelle Beiträge, eine internationale Onlinekonferenz und mehr. Weitere Information finden Sie unten und auf www.rosalux.de.

„Die unterschiedlichen mehrsprachigen digitalen, kulturellen und kreativen Angebote zeigen, wie breit wir die Aktivitäten zum Geburtsjahr Rosa Luxemburgs angelegt haben. Inhalte und Formen der Vermittlung sollen dabei so vielfältig sein, wie sie selbst es war“, sagt Daniela Trochowski, Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. „Für den Herbst ist zudem ein Graffiti-Wettbewerb geplant, bei dem wir besonders auf die künstlerischen Zugänge der jungen Menschen zu Rosa Luxemburg gespannt sind.“

Den Kerngedanken zum 150. Geburtstag ihrer Namensgeberin formuliert Jörn Schütrumpf, Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg:

„Eine Emanzipation mit antiemanzipatorischen Mitteln und Methoden anzustreben, also das leninistische Politikkonzept, hätte für Rosa Luxemburg das Aufgeben ihres politischen Ansatzes bedeutet. Oder anders gesagt: Unterdrückung lässt sich nicht durch Unterdrückung abschaffen. Nie wieder Sozialismus ohne Freiheit und Demokratie. Alles andere ist eine bürokratische Diktatur – etwas, für das Rosa Luxemburg weder kämpfen, geschweige denn sterben wollte.“

Rosa Luxemburg während einer Tagungspause auf dem Jenaer Parteitag der SPD, September 1905.
Rosa Luxemburg während einer Tagungspause auf dem Jenaer Parteitag der SPD, September 1905.

Auswahl der geplanten Aktivitäten

Aufgrund der pandemiebedingten Situation aktualisieren wir unser Programm fortlaufend und passen es dynamisch den Gegebenheiten an. Bitte informieren Sie sich über das aktuelle Programm auf www.rosalux.de.

Bereits Heiligabend 2020 startete in Kooperation mit der Volksbühne und dem „Rosa Kollektiv“ die elfteilige Serie „Aktiviere dein inneres Proletariat“. Ursprünglich wollte das Kollektiv Armand Gattis Stück „Rosa Kollektiv“ auf die Bühne bringen. Darin geht es um den Versuch, eine Fernsehserie über Rosa Luxemburg zu drehen. Aufgrund der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung entsteht nun kein Theaterstück über eine gescheiterte Fernsehserienproduktion, sondern eine Webserie über ein Bühnenstück über eine gescheiterte Webserie über Rosa Luxemburg. Uraufführung und Staffelfinale sind für den 5. März 2021 geplant.

Am neuen Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist bis Ende Februar die Fotoausstellung „Ein neues Kleid für Rosa“ zu sehen. Studierende der Athener School of Fine Arts schufen im Rahmen eines Wettbewerbs der Rosa-Luxemburg-Stiftung Athen 28 Kunstwerke zu der Frage, wie wir uns Rosa Luxemburg heute vorstellen würden, welche Gedanken sie in uns weckt und wozu sie inspiriert. Die Fotografien einiger der Kunstwerke können wochentags zwischen 9.00 und 18.00 Uhr in der Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin betrachtet werden. Vom 2. bis zum 14. März ziehen die Fotografien in den Pavillon an der Volksbühne, wo sie dann rund um die Uhr betrachtet werden können.

In drei Kurzfilmen mit Paul Mason zu zentralen Begriffen Rosa Luxemburgs soll ihr Denken für das 21. Jahrhundert erklärt werden. Untertitel zu den Episoden wird es in verschiedenen Sprachen geben.

Unter dem Titel „Rosa Luxemburgs International Socialism“ findet am 4. und 5. März im Rahmen einer internationalen Onlinekonferenz eine Reihe von Keynote-Lectures und Panels in englischer Sprache statt. Das Spektrum der geplanten Themen reicht von der Rezeption Luxemburgs im Globalen Süden über ihre Biografie und Darstellungen Luxemburgs in der Literatur und darüber hinaus. Auch auf den deutschsprachigen Stiftungskanälen sind an den Tagen vielfältige Beiträge geplant.

Aktuelle Schließungszeit unseres Büros

Aktuelle Schließungszeit unseres Büros im Winter 2020/2021: noch bis zum 08.01.21 – Kommt alle gesund durch diesen Winter!

Voices of Resistance – Videoblog gestartet

Wir stellen heute die Website „Voices of Resistance“ vor. Dies ist ein neues Videoprojekt, das Refugees und Aktivist*innen aus Bremen und darüber hinaus eine Stimme gibt. Es werden Kommentare, Interviews, Diskussionen und Reden zu einem breiten Spektrum an Themen präsentiert, die sich auf Refugees, Migrant*innen und die deutsche Gesellschaft insgesamt beziehen.

Die Corona-Pandemie wirkt wie eine Lupe: Bestehende Systemfehler sind immer offensichtlicher geworden. Bestehende Normen und Rechte in Bezug auf die Gesundheit waren für Flüchtlinge in dieser Gesellschaft oft nicht anwendbar, Refugees wurden offensichtlich anders behandelt als die allgemeine Bevölkerung. Es war dieser latente Rassismus, der die Idee für dieses Projekts brachte. Daher befassen sich die ersten Videoclips und Interviews mit der Situation in Massenunterkünften bzw. Lagern für Refugees und mit ihrer Behandlung dort.

Die Refugees sind hier und werden für sich selbst sprechen.

Screenshot Voices of Resistance

Screenshot voicesofresistance.de

Willkommen zu den ersten Videoclips! Das Projekt entwickelt sich stetig und weitere Inhalte werden fortlaufend eingestellt.

https://voicesofresistance.de/

Bremer Programm zum 27. Januar 2021

Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch kommendes Jahr wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert vom der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Das Programm-Faltblatt steht hier auf unserer Website als PDF zum Download bereit: Faltblatt zum 27. Januar 2021. Die gedruckte Version des Flyers kann in der Landeszentrale abgeholt werden. – Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft«.

Titelmotiv Programm-27Januar-2020

Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Mitgliederversammlung 2020 & Jahresende

Der Vorstand der Rosa-Luxemburg-Initiative hat entschieden, die diesjährige Mitgliederversammlung nebst Vorstandswahlen Pandemie-bedingt auf das Frühjahr 2021 zu verschieben – eine entsprechende Gesetzesänderung hatte der Bundestag bereits im März beschlossen. Der Terminvorschlag für die Mitgliederversammlung (mit der Entlastung für 2020 und 2019 zusammen) ist der 23.06.2021 – bitte schonmal vormerken. Näheres folgt im Frühjahr. Update 13. April 2021: Ein Termin im Juni ist nach aktueller Lage unwahrscheinlich; wir hoffen auf September.
Die Vorstandsmitglieder bleiben bis dahin im Amt. Danach gibt es mehrere Personen, die ausscheiden werden, so dass wir für das Frühjahr wieder neue Aktivist*innen suchen. Hinweise auf geeignete bzw. von interessierten Personen sind willkommen…
Da das Jahresende naht:
– Der Kassenschluss für die Abrechnung von Projekten aus dem laufenden Jahr ist der 15.12.2020, Ausnahmen nur in Absprache mit der Geschäftsstelle.
– Nächste Schließungszeit unseres Büros sind die Winterferien vom 22.12.20 bis zum 08.01.21

Weihnachtsstern vor unserem Büro Am Wall in Bremen

Kommt alle gesund durch diesen Winter!

Queer Power Month 2020

Der Queer Power Month Bremen lädt im September alle Menschen ein – zu Austausch und Angeboten rund um queere Geschichte sowie Lebensweisen und Erfahrungen von queeren Menschen, das heißt unter anderem von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen.

Es gibt Raum zum gemeinsamen Sein und voneinander Lernen für alle Menschen, die sich nicht in der gängigen cis-heterosexuellen Norm wiederfinden. Für alle weiteren Interessierten bietet der Queer Power Month Gelegenheiten, Neues zu Vielfalt und Anti-Diskriminierung zu lernen.

Banner Queer Power Month 2020 Bremen

Der September wird ein Monat voller verschiedener Veranstaltungen wie Workshops, Lesungen, Performances und vielem mehr. Zahlreiche Angebote sind kostenlos. Corona-sichere Alternativen sind dort, wo es möglich ist, vermerkt – Alle Informationen und Updates sind auf der Webseite qpm.vielfaltive.org zu finden!

Die Rosa-Luxemburg-Initiative ist Kooperationspartnerin des Queer Power Month 2020.

Schließungszeit unseres Büros im Sommer 2020

In den Sommerferien 2020 bleibt die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 1. August bis zum 1. September 2020 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Corona-Krise 2020

Liebe Interessierte,

aufgrund der COVID-19 Pandemie folgt die Rosa-Luxemburg-Stiftung den empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen auf Bundes- und Länderebene und sagt vorerst bis zum 19. April 2020 ihre geplanten öffentlichen Veranstaltungen ab. Wir möchten damit sowohl unsere Gäste und Mitarbeiter*innen schützen, als auch einen Beitrag dazu leisten, die Ausweitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Wir arbeiten im Homeoffice und sind telefonisch und per eMail eingeschränkt erreichbar.

Wir überlegen, ob wir ausgewählte Vortragsveranstaltungen in Bremen in anderer Form stattfinden lassen können: Zum Beispiel als Videoübertragung oder -aufzeichnung. Das ist allerdings auch eine Kostenfrage und abhängig von den jeweiligen Beteiligten. Wir freuen uns über entsprechende Angebote, Tips und Vorschläge – Vielen Dank.

Unsere Lektürekurse und Lesekreise versuchen unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen weiter zu arbeiten. Näheres bei den jeweiligen Verantwortlichen.

An dieser Stelle möchten wir auch auf erste Texte aus unserem Umfeld hinweisen, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen der Pandemie beschäftigen:

Rosalux-Corona-Virus

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet ab jetzt ausgewählte, bundesweite Veranstaltungen im Livestream an, siehe www.rosalux.de/livestream.

17.03.2020, 19:00 – 21:00 Uhr
Von Influencer*innen lernen
Die Linke und der Strukturwandel der Öffentlichkeit

24.03.2020, 19:00 – 21:00 Uhr
Die Linke zwischen Verantwortung und neuen linken Mehrheiten
Kipping liest Korte, Korte liest Kipping

Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie bei guter Gesundheit!

Black Ourstory Month – Honoring Black Lives

Februar 2020: Bremens erster Black OurStory Month!

In der Tradition des „Black History Month“ kommen Schwarze Menschen zusammen, um ihre Held*innen zu feiern und sich über Generationen hinweg an ihre Geschichten zu erinnern.
In diesem Monat ehren wir das (Über)Leben Schwarzer Menschen auf der ganzen Welt: Unsere Geschichten sind einzigartig, bemerkenswert und zeugen von Stärke. Wir wollen aufzeigen, was wir erreicht haben, über neue Wege nachdenken Widerstand zu leisten und uns darüber austauschen, wie unser Erbe am Leben erhalten werden kann, um diejenigen zu inspirieren, die nach uns kommen.
Die Black Student Union Bremen hat beschlossen, den ersten „Black History Month“ der Stadt zu initiieren und ihn in „Black OurStory Month“ (BOM) umzubenennen, um uns auf den Gedanken zu konzentrieren, dass wir als Gemeinschaft jenseits des (Hetero- und Cis) Normativen feiern und all unsere Geschichten ehren wollen.
Wir freuen uns, die erste Veranstaltungsreihe dieser Art mit Euch zu teilen, uns Raum zu nehmen und gegenseitig zu feiern!

Black Student Union Bremen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative u.v.a.m.

Download als PDF: Flyer (de/en) Black OurStory Month, Bremen 2020

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February 2020: Bremen’s first Black OurStory Month!

In the tradition of “Black History Month” Black people come together to celebrate their s*heroes and remember their stories through time. In this month we honor Black lives and Black survival all over the world: our stories are unique, remarkable and resilient. We want to highlight what we have accomplished, think about new ways to resist and persist and reflect on how our legacy can be kept alive to inspire the ones coming after us.
The Black Student Union Bremen decided to initiate the city’s first “Black History Month” and rename it “Black OurStory Month”, focusing on the thought that we have to go beyond the (hetero- and cis-)normative to honor all of our stories and celebrate in community with one another. We are excited to share the first event series of this kind with you, to take up space and celebrate each other!

Black Student Union Bremen in cooperation with the Rosa-Luxemburg-Initiative and many others more

Download the PDF: Flyer (de/en) Black OurStory Month, Bremen 2020

Poster Black OurStory Month, Bremen 2020

Poster Black OurStory Month, Bremen 2020

20 Jahre Rosa-Luxemburg-Initiative

Ende Juni 2019 konnten wir als Rosa-Luxemburg-Initiative auf unser 20jähriges Vereinsjubiläum zurück blicken. Im Herbst 1999 legten wir unser erstes Halbjahresprogramm mit etwa 30 Veranstaltungen vor. Aus diesem Anlass planten wir für den Herbst 2019 eine kleine Veranstaltungsreihe zu Perspektiven linker, emanzipatorischer politischer Bildung. Leider kam es etwas anders, das vergangene Jahr war für die Arbeit der Rosa-Luxemburg-Initiative von einem Brand im Nachbarbüro am vorherigen Standort am Breitenweg 25 überschattet, der das Bremer Stiftungsbüro unbenutzbar machte. Zwar konnte im August das neue Büro Am Wall 149/150 bezogen werden, aber leider stellte sich erst beim Einzug heraus, dass fast alle möglichen Versorgungs- und Kommunikationsleitungen erstmal nicht zur Verfügung standen. Da wir auch weiterhin über keine Internetanbindung (und damit über keine EDV-Infrastruktur im Büro) verfügen, findet die Arbeit der Bremer Landesstiftung der RLS weiterhin unter provisorischen Bedingungen statt.

Wir bitten unsere Kooperationspartnerinnen* und alle an unserer Arbeit Interessierten* herzlich um Verständnis, da es auch weiterhin zu gelegentlichen Verzögerungen kommen kann!

Logo der Rosa-Luxemburg-Initiative

Von unserer 20-Jahre-Jubiläumsreihe fand dann immerhin noch die mit einigem Erfolg im November 2019 aufgeführte Dramatisierung von Didier Eribons bekanntem Buch „Rückkehr nach Reims“ durch Michael Rettig in der Schwankhalle in der Bremer Neustadt statt. Folgend ein kleines Schlaglicht darauf…

„Rückkehr nach Reims“ – nach dem Roman von Didier Eribon

Anlässlich der Aufführung von Michael Rettigs Tanztheaterstück „Rosa Luxemburg“ im Winter 2016/17 ergab sich eine engere Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen). Diese Zusammenarbeit setzte sich 2018 fort mit „Karl Marx: …die Verhältnisse zum Tanzen zwingen“ und führte 2019 zur Zusammenarbeit bei „Rückkehr nach Reims“, das als polyphoner Dialog zwischen einem Schauspieler und vier Musikern inszeniert wurde.

Zur Erinnerung kurz zum Inhalt des Buches: Zwanzig Jahre hat er seine Familie nicht gesehen, als der französische Soziologe Didier Eribon anlässlich des Todes seines Vaters zum ersten Mal wieder nach Reims reist. Das ist der Ausgangspunkt einer schonungslosen autobiographischen Recherche: Über sexuelle und soziale Scham, über das Arbeitermilieu, aus dem er kommt, und vor dem er als junger Homosexueller flieht. Über das akademische Umfeld, an das er sich in Sprache und Gestus anpasst und vor dem er seine soziale Herkunft versteckt. Über die eigene Familie, die früher mit Stolz links, jetzt aber resigniert Front National wählt. Eine Recherche, die nach den Ursachen des Aufstiegs des Rechtspopulismus fragt und dabei nicht mit Kritik an einer Linken spart, die sich von großen Teilen der Arbeiterschaft habituell wie politisch entfremdet habe.

Michael Rettig hat in seiner Inszenierung versucht deutlich zu machen, dass man das Phänomen Rechtsradikalismus zwar nicht auf soziale Fragen reduzieren kann: Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus haben vielfältige Gründe. Dennoch seien die sozialen Problemlagen eine der entscheidenden Ursachen. Und hier müsse sich dann die gesamte Linke die Frage stellen, was sie falsch gemacht habe: Ignoranz, Belehrung, hohes Ross? Desinteresse. Klasse, Gewerkschaften, Klassenkampf – irgendetwas für einen Trachtenclub oder für alte weiße Männer? Gibt es nicht so etwas wie heimliche bis offene Verachtung: Zu uncool, zu doof, zu proll?

Von der Kritik, wie von den Zuschauenden am meisten beachtet, war folgende Provokation im Rahmen des Stücks: Bildstörung – Solidarität oder rohe Bürgerlichkeit…

Mitgliederversammlung 2019

Am Mittwoch, den 27. November 2019, fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Initiative, welche die Bremer Landesstiftung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist, statt. Tagungsort war das neue Stiftungsbüro in der Bremer Altstadt.

Das zu Ende gehende Jahr war für die Arbeit des Vereins von einem Brand im Nachbarbüro am vorherigen Standort am Breitenweg 25 überschattet, der das Bremer Stiftungsbüro komplett unbenutzbar machte. Seit dem Februar 2019 findet die Arbeit der Bremer Landesstiftung unter provisorischen Bedingungen statt. Im August konnte das neue Büro Am Wall 149/150 bezogen werden. Allerdings bleibt die Arbeit der Geschäftsstelle wesentlich erschwert, denn leider wurden gravierende und anhaltende technische Probleme im neuen Büro festgestellt, so dass der normale Betrieb im Büro weiterhin noch nicht wiederhergestellt ist. Entsprechend fiel auch eine geplante Reihe mit Veranstaltungen anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Rosa-Luxemburg-Initiative leider weitgehend aus. Der Verein wurde Ende Juni 1999 gegründet und legte im Herbst desselben Jahres das erste Halbjahresprogramm mit etwa 30 Veranstaltungen vor.

Der Versammlungsleiter Norbert Schepers begrüßte bei der Versammlung insbesondere Lutz Kirschner, den Leiter des Bereichs Bundesweite Arbeit in der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin). Lutz Kirschner ging kurz auf die bundesweite Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und auf die Bedeutung der Arbeit der Landesstiftungen für die Gesamtstiftung ein. Die Vorstandsmitglieder berichteten über die Arbeit des Vereins und des Vorstandes in den beiden vergangenen Jahren. Einzelne Punkte dabei waren unter anderem Berichte über gelungene Eigenveranstaltungen und Veranstaltungskooperationen, die Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung, die Entwicklung der ehrenamtlichen Arbeit, sowie Aufgaben und Schwerpunkte für das kommende Jahr. Gegenstand der Debatte waren unter anderem Schwerpunktsetzungen im Bereich Antirassismus, Flucht und Migration in den letzten Jahren.

Folgende besondere Projekte und Reihen begleiten die Bremer Landesstiftung seit einigen Jahren und werden auch im nächsten Jahr fortgesetzt: Seit 2012 bietet die Rosa-Luxemburg-Initiative  erfolgreich einen wöchentlichen Kapital-Lektürekurs (Das Kapital Band 1) an. Auch in 2019 wurde die nunmehr achte Folge unseres Marxlektürekurses mit Moritz Zeiler von Veranstaltungen zu marxistischer Ökonomie- und Staatskritik begleitet. Die Veranstaltungsreihe «city/data/explosion» beleuchtet in Kooperation mit der Spedition das Verhältnis von städtischem Raum, Öffentlichkeit und digitaler Kommunikation. Jeweils im Herbst findet jährlich eine Veranstaltungsreihe mit verschiedenen PartnerInnen aus Anlass der „Internationalen Woche des Grundeinkommens“ statt. Das Projekt Asamblea – Open Monday fördert die Selbstorganisation von Geflüchteten. Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Initiative wurde im Laufe des Jahres 2016 ein sozialer Ort geschaffen worden, der zunehmend von Refugees als sozialer Ort der politischen Selbstermächtigung wahrgenommen wird. Ebenfalls in 2019 fortgesetzt wurde (allerdings mit deutlich reduziertem Aufwand) die Veranstaltungstour der Bremer Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Einführung in das Thema Drohnenkriege. Unter der Fragestellung „Vom Krieg gegen den Terror zu den Roboterkriegen der Zukunft?“ fanden seit 2013 ganzjährig bundesweit Veranstaltungen statt, darunter zahlreiche in Landesstiftungen der RLS sowie bei etlichen weiteren KooperationspartnerInnen.

Stadtspekulationen, Veranstaltung mit Eve Massacre in der Spedition Bremen #CityDataExplosion

Stadtspekulationen, Veranstaltung mit Eve Massacre in der Spedition Bremen #CityDataExplosion Foto: N.Schepers

Der Bericht des Vorstandes ging auch auf die im Berichtszeitraum erfolgten und durchweg positiv verlaufenen Prüfungen des Vereins durch den Wirtschaftsprüfer der Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Bundesverwaltungsamt sowie die Deutsche Rentenversicherung ein. Die Rosa-Luxemburg-Initiative hat zum Zeitpunkt der Versammlung 62 Mitglieder.

Bei der Wahl der Mitglieder des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Initiative wurde Yezenia León Mezu einstimmig als neue 1. Vorsitzende gewählt und die ausgeschiedene Lilja Girgensohn mit einem herzlichen Dank verabschiedet. Erneut in den Vorstand des Vereins gewählt wurden Janik Schwitzky als 2. Vorsitzender, Sönke Jungen als Finanzverantwortlicher sowie Marie Gogoll und Jan Wolter als weitere Vorstandsmitglieder. Norbert Schepers, Leiter des Bremer Büros der RLS, gehört dem Vorstand als berufener Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative mit beratener Stimme an. Des Weiteren berief der Vorstand 18 Personen als Mitglieder des Beirats, welcher den Vorstand bei Bedarf berät. Neben einem allgemeinen Dank an Ehrenamtliche und KooperationspartnerInnen rundete ein kurzer Ausblick auf kommende Veranstaltungen die Versammlung ab.

Bremer Programm zum 27. Januar 2020

Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch kommendes Jahr wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert vom der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Ein Programm-Faltblatt kann u.a. bei der Landeszentrale abgeholt und steht hier auf unserer Website als PDF zum Download bereit: Faltblatt zum 27. Januar 2020. Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft« . Die gedruckte Version des Flyers kann ab dem 16.12. in der Landeszentrale abgeholt werden.

Titelmotiv Programm-27Januar-2020

Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Schließungszeit unseres Büros im Sommer 2019

In den Sommerferien 2019 bleibt die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 18. Juli bis zum 15. August 2019 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Ab dem 15. August 2019 richten wir unser neues Büro Am Wall 150 ein; rein postalisch sind wir im Breitenweg 25 noch bis in den September hinein weiter erreichbar. Mehr zur eingeschränkten Erreichbarkeit unserers Büros aufgrund eines Brandes…

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Erreichbarkeit unseres Büros

Aufgrund eines kürzlichen Brandes im Gebäude sind unsere Büroräume am Breitenweg auf absehbare Zeit nicht benutzbar. Der Betrieb der Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und des Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist zur Zeit entsprechend stark eingeschränkt.

Wir sind telefonisch via Rufumleitung (keine Rückrufmöglichkeit) und per eMail erreichbar; siehe auch Kontakt. Bitte wenden Sie sich direkt an den Büroleiter Norbert Schepers unter der Mobilnummer 0172-4048640.

Update:
Ab dem 18. Juli machen wir Sommerpause und sind bis zum 15. August 2019 nicht erreichbar. In der zweiten Augusthälfte richten wir unser neues Büro Am Wall 149/150 (in 28195 Bremen) ein. Post erreicht uns im Breitenweg 25 noch bis Ende September.

In den Osterferien 2019 bleibt die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 8. April bis zum 23. April 2019 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir bitten um Verständnis!

Frohes neues Jahr!

Liebe Freundinnen und Freunde der Rosa-Luxemburg-Initiative,
wir wünschen allen ein gutes neues Jahr!

Neujahrgruß 2019 RLS

Zum Jahresbeginn möchten wir insbesondere auf folgende Seminare bzw. Veranstaltungsreihen hinweisen:
  • Folgendes Seminar ist besonders für angehende Beiräte geeignet und solche, die noch überlegen, ob sie kandidieren wollen:
    „Einführung in die Kommunalpolitik im Stadtteil – Tagesseminar für Interessierte an Beiratsarbeit“ am Samstag, 12. Januar 2019 in Bremen.

    Ein inhaltsgleiches Seminar fand bereits am 27. Oktober 2018 statt – wegen des großen Interesses bieten wir einen zusätzlichen Termin an einem anderen Veranstaltungsort (voraussichtlich im Bremer Westen) an. Wir haben noch ein paar Plätze frei; das Seminar findet nur statt, wenn eine Mindestzahl an Teilnehmenden erreicht wird. Wir bitten um Anmeldung!
  • Am Montag, 4. Februar 2019, startet wieder unser diesjähriger, wöchentlicher Lektürekurs zu Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie (Band 1) mit Moritz Zeiler. Wir bitten um Anmeldung!
  • Bremer Programm zum 27. Januar:
    Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch dieses Jahr wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert vom der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Ein Programm-Faltblatt kann u.a. bei der Landeszentrale abgeholt und steht hier auf unserer Website als PDF zum Download bereit: Faltblatt zum 27. Januar 2019. Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft« .
    Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Erreichbarkeit unseres Büros im November 2018

Die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind aufgrund von mehreren Dienstreisen bis zum 20. November 2018 nicht erreichbar.

Wir bitten um Verständnis und wünschen einen schönen Herbst!

«Als Paul über das Meer kam»

Der von der RLS geförderte Film ist jetzt kostenfrei in der ZDF-Mediathek zu sehen. Heute ist Weltflüchtlingstag und dies nimmt das ZDF zum Anlass eine vierteilige Filmreihe mit dem Titel «Auf der Flucht – eine Welt in Bewegung» zu zeigen.

Der Film «Als Paul über das Meer kam» machte bereits am Montag den Anfang und ist noch einige Tage in der Mediathek abrufbar. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat die Produktion dieses preisgekrönten Dokumentarfilms gefördert.

Jakob Preuss erzählt die Migrationsgeschichte von Paul Nkamani und einer ungewöhnlichen Freundschaft im politisch brisanten Umfeld der europäischen Migrationsdebatte: Paul hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernt ihn Jakob, der gerade entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist, kennen. Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs.

Jakob sagt über seine Arbeit: «Meine Begegnung mit Paul war für mich sowohl sehr persönlich als auch stark politisch und viele meiner Ansichten wurden auf die Probe gestellt. Im Kern bleibt für mich die Frage, die ich mit Zitaten am Anfang des Films aufwerfe und die für mich weit über die derzeitige Asyldebatte hinausgeht: Sollte es ein Recht auf Migration geben?»

Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung

Interview mit dem Regisseur: Im Interview mit der Stiftung sprachen Paul Nkamani und Jakob Preuss im Sommer 2017 nicht nur über den Film.

Publikation zum Thema: Gegenhalten – Flüchtlinge Willkommen – immer noch! Mythen und Fakten zur Migrations- und Flüchtlingspolitik. Reihe «luxemburg argumente». Von Christian Jakob.

Erreichbarkeit unseres Büros im Sommer 2018

In den Sommerferien 2018 bleibt die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 28. Juni bis zum 8. August 2018 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir überwiegend nicht erreichbar (per Mail und Telefon sind wir eingeschränkt ansprechbar; vom 09.07. bis 27.07. sind wir gar nicht erreichbar, Mails werden nicht gelesen).  – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Herzlichen Glückwunsch, Karl Marx!

«An Allem ist zu Zweifeln»
Am 5. Mai jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Karl Marx

Karl Marx ist bis heute der schärfste Analytiker der kapitalistischen Produktionsweise. Generationen von WissenschaftlerInnen nahmen seine Schriften auf, entwickelten sie weiter, revidierten, kritisierten und aktualisierten sie. Eine Vielzahl theoretischer Strömungen ist entstanden und lebt bis heute fort. Die Rezeption, auch und gerade international, war dabei stets einem Wandel unterworfen, Lesarten der Marx’schen Schriften wurden selbst Gegenstand erbitterter Auseinandersetzungen. Was können wir 200 Jahre später, befreit von den Dogmen der Vergangenheit, von einer ebenso brillanten wie offenen und auch in herrschenden Kreisen hoch anerkannten Theorie lernen, vor allem in Kenntnis der noch immer laufenden Forschungen zu seinen überlieferten Manuskripten, bei denen sich immer mehr herausschält, wie unzusammenhängend, fragmentiert, stets suchend, die einst kanonisierten Werke waren? Eines ließe sich sicher lernen, nämlich das Motto, das Marx seinen Töchtern mitgegeben hat: «An allem ist zu zweifeln.»

Seit der Bankenkrise vor zehn Jahren ist Marx wieder in aller Munde. Wer sich mit der Aktualität von Marx auseinandersetzen möchte, kommt weder an der Geschichte noch an den stets aktualisierten Erkenntnissen der überlieferten Schriften vorbei. In diesem Sinne hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung (gemeinsam mit der Berliner Landesstiftung Helle Panke) bereits vor einem Jahr das Portal marx200.org aufgesetzt, um gleich mehrere Jubiläen zu würdigen: 100 Jahre russische Revolutionen, 150 Jahre «Das Kapital» und 200 Jahre Karl Marx. In diesem Portal findet sich nicht nur Lesematerial, auch eine gut bestückte Mediathek präsentiert Interviews, Erklärfilme, Meinungen und Vorträge, um Marx zu verstehen. Aktuelles Highlight ist die fünfteilige Filmreihe «K wie Karl» des britische Journalisten und Filmemachers Paul Mason, der fragt: «Warum ist Marx heute wichtig?». Jeden Montag wird ein Film veröffentlicht, der vierte Teil am 7. Mai, der fünfte und letzte Teil am 14. Mai 2018. Einen guten Überblick über die Vielfalt des Angebotes auf marx200.org vermittelt das zehnminütige Video Best of Marx 200. – Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Zeit einen Kongress in Berlin mit Theorie, Politik und Kunst (vom 2. bis 6. Mai). Es handelt sich um die zentrale Konferenz innerhalb des ganzjährigen Veranstaltungsprogramms im Marx-Jubiläumsjahr. Viele Vorträge und Diskussionen sind auch live in einem Videostream zu verfolgen: www.rosalux.de/livestream.

Die Rosa-Luxemburg-Initiative – die Bremer Rosa-Luxemburg-Stiftung – begeht den 200. Geburtstag des großen Politökonomen mit der Lesung des vollständigen Textes vor 170 Jahren erschienenen Kommunistischen Manifests durch den bekannten Schauspieler Rolf Becker (Hamburg) am Sonntag, 6. Mai 2018 im Theater am Leibnizplatz. In dieser mit Friedrich Engels verfassten, pünktlich zur Märzrevolution 1848 herausgebrachten Schrift wird in vielen Passagen eine Aktualität sichtbar, die den gegenwärtigen Kapitalismus im Stadium seiner umfassenden Globalisierung kennzeichnet. Über die historische Relevanz dieser Programmschrift hinaus wird die Veranstaltung dazu anregen, die welthistorische Bedeutung von Karl Marx als Gesellschaftswissenschaftler (politische Ökonomie, Philosophie, Geschichte, u.a.) zu reflektieren. Am 31. Mai ist die Premiere vom Musiktheater von Michael Rettig «Karl Marx… die Verhältnisse zum Tanzen zwingen» in der Schwankhalle nebst Rahmenprogramm – u.a. mit einem Vortrag zur Aktualität des Kapitals von Ulrike Herrmann (Wirtschaftsjournalistin, die tageszeitung) nebst Diskussion mit Dr. Sabine Nuss (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Und nicht zuletzt läuft in diesem Jahr die inzwischen siebte Folge unseres Marxlektürekurses mit Moritz Zeiler. Seit Anfang 2012 bietet die Rosa-Luxemburg-Initiative  erfolgreich einen wöchentlichen Lektürekurs zum Band 1 des „Kapitals“ in Bremen an.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2018

Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch 2018 wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert vom der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Ein Programm-Faltblatt kann u.a. bei der Landeszentrale abgeholt und steht hier auf unserer Website als PDF zum Download bereit: Faltblatt 27. Januar 2018. – Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft« durch eine Mitgliedschaft im Verein und steuert in der Regel einzelne Veranstaltungen zum Programm bei.

27. Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Mitgliederversammlung 2017

Die jährliche Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen) fand am 13. Dezember 2017 statt und wählte einen neuen Vorstand.

Die Vorstandsmitglieder berichteten über die Arbeit des Vereins in den vergangenen Monaten und gingen dabei auf Schwerpunkte und auf einzelne Projekte ein; einige Impressionen von veranstaltungen im Anschluss an den Artikel. Das Projekt Asamblea – Open Monday fördert die Selbstorganisation von Geflüchteten. Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Initiative wurde – nun schon im zweiten Jahr – ein sozialer Ort geschaffen, der zunehmend von Refugees als sozialer Ort der politischen Selbstermächtigung und Selbsorganisation wahrgenommen wird. Seit 2012 bietet die Rosa-Luxemburg-Initiative  erfolgreich einen wöchentlichen Lektürekurs zum Band 1 des „Kapitals“ an – auch in 2017 wurde die inzwischen sechste Folge unseres Marxlektürekurses von Veranstaltungen zu marxistischer Ökonomie- und Staatskritik begleitet. In 2017 kam ein zusätzliches Angebot für den 2. und 3. Band hinzu. Der Lektürekurs zu Band 1 wird auch im Jubiläumsjahr 2018 wieder aufgelegt.

Eine Themenseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu den drei großen Jubiläen 2017/2018 ist unter marx200.org online: 200 Jahre Karl Marx, Mai 1818; 150 Jahre Das Kapital, September 1867; 100 Jahre Russische Revolutionen, Februar und Oktober 1917.

marx200-logo

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Schließungszeiten unseres Büros im Winter 2017/2018

Im Winter 2017 / 2018 bleibt die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 22. Dezember 2017 bis zum 5. Januar 2018 geschlossen. Während dieser Zeit sind wir überwiegend nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen eine schöne Ferienzeit, geruhsame Feiertage und ein gutes neues Jahr!

Erreichbarkeit unseres Büros im Sommer 2017

Die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind aufgrund von Abwesenheiten bis zum 16. Oktober 2017 nur sehr eingeschränkt erreichbar.

Für alle Angelegenheiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen wenden Sie bitte an die allgemeine Kontaktadresse der Rosa-Luxemburg-Initiative info@rosa-luxemburg.com oder hinterlassen eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter unter +49 421 3909620.

Eine eingeschränkte Vertretung in unserem Büro (etwa einen Tag pro Woche) übernimmt Moritz Zeiler (z.Zt. als Vertretung im Büro der RLS in Hannover), er ist auch direkt unter moritz.zeiler@rosalux.org erreichbar.

Der Vorstand der Rosa-Luxemburg-Initiative tagt wieder Ende Oktober.

Wir bitten um Verständnis und wünschen einen schönen Sommer!