testZweites Bremer Sozialforum im September 2006

Eine andere Welt ist möglich, ein anderes Bremen auch!

Das zweite Bremer Sozialforum findet vom 22. bis 24. September 2006 im Kulturzentrum Lagerhaus (Schildstraße 12-19, 28203 Bremen) statt. Das Sozialforum versteht sich als Kristallisationspunkt globalisierungskritischer Kräfte in Bremen und als ein ergebnisoffener Raum für Diskussionen, Aktionen und Kultur. Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt das Bremer Sozialforum auch in dieses Mal und beteiligt sich mit eigenen Workshops am Programm des Sozialforums.

Aktuelle Informationen zum Programm des Sozialforums unter www.bremer-sozialforum.de.

Die Workshops der Rosa-Luxemburg-Initiative beim zweiten Bremer Sozialforum:
„Mit Grundeinkommen die Welt verändern? – Anmerkungen aus feministischer Sicht“
Mit Gisela Notz [mehr dazu]
„Unter Geiern – Gibt es eine andere Finanz- und Haushaltspolitik für Bremen?“
Mit Christoph Spehr, Klaus-Rainer Rupp, Wolfram Elsner und Jörg Huffschmid [mehr dazu]

„Eine andere Welt ist möglich!“ – Getragen von dieser Überzeugung haben sich in den letzten Jahren weltweit hunderttausende von Menschen in Weltsozialforen zusammengefunden. Die Weltsozialforen und zahlreiche regionale Sozialforen diskutieren Alternativen zur neoliberalen Globalisierung, die die Armen im Süden immer ärmer und die Reichen im Norden immer reicher macht.

In Bremen prägt seit über zehn Jahren die sogenannte Sanierungspolitik den Alltag. Was ursprünglich als Haushaltssanierung begann, hat sich zur neoliberalen Regionalpolitik entwickelt. Die Umwandlung öffentlicher Daseinsvorsorge in privatwirtschaftlich organisierte Dienstleistungen, die Reduzierung staatlicher Aufgaben auf Polizei, Justiz und Finanzverwaltung, die Herstellung von „günstigen“ Bedingungen für private Investitionen durch Einsatz öffentlicher Mittel sind sowohl Leitlinien für die bremische Landespolitik geworden, als auch Forderungen, wie sie auf globaler Ebene durch die WTO und das GATS durchgesetzt werden. Aber immer mehr Menschen spüren: Weder ist diese Politik notwendig und richtig, noch ist sie alternativlos, auch in Bremen nicht.

Das erste Bremer Sozialforum fand vom 17. bis 19. Juni 2005 statt, organisiert von über sechzig Bremer Organisationen und Initiativen. Die Rosa-Luxemburg-Initiative beteiligte sich daran u.a. mit fünf Workshops zu folgenden Themen: Neoliberale Sanierungspolitik in Bremen sowie Alternativen dazu; Prekäres Leben – Lebensqualität im alten und neuen Sozialstaat; Kolumbien und Venezuela – Praktischer Internationalismus; Soziale Kontrolle und Repression statt sozialer Sicherung.


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