testAtommüll in Somalia

Vom Tsunami an die Küste gespült – Nuklearmüll aus Europa

Vortrag und Diskussion mit Vladislav Marjanovic

Donnerstag, 19. März 2009, 19:30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Viele Menschen in den vom Tsunami betroffenen Gebieten Somalias leiden heute unter ungewöhnlichen Gesundheitsproblemen. Es handelt sich laut Bericht des Umweltschutzprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) um akute Infektionen der Atemwege, Magenblutungen, atypische „chemische“ Reaktionen der Haus und plötzliche Todesfälle. In dem Bericht heißt es weiter, dass Somalia eines von vielen unterentwickelten Ländern ist, das seit den achtziger Jahre unzählige Schiffsladungen von Atommüll und anderen schädlichen Abfällen bekam und sie entlang der Küste lagerte. Der Bericht rügt dann die nicht näher genannten Schuldigen. Es ei eine Verletzung der internationalen Verträge über den Export solcher Abfälle nach Somalia und es sei ethisch fragwürdig, ob man solche Verträge mit einem durch einen Bürgerkrieg erschütterten Land abschließen dürfe. Wer sind die Schuldigen?

Vladislav Marjanovic ist Historiker und Journalist, tätig bei Radio Afrika International in Wien.

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Initiative in Kooperation mit Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, Bremisches Entwicklungspolitisches Netzwerk (BeN)(aus Mitteln des BMZ), Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW), Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Ökumenische Initiative, Brot für die Welt, Bremer Friedensforum.


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