testSpuren jüdischen Lebens in Bremen

Stadtrundfahrt per Rad, durchgeführt von Achim Bellgart
Sonntag, 18. Juni 2017, 15:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr in Bremen
Treffpunkt: Faulenstraße 98, gegenüber vom Bamberger-Haus (VHS), 28195 Bremen

Die Orte, wo jüdisches Leben in Bremen besonders sichtbar wird, liegen oft in den Außenbezirken der Stadt. In der Altstadt sind viele Spuren jüdischen Lebens durch die Shoah zerstört worden, die Stadtplanung bzw. -zerstörung der Nachkriegszeit merzte weitere Spuren aus. Deshalb laden wir zu einer Fahrrad-Stadtrundfahrt ein, die einige dieser Orte berühren wird. Zwischen dem Bamberger-Haus im Stephaniviertel und dem jüdischen Friedhof in der Deichbruchstraße in Hastedt liegen Stationen, die zeigen, dass jüdisches Leben in Bremen nicht nur Geschichte ist und dass es weit mehr als eine Leidensgeschichte, eine Geschichte der Shoa ist. Gleichzeitig werden wir sehen, wie die Shoa auch einen Teil der bremischen Geschichte und des bremischen Stadtbildes vernichtet hat.

Die Tour geht über 8 km und dauert ca. 2½ Stunden. Da der Friedhof ein sakraler Ort ist, bitten wir die Männer, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Achim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. Nicht zufällig wächst die Zahl seiner Rundgänge oder Fahrten zu politischen Themen wie z.B. Bremen und Kolonialismus, Räterepublik, jüdisches Leben in Bremen. Mehr Informationen unter: www.bellgart-stadtfuehrungen.de

Eine Anmeldung ist notwendig, bitte per Mail an exkursionen@rosa-luxemburg.com. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.


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