Montag, 19. November 2007, 20.00 Uhr, Paradox, Bernhardstr. 12, 28203 Bremen
Mit Kai Kaschinski
Rohstoffengpässe, Klimawandel und alternative Energiequellen sind mittlerweile zentrale Themen globaler Politik. Schon vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm ist in diesem Kontext das gesellschaftliche Naturverhältnis zu einem der wichtigsten Konfliktfelder zwischen Norden und Süden geworden. Diese Veranstaltung soll die unterschiedlichen Facetten dieses Konflikts und seine Vorgeschichte beleuchten. Damit werden Themenbereiche linker Politik aufgegriffen, die immer wieder zu schnell in Vergessenheit geraten wie die Kritik an der Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik. So soll diskutiert werden inwiefern die Umweltdebatte in Deutschland die Modernisierung der Herrschaftsverhältnisse vorantreibt und an welchen Punkten eine linke Kritik ansetzen kann.
Dialogabend des Clubs der Rosa-Luxemburg-Initiative
Ausführlicher Bericht zur Veranstaltung
Freitag, 16. November 2007, ab 19 Uhr,
und Samstag, 17. November 2007, von 13 bis 19 Uhr
im Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Seit Mai gibt es in Bremen eine Bürgerschaftsfraktion der LINKEN, und seit Juni die neugegründete Partei DIE LINKE. Bundesweit steigen die Mitgliedszahlen und die Werte bei Umfragen sind weiterhin gut.
Gleichzeitig ist nicht zu übersehen, dass die Debatten zum Programm wie auch zum grundsätzlichen politischen Selbstverständnis der LINKEN weitergehen werden.
Die Rosa Luxemburg Initiative Bremen möchte mit der dritten Veranstaltung in ihrer Reihe Forum Moderne Linke dazu einen weiteren Beitrag leisten.
Programm
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Freitag, 9. November 2007, 20 Uhr, Paradox, Bernhardstr. 12, 28203 Bremen
Mit Martin Cüppers
Martin Cüppers referiert zum 2006 erschienen Buch: „Halbmond und Hakenkreuz. Das „Dritte Reich“, die Araber und Palästina“, welches er gemeinsam mit Klaus Michael Mallmann herausbrachte. Martin Cüppers und Klaus Michael Mallmann haben erstmals deutsche Quellen Ausgewertet, die in der deutschsprachigen Forschung kaum erschlossen sind. Hauptgegenstand der Untersuchung ist die Beziehung der arabischen und insbesondere der palästinensischen Nationalbewegung zu Nazideutschland in den 30er und 40er Jahren.
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Aufbruch und Agitation in Filmen der späten 60er und frühen 70er Jahre in der Bundesrepublik
Dienstag 6. November 2007, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen
Im Rahmen der Reihe „Sternzeit 77: 30 Jahre ´Deutscher Herbst´ – Medien, Erinnerungspolitik, Geschichtsbewusstsein, Bewegung“
Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre revoltierten auf internationaler Ebene gleichzeitig zu den politischen und sozialen Protesten auch viele FilmemacherInnen. Sie verstanden sich nicht mehr als bloße Kultur- oder Kunstschaffende, sondern sahen ihre filmische Arbeit als Teil der Kämpfe um revolutionäre Umbrüche. In der Bundesrepublik war die gerade neu gegründete Filmhochschule in Berlin, die DFFB, wichtiger Hort von angehenden FilmemacherInnen, die Teil der 68er und später der 70er-Jahre-Linken waren und zugleich filmische Darstellungsformen für die von ihnen formulierte Gesellschaftskritik erprobten.
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in Ideen, Themen und Herangehensweisen der AgitationsfilmerInnen dieser Zeit. Zu sehen sein werden Kurzfilme und Ausschnitte von Filmen von 1966 bis 1975, u.a. von Holger Meins, Harun Farocki, Thomas Giefer und Helke Sander.
Referentin: Rebekka Schaefer, Kulturwissenschaftlerin M.A. und Filmschaffende. Mitglied des Beirates der Rosa Luxemburg Initiative.
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Initiative in Kooperation mit dem Antifaschistischen Komitee