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SUMMARY:Musikalische Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Lesung und Konzert mit Paul Schuberth /Elisa Lapan am 24. Oktober 2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nDieser Abend widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt. Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten\, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen. Diese Kehrseite spiegeln die Begriffe „musikalische Gewalt“ (Juliane Brauer\, Historikerin ) oder „musikalischer Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz\, „Lagersänger“ und Historiker). Diese sind keine effektvolle Übertreibung: In den Händen der SS-Mannschaften geriet Musik zum Folterinstrument. \nSei es in Form des gefürchteten Zwangssingens\, der Beschallung des Lagergeländes mit „nationalen Flötentönen“ oder der musikalischen Untermalung von Exekutionen. Wie Musik als Mittel des Terrors herhalten musste; wie sie in den Prozess der Vernichtung durch Arbeit eingespannt wurde\, ja ihn sogar reibungsloser funktionieren ließ; darüber will der Vortrag Auskunft geben. \nAusgehend vom scheinbar paradoxen Satz „In Auschwitz betrieben die Machthaber in gewisser Hinsicht eine Kulturförderung“ (Gabriele Knapp\, Historikerin) schließt der Vortrag mit Überlegungen darüber\, inwieweit gängige Vorstellungen von Kunst und Kultur angesichts des „musikalischen Sadismus“ an mögliche Grenzen stoßen. Zu einem Vortrag solchen Inhalts Musik zu spielen\, ist eine Gratwanderung. Sie darf nicht Balsam für die Seele nach den furchtbaren historischen Tatsachen sein. So spielen Elisa Lapan und Paul Schuberth\, manchmal als Kontrast\, manchmal aber zur Verdeutlichung\, Stücke von u.a. Józef Koffler\, Jean Wiener\, Hanns Eisler\, Paul Abraham. \nIn den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft findet sich ein Beitrag von Paul Schuberth zum Thema musikalische Gewalt in den Lagern: \nhttps://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schuberth_1_22.pdf \nPaul Schuberth (*1994) ist Akkordeonist. Neben Projekten wie „trio akk:zent“\, „Belofour“\, „Duo Vakkordeonioline“ tritt er u.a. mit Paul Gulda\, Otto Lechner\, Bratko Bibič\, Thomas Gansch\, Bertl Mütter\, Andrej Prozorov\, Christopher Haritzer\, Jelena Popržan auf. Nebenbei veröffentlicht er als Verfasser von Beiträgen zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in Zeitschriften wie Augustin\, Versorgerin\, konkret\, Phase 2\, Volksstimme\, Jungle World.  \nElisa Lapan (*1996) ist Saxofonistin\, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie schloss ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz ab und setzte ihren Master an der Royal Academy Of Music\, Aarhus (Dänemark)\, in Saxofon und Ensembleleitung fort. Elisa ist Mitglied bei SAX OF(F) ON und Orginel² & Saxobefont. Neben reger Konzerttätigkeit und erfolgreichen Teilnahmen bei Wettbewerben (Musica Juventutis\, 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel) ist sie als Saxofonlehrerin an der Musikschule der Stadt Linz tätig und hält Workshops zum Thema Soundpainting. \nPaul Schuberth: Text\, Vortrag\, Akkordeon / Elisa Lapan: Vortrag\, Saxofon \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2024.
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SUMMARY:Antisemitismus und Psychoanalyse – Projektion und „kritische Selbstbesinnung“
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Christine Kirchhoff\, 11.07.2024\, 19:00 Uhr / Kukoon im Park\, Neustadtwallanlagen\, Leibnizplatzpark\, 28201 Bremen \nTheodor W. Adorno schrieb\, dass der „Hass gegen die Psychoanalyse unmittelbar eins (sei) mit dem Antisemitismus“\, nicht nur da Freud Jude war\, „sondern weil die Psychoanalyse genau in jener kritischen Selbstbesinnung besteht\, welche die Antisemiten in Weißglut versetzt.“ (Adorno 1959) Eine psychoanalytische Auseinandersetzung mit und eine Kritik des Antisemitismus ist seit dem 07.10. dringlicher denn je\, zeigt sich seitdem doch eindrücklich\, wie latent schon lange vorhandener Antisemitismus virulent wird und sich ausbreitet. Moderner Antisemitismus zielt auf Vernichtung: Erst wenn die Juden von der Welt bzw. Israel von der Landkarte verschwunden ist\, dann ist alles gut\, d.h. vollkommen\, lückenlos und ohne Widersprüche\, so lässt sich die zentrale\, auf Projektion beruhende\, antisemitische Phantasie zusammenfassen.  \nDer Vortrag untersucht die Psychodynamik des Antisemitismus\, erläutert diese an aktuellen Beispielen aus Medien und von Demonstrationen und stellt die Frage\, was heute unter der „kritischen Selbstbesinnung“ bzw. einer „Erziehung zur Mündigkeit“ zu verstehen sein könnte. \nChristine Kirchhoff ist Professorin für Psychoanalyse\, Subjekt- und Kulturtheorie an der IPU in Berlin und Psychoanalytikerin (DPV/IPA) in eigener Praxis. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Karl Marx: Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler // Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n„Hegel bemerkt irgendwo\, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich so zu sagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als große Tragödie\, das andre Mal als lumpige Farce.“ (Karl Marx) \nLinke hegten lange die Hoffnung\, dass Krisenzeiten gute Chancen für linke Organisierung und emanzipatorische Veränderung der Gesellschaft bieten. Dabei wurde oft der Fehler begangen\, von einem linken Monopol auf Kapitalismuskritik auszugehen. Doch auch rechte Bewegungen und Parteien nutzten und nutzen die Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen und warben und werben für die Alternative einer anderen\, autoritäreren gesellschaftlichen Ordnung. Häufig waren und sind sie dabei erfolgreicher als die Linke – wie der historische Faschismus und Nationalsozialismus\, aber auch gegenwärtige autoritäre und faschistische Mobilisierungen und Wahlerfolge in zahlreichen Ländern zeigen. \nKarl Marx verfasste in seiner Schrift „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ eine detaillierte Analyse des Scheiterns der Revolution von 1848 in Frankreich und dem folgenden Sieg der Konterrevolution. Bonapartes Diktatur beruhte auf der Unterstützung des Bürgertums und des Militärs\, genoss aber auch erhebliche Sympathie in  der übrigen Bevölkerung. Mit Schnaps und Wurst\, vor allem aber populistischer Agitation und charismatischer Führung mobilisierte Louis Bonaparte erfolgreich bäuerliche und („lumpen-“) proletarische Massen. \nIm zwanzigsten Jahrhundert diskutierten sozialdemokratische und kommunistische Linke\, ob sich der italienische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus mithilfe der Marxschen Bonapartismusschrift analysieren und Mussolini und Hitler sich als zeitgenössische Nachfolger Bonapartes begreifen lassen. Auch in den Einschätzungen aktueller autoritärer Entwicklungen weltweit finden sich vermehrt Bezüge auf den die Marxschen Text. Sind Trump\, Erdogan\, Orban etc. moderne Bonapartisten? \nIm Seminar werden Ausschnitte aus „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ von Marx gelesen und diskutiert. Zudem werden Bonapartismustheorien von Otto Bauer und August Thalheimer sowie aktuelle Debatten einführend vorgestellt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe asso-ciazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturver-hältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Behemoth. Eine Einführung in Franz Neumanns Analyse des nationalsozialistischen Unstaats
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 27.–28.04.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nIm Auftrag des exilierten Instituts für Sozialforschung verfasste Franz Neumann mit „Behemoth“ Anfang der 1940er Jahre in den USA eine der bis dahin umfangreichsten und kenntnisreichsten Studien der nationalsozialistischen Herrschaft. In seiner Pionierarbeit analysierte er (ähnlich wie sein Freund und Anwaltskollege Ernst Fraenkel in „Doppelstaat“) gleichermaßen die theoretischen Schriften von Carl Schmitt – dem „Kronjuristen des Reiches“ – als auch die Herrschaftspraxis des nationalsozialistischen Regimes anhand dessen Gesetzen\, Prozessen und Erlassen. Die Negation eines allgemein gültigen Rechts zugunsten einer exklusiven Ordnung der Volksgemeinschaft und der Herrschaft von rackets (Banden) beschrieb er als einen zentralen Aspekt der autoritären Krisenlösung des Nationalsozialismus. In den USA erfuhr das Buch große Beachtung und verschaffte Neumann ein Engagement beim amerikanischen Geheimdienst\, für den er wie sein Institutskollege Herbert Marcuse „Feindanalysen“ über den deutschen Nationalsozialismus erstellte. Obwohl „Behemoth“ international rasch als Klassiker der Forschung zum Nationalsozialismus galt\, dauerte es in Deutschland bis in die 1970er Jahre\, bis Neumanns Werk erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Aufgrund andauernder Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimarxismus bekam Neumann als jüdischer Autor mit Sympathie für die Marxsche Ökonomiekritik jedoch im postnazistischen Deutschland nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung wie in der englischsprachigen Diskussion. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Neumanns Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Dabei werden besonders Parallelen und Differenzen zu Ernst Fraenkels „Doppelstaat“ und Friedrich Pollocks Interpretation des Nationalsozialismus als neuer Ordnung eines autoritären Staatskapitalismus behandelt. Des weiteren soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpeHerausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Alfred Sohn-Rethel: Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus
DESCRIPTION:  \n\n\nWochenendseminar mit Moritz Zeiler am 09.–10.03.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.orgAlfred Sohn-Rethels Analysen des Nationalsozialismus sind in den Worten der Herausgeber seiner Texte\, zu denen auch Johannes Agnoli zählt\, von besonderem Wert: „So gesehen ist es einer der folgenreichsten Zufälle für die Faschismus-Forschung\, dass ein marxistisch geschulter Wissenschaftler in den entscheidenden Jahren der Faschisierung quasi ungestört Einblick in wichtige interne Vorgänge und politische Überlegungen verschiedener Kapitalfraktionen erlangte und damit befähigt worden ist\, ihre ökonomische Interessenlage und ihre Schwierigkeiten theoretisch zu erfassen und mit empirischer Beweiskraft darzustellen\, wie diese die politische Tendenz zur faschistischen Diktatur vorangetrieben haben.“ Im Seminar werden gemeinsam Sohn-Rethels Überlegungen zu Krise und autoritärer Krisenlösung sowie zur Klassenstruktur des Nationalsozialismus gelesen und diskutiert. Zudem wird der Film „Stumpfe Sense – Scharfer Stahl. Bauern\, Industrie und Nationalsozialismus“ gezeigt\, der die Agrarkrise und rechten bäuerlichen Proteste in Schleswig-Holstein Ende der 1920er Jahre behandelt. Im Film wird auch Sohn-Rethel ausführlich interviewt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpeHerausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 2-3
DESCRIPTION:Wochenendseminar  mit Michael Heinrich / 03.–04.02.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen \nMit dem Wochenendseminar soll ein Überblick über den Inhalt des zweiten und dritten Bandes des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx gegeben werden. Dabei werden einleitend die Marxschen Ausführungen zum Produktionsprozess aus dem ersten Band des Kapitals skizzenhaft wiederholt werden. Anschließend werden die Überlegungen zum Zirkulationsprozess und zum Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion präsentiert und wichtige Begriffe wie Kredit\, Zins\, Rente und Profit vorgestellt. Kenntnisse des ersten Bands des Kapitals sind für die Teilnahme empfehlenswert. Das Seminar versteht sich als ein Angebot an alle\, die Interesse haben\, ihre Kenntnisse der Marxschen Ökonomiekritik zu vertiefen. Desweiteren dient es als Ergänzung zum Lektürekurs 2023 zum ersten Band des Kapitals. \nMichael Heinrich ist Mathematiker und Politikwissenschaftler. Er ist Mitglied in der Redaktion von Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft und Autor unter anderem von: Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition\, Münster 2003; Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung\, Stuttgart 2004; Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft\, Stuttgart 2018. \nDas Wochenendseminar wird organisiert von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen.
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1
DESCRIPTION:Lektürekurs mit Moritz Zeiler\, Format hybrid\, in Präsenz sowie zusätzlich als digitale Option. Mehr Informationen bei Anmeldung. Wöchentlicher Kurs von Ende Januar bis November 2024\, jeweils Montag\, 19:00 – 21:00 Uhr. Kursstart am 29.01.2024\, Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n\n\n\nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2024 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende November insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \n\n\n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \n\n\n\nVeranstalter:innen:associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Band 2-3
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Michael Heinrich / 09.–10.12.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen \nMit dem Wochenendseminar soll ein Überblick über den Inhalt des zweiten und dritten Bandes des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx gegeben werden. Dabei werden einleitend die Marxschen Ausführungen zum Produktionsprozess aus dem ersten Band des Kapitals skizzenhaft wiederholt werden. Anschließend werden die Überlegungen zum Zirkulationsprozess und zum Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion präsentiert und wichtige Begriffe wie Kredit\, Zins\, Rente und Profit vorgestellt. Kenntnisse des ersten Bands des Kapitals sind für die Teilnahme empfehlenswert. Das Seminar versteht sich als ein Angebot an alle\, die Interesse haben\, ihre Kenntnisse der Marxschen Ökonomiekritik zu vertiefen. Desweiteren dient es als Ergänzung zum Lektürekurs 2023 zum ersten Band des Kapitals. \nMichael Heinrich ist Mathematiker und Politikwissenschaftler. Er ist Mitglied in der Redaktion von Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft und Autor unter anderem von: Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition\, Münster 2003; Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung\, Stuttgart 2004; Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft\, Stuttgart 2018.  \nDas Wochenendseminar wird organisiert von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen.  \nAnmeldung bitte unter mail@talpe.org
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Achim Belgart am 12.11.2023\, 14:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nAchim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Band 1
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler / 28.–29.10.12.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen \nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Seminar wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Beim Wochenendseminar werden zentrale Passagen des ersten Bandes des Marx’schen Kapitals gemeinsam gelesen und diskutiert. Das Seminar wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichung: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022.  \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. Anmeldung unter mail@talpe.org
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SUMMARY:Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Thorsten Fuchshuber\nDonnerstag\, 19. Oktober 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDas Racket wurde von Max Horkheimer weder als neutrale Strukturkategorie noch als soziologischer Idealtypus begriffen\, sondern als dialektisch-anthropologische »Grundform der Herrschaft«. Zunächst als Kritik des Nationalsozialismus intendiert\, sollte sie zugleich die verschiedene Gesellschaften übergreifenden Tendenzen identifizieren\, die mit der »steigenden organischen Zusammensetzung des Kapitals« (Marx) wirksam werden\, und zwar in politisch höchst unterschiedlichen Formen. Gemein ist den Rackets die Zerstörung und Unterdrückung all jener gesellschaftlichen Vermittlungsinstanzen\, die die selbstdestruktive Dynamik des Kapitals in einem gewissen Maße einhegen und damit auch dem aus dieser Dynamik entspringenden antisemitischen Wahn bestimmte Schranken setzen könnten. Die Racket-Theorie sollte ein »Dokument unabhängiger Theorie unserer Zeit« werden und auf Initiative von Max Horkheimer in Form einer umfassenden Kollektivarbeit von allen Mitarbeitern des einstigen Frankfurter Instituts für Sozialforschung im US-amerikanischen Exil ausgearbeitet werden. Letztlich jedoch ist die Rackettheorie ein Fragment geblieben. \nDer Vortrag stellt die Entstehungsgeschichte jener theoretischen Grundrisse dar und zeichnet sie als in intensiver Auseinandersetzung mit der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie entwickelte Kritik der Gewalt aus. Er thematisiert den Zusammenhang und die Differenz von Souveränität und prekärer Einheit\, die die miteinander rivalisierenden Rackets allenfalls zu bilden imstande sind\, sowie die zentrale Bedeutung\, die der Antisemitismus dabei hat. Auch nach dem Sieg der Alliierten über den Nationalsozialismus scheint die Relevanz der Rackettheorie für eine Kritik der spätkapitalistischen Totalität unabgegolten: Gesellschafts- und Staatszerfall äußern sich in verschiedenen Formen\, nicht allein in Bandenherrschaft und failed states wie Somalia; so etwa im russischen Racket-Staat und der mit ihm verbundenen „multipolaren Ordnung“\, in der Destabilisierung ganzer Länder und Regionen wie im Nahen Osten unter dem führenden Einfluss des Iran. Nicht zuletzt im Fortbestand der antisemitischen Vernichtungsdrohung und im globalen Hass auf Israel kulminiert daher die traurige Aktualität der Racket-Theorie. \nThorsten Fuchshuber: Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft. ça ira Verlag\, Freiburg 2019. \n\nThorsten Fuchshuber: Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft.ça ira Verlag\, Freiburg 2019.  \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen imRahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus.
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SUMMARY:Kritik der Bedürfnisse
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Thomas EbermannDonnerstag\, 28.09.2023\, 19:00 Uhr in BremenKulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n\n\n\nDer Referent wird sich mühen… \n\n\n\n1) … die heutigen Bedürfnisse als zum bestehenden System gehörig zu denunzieren. Sie sind auf eine übermächtige Struktur zurück zu führen\, die in die Menschen einwandert\, sie prägt\, hässlich macht. (Hilfestellung durch Zitate aus Agnes Heller: „Theorie der Bedürfnisse“) \n\n\n\n2) …alles zu vermeiden\, was ihn als Weltverbesserer durch richtiges Verhalten im Marktgeschehen\, als Berater kritischer KonsumentInnen erscheinen lassen könnte. Auch distanziert er sich von allen pfäffischen Belehrungen\, die den unteren Schichten den unschicklichen Konsum ankreiden – und von den Produktionsbedingungen\, denen sie unterworfen sind\, absehen. (Hilfestellung: Karl Marx) \n\n\n\n3) … die Voraussetzung aller kritischer Reflektion über Bedürfnisse\, dass der Mensch satt\, bekleidet\, behaust und versorgt sein muss\, nie zu ignorieren. Das schützt davor\, voreilig ins Sozialpsychologische zu wechseln. (Hilfestellung: Theodor W. Adorno) \n\n\n\n4) … dennoch daran festzuhalten\, dass wahre und falsche Bedürfnisse unterscheidbar sind (Hilfestellung: Herbert Marcuse) – und dass „enormes Bewusstsein“ einen Bruch mit dem Bestehenden impliziert und also etwas fundamental anderes ist als das Postulat der „sozialen Gerechtigkeit“. (Hilfestellung: Karl Marx) \n\n\n\n5) … das Dilemma\, den Teufelskreis\, nicht zu verschweigen\, dass andere Verhältnisse (ohne Konkurrenz\, ohne Arbeitstempo im Dienste der Produktivität\, ohne Sorge vor dem Absturz ins Elend etc.) gewiss Menschen mit anderen Bedürfnissen erbrächten – wir aber nicht wissen\, ob die Sehnsucht nach dem ganz Anderen unter Bedingungen heutiger materieller Wirklichkeit je große Potentiale erfassen kann. (Hilfestellung: Agnes Heller\, Herbert Marcuse: „Versuch über die Befreiung“) \n\n\n\n6) … immer nachzuweisen\, dass Bedürfniskritik stets auf einen Begriff gesellschaftlichen Reichtums insistiert\, der antagonistisch zum herrschenden sich verhält\, weil er nicht im Entferntesten asketisch ist und deshalb\, um der Arbeit zu fliehen\, auf all die überflüssigen\, dummen\, sinnlosen Produkte und Dienstleistungen verzichtet. Wenn Adorno\, was selten ist\, die befriedete Zukunft doch einmal ‚auspinselt‘\, dann so: “Wenn es einmal kein Monopol mehr gibt\, wird sich rasch genug zeigen\, dass die Massen den Schund\, den die Kulturmonopole und die jämmerliche Erstklassigkeit\, die die praktischen ihnen liefern\, nicht ‚brauchen‘ “. („Thesen über Bedürfnisse“) \n\n\n\nVortrag und anschließende Diskussion dienen der INTERPRETATION der Welt. Am Tag darauf kann mit der Einlösung von Marx‘ elfter Feuerbach-These\, dass es gelte\, die Welt zu verändern\, tatkräftig begonnen werden. \nThomas Ebermann 2022 bei einer Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung \n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Kulturzentrum Kukoon und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Geschichte der Böttcherstrasse
DESCRIPTION:Stadtführung mit Achim Bellgart am 20.08.2023\, 16.00 Uhr / Innenstadt Bremen\, Treffpunkt Böttcherstraße Ecke MartinistraßeDie Böttcherstraße ist eine bekannte touristische Attraktion Bremens\, ihre Geschichte wird hingegen wenig thematisiert. Sie wurde vom Bremer Kaffee-Fabrikanten Ludwig Roselius einerseits als eine gigantische PR-Maßnahme für die Produkte seiner Firma konzipiert\, andererseits ist sie Stein gewordene Ideologie. Von Niedersachsen-Tümelei entwickelte sie sich über den Germanenkult zu einer rassistisch-religiösen Atlantis-Ideologie. Roselius sagte selbst\, im Bau der Böttcherstraße würde sich seine „Art deutsch zu denken“ ausdrücken. Obwohl überzeugter Nationalsozialist\, fiel Roselius mit seiner Variante eines esoterischen Rassismus und seiner völkischen Architektur bei der NSDAP und ihrer Führung in Ungnade. Die Spannungen zwischen beiden hatten dabei vor allem ästhetische\, und nicht nur politische Gründe. Der Rundgang soll diese Hintergründe der Böttcherstraße und Roselius’ Verstrickungen mit den Nationalsozialisten an diesem steinernen Lehrpfad deutscher Ideologie zeigen.Achim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. Mehr Informationen unter: www.bellgart-stadtfuehrungen.de \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.  \n\n\n\n 
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SUMMARY:Die Entstehung des Kapitalismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 10.-11.06.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nAm Ende des ersten Bandes des Kapital kritisiert Karl Marx im Kapitel „Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ dieliberalen Gründungsmythen über die Entstehung des Kapitalismus. Für Marx ist die sogenannte ursprüngliche Akkumulation definiert als der „historische Scheidungsprozeß von Produzent und Produktionsmittel“ und der damit verbundenen gewaltsamen Durchsetzung von Privateigentum\, Klassenverhältnissen und Lohnarbeit. Mit seiner Darstellung des Ursprungs der kapitalistischen Produktionsweise hatte Marx das Anliegen\, kapitalistische Verhältnisse als historische und potentiell vergängliche durchschaubar zu machen. Er bemüht sich einerseits um eine Erklärung der Durchsetzungsgeschichte der kapitalistischen Verhältnisse. Andererseits stellt er dar\, dass diese Verhältnisse sich immer wieder reproduzieren müssen. Daher wurde das Kapitel über die „sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ immer wieder auf aktuelle Entwicklungen des Kapitalismus\, auf seine Umbrüche und Krisen bezogen\, zum Beispiel von Rosa Luxemburg und in den aktuellen Arbeiten von David Harvey über „Akkumulation durch Enteignung“. Im Seminar werden die zentralen Thesen von Marx über die Entstehung des Kapitalismus vorgestellt. Zudem werden ergänzend Thesen über die Durchsetzung des Staates im Kapitalismus präsentiert. Es werden Auszüge von Karl Marx\, Rosa Luxemburg\, Heide Gerstenberger und Ellen Meiksins Wood gemeinsam gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Alfred Sohn-Rethel\, Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 29.-30.04.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nAlfred Sohn-Rethels Analysen des Nationalsozialismus sind in den Worten der Herausgeber seiner Texte\, zu denen auch Johannes Agnoli zählt\, von besonderem Wert: „So gesehen ist es einer der folgenreichsten Zufälle für die Faschismus-Forschung\, dass ein marxistisch geschulter Wissenschaftler in den entscheidenden Jahren der Faschisierung quasi ungestört Einblick in wichtige interne Vorgänge und politische Überlegungen verschiedener Kapitalfraktionen erlangte und damit befähigt worden ist\, ihre ökonomische Interessenlage und ihre Schwierigkeiten theoretisch zu erfassen und mit empirischer Beweiskraft darzustellen\, wie diese die politische Tendenz zur faschistischen Diktatur vorangetrieben haben.“ Im Seminar werden gemeinsam Sohn-Rethels Überlegungen zu Krise und autoritärer Krisenlösung sowie zur Klassenstruktur des Nationalsozialismus gelesen und diskutiert. Zudem wird der Film „Stumpfe Sense – Scharfer Stahl. Bauern\, Industrie und Nationalsozialismus“ gezeigt\, der die Agrarkrise und rechten bäuerlichen Proteste in Schleswig-Holstein Ende der 1920er Jahre behandelt. Im Film wird auch Sohn-Rethel ausführlich interviewt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpeHerausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band
DESCRIPTION:Lektürekurs mit Moritz Zeiler\, Format digital\, nach Möglichkeit im Verlauf des Kurses Wechsel in Präsenzmodus. Mehr Informationen bei Anmeldung. Wöchentlicher Kurs von Ende Januar bis November 2023\, jeweils Montag\, 19:00 – 21:00 Uhr. Kursstart am 30.01.2023\, Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n\n\n\nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2023 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende November insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \n\n\n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Kritik der politischen Ökonomie. Karl Marx: Das Kapital. Band 2-3
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Valeria Bruschi und Moritz Zeiler am Samstag/Sonntag\, 19.-20.11.22  \nDas Seminar findet entweder in Präsenz statt bzw. als digitales Seminar online – Mehr Informationen bei Anmeldung / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nMit dem Wochenendseminar soll ein Überblick über den Inhalt des zweiten und dritten Bandes des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx gegeben werden. Dabei werden einleitend die Marxschen Ausführungen zum Produktionsprozess aus dem ersten Band des Kapitals skizzenhaft wiederholt werden. Anschließend werden die Überlegungen zum Zirkulationsprozess und zum Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion präsentiert und wichtige Begriffe wie Kredit\, Zins\, Rente und Profit vorgestellt. Kenntnisse des ersten Bands des Kapitals sind für die Teilnahme empfehlenswert. Das Seminar versteht sich als ein Angebot an alle\, die Interesse haben\, ihre Kenntnisse der Marxschen Ökonomiekritik zu vertiefen. Des Weiteren dient es als Ergänzung zum Lektürekurs 2021 zum ersten Band des Kapitals. \nValeria Bruschi betreut in Berlin seit mehreren Jahren die jährlichen Lektürekurse der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu den drei Bänden des Marxschen Kapital. Moritz Zeiler betreut seit mehreren Jahren die jährlichen Lektürekurse zum ersten Band des Kapital in Bremen. \nDas Wochenendseminar wird organisiert von der associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Der Traum von Israel. Zur Vorgeschichte des jüdischen Staates
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Franziska Krah\nFreitag\, 11. November 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor\n \nNachdem Israel am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte\, griffen arabische Armeen noch in derselben Nacht den jungen Staat an. Bis heute dauern die Konflikte an. Für ein besseres Verständnis der Lage hilft ein Blick in die Geschichte vor 1948. Der Vortrag gibt daher Einblicke in Elemente\, die für die Entwicklung der Region eine Rolle spielten: angefangen von den unterschiedlichen Ideen damaliger zionistischer Strömungen\, den Herausforderungen vor Ort\, bis hin zu frühen Konflikten mit der christlich-muslimischen Bevölkerung\, die sich in Boykottaktionen und Massakern zuspitzten. \nFranziska Krah ist Historikerin und Herausgeberin von Binjamin Segel: Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung\, Freiburg 2017. Weitere Veröffentlichung: „Ein Ungeheuer\, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“ – Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland\, Frankfurt am Main 2017. \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Kulturzentrum Kukoon\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Bremen.
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Achim BellgartSonntag\, 06. November 2022\, um 12 UhrStartpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \n\n\n\nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \n\n\n\nAchim Bellgart führt in Bremen thematische Stadterkundungen durch. \n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Bremen.
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