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SUMMARY:Geopolitik und Geschichte: Vom Großen Nordischen Krieg 1700 bis 1721 bis zum Russischen Krieg gegen die Ukraine
DESCRIPTION:rosalux jour fixe mit Friedhelm Grützner  Mittwoch\, 11. Oktober 2023\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Mit Anmeldung! \n\n\n\nDer Krieg Russlands gegen die Ukraine wird in linken Kreisen häufig als geopolitische Auseinandersetzung zwischen dem amerikanisch dominierten „Westen“ und Russland interpretiert\, wobei der Ukraine nur ein Objektstatus zugebilligt wird und ihre Bewohner als „Kanonenfutter“ für fremde Interessen betrachtet werden. Dabei wird übersehen\, dass die Ukraine zusammen mit Polen\, Belarus und dem Baltikum ein Gebiet umfasst\, das über eine eigene Geschichte verfügt und welches erst durch den Großen Nordischen Krieg (1700 bis 1721) in den russischen Machtbereich geriet. Diese Länder haben sich seit ihrer Einverleibung in das russische Imperium immer wieder gegen dessen Herrschaft gewehrt\, während umgekehrt Russland in der Beherrschung dieses Raumes die Garantie seiner europäischen Großmachtstellung sah\, aus der es sich nicht vertreiben lassen wollte. Der Ukraine kommt in dieser geostrategischen Perspektive eine Schlüsselrolle zu\, da sie für Russland das „Sprungbrett“ zur Kontrolle des vorgelagerten osteuropäischen Raumes darstellte. Sie kann aber für diesen Raum auch ein „Riegel“ sein\, der Russland einen hegemonialen Zugriff auf die zu ihm gehörenden Länder verwehrt. Im Wissen um diese geostrategische Bedeutung der Ukraine haben sich die russisch-(sowjetischen) Regierungen immer davor gefürchtet\, dass die in der Ukraine präsenten polnischen und österreichischen Traditionen das Land westlichen Einflüssen öffnen und auf diese Weise der „Russischen Welt“ entfremden. Reflexe dieser Furcht tauchen auch in den verschiedenen geschichtspolitischen Ergüssen Putins auf\, wenn er die angeblichen Aktionen des „kollektiven Westens“ auf ukrainischem Boden in Kontinuität setzt zu den Aktivitäten Polen-Litauens im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit\, Schwedens im Großen Nordischen Krieg und später Österreich-Ungarns im 19. Jahrhundert\, die aus seiner Sicht allesamt gegen Russland gerichtet gewesen sein sollen. \nMitwirkende: \n\n\n\n\nFriedhelm Grützner ist promovierter Historiker und Mitglied der LINKEN in Bremen. Zum Thema veröffentlichte er u.a. den Artikel „Putin im Bunker“ – Die imperialen Kulturkampfphantasien eines russischen Geopolitikers vom Frühjahr 2022 im Europa.blog von Jürgen Klute.\nNorbert Schepers ist Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative.\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen im Rahmen des »rosalux jour fixe«: \n\n\n\n\nDer rosalux jour fixe findet in loser Folge im Bremer Büro Bremen der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Wir möchten mit unserem Veranstaltungsformat „jour fixe“ einen Raum bieten\, in welchem eine offene Diskussion geführt werden kann\, und verschiedene Perspektiven und Sichtweisen einen Platz finden. Im Vordergrund stehen Austausch und Debatte. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt\, auch um einen vertrauensvollen Rahmen zu ermöglichen.\n\n\n\nFester Tag: Mittwochs\, um 18:30 Uhr.\n\n\n\nDer rosalux jour fixe hat eine Begrenzung für die Anzahl der Teilnehmenden: Zehn angemeldete Personen\, plus Gäste und Moderation. Mehr Teilnehmende passen leider auch nicht in unseren Seminarraum.\n\n\n\nFirst come\, first served: Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail an jourfixe@rosa-luxemburg.com (oder über unser Büro). Wir antworten mit einer Bestätigung\, oder mit einer Absage\, falls bereits alle Plätze belegt sind.\n\n\n\nKontakt und Nachfragen: Norbert Schepers.\n\n\n\n\nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 231011 rosalux jour fixe Geopolitik und Geschichte.
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