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SUMMARY:Wir klagen an! NSU-Tribunale zwischen Kunst\, Recht und Politik
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Madlyn Sauer Donnerstag\, 21. Juli 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon (wegen dem Wetter nicht im Park-Cafe) \n\n\n\nIm Mai 2017 fand das erste NSU-Tribunal parallel zum offiziellen Gerichtsverfahren am Schauspiel Köln statt – als eine Art Gegen-Prozess. Über drei Jahre hatte das Aktionsbündnis »NSU-Komplex auflösen!« gemeinsam mit den Betroffenen der NSU-Mord- und Anschlagsserie die Idee eines Tribunals entwickelt\, das die versprochene »lückenlose Aufklärung« selbst in die Hand nimmt. Weitere Tribunale zur Aufarbeitung rassistischer und neonazistischer Gewalt folgten 2018 in Mannheim sowie 2019 in Chemnitz und Zwickau\, am Entstehungsort des NSU. Insgesamt wurden über 130 Täter*innen und Verantwortliche im NSU-Komplex öffentlich benannt und angeklagt. Die Geschichten der Betroffenen machten die Kontinuität des Rassismus sichtbar. Die NSU-Tribunale sind Ausdruck des antirassistischen Kampfes für eine solidarische »Gesellschaft der Vielen«. \n\n\n\n»Wir klagen an!« erscheint im September 2022 im Unrast-Verlag und ist die erste zusammenfassende Dokumentation zu den NSU-Tribunalen\, welche Madlyn Sauer detailliert vorstellt\, analysiert und mit anderen Beispielen der internationalen Tribunalpraxis vergleicht. Die Autorin zeigt\, dass die Einberufung alternativer Tribunale auf eine beachtliche Geschichte verweisen kann. Bezugnehmend auf die Russell-Tribunale\, das Kongo-Tribunal von Milo Rau und das Frauen-Tribunal des japanischen Violence Against Women in War Network werden die Besonderheiten und Innovationen der NSU-Tribunale herausgestellt. Es handelt sich um die erste zusammenfassende Dokumentation zu den NSU-Tribunalen\, welche im Buch detailliert vorstellt\, analysiert und mit anderen Beispielen der internationalen Tribunalpraxis verglichen werden. \n\n\n\n\n»Wir klagen an!« Unrast-Verlag 2022\n\n\n\n\nVeranstalter:innen: Kulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Revolte der Natur und konformistischer Protest
DESCRIPTION:Über die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ – Vortrag und Diskussion mit Gerhard Stapelfeldt\nFreitag\, 29. Juli 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Kukoon im Park\, Neustadtswallanlagen\n \nDie Erkenntnis\, dass die immer deutlicher spürbare „Klimakrise“ anthropogen verursacht ist\, wird gegenwärtig nur noch von Rechtspopulist*innen bestritten. Dennoch sind nicht die „anthropogenen“\, also gesellschaftlichen und ökonomischen Ursachen gut erforscht\, sondern nur die Erscheinungen und die naturwissenschaftlich zu bestimmenden Zusammenhänge. Analog fordern die Sprecher*innen der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auch nur\, den Klimaforscher*innen solle endlich zugehört werden. Weil der Widerstand der Bewegung auf den Gebieten der Gesellschaftstheorie und Politischen Ökonomie analphabetisch ist und sich nicht gegen die gesellschaftlichen und ökonomischen Ursachen der Krise richtet\, trifft er auf keinen nennenswerten gesellschaftlichen und politischen Widerstand. Das Aufbegehren der Klimaschutz-Aktivis*innen ist ein konformistischer Protest: eine neoliberale Kritik des globalisierten Neoliberalismus. Im Vortrag wird eine Metakritik dieses gesellschaftlichen und ökonomischen Analphabetismus versucht: Die gesellschaftliche Sprachlosigkeit wird nicht abstrakt denunziert\, sondern aus den bestehenden neoliberalen Verhältnissen aufgeklärt\, um jene Bewusstlosigkeit zu überwinden und die Kritik der Bewegung gesellschaftstheoretisch und politisch-praktisch zu radikalisieren. \nGerhard Stapelfeldt lehrte bis 2009 als Professor am Institut für Soziologie der Universität Hamburg. Seitdem arbeitet er als freier Schriftsteller in Hamburg. \nVeranstalter:innen: associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Die Entstehung des Kapitalismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler\nSamstag\, 30. Juli\, bis Sonntag\, 31. Juli 2022 in Bremen\, im Infoladen im Ostertorviertel\nAnmeldung bitte unter mail@talpe.org \nAm Ende des ersten Bandes des Kapital kritisiert Karl Marx im Kapitel „Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ die liberalen Gründungsmythen über die Entstehung des Kapitalismus. Für Marx ist die sogenannte ursprüngliche Akkumulation definiert als der „historische Scheidungsprozeß von Produzent und Produktionsmittel“ und der damit verbundenen gewaltsamen Durchsetzung von Privateigentum\, Klassenverhältnissen und Lohnarbeit. Mit seiner Darstellung des Ursprungs der kapitalistischen Produktionsweise hatte Marx das Anliegen\, kapitalistische Verhältnisse als historische und potentiell vergängliche durchschaubar zu machen. Er bemüht sich einerseits um eine Erklärung der Durchsetzungsgeschichte der kapitalistischen Verhältnisse. Andererseits stellt er dar\, dass diese Verhältnisse sich immer wieder reproduzieren müssen. Daher wurde das Kapitel über die „sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ immer wieder auf aktuelle Entwicklungen des Kapitalismus\, auf seine Umbrüche und Krisen bezogen\, zum Beispiel von Rosa Luxemburg und in den aktuellen Arbeiten von David Harvey über „Akkumulation durch Enteignung“. \nIm Seminar werden die zentralen Thesen von Marx über die Entstehung des Kapitalismus vorgestellt. Zudem werden ergänzend Thesen über die Durchsetzung des Staates im Kapitalismus präsentiert. Es werden Auszüge von Karl Marx\, Rosa Luxemburg\, Heide Gerstenberger\, David Harvey und Ellen Meiksins Wood gemeinsam gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-V\, Berlin/Bremen 2010-2020. \nVeranstalterinnen: \nassociazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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