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SUMMARY:Ein Jahr nach dem Angriff auf die Ukraine: Wo steht die Linke?
DESCRIPTION:rosalux jour fixe mit Tatjana Giss\, Florian König\, Ewgeniy Kasakow und anderen  Mittwoch\, 7. Juni 2023\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Mit Anmeldung! \n## Wegen der regen Nachfrage für den jour fixe vom 1. März bieten wir weitere Termine an. Bitte anmelden! ## \n\n\n\nEin Jahr nach dem Angriff auf die Ukraine ist die Linke\, und speziell auch die linke Partei\, weiterhin auf der Suche nach neuen Gemeinsamkeiten in außen- und sicherheitspolitischen Fragen. Die Mehrheit in der Linkspartei ist offenbar klar in der Verurteilung der russischen Aggression und erklärt sich solidarisch mit den angegriffenen Menschen in der Ukraine\, ist aber weiterhin auch gegen die Lieferung von Waffen dorthin. Nach letzten Umfragen des ZDF befürwortet jedoch etwa ein Drittel der Anhänger*innen der LINKEN die Waffenlieferungen. – Wie stattdessen das Recht auf Selbstverteidigung gewahrt und die Ukraine vor der Vernichtung bewahrt werden könnte\, dafür gibt es bisher kaum gemeinsame und tragfähige Antworten (abgesehen von sehr allgemeinen Aufrufen zu Verhandlungslösungen\, die allerdings weitgehend vage bleiben). Für die gesamte Linke bleibt die Frage\, wie eine Antikriegspolitik aussehen kann\, wenn der Krieg schon stattfindet und die Angegriffenen Hilfe brauchen\, um sich gegen ihre Vernichtung zu wehren. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Debatten der Linken bewegen könnten. \nBei diesem Treffen wollen wir uns auf folgende Fragen konzentrieren: \n\nWie analysieren wir den Zustand von Staat und Gesellschaft in Russland? Womit haben wir es zu tun? Von der Beantwortung dieser Frage ausgehend wollen wir uns an Antworten für die zweite Frage herantasten:\nWas wäre eine dem entsprechende linke Praxis? Was wären Perspektiven für Nachkriegsszenarien?\nDie gleichen Überlegungen sollten mit Blick auf die Ukraine und auf die Bundesrepublik angestellt werden.\n\nMitwirkende: \n\n\n\n\nTatjana Giss\, Aktivistin für soziale Gerechtigkeit\, u.a. bei Ver.di; verortet sich Post-Ost.\nNorbert Schepers ist Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative.\nWeitere Akteur*innen aus der Bremer Linken sind eingeladen.\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen im Rahmen des »rosalux jour fixe«: \n\n\n\n\nDer rosalux jour fixe findet in loser Folge im Bremer Büro Bremen der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Wir möchten mit unserem Veranstaltungsformat „jour fixe“ einen Raum bieten\, in welchem eine offene Diskussion geführt werden kann\, und verschiedene Perspektiven und Sichtweisen einen Platz finden. Im Vordergrund stehen Austausch und Debatte. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt\, auch um einen vertrauensvollen Rahmen zu ermöglichen.\n\n\n\nFester Tag: Mittwochs\, um 18:30 Uhr.\n\n\n\nDer rosalux jour fixe hat eine Begrenzung für die Anzahl der Teilnehmenden: Zehn angemeldete Personen\, plus Gäste und Moderation. Mehr Teilnehmende passen leider auch nicht in unseren Seminarraum.\n\n\n\nFirst come\, first served: Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail an jourfixe@rosa-luxemburg.com (oder über unser Büro). Wir antworten mit einer Bestätigung\, oder eine Absage\, falls bereits alle Plätze belegt sind.\n\n\n\nKontakt und Nachfragen: Norbert Schepers.\n\n\n\n\nFlyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 230201 rosalux jour fixe Ukraine-Krieg.
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SUMMARY:Gedenk-Abend für Madjiguene Cisse
DESCRIPTION:Freitag\, 9. Juni 2023\, um 18 Uhr in Bremen\, im Bremen Empowerment Project/BreSoC in Findorff\n \nMadjiguène Cissé starb am 15. Mai 2023 im Alter von 72 Jahren in Dakar\, Senegal. \nEine Würdigung dieser bedeutenden Frau für ihren Mut und ihre Energie im Engagement für gleiche Rechte für alle. Im offen unerschrockenem Widerspruch zu kolonial rassistischen Strukturen und ebenso unbeirrbar gegen patriarchale Muster. Madjiguène Cissé hat insbesondere in Frankreich die Bewegung der Papierlosen mit ins Leben gerufen und für „Gleiche Rechte für alle“ gekämpft. Ihre Unerschrockenheit\, ihre Energie und ihr Mut hat viele Menschen inspiriert und unterstützt. In diesem Sinne trauern wir um ihren Tod und ehren ihr Vermächtnis. \nPortrait Frau Madjiguène Cissé\, Bewegung der Sans Papiers.  \nWir zeigen zusammen mit Together We Are Bremen den Film: „Wir sind schon da! Ein Film über die Frauen bei den Sans Papiers“ Paris 1997\, FLFC Berlin\, 63 min.\n(Der Film ist in deutscher Sprache\, er wird simultan in französisch und englisch übersetzt werden) \nAustausch über das Vermächtnis von Madjiguène Cissé und Inspiration für die Kampagne für Geburtsurkunden von Together We Are Bremen (TWAB); u.a. mit einer der Filmemacherinnen Anne Frisius (voicesofresistance.de). \nAnschließend Get Together mit Essen und Getränken. \nVeranstalter:innen:\nTogether We Are Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nMadjiguène Cissé Portrait von Christian Jakob in der taz.
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SUMMARY:Die Entstehung des Kapitalismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 10.-11.06.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nAm Ende des ersten Bandes des Kapital kritisiert Karl Marx im Kapitel „Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ dieliberalen Gründungsmythen über die Entstehung des Kapitalismus. Für Marx ist die sogenannte ursprüngliche Akkumulation definiert als der „historische Scheidungsprozeß von Produzent und Produktionsmittel“ und der damit verbundenen gewaltsamen Durchsetzung von Privateigentum\, Klassenverhältnissen und Lohnarbeit. Mit seiner Darstellung des Ursprungs der kapitalistischen Produktionsweise hatte Marx das Anliegen\, kapitalistische Verhältnisse als historische und potentiell vergängliche durchschaubar zu machen. Er bemüht sich einerseits um eine Erklärung der Durchsetzungsgeschichte der kapitalistischen Verhältnisse. Andererseits stellt er dar\, dass diese Verhältnisse sich immer wieder reproduzieren müssen. Daher wurde das Kapitel über die „sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ immer wieder auf aktuelle Entwicklungen des Kapitalismus\, auf seine Umbrüche und Krisen bezogen\, zum Beispiel von Rosa Luxemburg und in den aktuellen Arbeiten von David Harvey über „Akkumulation durch Enteignung“. Im Seminar werden die zentralen Thesen von Marx über die Entstehung des Kapitalismus vorgestellt. Zudem werden ergänzend Thesen über die Durchsetzung des Staates im Kapitalismus präsentiert. Es werden Auszüge von Karl Marx\, Rosa Luxemburg\, Heide Gerstenberger und Ellen Meiksins Wood gemeinsam gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Nach der Streikkonferenz in Bochum - wie weiter in Niedersachsen und Bremen?
DESCRIPTION:Liebe Kolleg*innen\, \n\n\nwir wollen euch einladen\, um die „Streikkonferenz“ in Bochum gemeinsam nachzubesprechen.\nWir haben versucht alle gewerkschaftlich organisierten Kolleg*innen\, die aus Niedersachsen und Bremen daran teilgenommen haben\, zu sammeln und diese fast 40 Personen wollen wir nun zusammenbringen. \nWir wollen mit Euch besprechen\, ob und wie wir regional in einem gewerkschaftlichen Kontext unter dem Dach der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Niedersachsen (weiter)arbeiten wollen. \nDazu möchten wir Euch herzlich zu einem Onlinetreffen am Dienstag\, 13. Juni 2023 um 18:30 Uhr einladen. \nDies sind die Einwahldaten:\nhttps://eu01web.zoom.us/j/61141426577?pwd=Zys4bG4rWVIwc2FVVEN5eVhOMEJrQT09\nMeeting-ID: 611 4142 6577\nKenncode: 358444 \nUnter anderem mit Heike Boldt (Oldenburg) und Maren Kaminski (Hannover) sowie Ingo Tebje und Norbert Schepers (beide Bremen). \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Revolutionäre Stadtteilarbeit. Zwischenbilanz einer strategischen Neuausrichtung linker Praxis
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Aktivistinnen von Vogliamo tutto und Solidarisch in Gröpelingen\nDienstag\, 20. Juni 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kukoon im Park\, Neustadtswallanlagen\n \nVor einigen Jahren ist in der radikalen Linken in Deutschland eine Strategiedebatte darüber entbrannt\, wie die politische Arbeit von einer Fokussierung auf die eigene Szene weg und hin zur breiteren Gesellschaft und ihren sozialen Auseinandersetzungen verlagert werden kann. Aus dieser Suchbewegung sind unterschiedliche Stadtteilgruppen hervorgegangen\, die versuchen\, Profitorientierung\, Konkurrenz und Vereinzelung eine solidarische und bedürfnisorientierte Praxis entgegenzusetzen\, indem sie in Form von Basisarbeit an die lokalen Lebensbedingungen anknüpfen und entlang von Alltagskonflikten zu einer Politisierung des Stadtteils beitragen. In der aktiven Hinwendung zu den Nachbar*innen unterscheiden sie sich von klassischen Infoläden und linken Szenetreffs\, zugleich grenzen sie sich durch den revolutionären Anspruch klar von Sozialarbeit und reformistischen Ansätzen ab. Ihre Organisierungsversuche im Stadtteil erstrecken sich unter anderem auf Miet- und Arbeitskämpfe\, Feminismus und Care-Arbeit sowie Antirassismus und verbinden damit auf lokaler Ebene Themen unterschiedlicher sozialer Bewegungen. \nUm zu einer Weiterentwicklung dieses Praxisansatzes beizutragen\, hat die Gruppe ›Vogliamo tutto‹ fünf dieser Initiativen (aus Hamburg\, Bremen\, Münster und Berlin) zu ihren bisherigen Erfahrungen und längerfristigen Perspektiven befragt und wollte wissen\, wie genau ihre Praxis aussieht\, was ihre Strategie ist\, was warum gelingt und was nicht. Die Gespräche liefern reichhaltiges Reflexionsmaterial – sowohl für Aktivist*innen\, die eine ähnliche Praxis verfolgen oder planen\, als auch für alle\, die sich fragen\, wie wir zu einer emanzipatorischen Transformation unserer Gesellschaft beitragen können. \n \nSolidarisch in Gröpelingen\, eine der interviewten Gruppen des Buches\, wird an diesem Abend außerdem davon berichten\, wie sich ihre Praxis in den letzten Jahren entwickelt hat\, insbesondere seit den für das Buch geführten Interviews 2020. Eine der Weiterentwicklungen seitdem ist der vor 2 Monaten veröffentlichte Aufruf zum Beratungs-Organisierungs-Ansatz\, auf den sie an diesem Abend näher eingehen werden. \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Solidarisch in Gröpelingen\, Kulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Emanzipation und Identität bei Butler und Adorno
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion mit Alexandra Colligs und Alex Gruber\nDonnerstag\, 22. Juni 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Irgendwo\, in der Nähe des Bremer Flughafens \nDie Podiumsdiskussion behandelt das Problem des Verhältnisses von Emanzipation und Identität anhand zweier prominenter Theoretiker*innen: Theodor W. Adorno und Judith Butler. Dabei sollen insbesondere die in der linken Debatte immer wieder auftauchenden Extrempositionen einer ‚essentialistischen‘ Identitätskonstruktion als Basis der Herrschaftskritik einerseits und eines geradezu neoliberalen und irrationalistischen Imperativs der Auflösung oder zumindest Subvertierung aller Identität (einschließlich der begrifflichen Identifizierung) andererseits hinterfragt werden. \nAlexandra Colligs:\n\nVor dem Hintergrund der allgegenwärtigen affirmativen Bezugnahme auf Identität im Politischen werden im Vortrag zwei Theorien aktualisiert und miteinander ins Verhältnis gesetzt\, die Identität als repressive Form und Gegenstand philosophischer Kritik behandeln\, ohne dabei die Ambivalenz aus dem Blick zu verlieren\, die Identität innerhalb emanzipatorischer Kämpfe auch zukommen kann: Die postmoderne feministische Subjektkritik Judith Butlers und die Identitätskritik in der älteren Kritischen Theorie Theodor W. Adornos. Beide Modelle von Identitätskritik werden auf den ersten Blick von der gemeinsamen Einsicht getragen\, dass Identifizierung eine unzulässige Subsumtion des Besonderen unter das Allgemeine darstellt. Bei näherer Betrachtung operieren die Zugänge zu Identität jedoch nach anderen Logiken\, was insbesondere das mit der Frage nach Identität verbundene Verhältnis von Subjekt und Objekt betrifft. Hieraus erwachsen sehr verschiedene politische und konzeptionelle Konsequenzen dafür\, wie der Zusammenhang von Identität und Emanzipation gedacht werden kann. \nDr. Alexandra Colligs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Kassel. Sie publizierte zum Thema das Buch Identität und Befreiung. Subjektkritik nach Butler und Adorno \nAlexander Gruber: \nUnter scheinbarem Bezug auf Marx’ Fetischkritik schreibt Judith Butler in ihrer 2002 gehaltenen Adorno-Vorlesung „Kritik der ethischen Gewalt“: „Mit dem Inhumanen lässt sich auch die Art und Weise bezeichnen\, wie gesellschaftliche Kräfte in uns sich einnisten und es uns unmöglich machen\, uns selbst in Begriffen des freien Willens zu definieren. Schließlich bezeichnet das Inhumane die Art und Weise\, in der die soziale Welt so auf uns übergreift\, dass wir um uns selber gar nicht mehr wissen können.“ Was auf den ersten Blick wie ein Anschluss an Adornos Kritik an der antagonistischen\, übermächtigen und den einzelnen gegenüber als verselbständigt auftretenden gesellschaftlichen Objektivität klingt\, ist von Butler jedoch gar nicht kritisch gemeint\, sondern als affirmative Aussage über die „vor-ontologische Struktur“ der Individuen\, aus der sie die Folgerung einer „Dekonstruktion des Menschlichen“ ableitet. Insofern ist Butlers Subjektkritik dem postmodernen Postulat vom „Tod des Subjekts“ verpflichtet und nicht der kritischen Theorie von Subjekt\, Identität und Erkenntnis. \nDr. Alexander Gruber ist Redakteur des Online-Magazins Mena Watch und des Journals sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik. Seine Dissertation verfasste er zum Thema Différance\, Diskurs und Nichtidentisches. Die Dekonstruktion Jacques Derridas und Judith Butlers im Verhältnis zu Theodor W. Adornos kritischer Theorie \n \nDie Veranstaltung wird live auf dem YouTube-Kanal der Gesellschaft für kritische Bildung gestreamt. \nVeranstalter:innen:\nGesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Nein zum Krieg - Antikriegsproteste und Widerstand in Russland
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Olga aus Moskau\nDienstag\, 27. Juni 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Lagerhaus im Ostertor – Wir bitten um Anmeldung!\nDie deutsche Ankündigung folgt weiter unten.\n \nLecture and discussion with Olga from Moscow\nTuesday\, June 27\, 2023 at 7 p.m. in Bremen\, Kulturzentrum Lagerhaus im Ostertor – We kindly ask You to register!\nEnglish announcement follows below. \nНет войне – антивоенные протесты и сопротивление в России\nДоклад и дискуссия с Ольгой из Москвы\nВторник\, 27 июня 2023\, в 19:00\, Schildstraße 12-19\, 28203 Bremen\nSeminarraum im Lagerhaus\, 3. Etage (Migration/House of Resources). \nЖелающих принять участие просим о регистрации! \nПолномасштабная война против Украины идёт уже больше года\, однако о массовых протестах в России ничего не слышно. Что ускользает вниманию средств массовой информации?\nЧто происходит в российском обществе\, существуют ли отправные точки для измений? Какие формы принимают антивоенные протесты\, когда митинги (официально из-за пандемии) запрещены? И как реагирует государство на мужественные акции – от риторических в соцсетях до настоящего саботажа на рельсах.\nМассивные репрессии\, усложнения и запреты активной работы правозащитных НПО привели к тому\, что образовались новые базовые инициативы для поддержки политических заключеных.\nМы хотим поговорить о том\, как росси_янки выражают свой протест против военной агрессии против Украины\, уклоняются от мобилизации\, защищаются от репрессий и пытается изменить мнение сограждан\, верящим государственной пропаганде наслово. \nС Ольгой Мотуз от Анархистского Черного Креста\, социологиня. АЧК (АBC) сформировался как организация помощи заключёным анархистам. Сейчас их поддержка распространяется за пределы круга анархистких политзеков.\nВ качестве собеседника приглашен Виталий Боварь\, историк и муниципальный депутат от партии Яблоко в Санкт-Петербурге. \nМероприятие будет проходить на нескольких языках. Уточнение следует. \nРегистрация:\nМеста для посетителей ограничены. Мы просим желающих зарегистрироваться по адресу\nolga@rosalux.net. \nОрганизат_орки:\nUnterstützungskomitee Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \n \nNein zum Krieg – Antikriegsproteste und Widerstand in Russland\nVortrag und Diskussion mit Olga aus Moskau\nDienstag\, 27. Juni 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Lagerhaus im Ostertor (Schildstraße 12-19\, 28203 Bremen): Seminarraum 3. Etage (Migration/House of Resources) – Wir bitten um Anmeldung! \nDer massive Krieg gegen die Ukraine dauert nun schon mehr als ein Jahr an\, aber von Massenprotesten in Russland gegen den Krieg hört man nichts. Was entgeht der Aufmerksamkeit der Medien? Was geschieht in der Russischen Gesellschaft\, gibt es Ansatzpunkte für Veränderungen? Welche Formen nehmen Antikriegsproteste an\, wenn Demonstrationen (offiziell wegen der Pandemie) verboten sind? Und wie reagiert der Staat auf mutige Aktionen – von der Rhetorik in den sozialen Medien bis hinzu tatsächlichen Sabotageakten auf der Bahnstrecke?\nDie massiven Repressionen und die Beeinträchtigungen und Verbote der Aktivitäten von Menschenrechts-NGOs führten dazu\, dass neue Basisinitiativen entstanden\, um politische Gefangene zu unterstützen.\nWir wollen darüber sprechen\, wie Russ:innen ihren Widerstand gegen die militärische Aggression gegen die Ukraine zum Ausdruck bringen\, sich der Einberufung zur Armee entziehen\, sich gegen die Repressalien wehren und versuchen\, die Meinung ihrer Landsleute zu ändern\, die der Staatspropaganda in Wort und Tat glauben. \nMit Olga Matuz vom Anarchist Black Cross Moskau (ABC)\, Soziologin.\nDas ABC-Moskau entstand als Gefangenenhilfsorganisation für Anarchistische Gefangene. Mittlerweile geht die Unterstützung weit über den Kreis der anarchistischen Gefangenen hinaus. \nAls Gesprächspartner haben wir Vitalij Bovar\, Historiker und städtischer Abgeordneter in Sankt Petersburg\, gewählt als Vertreter der liberalen Partei Jabloko\, angefragt. \nDie Veranstaltung findet mehrsprachig statt. Details folgen. \nAnmeldung:\nWegen begrenzten Plätzen bitten wir um Anmeldung an folgende Mailadresse: olga@rosalux.net. \nVeranstalter:innen:\nUnterstützungskomitee Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \n \nNo to War – Anti-War Protests and Resistance in Russia\nLecture and discussion with Olga from Moscow\nTuesday\, June 27\, 2023 at 7 p.m. in Bremen\, Kulturzentrum Lagerhaus im Ostertor (Schildstraße 12-19\, 28203 Bremen): Seminar room on the 3rd floor (Migration/House of Resources) – We kindly ask You to register! \nThe massive war against Ukraine has been going on for more than a year now\, but there is no word of mass protests in Russia against the war. What is missing media attention? What is happening in Russian society\, are there starting points for change? What forms do anti-war protests take when demonstrations are banned (officially because of the pandemic)? And how does the state react to bold actions – from rhetoric on social media to actual acts of sabotage on the railway line?\nThe massive repression and the restrictions and bans on the activities of human rights NGOs led to the emergence of new grassroots initiatives to support political prisoners.\nWe want to talk about how Russians express their opposition to the military aggression against Ukraine\, evade conscription to the army\, resist the reprisals and try to change the minds of their compatriots\, that believe state propaganda in word and deed. \nWith Olga Matuz from the Anarchist Black Cross Moscow (ABC)\, sociologist.\nThe ABC Moscow originated as a prisoner aid organization for anarchist prisoners. The support now goes far beyond the circle of anarchist prisoners.\nWe asked Vitaliy Bovar\, historian and city deputy in Saint Petersburg\, elected representative of the liberal Yabloko party\, to join us. \nThe event will take place in several languages. Details following. \nRegistration:\nDue to limited places\, we kindly ask you to register at the following email address: olga@rosalux.net. \nOrganizers:\nBremen Support Committee and Rosa Luxemburg Initiative – Rosa Luxemburg Foundation Bremen \nWeiteres\nDie Veranstaltungs-Plakate als PDF zum Download: Plakat Russ.:Deutsch Version Bremen | Plakat Eng.:Deutsch Version Bremen \nFlyer als PDF zum Download (DIN A4): Flyer VA Нет войне – Nein zum Krieg 230627 | Flyer VA No to War – Nein zum Krieg 230627
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SUMMARY:Nach den Bremer Wahlen – Wo steht die LINKE?
DESCRIPTION:rosalux jour fixe: Wahlauswertung mit Christoph Spehr und anderen  Mittwoch\, 28. Juni 2023\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Mit Anmeldung! \n\n\n\nDie Partei DIE LINKE zieht nach den Bürgerschaftswahlen vom 14. Mai 2023 zum fünften Mal in die Bremische Bürgerschaft ein. Mit den 2007er Wahlen gelang der Linkspartei in Bremen zum ersten Mal der Einzug in ein westdeutsches Landesparlament (PDF)\, seitdem schien sie zu einer im politischen System fest verankerten Kraft geworden zu sein. Inzwischen befindet sich die linke Bundespartei in einer ernsthaften Krise. \nDie Bremer Linkspartei erzielte bei den Bürgerschaftswahlen 10\,9%\, mit einem leichten Minus von 0\,4 Prozentpunkten\, und konnte damit in der Regierungsbeteiligung im Wesentlichen das Ergebnis von vor vier Jahren halten – trotz allgemeinem Abwärtstrend im Bund. Die Zahl ihrer Sitze in der Bremischen Bürgerschaft bleibt bei 10 von 87. Angesichts der Lage der Gesamtpartei ist das Bremer Ergebnis geradezu spektakulär und auch für die Gesamtpartei besonders bedeutungsvoll. \nDiese Veranstaltung findet nach dem Feststehen der endgültigen Wahlergebnisse für die Bremer Wahlen (Wahl der Bremischen Bürgerschaft\, der Ortsbeiräte in Bremen und der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven) statt. Was haben die Bürgerschaftswahlen für die politische Landschaft in Bremen geändert\, was bleibt – und wo steht darin die Bremer Linkspartei? \nFoto: Christoph Spehr\, Landessprecher DIE LINKE. Bremen www.dielinke-bremen.de \nMitwirkende: \n\n\n\n\nChristoph Spehr ist promovierter Historiker und langjähriger Landessprecher der Bremer LINKEN.\nNorbert Schepers ist Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative.\nWeitere Akteur*innen aus der Bremer Linken sind eingeladen.\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen im Rahmen des »rosalux jour fixe«: \n\n\n\n\nDer rosalux jour fixe findet in loser Folge im Bremer Büro Bremen der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Wir möchten mit unserem Veranstaltungsformat „jour fixe“ einen Raum bieten\, in welchem eine offene Diskussion geführt werden kann\, und verschiedene Perspektiven und Sichtweisen einen Platz finden. Im Vordergrund stehen Austausch und Debatte. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt\, auch um einen vertrauensvollen Rahmen zu ermöglichen.\n\n\n\nFester Tag: Mittwochs\, um 18:30 Uhr.\n\n\n\nDer rosalux jour fixe hat eine Begrenzung für die Anzahl der Teilnehmenden: Etwa zehn angemeldete Personen\, plus Gäste und Moderation. Mehr Teilnehmende passen leider auch kaum in unseren Seminarraum.\n\n\n\nFirst come\, first served: Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail an jourfixe@rosa-luxemburg.com (oder über unser Büro). Wir antworten mit einer Bestätigung\, oder mit einer Absage\, falls bereits alle Plätze belegt sind.\n\n\n\nKontakt und Nachfragen: Norbert Schepers.\n\n\n\n\nLinks zum Thema:  \n1. Bei der Landeswahlleitung unter wahlen.bremen.de können die Endergebnisse der Bremer Wahlen eingesehen werden. 2. Das Statistische Landesamt bietet mit dem Bremer Wahlatlas zur Bürgerschaftswahl 2023 folgende Datenaufbereitungen:– Wahlergebnisse in den Ortsteilen der Städte Bremen und Bremerhaven– Wahlergebnisse und Strukturindikatoren in den Ortsteilen der Stadt Bremen 3. Zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft stellt die Rosa-Luxemburg-Stiftung wieder einen Wahlnachtbericht zur Verfügung. Moritz Warnke\, Referent der RLS\, hat in der Wahlnacht erste Analysen und Wertungen vorgenommen: https://www.rosalux.de/publikation/id/50407 4. Die letzte Chance\, ein Artikel aus der taz kurz vor den Bremer Wahlen\, der gewisse Aspekte gut einfängt: https://taz.de/Linkspartei-vor-der-Wahl-in-Bremen/!5931654/5. Bürgerschaftswahl am 14. Mai 2023 in den Ortsteilen der Stadt Bremen: Die Wahlbeteiligung nimmt mit steigender SGB II-Quote (Hartz IV) deutlich ab. Siehe http://biaj.de/archiv-materialien/1801-buergerschaftswahl-14-mai-2023-wahlbeteiligung-sgb-ii-quote-hartz-iv-ortsteile-stadt-bremen.html
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LOCATION:Rosa-Luxemburg-Stiftung Büro Bremen\, Am Wall 149/150\, Bremen\, Bremen\, 28195
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