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SUMMARY:Seminar zu Karl Marx: Das Kapital. Band 1
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 02.–03.12.2023 / Anmeldung unter mail@talpe.org \nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Seminar wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Beim Wochenendseminar werden zentrale Passagen des ersten Bandes des Marx’schen Kapitals gemeinsam gelesen und diskutiert. Das Seminar wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichung: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022.  \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. Anmeldung unter mail@talpe.org
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SUMMARY:Artur Weigandt: Die Verräter
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Artur Weigandt\nDienstag\, 5. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Falstaff die Theater-Kneipe\, im Theater am Leibnizplatz in der Neustadt\n \nArtur Weigandt schreibt als Chronist der Heimatlosen über den Zusammenbruch der Sowjetunion\, die Suche nach der eigenen Herkunft und den Krieg in der Ukraine. \nUspenka\, ein Plandorf in der weiten Steppe im heutigen Kasachstan\, in dem alles parallel zueinander läuft: Straßen\, Menschen\, Kühe. Alles\, was in Uspenka geschah\, könnte auch im Rest der UdSSR so geschehen sein: die Repressionen\, der Zwang\, die Deportationen. Mit dem Zerfall der Sowjetunion verwaiste Uspenka. Viele Menschen gingen weg und begannen ein neues Leben in der Fremde. Und wurden damit zu Verrätern ihrer Heimat… \nArtur Weigandt\, selbst in Uspenka geboren\, hat einen journalistischen Heimatroman geschrieben\, über ein Dorf\, das für den Lauf der Geschichte nie eine Rolle spielte\, und über die Menschen\, in deren Erinnerungen das Dorf weiterlebt. Mit diesen Menschen spricht er\, und er folgt den Spuren\, die Flucht und Vertreibung in seiner eigenen Familie hinterlassen haben. Nur um am Ende festzustellen\, wie sehr der russische Angriff auf die Ukraine seine Identität infrage stellt. \nArtur Weigandt: Die Verräter. Hanser Berlin\, Berlin 2023 \nArtur Weigandt wurde 1994 in Uspenka (Kasachstan) geboren\, studierte in Frankfurt am Main Ästhetik\, verbrachte aber auch längere Zeit in Prag\, Kiew und Tbilissi. Er absolvierte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. 2021 wählte ihn das Medium-Magazin zu den Top-30-bis-30-Journalisten. Journalistische Stationen unter anderem bei FAZ\, ZEITmagazin\, ZEIT und WELT. Bei Hanser Berlin erschien 2023 sein Debütroman Die Verräter. \nPortrait Artur Weigandt von Susanne Schleyer (www.hanser-literaturverlage.de) \nRezension zum Buch:\nDie Entkommenen. Der Journalist Artur Weigandt erschließt in seinem gewichtigen Erstlingswerk die Welt der Russlanddeutschen. Eine Rezension von Jörg Lau in der ZEIT. \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrende zugänglich. \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und Landeszentrale für politische Bildung Bremen \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 231205 VA-Flyer Artur Weigandt Die Verraeter.
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Band 2-3
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Michael Heinrich / 09.–10.12.2023 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen \nMit dem Wochenendseminar soll ein Überblick über den Inhalt des zweiten und dritten Bandes des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx gegeben werden. Dabei werden einleitend die Marxschen Ausführungen zum Produktionsprozess aus dem ersten Band des Kapitals skizzenhaft wiederholt werden. Anschließend werden die Überlegungen zum Zirkulationsprozess und zum Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion präsentiert und wichtige Begriffe wie Kredit\, Zins\, Rente und Profit vorgestellt. Kenntnisse des ersten Bands des Kapitals sind für die Teilnahme empfehlenswert. Das Seminar versteht sich als ein Angebot an alle\, die Interesse haben\, ihre Kenntnisse der Marxschen Ökonomiekritik zu vertiefen. Desweiteren dient es als Ergänzung zum Lektürekurs 2023 zum ersten Band des Kapitals. \nMichael Heinrich ist Mathematiker und Politikwissenschaftler. Er ist Mitglied in der Redaktion von Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft und Autor unter anderem von: Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition\, Münster 2003; Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung\, Stuttgart 2004; Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft\, Stuttgart 2018.  \nDas Wochenendseminar wird organisiert von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen.  \nAnmeldung bitte unter mail@talpe.org
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SUMMARY:Europa\, wie funktioniert das eigentlich? Europäische Union und Sozialpolitik
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Ruben Tietz und Norbert Schepers\nMittwoch\, 13. Dezember 2023\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Linkstreff Mitte im Steintorviertel\n \nIm Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni 2024 bieten wir eine Einführung in die Funktionsweise der Europäischen Union am Beispiel der Sozialpolitik an. \nDie Europäische Union (EU) ist ein Konstrukt\, welches nicht immer leicht greifbar ist. Seien es die verschiedenen Organe\, die Distanz zu den politischen Entscheidungen oder der beschränkte Einfluss der Bürger:innen auf die europäische Ebene. Trotz dieser so empfundenen Bürger:innenferne wirkt die EU oft unmittelbar vor Ort: Beispiel für Bremen ist der Europäische Sozialfond ESF oder aktuell die EU-Mindestlohn-Richtlinie. Mit der kommenden Europa-Wahl wird nicht nur das Europäische Parlament (EP) neu gewählt\, sondern auch eine neue Europäische Kommission (durch das EP). Das bedeutet auch\, dass für die kommenden fünf Jahre ein neuer Fahrplan für Europa durch die Kommission bestimmt wird. \nRoundtable Employment\, Social Policy\, Health and Consumer Affairs Council\, November 2023. Copyright: European Union \nInhalte unserer Einführung: Das Europäische Parlament. Die Europäische Kommission. Der Rat der Europäischen Union (nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Rat oder dem Europarat). Das Ordentliche Gesetzgebungsverfahren. Europa als Chance oder Hindernis für Sozialpolitik. \nRuben Benedikt Tietz studiert Politikwissenschaften an der Uni Bremen und absolvierte im Herbst 2023 ein Praktikum im Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nModeration: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDer Linkstreff Mitte ist das Abgeordnetenbüro der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft in der Friesenstraße in der östlichen Vorstadt. Der Veranstaltungsort ist leider nur teilweise barrierefrei. – Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. \nVeranstalter:in:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 231213-240117 VA-Flyer EU Sozialpolitik.
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SUMMARY:Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit den Übersetzer*innen Janina Reichmann und Alex Carstiuc\nDonnerstag\, 14. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDies ist die Geschichte eines Jungen aus dem blutigen neunzehnten Bezirk Chicagos\, der Reporter und schließlich Romanautor wurde und 16 Bücher schrieb. Er war als Kriegsberichterstatter 1937 im spanischen Bürgerkrieg\, besuchte die jüdischen GIs in den Schützengräben und drang 1945 in Deutschland bis ins »Herz des Bösen« vor. Als einer der ersten wurde er mit dem Grauen der Konzentrationslager in Buchenwald\, Dachau und Ohrdruf konfrontiert. Er drehte den ersten Film über das neugegründete Israel und dokumentierte von den Ruinen des Warschauer Ghettos bis zum Hafen von Haifa den Fluchtweg überlebender polnischer Juden nach Palästina. Er entdeckte 1950 die damals noch unbekannten Tagebücher Anne Franks und war am Welterfolg des Buches nicht unwesentlich beteiligt. Er schrieb Bestseller wie »Zwang«\, das mit Truman Capotes »Kaltblütig« verglichen und mit Orson Welles verfilmt wurde. Die Los Angeles Times schrieb\, Meyer Levin sei »der bedeutendste jüdische Autor seiner Zeit«\, der von Ernest Hemingway\, Albert Einstein und Thomas Mann gelesen und hochgeachtet wurde. \nPressestimmen: »Das Buch will bewahren\, was die Menschheit nur allzu gerne vergisst. Es wird den Nachgeborenen als Quelle der Aufklärung und als lebendiges Bild dessen dienen\, was wir erleben mussten.« (Thomas Mann) / »Meyer Levin glaubt an das Richtige\, und die Suche nach dem Richtigen ist das grundlegende Motiv seines Strebens. Ich kenne kaum jemanden\, der nicht aus diesem Buch lernen kann.« (Albert Einstein) \nMeyer Levin: Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten. Aus dem Amerikanischen von Alex Carstiuc und Janina Reichmann. Edition Tiamat: März 2024. \nMeyer Levin: Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten. Edition Tiamat \nVeranstalter:innen:\nKulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Bremen. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2023.
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SUMMARY:Eine kleine Kulturgeschichte des Cocktails
DESCRIPTION:Die Kulturgeschichte des Cocktails und gesellschaftliche Teilhabe während der Prohibition\nVortrag und Diskussion mit Ruben Benedikt Tietz\nSamstag\, 16. Dezember 2023\, um 20 Uhr in Bremen\, Das Lui in Horn-Lehe (im Erdgeschoß des Wohnheims Luisental 29)\n \nDer Cocktail – ob klassisch wie der „Old Fashioned“\, cineastisch wie der „Martini“ oder simpel wie der „Cuba Libre“ – ist seit langem ein Grundbestandteil einer jeden guten Bar. Aber er ist schon lange kein exklusives Gut der Barkultur mehr\, man findet ihn im Supermarkt\, im Spätie sowie im Film und Fernsehen. Doch der Weg von seinen Anfängen bis heute war ein stetes Auf und Ab. Von seinen simplen Anfängen im 19. Jahrhundert über die Prohibition hin zur Moderne durchlief der Cocktail viele Entwicklungen. \nInsbesondere war die Prohibitionszeit eine Zerreisprobe für den Cocktail\, ob „Badewannen-Gin“ oder „Speakeasy“\, die bisherige Trinkkultur war grundlegend in Frage gestellt. Zeitgleich erkämpfte die Frauenbewegung ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs. Während Organisationen wie die „Woman´s Christian Temprance Union“ oder die „Women´s Organization for National Prohibition Reform“ für die gesellschaftliche Gleichberechtigung kämpften\, fand im Verborgenen eine andere Auseinandersetzung statt. Zuhause und in den Speakeasies wurden still und heimlich alte Geschlechterrollen aufgebrochen und das Privileg der Männer\, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken\, war nach der Prohibition zu Ende. \nFoto von Ruben Tietz \nRuben Benedikt Tietz ist seit mehreren Jahren als ehrenamtlicher Barkeeper für den BeKkS e.V. (Bremens erster Klub kulturinteressierter Studierender) tätig\, den er auch von 2022 bis 2023 als erster Vorsitzender öffentlich vertreten hat. \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und BeKkS e.V. \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 231216 VA-Flyer Cocktail.
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SUMMARY:Christian Geissler: Die Anfrage
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Lesung mit Detlef Grumbach und Michael Weber\nDienstag\, 19. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nChristian Geissler untersucht in seinem Romandebüt „Anfrage“ (1960) die Schuld der Väter am Holocaust und greift die „Wir haben von allem nichts gewusst“-Haltung der Adenauer-Ära an. Das war neu und stieß nicht gerade auf Gegenliebe in der Nachkriegsgesellschaft. Der Roman erzählt vom Physiker Klaus Köhler\, der herausfinden will\, was mit der jüdischen Familie Valentin geschehen ist. Ihr hatte das Haus gehört\, in dem das Institut untergebracht ist\, in dem er arbeitet. Seine „Anfragen“ fördern das Bild einer Gesellschaft zu Tage\, in der alte Nazis unbehelligt weiterleben und die Opfer sich weiterhin verstecken müssen. Zudem sucht der Protagonist den einzigen überlebenden Sohn des Eigentümers\, der – noch immer in Angst und Schrecken – unter falschem Namen in der Stadt wohnen soll. Köhlers mit der DDR sympathisierender Kollege Steinhoff interessiert dies nicht. Für ihn\, der ein Bein im Krieg verloren hat und der traumatisiert wie zynisch stets davon erzählt\, wie Menschen als Soldaten von Hitler zum Kriegsende verheizt wurden\, zählt ein Einzelschicksal nicht. Schließlich begegnet Köhler einem entfernten Verwandten der jüdischen Familie\, der in den USA lebt und während einer Europareise das Haus der Familie aufsucht. „Anfrage“ wurde 1960 zum Bestsellererfolg. Große und kleine Zeitungen druckten Besprechungen\, sorgten so für eine enorme Verbreitung. Marcel Reich-Ranicki sah in dem Buch den lang ersehnten Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung\, der Schande und der Empörung: „Ein heiserer Schrei\, gewiß\, doch ein erschütternder Schrei\, dessen Ehrlichkeit nicht bezweifelt werden kann.“ \nDetlef Grumbach (Christian-Geissler-Gesellschaft) gibt eine Einführung in die Biographie und das Werk von Christian Geissler.\nMichael Weber (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) liest Auszüge aus Geisslers Roman „Anfrage“. \nChristian Geissler: Anfrage. Roman\, Neuausgabe im Verbrecher Verlag. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Detlef Grumbach. \nChristian Geissler: Anfrage. Verbrecher Verlag \nVeranstalter:innen:\nKulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Bremen. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2023.
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SUMMARY:Vom Pogrom zur „Poetic Justice“
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 21. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nBekundeten nach den Pogromen der Hamas am 7. Oktober einige Kulturinstitutionen in Deutschland ihre Solidarität mit Israel\, verhielt sich die Gemengelage abseits staatstragender Akteure in Kunst und Kultur entgegengesetzt: In einer Flut an offenen Briefen\, Social Media-Posts\, TV-Auftritten und Protesten gingen Künstler\, Kuratorinnen\, Filmemacherinnen und Schriftsteller mit Israel ins Gericht – und gerierten sich im gleichen Atemzug als Opfer von Zensur eines dunkeldeutschen Schattens über dem Kulturbetrieb: der pro-israelischen Cancel Culture. Was lange Zeit als rechtskonservative Paranoia verhandelt wurde\, hat derzeit Konjunktur in einer Kulturszene\, die sich selbst als links und progressiv versteht. \nDoch woher rührt der Reflex\, sich selbst als Opfer politischer Zensur zu sehen? Wie begründet ist die Angst vor diesem neuen „McCarthyismus“ und ist die BDS-Resolution des Bundestages wirklich das richtige Instrument\, um Antisemitismus in Kunst und Kultur Einhalt zu gebieten? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien und Antisemitismus auf TikTok\, u. A. an der Hebrew University in Jerusalem. Als Kulturjournalist und Autor von fachwissenschaftlichen Publikationen schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur\, u.a. für taz\, Der Freitag und für den Tagesspiegel. \nPortrait Jonathan Guggenberger (privat) \nArtikel zum Thema:\nAbwege des Aktivismus in der Kunst: Vom Pogrom zur „Poetic Justice“. In der Kunstszene steht politischer Aktivismus hoch im Kurs. Warum sind allein die Palästinenser das Objekt der Begierde? (taz) \nDer Flyer zur Veranstaltung \nVeranstalter:innen:\n Galerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und das Junge Forum in der Deusch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser
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