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SUMMARY:„Kwaheri Askari – Auf Wiedersehen\, Askari“. Der Junge aus der Lettow-Mappe
DESCRIPTION:Lesung vor Porträts mit Anja Seelke\nSonntag\, 5. Mai 2024\, um 11 Uhr in Bremen\, im Anti-Kolonial-Denkmal „Der Elefant“\, Nelson-Mandela-Park im Barkhof\, Nähe Hauptbahnhof / Bürgerweide\n \nEin imposanter Elefant aus Backstein wartet in Bremen auf die Rückkehr nach Afrika. Das ehemalige Reichskolonialehrenmal formulierte in der Weimarer Republik einen Anspruch Deutschlands auf ’seine‘ Kolonien. Mit der Figur wollte Bildhauer Fritz Behn zunächst nur Größe und Überlegenheit deutscher Kolonialherrschaft idealisieren. Als sein Entwurf aus der Kaiserzeit 1932 endlich zur Ausführung kam\, war das Kolonialreich zwar längst Vergangenheit. Doch unter dem Einfluß des Nationalsozialismus lebten die alten Ansprüche gerade wieder neu auf. Bremen war eine ‚Stadt der Kolonien‘ und bewarb sich darum\, den Titel auch offiziell zu erringen. \nAntikolonialdenkmal in Bremen\, im Vordergrund: Steine aus der Omaheke-Wüste zur Erinnerung an die Opfer der Herero und Nama (Foto: Chrischerf/wikimedia) \nWie kein anderes afrikanisches Tier stellte der Elefant die Verbundenheit mit Afrika ganz unmittelbar vor Augen. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte das Denkmal mit noch größerer Bedeutung aufgeladen werden. In einem eigens eingerichteten Raum memorierte ein Totenbuch 1490 Namen von ‚Gefallenen‘. Soldaten der Kaiserlichen ‚Schutztruppe‘\, die zwischen 1914 und 1918 in den Kolonien verstorben waren\, ruhten in der sogenannten Krypta unter dem Elefanten hochsymbolisch in afrikanischer Erde und wurden zu Märtyrern stilisiert – jedes gelassene Leben ein Zeugnis für den „unverjährten und unverjährbaren“ Anspruch Deutschlands auf seinen Kolonialbesitz\, wie Bürgermeister Theodor Spitta anläßlich der Einweihung 1932 zu verstehen gab. In der Weimarer Republik appellierte der monumentale ‚Dickhäuter‘ vor allem an Ausdauer und „nationales Beharrungsvermögen“ (Übersee- und Kolonialzeitung). 1990 wurde das problematische Kriegerdenkmal von der Hansestadt Bremen in das erste Anti-Kolonial-Denkmal der Bundesrepublik Deutschland umgewidmet. Im Nelson-Mandela-Park mahnt der Elefant seither an den Terror und das Unrecht deutscher Kolonialherrschaft. \nAnja Seelke rückt in der ehemaligen Kultstätte ‚weißer’ Kolonialoffiziere den Kriegsdienst ‚schwarzer’ Kolonialsoldaten in den Blick. Mustapha bin Mabruk hat unter General von Lettow-Vorbeck den Feldzug in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika mitgemacht. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Achtjährige zum perfekten Untertan und idealen kolonialen Soldaten verklärt\, der sich nichts sehnlicher wünsche\, als die Rückkehr seiner deutschen Herren. \nDie ‚Treue der Askari‘ wurde in der Weimarer Republik zum Politikmittel gemacht. Von Historikern längst als Propaganda entlarvt\, hält sich die „Legende vom deutschen Kolonialidyll“ (Ralph Giordano) hartnäckig bis in die Gegenwart. Kunsthistoriker erklärten Mustaphas Bild 2018 für „frei von jeder kolonialistischen Sichtweise“ (Bassenge). Das nahm Anja Seelke zum Ausgangspunkt einer Spurensuche. Ihre ‚Lesung vor Porträts‘ erzählt die Geschichte hinter dem Gesicht allein anhand historischer Quellen und neuerer Forschungsergebnisse. Mit einem eigenen Bild von Mustapha setzt die Malerin auf eine andere Art des Sehens – ein Beitrag zur Aufarbeitung der komplexen deutschen Kolonialgeschichte. \n\n\n\nAnja Seelke\, M.A.\, Bildende Künstlerin und Autorin\, Studium der Germanistik und Sozialpsychologie.\nSeit 2018 setzt sich Anja Seelke historisch\, aber auch ästhetisch mit Walter von Ruckteschells Propaganda auseinander. Als Stipendiatin der Stadt Dachau realisierte sie das Ausstellungsprojekt „Kwaheri\, Askari – Auf Wiedersehen\, Askari“. Die Porträts der Lettow-Mappe in neuer Sicht im Museum der Ruckteschell-Villa. \nVeranstalter:innen:\nHeirich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen sowie Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Verein „Der Elefant!“ e.V. \nFoto: Chrischerf – Eigenes Werk\, CC BY-SA 3.0\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21084297
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SUMMARY:MfG von AFK* – Stadt feministisch hacken zwischen Algorithmus und Asphalt
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Maja-Lee Voigt\nDienstag 7. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, im Garabatos Atelier im Ostertor-Viertel\n \nDer urbane Raum ist längst ein Inter_Space: Hier treffen Materielles und Virtuelles\, analoge Räume und digitale Kommunikationströme – in den unterschiedlichsten Situationen und im steten Wechsel – aufeinander. Oft unsichtbar und als ‚technisch neutral‘ deklariert bestimmen Tech-Unternehmen zunehmend über urbane Gestaltung\, wollen die Komplexität und Zukunft von Städten durch ‚Smartness‘ berechenbar machen.\nDiverse Lebenswirklichkeiten marginalisierter Perspektiven finden dabei wenig Raum oder Repräsentation. Im Gegenteil: Von meist weißen\, cis-männlich dominierten Entwicklern programmierte Technologien scheinen mehr und mehr über gesellschaftliche Teilhabe\, Möglichkeiten der Raumaneignung on- und offline sowie über die Zugänglichkeit zu (sozialer) Infrastruktur zu entscheiden. \nCyberfeministische Zusammenschlüsse aber leisten Widerstand. Durch das Schaffen eigener Räume und (technologischer) Infrastrukturen hinterfragen – und hacken! – sie vorherrschende Geschlechterhierarchien und Machtverhältnisse\, die sich in technologischen Entwicklungen und (digitalen) Stadträumen fortschreiben. \nZeichnung: Maja-Lee Voigt. Gestaltung: Ulf Treger \nAufbauend auf einer fünfmonatigen Feldforschung in 2021 zeigt der Vortrag\, wie hackfeministische Kollektive wichtige Mitgestalterinnen digitaler Zukünfte sind. Indem sie Wissen und Werkzeuge teilen\, die sich einer patriarchalen Codierung entziehen\, schaffen sie Zugänge zu Interfaces\, (Cyber-)Spaces und letztendlich zur Gesellschaft selbst. Ihr Aktivismus zeigt\, wie (urbanes) Hacking eine entscheidende Praxis ist\, um mit nicht-demokratisch kontrollierten Digitalisierungsprozessen zu brechen: zugunsten einer Stadt für alle. \nMaja-Lee Voigt (sie/ihr) ist Stadtforscherin\, Doktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründerin des interdisziplinären Stadtforschungskollektivs Akteurinnen für urbanen Ungehorsam in Hamburg. Begleitet von einem ethnografischen Methodenkoffer und kritisch feministischem Denken forscht sie zu Amazons Bits\, Bytes und Boxen. Ansonsten geht sie der Automatisierung logistischer Städte nach\, widmet sich Fragen zum cyberfeministischen Widerstand gegen algorithmische Architekturen der Unterdrückung und kämpft für die Überwindung des Patriarchats auf dem Weg hin zu gerechteren urbanen Zukünften. \n* MfG = Mit freundlichen Grüßen\, AFK = Away from Keyboard (verwendet bei kurzer Abwesenheit zum Beispiel in Chats\, oder als Alternative zu IRL (In Real Life) – Wiktionary) \nVeranstalter:innen:\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und city/data/explosion zu Gast im Garabatos Atelier \ncity/data/explosion sind Thomas Böker und Ulf Treger (he/him). Veranstaltungen\, Vorträge und Workshops zu Digitalisierung\, Stadt\, Selbstermächtigung in Bremen und Hamburg. Instagram: @city.data.explosion \nDas Garabatos Atelier ist ein Queer Feminist Art Collective mit Räumen in der Bohnenstraße\, Bremen\, in denen auch immer wieder Veranstaltungen und Workshops zu Drucktechniken und anderen künstlerischen Praxen angeboten werden\, insbesondere für Queers und FLINTA. Instagram: @garabatos.atelier \nZeichnung: Maja-Lee Voigt \nSharepic: Ulf Treger \nSharepic: Ulf Treger
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SUMMARY:Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN
DESCRIPTION:Rosalux jour fixe mit Friedhelm Grützner Mittwoch\, 15. Mai 2024\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \n## Der Artikel zu dieser Veranstaltung: Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN\, von Friedhelm Grützner ##  \nDer in dieser Form eigentlich von wenigen erwartete russische Überfall auf die Ukraine am 24.02.2022 trägt sowohl in der Kriegsführung als auch in den Kriegszielen atavistische Züge\, die an den Zweiten Weltkrieg erinnern. Er wirft grundlegend neue Fragen nach einer Friedens-  und Sicherheitspolitik auf\, welche die berechtigten Interesse aller Staaten – ob „groß“ oder „klein“ – nach einem friedlichen Leben in gesicherten Grenzen und nationaler Unabhängigkeit berücksichtigen. Diese Fragen sind vor allem deshalb schwierig zu beantworten\, weil durch den atavistischen Rückgriff der russischen Führung auf den Krieg als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ (Clausewitz) nicht nur linke „Gewissheiten“ in Frage gestellt wurden\, sondern auch all jene politischen Akteure unter schweren Legitimationsdruck geraten sind\, die einer friedlichen Verständigung und einer vertraglichen Regulierung zwischenstaatlicher Konflikte in den internationalen Beziehungen das Wort geredet haben. Dadurch wird es jenen politischen Kräften ermöglicht\, welchen die Entspannungspolitik schon immer suspekt war\, im Windschatten der Empörung über den Krieg in der Ukraine auch die Positionen abzuräumen\, die sie immer schon abräumen wollten\, wofür sie aber bisher keine politischen Mehrheiten gewinnen konnten. Die Linke – und mit ihnen die Vertreter(innen) einer prinzipiell auf Verständigung ausgerichteten  Außenpolitik – sind daher gut beraten\, sich dem auf sie ausgeübten Legitimationsdruck zu stellen und ihre bisherigen Positionen einer kritischen Prüfung zu unterwerfen. Was bedeuten überhaupt „Krieg“ und „Frieden“ als politische Kategorien? Wie sind übergreifende „Sicherheitsarchitekturen“ im Vergleich zu Bündnissen zu bewerten? Welche Rolle spielte die NATO in der Vergangenheit und wie sieht ihre Zukunft aus? Welche Politik ist von Russland gegenüber dem Kontinent zu erwarten? \nFriedhelm Grützner (Die Linke Bremen 2023) \nMitwirkende: \n\n\n\n\nFriedhelm Grützner ist promovierter Historiker und Mitglied der LINKEN in Bremen. Zum Thema Internationale Politik veröffentlichte er u.a. den Artikel „Putin im Bunker“ – Die imperialen Kulturkampfphantasien eines russischen Geopolitikers vom Frühjahr 2022 im Europa.blog von Jürgen Klute.\nModeration: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.\n\nAnmeldung: Wegen begrenzten Plätzen bitten wir um Anmeldung an folgende Mailadresse: jourfixe@rosa-luxemburg.com. Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei. \n\n\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen im Rahmen des »rosalux jour fixe«: \n\n\n\n\nDer rosalux jour fixe findet in loser Folge im Bremer Büro Bremen der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Wir möchten mit unserem Veranstaltungsformat „jour fixe“ einen Raum bieten\, in welchem eine offene Diskussion geführt werden kann\, und verschiedene Perspektiven und Sichtweisen einen Platz finden. Im Vordergrund stehen Austausch und Debatte. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt\, auch um einen vertrauensvollen Rahmen zu ermöglichen. – Unser Büro ist leider nicht barrierefrei erreichbar.\n\n\n\nFester Tag: Mittwochs\, um 18:30 Uhr.\n\n\n\nDer rosalux jour fixe hat eine Begrenzung für die Anzahl der Teilnehmenden: Zehn bis zwölf angemeldete Personen\, plus Gäste und Moderation. Mehr Teilnehmende passen leider auch nicht in unseren Seminarraum.\n\n\n\nFirst come\, first served: Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail an jourfixe@rosa-luxemburg.com (oder über unser Büro). Wir antworten mit einer Bestätigung\, oder mit einer Absage\, falls bereits alle Plätze belegt sind.\n\n\n\nKontakt und Nachfragen: Norbert Schepers\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative.\n\n\n\n\nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: folgt.
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SUMMARY:Gegen den Geist des Sozialismus. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Olaf Kistenmacher\nDonnerstag\, 16. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \n\n\nAntisemitismus in der politischen Linken wurde nicht erst nach 1945 zum Thema. Die Kritik daran ist so alt wie die Sache selbst. In der Weimarer Republik waren es ehemalige Gründungsmitglieder der KPD wie Franz Pfemfert oder Anarchosyndikalisten wie Rudolf Rocker\, die die antisemitische Agitation während des Schlageter-Kurses kritisierten. Mitte der 1920er Jahre warnte Clara Zetkin auf dem Parteitag der KPD vor judenfeindlichen Stimmungen an der Basis. 1929 erschien im Zentralorgan der um Heinrich Brandler und August Thalheimer gebildeten KPD-Opposition eine der ersten radikalen Kritiken des Antizionismus der KPD. Mit ihrer Kritik knüpften die anarchistischen und kommunistischen Linken an Interventionen von Rosa Luxemburg oder Leo Trotzki an und reflektierten zugleich die Entwicklung in Russland nach der bolschewistischen Revolution. Marx’ Anspruch\, »alle Verhältnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknechtetes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist«\, schloss für sie den Kampf gegen Antisemitismus auch in den eigenen Reihen mit ein. Ihre Kritik kam nicht nur Jahrzehnte vor der innerlinken Debatte über Antisemitismus von links\, Luxemburg und Pfemfert nahmen auch Argumente der späteren antinationalen und antideutschen Linken vorweg. \n\n\n\nOlaf Kistenmacher arbeitet als Buchautor und Journalist. Er promovierte mit der Studie Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik. Mit Hans-Joachim Hahn gab er die beiden Sammelbände Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft heraus\, die sich mit der Antisemitismusforschung vor 1945 beschäftigen. \n\n\nça ira-Verlag\, Freiburg 2023  \n\n\nOlaf Kistenmacher: »Gegen den Geist des Sozialismus«\nAnarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik. ça ira-Verlag\, Freiburg 2023 \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Vom Pogrom zur „Poetic Justice“
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 23. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nBekundeten nach den Pogromen der Hamas am 7. Oktober einige Kulturinstitutionen in Deutschland ihre Solidarität mit Israel\, verhielt sich die Gemengelage abseits staatstragender Akteure in Kunst und Kultur entgegengesetzt: In einer Flut an offenen Briefen\, Social Media-Posts\, TV-Auftritten und Protesten gingen Künstler\, Kuratorinnen\, Filmemacherinnen und Schriftsteller mit Israel ins Gericht – und gerierten sich im gleichen Atemzug als Opfer von Zensur eines dunkeldeutschen Schattens über dem Kulturbetrieb: der pro-israelischen Cancel Culture. Was lange Zeit als rechtskonservative Paranoia verhandelt wurde\, hat derzeit Konjunktur in einer Kulturszene\, die sich selbst als links und progressiv versteht. \nDoch woher rührt der Reflex\, sich selbst als Opfer politischer Zensur zu sehen? Wie begründet ist die Angst vor diesem neuen „McCarthyismus“ und ist die BDS-Resolution des Bundestages wirklich das richtige Instrument\, um Antisemitismus in Kunst und Kultur Einhalt zu gebieten? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien und Antisemitismus auf TikTok\, u. A. an der Hebrew University in Jerusalem. Als Kulturjournalist und Autor von fachwissenschaftlichen Publikationen schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur\, u.a. für taz\, Der Freitag und für den Tagesspiegel. \nPortrait Jonathan Guggenberger (privat)  \nArtikel zum Thema:\nAbwege des Aktivismus in der Kunst: Vom Pogrom zur „Poetic Justice“. In der Kunstszene steht politischer Aktivismus hoch im Kurs. Warum sind allein die Palästinenser das Objekt der Begierde? (taz) \nVeranstalter:innen:\n Galerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und das Junge Forum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser \n 
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SUMMARY:Sechzig Jahre „Eindimensionaler Mensch“: Wie aktuell ist Herbert Marcuses Schlüsselwerk?
DESCRIPTION:Online-Veranstaltungsreihe im Mai und Juni 2024 \n\n\n\nHerbert Marcuses ›Eindimensionaler Mensch‹ aus dem Jahr 1964 gehört zu den Schlüsselwerken kritischer Gesellschaftstheorie. Marcuses These ist\, dass sich eine »technologische Rationalität« durchgesetzt hat. Diese hat zwar paradoxerweise die Lebensverhältnisse in den westlichen Industriegesellschaften individuell verbessert\, gleichzeitig aber jede radikale allgemeine Veränderung verhindert. Der fortgeschrittene Kapitalismus befördert ein Bewusstsein\, dass die Möglichkeiten einer besseren Welt für alle – Marcuse spricht vom »befreiten und befriedigten Dasein« – überhaupt nicht mehr in Betracht zieht\, ja in Betracht ziehen kann: eine »Paralyse der Kritik« führt zum »Ende der Utopie« – weil scheinbar alle Bedürfnisse prinzipiell vom Markt befriedigt werden können (wenn man ihn hier und da noch ein wenig verbessert). Anstatt die technischen Möglichkeiten zur Erhöhung der Lebensqualität zu nutzen\, bedrohen sich die Blockmächte im Wettrüsten gegenseitig mit immer mehr Atomwaffen. Eine bürgerliche Wissenschaft\, so Marcuse\, sei nicht in der Lage\, einen Gegenentwurf zu dieser politischen Ordnung zu entwickeln. Und auch der Alltagsverstand sei\, überformt durch eine suggestiv-affirmative Sprache\, nicht geeignet\, um über das bestehende System hinauszudenken. Dass insofern die Zukunft nur noch – bestenfalls – als Widerspiegelung und Wiederholung der Gegenwart denkbar ist\, bezeichnet Marcuse als »eindimensional«. \nEine Überwindung der eindimensionalen Gesellschaft ist nur als »bestimmte Negation« möglich\, nämlich als »Große Weigerung« (»Great Refusal«); wie so etwas aussehen könnte\, schien sich dann Ende der 1960er Jahre in der Gegen- und Subkultur der Protestbewegungen einer »Neuen Linken« abzuzeichnen. Mit seiner Zeitdiagnose des 1964 in den USA erschienenen und dann 1967 ins Deutsche übersetzten ›Der eindimensionale Mensch‹ – damals ein Bestseller – erweiterte Marcuse jene kritische Theorie der Gesellschaft\, die er in den 1930er Jahren zusammen mit Max Horkheimer aus der Philosophie von Kant und Hegel\, der Psychoanalyse von Freud und vor allem der Kritik der politischen Ökonomie von Marx entwickelt hatte. \nSharepic 60_Jahre_Eindimensionaler_Mensch Seite 1  \nSharepic 60_Jahre_Eindimensionaler_Mensch Seite 2  \nSechzig Jahre nach dem Erscheinen des Buches sollen mit der geplanten Vortragsreihe Aktualisierungs- und Rekonstruktionsmöglichkeiten von Marcuses ›Studien zur fortgeschrittenen Ideologie der Industriegesellschaft‹ (so der Untertitel des ›Eindimensionalen Menschen‹) vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen diskutiert werden. \nDie Veranstaltungsreihe findet online via Zoom statt; jeweils von 18 bis 20 Uhr. Dafür ist eine Anmeldung bei der RLS Hamburg notwendig.\n \n\nMittwoch\, 29. Mai 2024 mit Douglas Kellner (UCLA)\nMittwoch\, 05. Juni 2024 mit Peter-Erwin Jansen (Hochschule Koblenz)\nMittwoch\, 12. Juni 2024 mit Alex Demirovic (Rosa Luxemburg Stiftung)\nMittwoch\, 19. Juni 2024 mit Gertrud Koch (HU Berlin)\nFreitag\, 28. Juni 2024 mit Rahel Jaeggi (HU Berlin) und Stephan Lessenich (Institut für Sozialforschung\, Frankfurt/M.)\n\nUnter diesem Link sind die Anmeldeformulare der RLS Hamburg erreichbar: https://hamburg.rosalux.de/news/id/51889/ \n\nEine Veranstaltungsreihe der Universität Bremen\, Institut für Arbeit und Wirtschaft\, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg\, der Helmut Schmidt Universität\, Universität der Bundeswehr Hamburg und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.\nGefördert mit Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: Flyer-60_Jahre_Eindimensionaler_Mensch-1.
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SUMMARY:Ein Ungeheuer\, das wenigsten theoretisch besiegt sein muss. Pioniere der Antisemitismusforschung.
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussionsveranstaltung mit Franziska Krah\nDonnerstag\, 30. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kukoon im Park\, Neustadtwallanlagen\, Leibnizplatzpark \nWas und von wem wurde mit wissenschaftlichem Anspruch während des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts über Antisemitismus in Deutschland gearbeitet und geschrieben? Welche Ansätze bot die frühe Antisemitismusforschung? Das sind die Leitfragen der Studie von Franziska Krah\, die ein Stück Kultur- und Wissenschaftsgeschichte zugleich bietet. Darüber hinaus schlägt der Vortrag einen Bogen zur Geschichte des Abwehrkampfs gegen den Antisemitismus bis 1933. Das Fazit: Bereits in der Weimarer Republik existierte ein tiefergehendes Wissen über den Antisemitismus\, das jedoch für den Abwehrkampf gegen antisemitische und völkische Bewegungen wenig Perspektiven bieten konnte. \n\n\nFranziska Krah ist Historikerin und Herausgeberin von Binjamin Segel: Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung\, Freiburg 2017. Weitere Veröffentlichung: „Ein Ungeheuer\, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“ – Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland\, Frankfurt am Main 2017. \nCampus Verlag\, Frankfurt 2017  \n\n\n\n\n\n\nFranziska Krah: „Ein Ungeheuer\, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“\nPioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland. Campus Verlag\, Frankfurt 2017 \n\n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus.
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