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SUMMARY:Karl Marx: Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler // Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n„Hegel bemerkt irgendwo\, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich so zu sagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als große Tragödie\, das andre Mal als lumpige Farce.“ (Karl Marx) \nLinke hegten lange die Hoffnung\, dass Krisenzeiten gute Chancen für linke Organisierung und emanzipatorische Veränderung der Gesellschaft bieten. Dabei wurde oft der Fehler begangen\, von einem linken Monopol auf Kapitalismuskritik auszugehen. Doch auch rechte Bewegungen und Parteien nutzten und nutzen die Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen und warben und werben für die Alternative einer anderen\, autoritäreren gesellschaftlichen Ordnung. Häufig waren und sind sie dabei erfolgreicher als die Linke – wie der historische Faschismus und Nationalsozialismus\, aber auch gegenwärtige autoritäre und faschistische Mobilisierungen und Wahlerfolge in zahlreichen Ländern zeigen. \nKarl Marx verfasste in seiner Schrift „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ eine detaillierte Analyse des Scheiterns der Revolution von 1848 in Frankreich und dem folgenden Sieg der Konterrevolution. Bonapartes Diktatur beruhte auf der Unterstützung des Bürgertums und des Militärs\, genoss aber auch erhebliche Sympathie in  der übrigen Bevölkerung. Mit Schnaps und Wurst\, vor allem aber populistischer Agitation und charismatischer Führung mobilisierte Louis Bonaparte erfolgreich bäuerliche und („lumpen-“) proletarische Massen. \nIm zwanzigsten Jahrhundert diskutierten sozialdemokratische und kommunistische Linke\, ob sich der italienische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus mithilfe der Marxschen Bonapartismusschrift analysieren und Mussolini und Hitler sich als zeitgenössische Nachfolger Bonapartes begreifen lassen. Auch in den Einschätzungen aktueller autoritärer Entwicklungen weltweit finden sich vermehrt Bezüge auf den die Marxschen Text. Sind Trump\, Erdogan\, Orban etc. moderne Bonapartisten? \nIm Seminar werden Ausschnitte aus „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ von Marx gelesen und diskutiert. Zudem werden Bonapartismustheorien von Otto Bauer und August Thalheimer sowie aktuelle Debatten einführend vorgestellt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe asso-ciazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturver-hältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Combatants for Peace – Für einen gerechten Frieden
DESCRIPTION:Veranstaltung mit Osama und Rotem von den Combatants for Peace \nMontag\, 8. Juli 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, im Kommunikationszentrum Paradox im Ostertor-Viertel\n \nDie aktuelle Eskalation der Gewalt und des Leids in Palästina und Israel seit dem 07. Oktober 2023 macht viele sprachlos und hinterlässt Wut\, Frustration und Hilflosigkeit. Und gleichzeitig hat der 07. Oktober eine Vorgeschichte. Das Leid auf beiden Seiten ist ein historisches\, die Geschichte von Gewalt und Vertreibungen geprägt. Mit dieser Veranstaltung mit den „Combatants for Peace“ wollen wir versuchen das unfassbare historische und gegenwärtige Leid bei allen Beteiligten nicht gegeneinander zu diskutieren\, sondern miteinander ins Gespräch zu bringen. \nDie „Combatants for Peace“ sind eine Bewegung die sich 2006 in Israel und Palästina in der Folge der zweiten Intifada gegründet haben und zivilen Widerstand gegen Krieg und Besatzung leisten. Das Besondere an der Gruppe ist\, dass sie zu einer großen Mehrheit aus ehemaligen IDF-Soldaten und palästinensischen Paramilitärs besteht. Ehemals Feinde\, mittlerweile Partner:innen im Kampf für eine bessere Welt und einen echten Frieden. Einen Frieden\, der nicht nur bedeutet\, dass die Waffengewalt aufhört\, sondern dass alle Menschen in der Region ohne Unterdrückung\, mit gleichen Rechten und in Freiheit und Sicherheit\, freundschaftlich miteinander leben können. \nZwei von ihnen sind Osama Iliwat und Rotem Levin. Beide haben eine militärische Vergangenheit\, beide haben viel Leid erfahren und mitbekommen\, beide glauben an eine Realität die Frieden\, Sicherheit und gleiche Rechte für alle Menschen in Israel und Palästina beinhaltet und kämpfen für diese. In der Bewegung organisieren sie Protest- und Solidaritätsaktionen\, nutzen zivilen Widerstand\, Bildung und andere kreative Mittel des Aktivismus\, um Systeme der Unterdrückung zu verändern und eine freie und friedliche Zukunft aufzubauen. \nSharepic1 Combatants for Peace \nSharepic2 Combatants for Peace \nSharepic3 Combatants for Peace \nSharepic4 Combatants for Peace \nWir laden dazu ein\, gemeinsam den Erfahrungen und Perspektiven von Osama und Rotem\, die Freunde geworden sind\, zuzuhören und mit ihnen über ihre Arbeit und ihre Geschichte ins Gespräch zu kommen. \nVeranstalter*innen:\nCombatants for Peace\, Interventionistische Linke (iL)\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, F61 – Raum im Hof \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 240708 Flyer Combatants for Peace.
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SUMMARY:Digitalisierte Stoffwechselpolitik: Künstliche Intelligenz und Ökologische Krise
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Simon Schaupp\nMittwoch\, 10. Juli 2024\, um 19:30 Uhr online (sowie in Hamburg\, Vortragssaal der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky) \nKünstliche Intelligenz (KI) ist eine der zentralen Hoffnungsträgerinnen im Angesicht des Klimawandels. Durch sie soll die Wirtschaft «dematerialisiert» und die Produktionsabläufe ressourcensparender gestaltet werden. Darüber hinaus ist die digitale Technologie die Grundlage der Erdsystemwissenschaften\, die unser Verständnis der ökologischen Krise überhaupt erst ermöglichen. \nTatsächlich\, so argumentiert Simon Schaupp in seinem Vortrag\, ist die Rolle der KI in der ökologischen Krise jedoch überaus ambivalent – und das nicht nur aufgrund ihres hohen Ressourcenverbrauchs: Anhand einer Geschichte der KI zeigt Schaupp\, dass diese von der Hollerith-Maschine bis zum Supercomputer wesentlich als Steuerungsmittel einer sich verselbständigenden Produktion diente. Die digitale Technologie entstand\, um den Raubbau besser zu koordinieren\, erlaubt aber zugleich das Erkennen seiner desaströsen Folgen – und damit deren Kritik. Was diese Ambivalenz des Digitalen für transformative Politiken bedeutet\, leuchtet Schaupp in seinem Vortrag aus. \nSimon Schaupp arbeitet als Soziologe an der Universität Basel. Er forscht zu Arbeit\, Digitalisierung und der ökologischen Krise. Jüngst erschien von ihm bei Suhrkamp das Buch: «Stoffwechselpolitik. Arbeit\, Natur und die Zukunft des Planeten». \nSharepic KI und Ökologische Krise mit Simon Schaupp \nDie Veranstaltung findet hybrid statt. Für eine Teilnahme vor Ort in Hamburg ist keine Anmeldung notwendig. Für eine Zusendung des Zoom-Links ist eine Anmeldung unter diesem Link bei der RLS Hamburg notwendig! \nDiese Veranstaltung ist der erste Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „KI\, Klima\, Krise\, Krieg – Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert“ der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg\, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \n\nSharepic1 zur Veranstaltungsreihe \nSharepic2 zur Veranstaltungsreihe \nDer Flyer zur Veranstaltungsreihe als PDF zum Download: Flyer-KI_Klima_Krise_Krieg.
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SUMMARY:Antisemitismus und Psychoanalyse – Projektion und „kritische Selbstbesinnung“
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Christine Kirchhoff\, 11.07.2024\, 19:00 Uhr / Kukoon im Park\, Neustadtwallanlagen\, Leibnizplatzpark\, 28201 Bremen \nTheodor W. Adorno schrieb\, dass der „Hass gegen die Psychoanalyse unmittelbar eins (sei) mit dem Antisemitismus“\, nicht nur da Freud Jude war\, „sondern weil die Psychoanalyse genau in jener kritischen Selbstbesinnung besteht\, welche die Antisemiten in Weißglut versetzt.“ (Adorno 1959) Eine psychoanalytische Auseinandersetzung mit und eine Kritik des Antisemitismus ist seit dem 07.10. dringlicher denn je\, zeigt sich seitdem doch eindrücklich\, wie latent schon lange vorhandener Antisemitismus virulent wird und sich ausbreitet. Moderner Antisemitismus zielt auf Vernichtung: Erst wenn die Juden von der Welt bzw. Israel von der Landkarte verschwunden ist\, dann ist alles gut\, d.h. vollkommen\, lückenlos und ohne Widersprüche\, so lässt sich die zentrale\, auf Projektion beruhende\, antisemitische Phantasie zusammenfassen.  \nDer Vortrag untersucht die Psychodynamik des Antisemitismus\, erläutert diese an aktuellen Beispielen aus Medien und von Demonstrationen und stellt die Frage\, was heute unter der „kritischen Selbstbesinnung“ bzw. einer „Erziehung zur Mündigkeit“ zu verstehen sein könnte. \nChristine Kirchhoff ist Professorin für Psychoanalyse\, Subjekt- und Kulturtheorie an der IPU in Berlin und Psychoanalytikerin (DPV/IPA) in eigener Praxis. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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