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SUMMARY:Nicht aufgeben?! Weltverändern in Zeiten der Kipppunkte
DESCRIPTION:Ein Kurs für Aktivist*innen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung im Raum Hamburg\, Schleswig-Holstein\, Niedersachsen und Bremen\nNovember 2024 bis März 2025\, an drei Wochenenden im Naturfreundehaus Hannover – Bitte bis zum 1. Oktober anmelden!\n \nTermine (Beginn am Freitag des jeweiligen Wochenendes um 15 Uhr\, Ende Sonntags um 14 Uhr): \n\n22.-24.11.2024: Den Blick in Abgrund wagen\n24.-26.01.2025: Transformationsprozesse einsehen\n28.02.-02.03.2025: Unseren Aktivismus und unsere Organisierungen anpassen\n\nDie Einhaltung der 1\,5-Grad-Grenze erscheint – trotz großer Mobilisierungen der Klimagerechtigkeitsbewegung in den letzten Jahren – immer unwahrscheinlicher. Extreme Wetterereignisse mit dramatischen Folgen nehmen schon jetzt global stark zu und zeigen\, in welch hohem Tempo wir uns auf eine klimatische Heißzeit zubewegen. Anstatt der nötigen sozial-ökologischen Transformation unserer Gesellschaften erleben wir handlungsunfähige und –unwillige Regierungen. Rechte Parteien feiern Wahlerfolge und die Mobilisierung regressiver\, rassistischer Bewegungen auf der Straße und im Alltag nimmt zu. \nWir möchten uns einem Blick in den Abgrund stellen: Wie erleben wir diese Zeiten der klimatisch-ökologischen und autoritären Kipppunkte und multiplen Krisen? Was machen sie mit uns persönlich und mit unseren Organisierungen? Dabei möchten wir Hoffnungslosigkeit\, Trauer\, Wut\, Verzweiflung\, Angst Raum geben und erkunden\, wie wir damit kollektiv umgehen und unsere Emotionen als Katalysator für unsere politischen Bewegungen nutzen können. Wir möchten gemeinsam reflektieren\, wie sich die Bedingungen für unseren Aktivismus bereits jetzt verändert haben – und wie sie sich mit dem Eintreten weiterer Kipppunkte noch verändern werden. \nDer Kurs besteht aus drei verbundenen Seminaren\, die Teilnahme nur an einzelnen Seminaren ist nicht möglich. \nKlimagerechtigkeitsbewegung in Aktion. CC BY 2.0\, Foto: Paul Wagner \nWeitere Informationen zu den Inhalten des Kurses und zu den Referent:innen\, zur Anmeldung und zu den Teilnahmevoraussetzungen sowie zum Teilnehmer:innenbeitrag etc. finden sich in dieser ausfühlichen Ausschreibung: 2024-06-25_CAMPUS Ausschreibung KURS Kippunkte Norden. \nAnmeldefrist: 1. Oktober 2024\nBitte per Email anmelden: anmeldungklimakurs@rls-hamburg.de \nDieser Kurs der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Landestiftungen der RLS in Hamburg\, Schleswig-Holstein\, Niedersachsen und Bremen (Rosa-Luxemburg-Initiative) wird geteamt von Iris Frey\, Marc Aman und Emma You Biermann. \nSharePic Kipppunkte-Kurs 24/25. Bildquelle: 2022-Climate-Strike-4-1000331 by Mark Dixon @flickr.com CC BY 2.0
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SUMMARY:Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz
DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. April\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nKäthe Leichter\n\n\nDienstag\, 25. Juni\, 19:00 Uhr\, \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nSimone Weil\n\n\nDienstag\, 03. September\, 19:00 Uhr \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nEdith Stein\n\n\nDienstag\, 01. Oktober\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nPrimo Levi\n\n\nDienstag\, 05. November\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nEmmanuel Levinas\n\n\n\nLudwig Teleky\, ein sozialdemokratischer Arzt und Begründer der modernen Arbeits- und Sozialmedizin in Wien und Düsseldorf\, musste 1938 emigrieren. Nach dem Krieg hoffte er auf eine Professur in Wien oder Berlin\, doch er war und blieb unerwünscht. Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5\, siehe https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34724186
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SUMMARY:Grundeinkommen – Baustein für Klimagerechtigkeit
DESCRIPTION:Grundeinkommen als notwendiger Bestandteil einer sozialökologischen Transformation und Baustein für Klimagerechtigkeit\nVortrag und Diskussion mit Ronald Blaschke\nDienstag\, 15. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor\n \nDie globale Erwärmung und die anhaltende Ausbeutung und Zerstörung der Natur sind verursacht durch die herrschende Produktions- und Lebensweise. Sie missachtet die Natur in ihrem Eigenwert\, benutzt sie als bloße Ressource. Diese Produktions- und Lebensweise zerstört aber auch die Lebensgrundlagen der Menschheit und beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen\, derzeitiger und kommender Generationen. Für das Überleben der Menschheit ist daher eine grundlegende gesellschaftliche Transformation der Produktions- und Lebensweise nötig. \nEine Grundeinkommen kann eine große ökologische Wirkung erreichen\, argumentiert Ronald Blaschke: dafür muss das Grundeinkommen mindestens die grundlegende Existenz und Teilhabe jeder und jedes Einzelnen in der jeweiligen Gesellschaft sichern. Nur dann könne die Zustimmung zur Ideologie des Wachstums und der individuelle ökonomische Zwang zur Erwerbsarbeit überwunden werden. Nur dann sei eine breite Zustimmung zu einem notwendigem Abschied von einer ökologisch desaströsen Produktion und Konsumtion zu erwarten. Nur dann könnten Ängste vor dem notwendigen Wandel minimiert und zugleich die Vorzüge einer ökologisch und sozial nachhaltigen Produktion und Lebensweise erahnbar gemacht werden. \nRonald Blaschke ist Mitgründer des Netzwerks Grundeinkommen und europäischer Vernetzungen zum Grundeinkommen. Er hat mehrere Bücher zum Grundeinkommen und zu daran angrenzenden Themen mit herausgegeben und war jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro von Katja Kipping mit Hartz IV befasst. Siehe www.ronald-blaschke.de \nRonald Blaschke\, Foto: Fiona Krakenbürger \n\nVeranstalter*innen:\nAG „Genug für alle“ Attac Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und andere\n \n 
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SUMMARY:Musikalische Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Lesung und Konzert mit Paul Schuberth /Elisa Lapan am 24. Oktober 2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nDieser Abend widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt. Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten\, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen. Diese Kehrseite spiegeln die Begriffe „musikalische Gewalt“ (Juliane Brauer\, Historikerin ) oder „musikalischer Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz\, „Lagersänger“ und Historiker). Diese sind keine effektvolle Übertreibung: In den Händen der SS-Mannschaften geriet Musik zum Folterinstrument. \nSei es in Form des gefürchteten Zwangssingens\, der Beschallung des Lagergeländes mit „nationalen Flötentönen“ oder der musikalischen Untermalung von Exekutionen. Wie Musik als Mittel des Terrors herhalten musste; wie sie in den Prozess der Vernichtung durch Arbeit eingespannt wurde\, ja ihn sogar reibungsloser funktionieren ließ; darüber will der Vortrag Auskunft geben. \nAusgehend vom scheinbar paradoxen Satz „In Auschwitz betrieben die Machthaber in gewisser Hinsicht eine Kulturförderung“ (Gabriele Knapp\, Historikerin) schließt der Vortrag mit Überlegungen darüber\, inwieweit gängige Vorstellungen von Kunst und Kultur angesichts des „musikalischen Sadismus“ an mögliche Grenzen stoßen. Zu einem Vortrag solchen Inhalts Musik zu spielen\, ist eine Gratwanderung. Sie darf nicht Balsam für die Seele nach den furchtbaren historischen Tatsachen sein. So spielen Elisa Lapan und Paul Schuberth\, manchmal als Kontrast\, manchmal aber zur Verdeutlichung\, Stücke von u.a. Józef Koffler\, Jean Wiener\, Hanns Eisler\, Paul Abraham. \nIn den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft findet sich ein Beitrag von Paul Schuberth zum Thema musikalische Gewalt in den Lagern: \nhttps://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schuberth_1_22.pdf \nPaul Schuberth (*1994) ist Akkordeonist. Neben Projekten wie „trio akk:zent“\, „Belofour“\, „Duo Vakkordeonioline“ tritt er u.a. mit Paul Gulda\, Otto Lechner\, Bratko Bibič\, Thomas Gansch\, Bertl Mütter\, Andrej Prozorov\, Christopher Haritzer\, Jelena Popržan auf. Nebenbei veröffentlicht er als Verfasser von Beiträgen zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in Zeitschriften wie Augustin\, Versorgerin\, konkret\, Phase 2\, Volksstimme\, Jungle World.  \nElisa Lapan (*1996) ist Saxofonistin\, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie schloss ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz ab und setzte ihren Master an der Royal Academy Of Music\, Aarhus (Dänemark)\, in Saxofon und Ensembleleitung fort. Elisa ist Mitglied bei SAX OF(F) ON und Orginel² & Saxobefont. Neben reger Konzerttätigkeit und erfolgreichen Teilnahmen bei Wettbewerben (Musica Juventutis\, 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel) ist sie als Saxofonlehrerin an der Musikschule der Stadt Linz tätig und hält Workshops zum Thema Soundpainting. \nPaul Schuberth: Text\, Vortrag\, Akkordeon / Elisa Lapan: Vortrag\, Saxofon \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2024.
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SUMMARY:Wie erinnern an den Genozid? Das Beispiel Anfal-Operation
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Hemn A.\, Oliver Piecha und anderen\nDienstag\, 29. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDer irakisch-kurdische Aktivist Hemn A. ist ein wichtiger lokaler Akteur\, der sich für die Erinnerungsarbeit im Zusammenhang mit der als Anfal-Operation (oder auch als Anfal-Kampagne) bekannten genozidalen Kriegsführung des Baath-Regimes gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten im Nordirak in den 1980er Jahren engagiert. Zu diesem Zweck hat er Ausstellungen und Filme organisiert und wird im Rahmen einer Reise nach Norddeutschland den Austausch mit deutschen und europäischen Erfahrungen in der demokratischen Erinnerungsarbeit suchen. Mehr dazu auch bei WADI e.V. \nVeranstalter:innen: \nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Hilfsorganisation WADI e.V.\, Kulturzentrum Kukoon \nHintergrundinfos: \n„Anfal-Operation (Ḥamlat al-Anfāl) ist der vom Irak verwendete Name für die zwischen 1986 und 1989 und in acht Phasen durchgeführten genozidalen Maßnahmen des irakischen Baath-Regimes unter Saddam Hussein gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten wie die Assyrer\, und Chaldäer im Nordirak. Die kurdische Bevölkerung\, die durch das Regime unterdrückt wurde\, hatte sich seit 1986 im Iran-Irak Krieg auf die Seite Teherans gestellt.  Großbritannien\, Schweden und Norwegen haben die Zerstörung Tausender kurdischer Dörfer\, die völlige Umstrukturierung der Agrarökonomie hin zu abhängigen und unproduktiven Flüchtlingslagern und den organisierten Massenmord offiziell als Genozid entsprechend der UN-Völkermordkonvention von 1948 anerkannt. \nDie Anfal-Operation war Teil der Maßnahmen der Regierung gegen Kurden\, die 1975 mit Massendeportationen an der türkischen Grenze begonnen hatten (…)“  Quelle: Wikipedia\, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Anfal-Operation \nDer Bericht von Human Rights Watch zu diesem Genozid: https://www.hrw.org/reports/1993/iraqanfal/ANFALINT.htm \n 
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