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SUMMARY:MfG von AFK* – Stadt feministisch hacken zwischen Algorithmus und Asphalt
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Maja-Lee Voigt\nDienstag 7. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, im Garabatos Atelier im Ostertor-Viertel\n \nDer urbane Raum ist längst ein Inter_Space: Hier treffen Materielles und Virtuelles\, analoge Räume und digitale Kommunikationströme – in den unterschiedlichsten Situationen und im steten Wechsel – aufeinander. Oft unsichtbar und als ‚technisch neutral‘ deklariert bestimmen Tech-Unternehmen zunehmend über urbane Gestaltung\, wollen die Komplexität und Zukunft von Städten durch ‚Smartness‘ berechenbar machen.\nDiverse Lebenswirklichkeiten marginalisierter Perspektiven finden dabei wenig Raum oder Repräsentation. Im Gegenteil: Von meist weißen\, cis-männlich dominierten Entwicklern programmierte Technologien scheinen mehr und mehr über gesellschaftliche Teilhabe\, Möglichkeiten der Raumaneignung on- und offline sowie über die Zugänglichkeit zu (sozialer) Infrastruktur zu entscheiden. \nCyberfeministische Zusammenschlüsse aber leisten Widerstand. Durch das Schaffen eigener Räume und (technologischer) Infrastrukturen hinterfragen – und hacken! – sie vorherrschende Geschlechterhierarchien und Machtverhältnisse\, die sich in technologischen Entwicklungen und (digitalen) Stadträumen fortschreiben. \nZeichnung: Maja-Lee Voigt. Gestaltung: Ulf Treger \nAufbauend auf einer fünfmonatigen Feldforschung in 2021 zeigt der Vortrag\, wie hackfeministische Kollektive wichtige Mitgestalterinnen digitaler Zukünfte sind. Indem sie Wissen und Werkzeuge teilen\, die sich einer patriarchalen Codierung entziehen\, schaffen sie Zugänge zu Interfaces\, (Cyber-)Spaces und letztendlich zur Gesellschaft selbst. Ihr Aktivismus zeigt\, wie (urbanes) Hacking eine entscheidende Praxis ist\, um mit nicht-demokratisch kontrollierten Digitalisierungsprozessen zu brechen: zugunsten einer Stadt für alle. \nMaja-Lee Voigt (sie/ihr) ist Stadtforscherin\, Doktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründerin des interdisziplinären Stadtforschungskollektivs Akteurinnen für urbanen Ungehorsam in Hamburg. Begleitet von einem ethnografischen Methodenkoffer und kritisch feministischem Denken forscht sie zu Amazons Bits\, Bytes und Boxen. Ansonsten geht sie der Automatisierung logistischer Städte nach\, widmet sich Fragen zum cyberfeministischen Widerstand gegen algorithmische Architekturen der Unterdrückung und kämpft für die Überwindung des Patriarchats auf dem Weg hin zu gerechteren urbanen Zukünften. \n* MfG = Mit freundlichen Grüßen\, AFK = Away from Keyboard (verwendet bei kurzer Abwesenheit zum Beispiel in Chats\, oder als Alternative zu IRL (In Real Life) – Wiktionary) \nVeranstalter:innen:\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und city/data/explosion zu Gast im Garabatos Atelier \ncity/data/explosion sind Thomas Böker und Ulf Treger (he/him). Veranstaltungen\, Vorträge und Workshops zu Digitalisierung\, Stadt\, Selbstermächtigung in Bremen und Hamburg. Instagram: @city.data.explosion \nDas Garabatos Atelier ist ein Queer Feminist Art Collective mit Räumen in der Bohnenstraße\, Bremen\, in denen auch immer wieder Veranstaltungen und Workshops zu Drucktechniken und anderen künstlerischen Praxen angeboten werden\, insbesondere für Queers und FLINTA. Instagram: @garabatos.atelier \nZeichnung: Maja-Lee Voigt \nSharepic: Ulf Treger \nSharepic: Ulf Treger
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SUMMARY:Queere Kanäle\, Narrative & Selbstdarstellungen – Queer channels\, narratives & self-representations
DESCRIPTION:Workshop und Präsentationen\nSamstag\, 17. Dezember 2022\, ab 16 Uhr in Bremen\, im Garabatos Atelier im Ostertorviertel\n \n\n16 Uhr Inputs & Workshop:\nA 1000 Channels. Eine queere Mapping Plattform\nVorstellung der digitalen Plattform von der Entwicklungsgruppe  „A 1000 Channels“\n \n„A 1000 Channels“ stellt ihre digitale Plattform vor mit einer Einordnung in die Kritik von Karten(systemen) und Ideen des Queer Archiving und geben die Möglichkeit\, (Eure) queeren Orte\, Geschichten\, Interventionen\, Utopien mit der Plattform auf einer digitale Karte einzugeben. Siehe www.a-thousand-channels.xyz.\n \n19 Uhr Presentation & Exhibition:\nPrinted Map „From Gay To Queer“ & „Queer.topia. Colours of Community“ Kalender 2023\n \n\nAb 19 Uhr werden die Printed Map „From Gay To Queer“ und der „Queer.topia Kalender 2023“ vorgestellt. \nDie gedruckte Faltkarte zeigt einen Ausschnitt der digitalen Karte „From Gay To Queer“ mit Zitaten und (Bild)Material von Protagonist*innen queerer (Sub)kulturen und Entwicklungen aus den 1990er Jahren\, die im Sommer und Herbst 2021 im Rahmen des Projektes „Intersections & Constellations“ von der „Queer narratives\, mapped“ working group interviewt wurden.\nDie Arbeitsgruppe „Queer narratives\, mapped“ wurde begleitet durch öffentliche Workshops und ist initiiert von city/data/explosion und dem kunst- und kulturverein spedition e.V.; der Workshop und die Abschlußveranstaltung im Projekt „Intersections & Constellations“ wurden gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Initiative durchgeführt. \nDer Kalender „Queer.topia. Colours of Community“ erscheint zum dritten Mal. Vorgestellt werden der neue Kalender und Fotos aus den Kalender-Shootings der letzten Jahre. \nQueer.topia. Colours of Community – Ein Queer-Kalender-Projekt aus Bremen von Garabatos Atelier \nDie Veranstaltungen finden statt im Rahmen der Eröffnung der neuen Räume von Garabatos Atelier in der Bohnenstraße 7\, 28203 Bremen. \nEine gemeinsame Veranstaltung von A 1000 Channels und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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