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SUMMARY:„Was will das Weib?“ Zum Unbehagen am Geschlecht und der Sehnsucht nach der „Vollen Identität“
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Christine Kirchhoff \nDonnerstag\, 14. September 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Irgendwo\, in der Nähe des Bremer Flughafens\n \nSigmund Freud formulierte programmatisch\, dass es nicht die Aufgabe der Psychoanalyse sein könne\, zu sagen\, was „das Weib ist“\, sondern dass es der Psychoanalyse entspreche\, zu fragen\, „wie es wird“. Ausgerechnet die Theorie\, die schon für Generationen von Feministinnen ein Stein des Anstoßes war und in Folge kritisiert\, verworfen oder durch scheinbar bessere Modelle ersetzt wurde\, scheint zur Klärung dieser Frage nicht unbedingt geeignet. Liest man die freudsche Theorie des Geschlechterverhältnisses\, basierend auf Ödipuskomplex\, Kastration und Penisneid\, das infantile Drama um die Entdeckung der Geschlechterdifferenz am eigenen Körper allerdings als Urszene der Konstitution der psychischen Repräsentation von Differenz\, als Bedingung der Möglichkeit\, nicht nur von Unterschieden zu reden\, sondern diese auch aushalten zu können\, dann wird es komplizierter: Nicht nur zeigt sich dann\, dass sich immer erst nachträglich sagen lassen wird\, was aus der Verwicklung von Natur und Kultur im Subjekt geworden sein wird; es zeigt sich auch\, wie gesellschaftliche Verhältnisse in Theorie und Rezeption wiederzufinden sind. In diesem Sinne stellt der Vortrag die Frage nach der Konstitution von Differenz und dem Unbehagen daran\, das sich in der Sehnsucht nach „voller Identität“ ausdrückt. \n \nProf. Dr. phil. Christine Kirchhoff\, Professorin für Psychoanalyse\, Subjekt- und Kulturtheorie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU)\, Psychoanalytikerin (DPV/IPA). \nVeranstalter:innen:\nGesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nWeitere Informationen bei unserer Kooperationspartnerin.
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SUMMARY:Zum Verhältnis von Narzissmus und Gesellschaftskritik
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Lutz Eichler\nFreitag\, 1. September 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Irgendwo\, in der Nähe des Bremer Flughafens\n \nIn seinem Vortrag wird Lutz Eichler einige der Kernthesen aus seiner Buchveröffentlichung „System und Selbst. Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung“ (transcript 2013) vorstellen und dabei insbesondere die Plausibilität eines neuen zeitgenössischen Subjekttypus – des „postfordistischen“ oder narzisstischen Sozialcharakters – diskutieren. Im anschließenden Gespräch werden Möglichkeiten der Kritik und Fallstricke einer Zeitdiagnose des Narzissmus behandelt und diskutiert\, welche Konsequenzen sich daraus für eine sozialpsychologische Gesellschaftskritik ergeben. \n \nDr. Lutz Eichler ist Inhaber der Professur für gesundheitsbezogene Soziale Arbeit an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (TfP) in Frankfurt. Buchveröffentlichung:\nSystem und Selbst. Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung\, transcript 2013. \nVeranstalter:innen:\nGesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nWeitere Informationen bei unserer Kooperationspartnerin.
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SUMMARY:Emanzipation und Identität bei Butler und Adorno
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion mit Alexandra Colligs und Alex Gruber\nDonnerstag\, 22. Juni 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Irgendwo\, in der Nähe des Bremer Flughafens \nDie Podiumsdiskussion behandelt das Problem des Verhältnisses von Emanzipation und Identität anhand zweier prominenter Theoretiker*innen: Theodor W. Adorno und Judith Butler. Dabei sollen insbesondere die in der linken Debatte immer wieder auftauchenden Extrempositionen einer ‚essentialistischen‘ Identitätskonstruktion als Basis der Herrschaftskritik einerseits und eines geradezu neoliberalen und irrationalistischen Imperativs der Auflösung oder zumindest Subvertierung aller Identität (einschließlich der begrifflichen Identifizierung) andererseits hinterfragt werden. \nAlexandra Colligs:\n\nVor dem Hintergrund der allgegenwärtigen affirmativen Bezugnahme auf Identität im Politischen werden im Vortrag zwei Theorien aktualisiert und miteinander ins Verhältnis gesetzt\, die Identität als repressive Form und Gegenstand philosophischer Kritik behandeln\, ohne dabei die Ambivalenz aus dem Blick zu verlieren\, die Identität innerhalb emanzipatorischer Kämpfe auch zukommen kann: Die postmoderne feministische Subjektkritik Judith Butlers und die Identitätskritik in der älteren Kritischen Theorie Theodor W. Adornos. Beide Modelle von Identitätskritik werden auf den ersten Blick von der gemeinsamen Einsicht getragen\, dass Identifizierung eine unzulässige Subsumtion des Besonderen unter das Allgemeine darstellt. Bei näherer Betrachtung operieren die Zugänge zu Identität jedoch nach anderen Logiken\, was insbesondere das mit der Frage nach Identität verbundene Verhältnis von Subjekt und Objekt betrifft. Hieraus erwachsen sehr verschiedene politische und konzeptionelle Konsequenzen dafür\, wie der Zusammenhang von Identität und Emanzipation gedacht werden kann. \nDr. Alexandra Colligs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Kassel. Sie publizierte zum Thema das Buch Identität und Befreiung. Subjektkritik nach Butler und Adorno \nAlexander Gruber: \nUnter scheinbarem Bezug auf Marx’ Fetischkritik schreibt Judith Butler in ihrer 2002 gehaltenen Adorno-Vorlesung „Kritik der ethischen Gewalt“: „Mit dem Inhumanen lässt sich auch die Art und Weise bezeichnen\, wie gesellschaftliche Kräfte in uns sich einnisten und es uns unmöglich machen\, uns selbst in Begriffen des freien Willens zu definieren. Schließlich bezeichnet das Inhumane die Art und Weise\, in der die soziale Welt so auf uns übergreift\, dass wir um uns selber gar nicht mehr wissen können.“ Was auf den ersten Blick wie ein Anschluss an Adornos Kritik an der antagonistischen\, übermächtigen und den einzelnen gegenüber als verselbständigt auftretenden gesellschaftlichen Objektivität klingt\, ist von Butler jedoch gar nicht kritisch gemeint\, sondern als affirmative Aussage über die „vor-ontologische Struktur“ der Individuen\, aus der sie die Folgerung einer „Dekonstruktion des Menschlichen“ ableitet. Insofern ist Butlers Subjektkritik dem postmodernen Postulat vom „Tod des Subjekts“ verpflichtet und nicht der kritischen Theorie von Subjekt\, Identität und Erkenntnis. \nDr. Alexander Gruber ist Redakteur des Online-Magazins Mena Watch und des Journals sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik. Seine Dissertation verfasste er zum Thema Différance\, Diskurs und Nichtidentisches. Die Dekonstruktion Jacques Derridas und Judith Butlers im Verhältnis zu Theodor W. Adornos kritischer Theorie \n \nDie Veranstaltung wird live auf dem YouTube-Kanal der Gesellschaft für kritische Bildung gestreamt. \nVeranstalter:innen:\nGesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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