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SUMMARY:Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures
DESCRIPTION:Buchvorstellung: Beyond Molotovs – A Visual Handbook of Anti-Authoritarian Strategies\, mit Börries Nehe und anderen Co-Autor:innenAm Donnerstag\, 28.  November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nAutoritarismus wirkt viel eher auf der Ebene von Gefühlen als auf der von Argumenten. Wie können wir autoritären Affekten entgegenwirken? „Beyond Molotovs – A Visual Handbook on Anti-Authoritarian Strategies“ versammelt 50 reich bebilderte Beiträge zu Strategien gegen Autoritarismus von Initiativen\, Aktivist*innen\, Künstler*innen und Forschenden aus aller Welt. Im Fokus stehen die sinnlichen und emotionalen Dimensionen ihrer Strategien. Von der kollektiven Kunst und Ästhetik feministischer Bewegungen in Indien\, Iran\, Mexiko und Polen über revolutionäre Lieder in Syrien und subversive Internetkunst in Hongkong bis hin zu Nähkollektiven in Russland und antiautoritären Brettspielen eröffnen die Beiträge neue Perspektiven auf Momente des Widerstands\, der Subversion und der Kreativität. \nDas Buch Beyond Molotovs ist im Frühjahr 2024 im transcript-Verlag erschienen\, herausgegeben von der IRGAC – International Research Group on Authoritarianism and Counter-Strategies der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem kollektiv orangotango. \nBörries Nehe ist Koordinator von IRGAC – International Research Group on Authoritarianism and Counter-Strategies. Er promovierte in Lateinamerikastudien an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) mit dem Schwerpunkt Soziologie. Seine Arbeit konzentriert sich auf Autoritarismus\, rechtsextreme Ideologien und Bewegungen sowie auf Gewalt\, soziale Bewegungen und die Theorie des staatlichen Raums\, hauptsächlich in Lateinamerika. \nVeranstalter*innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und andere
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SUMMARY:Künstliche Intelligenz und Krieg: Autonome Waffen und die moralische Herausforderung des systematischen Tötens
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Elke Schwarz\, LondonAm Donnerstag\, 7.  November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor\, und online \nDetails folgen demnächst. \nElke Schwarz\, Queen Mary University London\, International Committee for Robot Arms Control (ICRAC).\nModeration und Einführung: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDie Veranstaltung findet hybrid statt\, vor Ort in Bremen sowie via ZOOM. \nDiese Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „KI\, Klima\, Krise\, Krieg – Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert“ der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg\, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \n\nSharepic1 zur Veranstaltungsreihe \nSharepic2 zur Veranstaltungsreihe \nDer Flyer zur Veranstaltungsreihe als PDF zum Download: Flyer-KI_Klima_Krise_Krieg.
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SUMMARY:Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz
DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. April\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nKäthe Leichter\n\n\nDienstag\, 25. Juni\, 19:00 Uhr\, \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nSimone Weil\n\n\nDienstag\, 03. September\, 19:00 Uhr \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nEdith Stein\n\n\nDienstag\, 01. Oktober\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nPrimo Levi\n\n\nDienstag\, 05. November\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nEmmanuel Levinas\n\n\n\nLudwig Teleky\, ein sozialdemokratischer Arzt und Begründer der modernen Arbeits- und Sozialmedizin in Wien und Düsseldorf\, musste 1938 emigrieren. Nach dem Krieg hoffte er auf eine Professur in Wien oder Berlin\, doch er war und blieb unerwünscht. Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5\, siehe https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34724186
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SUMMARY:Wie erinnern an den Genozid? Das Beispiel Anfal-Operation
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Hemn A.\, Oliver Piecha und anderen\nDienstag\, 29. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDer irakisch-kurdische Aktivist Hemn A. ist ein wichtiger lokaler Akteur\, der sich für die Erinnerungsarbeit im Zusammenhang mit der als Anfal-Operation (oder auch als Anfal-Kampagne) bekannten genozidalen Kriegsführung des Baath-Regimes gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten im Nordirak in den 1980er Jahren engagiert. Zu diesem Zweck hat er Ausstellungen und Filme organisiert und wird im Rahmen einer Reise nach Norddeutschland den Austausch mit deutschen und europäischen Erfahrungen in der demokratischen Erinnerungsarbeit suchen. Mehr dazu auch bei WADI e.V. \nVeranstalter:innen: \nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Hilfsorganisation WADI e.V.\, Kulturzentrum Kukoon \nHintergrundinfos: \n„Anfal-Operation (Ḥamlat al-Anfāl) ist der vom Irak verwendete Name für die zwischen 1986 und 1989 und in acht Phasen durchgeführten genozidalen Maßnahmen des irakischen Baath-Regimes unter Saddam Hussein gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten wie die Assyrer\, und Chaldäer im Nordirak. Die kurdische Bevölkerung\, die durch das Regime unterdrückt wurde\, hatte sich seit 1986 im Iran-Irak Krieg auf die Seite Teherans gestellt.  Großbritannien\, Schweden und Norwegen haben die Zerstörung Tausender kurdischer Dörfer\, die völlige Umstrukturierung der Agrarökonomie hin zu abhängigen und unproduktiven Flüchtlingslagern und den organisierten Massenmord offiziell als Genozid entsprechend der UN-Völkermordkonvention von 1948 anerkannt. \nDie Anfal-Operation war Teil der Maßnahmen der Regierung gegen Kurden\, die 1975 mit Massendeportationen an der türkischen Grenze begonnen hatten (…)“  Quelle: Wikipedia\, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Anfal-Operation \nDer Bericht von Human Rights Watch zu diesem Genozid: https://www.hrw.org/reports/1993/iraqanfal/ANFALINT.htm \n 
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SUMMARY:Musikalische Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Lesung und Konzert mit Paul Schuberth /Elisa Lapan am 24. Oktober 2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nDieser Abend widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt. Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten\, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen. Diese Kehrseite spiegeln die Begriffe „musikalische Gewalt“ (Juliane Brauer\, Historikerin ) oder „musikalischer Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz\, „Lagersänger“ und Historiker). Diese sind keine effektvolle Übertreibung: In den Händen der SS-Mannschaften geriet Musik zum Folterinstrument. \nSei es in Form des gefürchteten Zwangssingens\, der Beschallung des Lagergeländes mit „nationalen Flötentönen“ oder der musikalischen Untermalung von Exekutionen. Wie Musik als Mittel des Terrors herhalten musste; wie sie in den Prozess der Vernichtung durch Arbeit eingespannt wurde\, ja ihn sogar reibungsloser funktionieren ließ; darüber will der Vortrag Auskunft geben. \nAusgehend vom scheinbar paradoxen Satz „In Auschwitz betrieben die Machthaber in gewisser Hinsicht eine Kulturförderung“ (Gabriele Knapp\, Historikerin) schließt der Vortrag mit Überlegungen darüber\, inwieweit gängige Vorstellungen von Kunst und Kultur angesichts des „musikalischen Sadismus“ an mögliche Grenzen stoßen. Zu einem Vortrag solchen Inhalts Musik zu spielen\, ist eine Gratwanderung. Sie darf nicht Balsam für die Seele nach den furchtbaren historischen Tatsachen sein. So spielen Elisa Lapan und Paul Schuberth\, manchmal als Kontrast\, manchmal aber zur Verdeutlichung\, Stücke von u.a. Józef Koffler\, Jean Wiener\, Hanns Eisler\, Paul Abraham. \nIn den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft findet sich ein Beitrag von Paul Schuberth zum Thema musikalische Gewalt in den Lagern: \nhttps://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schuberth_1_22.pdf \nPaul Schuberth (*1994) ist Akkordeonist. Neben Projekten wie „trio akk:zent“\, „Belofour“\, „Duo Vakkordeonioline“ tritt er u.a. mit Paul Gulda\, Otto Lechner\, Bratko Bibič\, Thomas Gansch\, Bertl Mütter\, Andrej Prozorov\, Christopher Haritzer\, Jelena Popržan auf. Nebenbei veröffentlicht er als Verfasser von Beiträgen zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in Zeitschriften wie Augustin\, Versorgerin\, konkret\, Phase 2\, Volksstimme\, Jungle World.  \nElisa Lapan (*1996) ist Saxofonistin\, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie schloss ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz ab und setzte ihren Master an der Royal Academy Of Music\, Aarhus (Dänemark)\, in Saxofon und Ensembleleitung fort. Elisa ist Mitglied bei SAX OF(F) ON und Orginel² & Saxobefont. Neben reger Konzerttätigkeit und erfolgreichen Teilnahmen bei Wettbewerben (Musica Juventutis\, 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel) ist sie als Saxofonlehrerin an der Musikschule der Stadt Linz tätig und hält Workshops zum Thema Soundpainting. \nPaul Schuberth: Text\, Vortrag\, Akkordeon / Elisa Lapan: Vortrag\, Saxofon \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2024.
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SUMMARY:Grundeinkommen – Baustein für Klimagerechtigkeit
DESCRIPTION:Grundeinkommen als notwendiger Bestandteil einer sozialökologischen Transformation und Baustein für Klimagerechtigkeit\nVortrag und Diskussion mit Ronald Blaschke\nDienstag\, 15. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor\n \nDie globale Erwärmung und die anhaltende Ausbeutung und Zerstörung der Natur sind verursacht durch die herrschende Produktions- und Lebensweise. Sie missachtet die Natur in ihrem Eigenwert\, benutzt sie als bloße Ressource. Diese Produktions- und Lebensweise zerstört aber auch die Lebensgrundlagen der Menschheit und beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen\, derzeitiger und kommender Generationen. Für das Überleben der Menschheit ist daher eine grundlegende gesellschaftliche Transformation der Produktions- und Lebensweise nötig. \nEine Grundeinkommen kann eine große ökologische Wirkung erreichen\, argumentiert Ronald Blaschke: dafür muss das Grundeinkommen mindestens die grundlegende Existenz und Teilhabe jeder und jedes Einzelnen in der jeweiligen Gesellschaft sichern. Nur dann könne die Zustimmung zur Ideologie des Wachstums und der individuelle ökonomische Zwang zur Erwerbsarbeit überwunden werden. Nur dann sei eine breite Zustimmung zu einem notwendigem Abschied von einer ökologisch desaströsen Produktion und Konsumtion zu erwarten. Nur dann könnten Ängste vor dem notwendigen Wandel minimiert und zugleich die Vorzüge einer ökologisch und sozial nachhaltigen Produktion und Lebensweise erahnbar gemacht werden. \nRonald Blaschke ist Mitgründer des Netzwerks Grundeinkommen und europäischer Vernetzungen zum Grundeinkommen. Er hat mehrere Bücher zum Grundeinkommen und zu daran angrenzenden Themen mit herausgegeben und war jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro von Katja Kipping mit Hartz IV befasst. Siehe www.ronald-blaschke.de \nRonald Blaschke\, Foto: Fiona Krakenbürger \n\nVeranstalter*innen:\nAG „Genug für alle“ Attac Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und andere\n \n 
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DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. 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Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. 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DESCRIPTION:Podiumsdiskussion sowie Empfang\, mit Martina Renner (MdB Die Linke) und vielen anderen\nFreitag\, 20. September 2024 in Bremen\, im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nAnläßlich unseres 25jährigen Bestehens laden wir unsere Mitglieder\, unsere Freund:innen und Kooperationspartner:innen zu einer Podiumsdiskussion über Perspektiven linker und emanzipatorischer politischer Bildung mit anschließendem Empfang ein.\nDie Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. wurde am 23. Juni 1999 gegründet und hat im Spätsommer des gleichen Jahres ihr erstes Halbjahresprogramm mit etwa 30 Veranstaltungen vorgelegt. – Wir freuen uns auf spannende Gäste!
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DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. April\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nKäthe Leichter\n\n\nDienstag\, 25. Juni\, 19:00 Uhr\, \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nSimone Weil\n\n\nDienstag\, 03. September\, 19:00 Uhr \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nEdith Stein\n\n\nDienstag\, 01. Oktober\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nPrimo Levi\n\n\nDienstag\, 05. November\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nEmmanuel Levinas\n\n\n\nLudwig Teleky\, ein sozialdemokratischer Arzt und Begründer der modernen Arbeits- und Sozialmedizin in Wien und Düsseldorf\, musste 1938 emigrieren. Nach dem Krieg hoffte er auf eine Professur in Wien oder Berlin\, doch er war und blieb unerwünscht. Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. 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Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. 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Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. 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Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. 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DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit dem F-Streik-Bündnis\nMittwoch\, 24. April 2024\, um 19:30 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nAm 15.04. hat die Kommission\, die von der Bundesregierung damit beauftragt wurde\, Möglichkeiten der Regulierungen für den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches zu erarbeiten\, ihre Ergebnisse vorgestellt. Bedeutet das\, dass wir den §218 nach 153 Jahren endlich los werden? Dieser und weiteren Fragen rund um die aktuellen Entwicklungen im Bereich der gesetzlichen Regelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland möchten wir uns gemeinsam widmen. Wir wollen dabei nicht nur einen Überblick über den Status Quo und eine Einordnung der Ergebnisse der Kommission geben\, sondern auch gemeinsam darauf schauen\, was wir machen können\, damit es tatsächlich eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs gibt – und der §218 endlich Geschichte wird! \nSharepic zur Veranstaltung \nMenschen aller Geschlechter sind willkommen. Einlass ab 19 Uhr.\nWir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen spannenden Austausch! Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt und der Raum ist barrierearm. \nEine Veranstaltung zum 8. März\, dem feministischen Kampftag. Weiteres zum 8. März 2024 in Bremen unter: fstreikbremen.noblogs.org \nVeranstalter:innen:\nFeministischer Streik Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. 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SUMMARY:Friederike Beier: Materialistischer Queerfeminismus
DESCRIPTION:Theorien zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus\nBuchvorstellung und Diskussion mit Friederike Beier\nDonnerstag\, 28. März 2024\, um 18:30 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nEinem materialistischen Queerfeminismus geht es um eine emanzipatorische Theoriebildung zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus – entgegen des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Identität und Klasse. Während der feministischen Queertheorie vorgeworfen wird\, Kapitalverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen nicht mitzudenken\, wird die Herstellung von Geschlecht seitens marxistischer Analysen untertheoretisiert und die Rolle von Sexualität und Begehren für den Kapitalismus oftmals ausgeblendet. Demgegenüber zeichnet sich ein materialistischer Queerfeminismus durch eine antikapitalistische sowie queerfeministische Theorie und Praxis aus. In der Lesung geht es um historische und aktuelle Verbindungslinien zwischen beiden Strömungen sowie aktuelle theoretische Verknüpfungen eines materialistischen Queerfeminismus. Im Anschluss werden politische Perspektiven und Utopien einer geschlechtslosen und sorgezentrierten Gesellschaft vorgestellt und diskutiert. \nFriederike Beier (sie/ihr) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit queer-feministischen\, materialistischen und dekolonialen Theorien zu Zeit\, Geschlecht und Arbeit. Sie arbeitet im Bereich Gender & Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin. \nCover Beier: Materialistischer Queerfeminismus. Unrast-Verlag \nEine Veranstaltung zum 8. März\, dem feministischen Kampftag. Weiteres zum 8. März 2024 in Bremen unter: fstreikbremen.noblogs.org \nVeranstalter:innen:\nFeministischer Streik Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz
DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. April\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nKäthe Leichter\n\n\nDienstag\, 25. Juni\, 19:00 Uhr\, \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nSimone Weil\n\n\nDienstag\, 03. September\, 19:00 Uhr \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nEdith Stein\n\n\nDienstag\, 01. Oktober\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nPrimo Levi\n\n\nDienstag\, 05. November\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nEmmanuel Levinas\n\n\n\nLudwig Teleky\, ein sozialdemokratischer Arzt und Begründer der modernen Arbeits- und Sozialmedizin in Wien und Düsseldorf\, musste 1938 emigrieren. Nach dem Krieg hoffte er auf eine Professur in Wien oder Berlin\, doch er war und blieb unerwünscht. Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5\, siehe https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34724186
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SUMMARY:Christian Geissler: Die Anfrage
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Lesung mit Detlef Grumbach und Michael Weber\nDienstag\, 19. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nChristian Geissler untersucht in seinem Romandebüt „Anfrage“ (1960) die Schuld der Väter am Holocaust und greift die „Wir haben von allem nichts gewusst“-Haltung der Adenauer-Ära an. Das war neu und stieß nicht gerade auf Gegenliebe in der Nachkriegsgesellschaft. Der Roman erzählt vom Physiker Klaus Köhler\, der herausfinden will\, was mit der jüdischen Familie Valentin geschehen ist. Ihr hatte das Haus gehört\, in dem das Institut untergebracht ist\, in dem er arbeitet. Seine „Anfragen“ fördern das Bild einer Gesellschaft zu Tage\, in der alte Nazis unbehelligt weiterleben und die Opfer sich weiterhin verstecken müssen. Zudem sucht der Protagonist den einzigen überlebenden Sohn des Eigentümers\, der – noch immer in Angst und Schrecken – unter falschem Namen in der Stadt wohnen soll. Köhlers mit der DDR sympathisierender Kollege Steinhoff interessiert dies nicht. Für ihn\, der ein Bein im Krieg verloren hat und der traumatisiert wie zynisch stets davon erzählt\, wie Menschen als Soldaten von Hitler zum Kriegsende verheizt wurden\, zählt ein Einzelschicksal nicht. Schließlich begegnet Köhler einem entfernten Verwandten der jüdischen Familie\, der in den USA lebt und während einer Europareise das Haus der Familie aufsucht. „Anfrage“ wurde 1960 zum Bestsellererfolg. Große und kleine Zeitungen druckten Besprechungen\, sorgten so für eine enorme Verbreitung. Marcel Reich-Ranicki sah in dem Buch den lang ersehnten Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung\, der Schande und der Empörung: „Ein heiserer Schrei\, gewiß\, doch ein erschütternder Schrei\, dessen Ehrlichkeit nicht bezweifelt werden kann.“ \nDetlef Grumbach (Christian-Geissler-Gesellschaft) gibt eine Einführung in die Biographie und das Werk von Christian Geissler.\nMichael Weber (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) liest Auszüge aus Geisslers Roman „Anfrage“. \nChristian Geissler: Anfrage. Roman\, Neuausgabe im Verbrecher Verlag. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Detlef Grumbach. \nChristian Geissler: Anfrage. Verbrecher Verlag \nVeranstalter:innen:\nKulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Bremen. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2023.
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SUMMARY:Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit den Übersetzer*innen Janina Reichmann und Alex Carstiuc\nDonnerstag\, 14. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDies ist die Geschichte eines Jungen aus dem blutigen neunzehnten Bezirk Chicagos\, der Reporter und schließlich Romanautor wurde und 16 Bücher schrieb. Er war als Kriegsberichterstatter 1937 im spanischen Bürgerkrieg\, besuchte die jüdischen GIs in den Schützengräben und drang 1945 in Deutschland bis ins »Herz des Bösen« vor. Als einer der ersten wurde er mit dem Grauen der Konzentrationslager in Buchenwald\, Dachau und Ohrdruf konfrontiert. Er drehte den ersten Film über das neugegründete Israel und dokumentierte von den Ruinen des Warschauer Ghettos bis zum Hafen von Haifa den Fluchtweg überlebender polnischer Juden nach Palästina. Er entdeckte 1950 die damals noch unbekannten Tagebücher Anne Franks und war am Welterfolg des Buches nicht unwesentlich beteiligt. Er schrieb Bestseller wie »Zwang«\, das mit Truman Capotes »Kaltblütig« verglichen und mit Orson Welles verfilmt wurde. Die Los Angeles Times schrieb\, Meyer Levin sei »der bedeutendste jüdische Autor seiner Zeit«\, der von Ernest Hemingway\, Albert Einstein und Thomas Mann gelesen und hochgeachtet wurde. \nPressestimmen: »Das Buch will bewahren\, was die Menschheit nur allzu gerne vergisst. Es wird den Nachgeborenen als Quelle der Aufklärung und als lebendiges Bild dessen dienen\, was wir erleben mussten.« (Thomas Mann) / »Meyer Levin glaubt an das Richtige\, und die Suche nach dem Richtigen ist das grundlegende Motiv seines Strebens. Ich kenne kaum jemanden\, der nicht aus diesem Buch lernen kann.« (Albert Einstein) \nMeyer Levin: Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten. Aus dem Amerikanischen von Alex Carstiuc und Janina Reichmann. Edition Tiamat: März 2024. \nMeyer Levin: Auf der Suche in aufgewühlten Zeiten. Edition Tiamat \nVeranstalter:innen:\nKulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Bremen. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2023.
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SUMMARY:Frequenzbesetzer: linke Piratensender in Bremen und anderswo
DESCRIPTION:Diskussion zur Geschichte\, Gegenwart und Zukunft demokratischer (Gegen-)Öffentlichkeit\nMit ehemaligen Aktivist:innen von Radio Überleben und Radio Zebra sowie Jan Bönkost (Bremen)\nDienstag\, 28. November 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nWenn unsere Gesellschaft gerechter werden soll\, muss auch die Öffentlichkeit\, müssen die Medien gerechter werden. Wer spricht für wen? Worüber? Wer hört überhaupt zu und wer kann auf gleiche Weise antworten? Das sind seit jeher die großen Fragen emanzipatorischer Medienkritik. Ihre Antworten waren zu allen Zeiten medienpolitische Kämpfe und praktische Experimente. Seit der erste Radiosender 1923 seinen regulären Betrieb aufnahm\, ist der Rundfunk in gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse eingebunden. Doch Radio war und ist immer auch ein Mittel zur Organisation und Artikulation von emanzipatorischem Dissens. 100 Jahre Radio sind deshalb auch 100 Jahre andere Radiopraktiken. Die ab Ende der 1970er zunächst illegal entstandenen Freien Radios sind bis heute lebendiger Ausdruck davon. Sie verbindet das Anliegen\, marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen einen größeren Zugang zu öffentlichen Debatten zu ermöglichen\, sie nicht nur zuhören\, sondern selbst sprechen zu lassen. Ihr Ziel ist eine Demokratisierung gesellschaftlicher Öffentlichkeit. \nIn Bremen existierte Anfang der 1980er einer der bedeutendsten Sender der westdeutschen Freien Radio Bewegung: „Radio Zebra“. Gefaßt wurden die Politpirat:innen aus dem Umfeld der Bremer Bürgerinitiative gegen Atomanlagen (BBA) nie. Anfang der 1990er ergriff im bundesweit beachteten Arbeitskampf um das Wilhelmshavener AEG-Olympia-Werk ein Piratensender der Beschäftigten das Wort. „Radio Überleben“ sendete vom Dachboden des lokalen Gewerkschaftshauses. Einmalig in der Geschichte der BRD. Im Gespräch mit ehemaligen Protagonist:innen der beiden Sender und ergänzt um O-Töne aus ihren Sendungen wollen wir vergangene Motivationen\, Zielsetzungen und Erfahrungen emanzipatorischer Medien- und Radioarbeit reflektieren und diskutieren\, wie sie uns heute in Bremen und darüber hinaus noch als Orientierung dienen können. \nDas Projekt 100 Jahre anderes Radio – Über emanzipatorischen Dissens und eine Demokratisierung der Öffentlichkeit \nWenn unsere Gesellschaft gerechter werden soll\, muss auch die Öffentlich­keit\, müssen die Medien gerechter werden. Wer spricht für wen? Worüber? Wer hört überhaupt zu und wer kann auf gleiche Weise antworten? Das sind seit jeher die großen Fragen emanzipa­torischer Medienkritik. Ihre Antworten waren zu allen Zeiten medienpolitische Kämpfe und praktische Experimente. Auch heute\, 40 Jahre nach der Kom­merzialisierung des Rundfunks und 30 Jahre nach der Entstehung des Internets\, braucht es weiterhin andere Medienpraktiken – solche\, die Kommu­nikation als Intervention in gesell­schaftliche Verhältnisse begreifen. Die aktuellen Debatten um den rasanten Wandel gesellschaftlicher Öffentlich­keit(en) und die Zukunft des Rund­funksystems wollen wir deshalb um die Möglichkeiten und Ideale einer anderen demokratischeren Radiopraxis erwei­tern. \nDas Jubiläum des alten Mediums ist uns Anlass\, gemeinsam mit den Akti­vist:innen der Freien Radios in der BRD und im Spannungsverhältnis von emanzipatorischem Anspruch und rauen Radiowirklichkeiten Ideen für die Zukunft auszuloten. Am 29. Oktober 2023 wird das Radio in Deutschland 100 Jahre alt. Die Angst\, die bis dato unbekannte technische Reichweite des Radios könne staats­feindliche oder gar revolutionäre Pro­zesse unterstützen\, war in Deutschland von Beginn an besonders ausgeprägt. Das Selbstverständnis andererseits\, den Rundfunk für die eigenen partei­politischen Ziele zu nutzen\, prägte die Rundfunkpolitik bis weit in die BRD hinein und blitzt auch in den heutigen medienpolitischen Debatten immer wieder auf. Und die in den 1980ern durchgesetzte Privatisierung des Rund­funksystems öffnete kommerziellem Privatfernsehen und Formatradio Tür und Tor. \nDoch gleichzeitig war und ist Radio immer auch ein Mittel zur Artikulation von emanzipatorischem Dissens. Die Forderungen nach Arbeiterradios in den 1920ern und die ab Ende der 1970er entstandenen Freien Radios sind Aus­druck davon. Sie verband das Anliegen\, marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen einen größeren Zugang zu öffentlichen Debatten zu ermöglichen\, sie nicht nur zu hören\, sondern selbst sprechen zu lassen. 100 Jahre Radio sind deshalb auch 100 Jahre andere Radiopraktiken. \nWir laden Menschen verschiedener Generationen Freier Radios und am Medium Radio wie am Thema Öffentlichkeit Interessierte ein\, mit­einander in Austausch zu treten. In offener Atmosphäre wollen wir mit Zeitzeug:innen\, Medientheoretiker:innen und Medien­praktiker:innen diskutieren. Zu hören gibt es zwischendrin O-Töne aus 100 Jahren anderer Radiopraxis. \n100 Jahre anderes Radio ist ein bundesweites Projekt\, siehe anderesradio.de. \nSzenenfoto Piratenradio. Quelle: anderesradio.de \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Freundeskreis Freier Radios\, Archiv der sozialen Bewegungen Bremen \n 
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SUMMARY:Seuchenjahre. Orientierungsversuche im Ausnahmezustand
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Maximilian Hauer am Donnerstag\, 23.11.2023\, 19:00 Uhr\nKulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 228201 Bremen\n\n\nIm Frühjahr 2020 brach SARS-CoV-2 in den Alltag ein und begann in der Lebenswelt zu zirkulieren. Vertrautes wurde unheimlich\, individuelle Routinen und soziale Regeln schlagartig außer Kraft gesetzt. Die Pandemie\, so die These\, irritiert nicht nur den gewohnten leiblichen Umgang mit anderen Menschen\, sondern stellt auch die Ordnung zentraler Kategorien wie Staat und Individuum\, Politik und Ökonomie\, Natur und Gesellschaft in Frage. Doch auch in der Krise enthüllt sich das Wesen der Verhältnisse nicht von selbst. Notwendig ist eine Kritik ideologischer Deutungsangebote\, die sich so rasch verbreiten wie das Virus: salbungsvolle Kriegsmetaphorik\, Verschwörungsmythen und der schicksalsergebene Jargon der Durchseuchung bilden dabei das Gegenstück des Szientismus\, der das Geschehen in einen unendlichen Strom fragmentierter Zahlen\, Fakten und Schaubilder auflöst. Vermittels der Durcharbeitung dieser Bewusstseinsformen formuliert der Band eine materialistische Analyse der Pandemie und ihrer staatlichen Bewältigungsversuche.\n\n\nMaximilian Hauer geboren 1985\, lebt und arbeitet als freier Autor\, Übersetzer und Wissenschaftler in Leipzig. Promotionsprojekt zur Philosophie Friedrich W.J. Schellings. Veröffentlichungen zu Ökologie und Alternativökonomie\, Materialismus und Religionskritik u. a. in konkret\, Jungle World und Kosmoprolet.\n\nEine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Literatur und ökologische Praxis
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Leonhard Seidl\n21.11.2023\, 19:00 Uhr\, Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen\n\nWie schreibt man als Frosch im kochenden Wasserglas? Ist Romantik fehl am Platz und Zeit für Dystopien? Gibt es in Deutschland eine Tradition des Nature Writing? Wie kann eine Poetik des Schreibens über Natur aussehen? Und was können Schreibende dazu beitragen\, die Klimakatastrophe zu verlangsamen? Darüber referierten und diskutierten beim Symposium „Literatur und ökologische Praxis“ 2021 in Fürth Autor*innen\, Literaturwissenschaftler*innen\, Politolog*innen und Sozialwissenschaftler*innen.\nDer Band „Literatur und ökologische Praxis“ ist ein brandaktueller Debattenbeitrag in einer Zeit\, in der die Erde brennt. Mit Beiträgen von Julia Ingold\, Norbert Niemann\, Lena Pfeifer\, Kathrin Röggla\, Thomas Sablowski\, David Salomon\, Christian Schloyer\, Stefan Schmitzer\, Leonhard F. Seidl\, Enno Stahl\, Thomas Wagner\, Michael Wildenhain\, Markus Wissen\, Hubert Zapf und Zara Zerbe.\n\nLeonhard F. Seidl\, geboren 1976 in München\, ist Schriftsteller\, Journalist und Dozent für Kreatives Schreiben. Er ist Vorsitzender des Schriftsteller:innen-Verbandes Mittelfranken und Mitglied im PEN. Zuletzt erschien 2020 sein Schelmenroman »Der falsche Schah« (Volk Verlag) und 2022 die Neuausgabe seines Debütromans „Mutterkorn“. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten\, u.a. 2019 ein Stipendium der Stiftung Literatur und 2021 das Hermann-Kesten-Stipendium und 2022 den Kulturpreis der Stadt Fürth. 2022 erschien sein Roman »Vom Untergang« (Edition Nautilus)\, in dem Fritz Oerter auch eine Rolle spielen wird.\n\n\n\nEine Veranstaltung des Kulturzentrums Kukoon und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Thorsten Fuchshuber\nDonnerstag\, 19. Oktober 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDas Racket wurde von Max Horkheimer weder als neutrale Strukturkategorie noch als soziologischer Idealtypus begriffen\, sondern als dialektisch-anthropologische »Grundform der Herrschaft«. Zunächst als Kritik des Nationalsozialismus intendiert\, sollte sie zugleich die verschiedene Gesellschaften übergreifenden Tendenzen identifizieren\, die mit der »steigenden organischen Zusammensetzung des Kapitals« (Marx) wirksam werden\, und zwar in politisch höchst unterschiedlichen Formen. Gemein ist den Rackets die Zerstörung und Unterdrückung all jener gesellschaftlichen Vermittlungsinstanzen\, die die selbstdestruktive Dynamik des Kapitals in einem gewissen Maße einhegen und damit auch dem aus dieser Dynamik entspringenden antisemitischen Wahn bestimmte Schranken setzen könnten. Die Racket-Theorie sollte ein »Dokument unabhängiger Theorie unserer Zeit« werden und auf Initiative von Max Horkheimer in Form einer umfassenden Kollektivarbeit von allen Mitarbeitern des einstigen Frankfurter Instituts für Sozialforschung im US-amerikanischen Exil ausgearbeitet werden. Letztlich jedoch ist die Rackettheorie ein Fragment geblieben. \nDer Vortrag stellt die Entstehungsgeschichte jener theoretischen Grundrisse dar und zeichnet sie als in intensiver Auseinandersetzung mit der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie entwickelte Kritik der Gewalt aus. Er thematisiert den Zusammenhang und die Differenz von Souveränität und prekärer Einheit\, die die miteinander rivalisierenden Rackets allenfalls zu bilden imstande sind\, sowie die zentrale Bedeutung\, die der Antisemitismus dabei hat. Auch nach dem Sieg der Alliierten über den Nationalsozialismus scheint die Relevanz der Rackettheorie für eine Kritik der spätkapitalistischen Totalität unabgegolten: Gesellschafts- und Staatszerfall äußern sich in verschiedenen Formen\, nicht allein in Bandenherrschaft und failed states wie Somalia; so etwa im russischen Racket-Staat und der mit ihm verbundenen „multipolaren Ordnung“\, in der Destabilisierung ganzer Länder und Regionen wie im Nahen Osten unter dem führenden Einfluss des Iran. Nicht zuletzt im Fortbestand der antisemitischen Vernichtungsdrohung und im globalen Hass auf Israel kulminiert daher die traurige Aktualität der Racket-Theorie. \nThorsten Fuchshuber: Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft. ça ira Verlag\, Freiburg 2019. \n\nThorsten Fuchshuber: Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft.ça ira Verlag\, Freiburg 2019. \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen imRahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus.
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SUMMARY:Kindergrundsicherung: Perspektivwechsel in der Armutsbekämpfung?
DESCRIPTION:Warum die Kindergrundsicherung für uns alle von existentieller Bedeutung ist\nVortrag und Diskussion mit Birgit Daiber und anderen\nDienstag\, 17. Oktober 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nDie Ampel-Regierung hat sich darauf festgelegt\, eine Kindergrundsicherung zu verwirklichen. Das Vorhaben kann noch scheitern\, denn die grüne Familienministerin Lisa Paus möchte mehr als eine Zusammenfassung der existierenden Familienhilfen\, während der Finanzminister auf seinem Geldsack sitzt. \nZum ersten Mal wird hiermit ein materielles Existenzrecht für Kinder als öffentliches Gut formuliert und es soll ganz praktisch Familien mit wenig Einkommen helfen\, ihren Kindern eine bessere Teilhabe am Sozialleben und an Bildung zu ermöglichen.\nDie Kindergrundsicherung kann für die Linke aber auch als Teil des sehr viel größeren Projektes eines bedingungslosen Grundeinkommens gelesen werden. Wenn man dieses als Generationenprojekt begreift\, dann geht es um ein Dreiphasenmodell\, an dessen Anfang die die Kindergrundsicherung steht\, wie auch am anderen Ende existenzsichernde Renten für alle. \nBirgit Daiber hat an einigen der progressiven sozialen Bewegungen teilgenommen\, angefangen mit der 68er Bewegung. Sie hat vor allem in ihrer Berliner Zeit (1982 bis 2007) einige der herausragenden Berliner Frauen- und Bildungsprojekte mit aufgebaut und arbeitete als Expertin für soziale Stadtentwicklung in Europa. Immer wieder hat sie sich auch auf dem traditionellen politischen Parkett bewegt: als Abgeordnete des Europäischen Parlaments von 1989 bis 1994\, als Mitglied der Grundsatzkommission der damaligen PDS oder auch als Figur des politischen Stiftungswesens in Brüssel\, wo sie von 2008 bis 2012 das Europa-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung aufbaute. Darüber hinaus war sie war zwischen 2015 und 2019 in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern als Wahlbeobachterin der OSZE im Einsatz. Aktuelle Texte und Veröffentlichungen siehe birgitdaiber.eu. \nPortrait Birgit Daiber. Quelle: birgitdaiber.eu \nGesprächspartner:innen und Moderation:  \n\nWie haben verschiedene Bremer Akteur:innen als Gesprächspartner:in angefragt\, Näheres folgt kurzfristig an dieser Stelle.\nModeration: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.\n\nVeranstalter:innen:\nattac Bremen AG Genug für alle und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nDiese Veranstaltung ist ein Beitrag zur internationalen Woche des Grundeinkommens 2023 unter dem Motto: “Kindergrundeinkommen – Zivilisation von ihrer besten Seite“. \nDer Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: 231017 VA-Flyer Kindergrundsicherung. \nDie Folien zur Veranstaltung als PDF zum Download: 2310 Folien Birgit Daiber Kindergrundsicherung.
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SUMMARY:Hallo KI? Tschüß KI!
DESCRIPTION:Die Mythen rund um ChatGPT und Co aushebeln!\nVortrag und Diskussion mit Tante\nDonnerstag\, 12. Oktober 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \n„Künstliche Intelligenz“ und was derzeit als solche angepriesen wird\, ist seit dem Hype um ChatGPT in aller Munde. Das wird mal neugierig ausprobiert\, euphorisch gefeiert und oft auch skeptisch beäugt. Dabei nisten sich KI-Produkte bereits mit rasender Geschwindigkeit im beruflichen und privaten Alltag ein. Sie bereiten Sorgen über Veränderungen in der Bildung und bei der Arbeit\, über negative Auswirkungen auf die Gesellschaft und der Verstärkung von sozialen Ungleichheiten und Ausgrenzungen. Wie schon bei früheren „disruptive“ Veränderungen durch Technologien gibt es in den Medien und im Internet ein Dauerfeuer an Erfolgsgeschichten und Heilsversprechen. Wenn dann einige Protagonist*innen der Tech-Industrie von Gefahren und dystopischen Szenarien sprechen und ermahnen\, sie diese Systeme „richtig gut“ machen zu lassen\, dient das eher als Wellenbrecher gegenüber Regulation oder Ablehnung und verhindert eine kritische Betrachtung\, was diese Systeme jetzt können und bewirken. \nGestaltung: Ulf Treger www.dekoder.de \nTante (Jürgen Geuter) ist unabhängiger Theoretiker aus Berlin. Als kritischer Beobachter von digitalen Hypes wird er aktuelle Entwicklungen und Diskurse rundum KI beschreiben\, dabei einschlägige Mythen zerlegen und sich für eine kritische Haltung gegenüber sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ stark machen: „DALL-E\, ChatGPT\, diese KI-Systeme mögen sich wie eine unaufhaltbare Flutwelle anfühlen\, aber das sind sie nicht: Lassen wir den Hype hinter uns\, lernen wir das Nein“. \nPortrait tante aka Jürgen Geuter\, Quelle https://tante.cc \nArtikel zum Thema: Bullshit\, der (e)skaliert; Vortragsvideo: re:publica 2023: tante – I’m sorry HAL\, I won’t let you do that. \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nDie gleiche Veranstaltung findet tags zuvor\, am 11.10.2023\, auch in Hamburg statt: um 19 Uhr im Kölibri\, zusammen mit GWA St. Pauli\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg und city/data/explosion. \nFlyer und Sharepic zur Veranstaltung als PDF zum Download. \nAvatar von tante. Foto/Bild Credittante\, CC-BY-4.0
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SUMMARY:Kritik der Bedürfnisse
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Thomas EbermannDonnerstag\, 28.09.2023\, 19:00 Uhr in BremenKulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n\n\n\nDer Referent wird sich mühen… \n\n\n\n1) … die heutigen Bedürfnisse als zum bestehenden System gehörig zu denunzieren. Sie sind auf eine übermächtige Struktur zurück zu führen\, die in die Menschen einwandert\, sie prägt\, hässlich macht. (Hilfestellung durch Zitate aus Agnes Heller: „Theorie der Bedürfnisse“) \n\n\n\n2) …alles zu vermeiden\, was ihn als Weltverbesserer durch richtiges Verhalten im Marktgeschehen\, als Berater kritischer KonsumentInnen erscheinen lassen könnte. Auch distanziert er sich von allen pfäffischen Belehrungen\, die den unteren Schichten den unschicklichen Konsum ankreiden – und von den Produktionsbedingungen\, denen sie unterworfen sind\, absehen. (Hilfestellung: Karl Marx) \n\n\n\n3) … die Voraussetzung aller kritischer Reflektion über Bedürfnisse\, dass der Mensch satt\, bekleidet\, behaust und versorgt sein muss\, nie zu ignorieren. Das schützt davor\, voreilig ins Sozialpsychologische zu wechseln. (Hilfestellung: Theodor W. Adorno) \n\n\n\n4) … dennoch daran festzuhalten\, dass wahre und falsche Bedürfnisse unterscheidbar sind (Hilfestellung: Herbert Marcuse) – und dass „enormes Bewusstsein“ einen Bruch mit dem Bestehenden impliziert und also etwas fundamental anderes ist als das Postulat der „sozialen Gerechtigkeit“. (Hilfestellung: Karl Marx) \n\n\n\n5) … das Dilemma\, den Teufelskreis\, nicht zu verschweigen\, dass andere Verhältnisse (ohne Konkurrenz\, ohne Arbeitstempo im Dienste der Produktivität\, ohne Sorge vor dem Absturz ins Elend etc.) gewiss Menschen mit anderen Bedürfnissen erbrächten – wir aber nicht wissen\, ob die Sehnsucht nach dem ganz Anderen unter Bedingungen heutiger materieller Wirklichkeit je große Potentiale erfassen kann. (Hilfestellung: Agnes Heller\, Herbert Marcuse: „Versuch über die Befreiung“) \n\n\n\n6) … immer nachzuweisen\, dass Bedürfniskritik stets auf einen Begriff gesellschaftlichen Reichtums insistiert\, der antagonistisch zum herrschenden sich verhält\, weil er nicht im Entferntesten asketisch ist und deshalb\, um der Arbeit zu fliehen\, auf all die überflüssigen\, dummen\, sinnlosen Produkte und Dienstleistungen verzichtet. Wenn Adorno\, was selten ist\, die befriedete Zukunft doch einmal ‚auspinselt‘\, dann so: “Wenn es einmal kein Monopol mehr gibt\, wird sich rasch genug zeigen\, dass die Massen den Schund\, den die Kulturmonopole und die jämmerliche Erstklassigkeit\, die die praktischen ihnen liefern\, nicht ‚brauchen‘ “. („Thesen über Bedürfnisse“) \n\n\n\nVortrag und anschließende Diskussion dienen der INTERPRETATION der Welt. Am Tag darauf kann mit der Einlösung von Marx‘ elfter Feuerbach-These\, dass es gelte\, die Welt zu verändern\, tatkräftig begonnen werden. \nThomas Ebermann 2022 bei einer Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung \n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Kulturzentrum Kukoon und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Tenants have Power – Die Mieter*innengewerkschaft aus Los Angeles berichtet
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Aktivistinnen der LA Tenants Union\nDienstag\, 1. August 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor  \nWegen der aktuellen Wetterlage wird die Veranstaltung vom Kukoon im Park (Leibnizplatzpark Neustadtswallanlagen) in die Räume des Kukoon im Buntentorsteinweg 29-31 verlegt.\n \nMit über 2000 Mitgliedern zählt die Los Angeles Tenants Union (LATU) zu den größten Mieter*innengewerkschaften in den USA. Ihr Ziel ist es\, Mieter*innen zu ermächtigen\, sich gemeinsam gegen schlechte Mietverhältnisse und Zwangsräumungen zur Wehr zu setzen und dabei Macht von unten aufzubauen. Viele der Mitglieder der LATU sind aus Südamerika in die USA migriert. Sie organisieren sich in lokalen Chaptern\, die in den Communities verankert sind. Neben konkreten Kämpfen wie Blockaden\, Mietstreiks und Protesten spielt auch politische Bildung innerhalb der LATU eine große Rolle. \nIn dieser Veranstaltung berichten Aktivist*innen der LATU von ihrer Praxis.\nSiehe auch latenantsunion.org. \nDie Veranstaltung findet zweisprachig statt\, mit Simultanübersetzung Englisch – Deutsch. \nLA Tenants Union: Ortgruppe Lincoln Heights in Aktion…  \nVeranstalter:innen:\nSolidarisch in Gröpelingen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Amazonas\, Indigene und die Landwirtschaft im politisch neu aufgestellten Brasilien
DESCRIPTION:Bericht von einer März-Reise ins Amazonasgebiet\, mit Gudrun Fischer\nDienstag\, 2. Mai 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor \nAus Anlass des 30. „La Via Campesina Tages“\, der weltweit am 17. April begangen wird\, berichtet Gudrun Fischer von ihrer letzten Reise in Brasilien. La Via Campesina („der bäuerliche Weg“) ist eine internationale\, kleinbäuerliche Bewegung\, zu der viele Millionen Menschen gehören. Sie gilt als die größte politische Bewegung der Welt und kämpft für Ernährungssouveränität\, Umverteilung von Land\, ökologische Landwirtschaft ohne Pestizide\, gegen Kapitalismus\, Patriarchat und Gewalt. Ihr Jahrestag erinnert an den Mord an 21 Menschen\, die am 17. April 1996 im brasilianischen Bundesstaat Pará in Brasilien einen Protestmarsch unternahmen. Die Polizei schoss mit scharfer Munition in den Protestmarsch. 19 Teilnehmer*innen wurden dabei ermordet – (zwei weitere starben später im Krankenhaus). Das war das „Massaker von Eldorado do Carajás“. \nGudrun Fischer berichtet auf der Veranstaltung von ihrem Besuch in einem indigenen Dorf des Volkes munduruku im brasilianischen Bundesstaat Pará. Die munduruku leben auf ihrem noch nicht gänzlich anerkannten Territorium im Amazonasurwald am mittleren Tapajós. Ihre Existenzgrundlage ist extrem gefährdet\, denn sie sind umzingelt von riesigen illegalen Goldgräberminen\, von Holzräubern\, von Palmherzen-Dieben und Landräubern. Das Gebiet der mundurucu liegt dort\, wo ursprünglich einmal mehrere Wasserkraftwerke den Tapajós stauen sollten. Ihr Kämpfe Mitte der 2010er Jahre verhinderten dies. Nun aber sind sie vergiftet. Denn ihr Hauptnahrungsmittel\, Fisch\, ist mit Quecksilber aus den Goldminen verseucht. Dieses Volk\, das sich immer ausgewogen von Fisch\, Urwaldfrüchten\, Nüssen\, der Jagd und ihrem angebauten Maniok ernährte\, nimmt nun Supermarkt-Essen\, dessen Zutaten von der industrialisierten Landwirtschaft stammen\, zu sich. \nNicht weit vom mundurucu Territorium verläuft die Transamazônica und die Bundesstraße 163. Auf diesen Straßen wird ein großer Teil des im Zentrum und Süden Brasiliens angebauten Gen-Sojas per Lastwagen an den Amazonas gebracht. Im Hafen von Santarém\, an der Mündung des Tapajós in den Amazonas\, wird das Gen-Soja auf Hochseeschiffe verladen und nach Europa und Asien exportiert. Wird die neue Regierung unter Lula da Silva die Amazonaszerstörung und die Gewalt gegen dort lebende traditionelle Gemeinschaften eindämmen? Im Amazonasgebiet verbinden sich die Kämpfe der Landlosen\, der Indigenen\, der Quilombos (Siedlungen entflohener Sklav*innen)\, der Sammler*innen aus den Sammelreservaten (Resex) und der Umweltbewegung. \nViele Indigenen gaben sich Fischer gegenüber sehr erleichtert\, dass der rechtsextreme Präsident vom Vorjahr nicht mehr an der Macht ist. Die Referentin zeigt während ihres Vortrags Fotos aus dem indigenen Dorf Sawré Muybu\, vom Tapajós\, von Itaituba und Santarém. Dazu spielt sie kleine Audiosstücke aus ihren Interviews ein. Außerdem skizziert sie die Geschichte der Besiedlung des Amazonasgebiets\, das einst 60 Prozent der Fläche Brasiliens bedeckte\, bereits zu 20 Prozent abgeholzt und größer als die gesamte EU ist. \nSzene in Brasilien\, von Gudrun Fischer\, März 2023  \nDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Widerstand und praktische Utopie gegen die agrar-industrielle Landwirtschaft“ statt. \nGudrun Fischer lebt in Bremen und Rio de Janeiro und arbeitet als Radiojournalistin (ursprünglich Biologin). \nVeranstalter*innen:\nMaiskolben GenAG\, Umsonstladen Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Ökosozialismus. Eine Einführung
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Alexander Neupert-Doppler am 27.04.2023\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nEin kleines Gespenst geht um in den Debatten – das Gespenst des Ökosozialismus. Rechtspopulist:innen werfen grünen Parteien Ökosozialismus vor\, diese distanzieren sich. Sogar der Papst weiß: »Diese Wirtschaft tötet«\, aber was ist die Alternative zum fossilen Kapitalismus? Seit den 1970er-Jahren diskutieren Philosoph:innen und Ökolog:innen\, Anarchist:innen und Marxist:innen\, Aktivist:innen und Sozialdemokrat:innen\, Feminist:innen und Grüne über die Utopie des Ökosozialismus. Was sind ihre Kritiken am kapitalistischen Wachstum? Wie sollten sich Ökosozialist:innen organisieren? Taugt der Ökosozialismus als Motivation für eine nachhaltige Gesellschaft? Geht es um Revolution oder Transformation? Welche Bedürfnisse drücken sich in der Rede von einem system change aus? Diese Fragen zur Utopie des Ökosozialismus werden in diesem Buch anhand von 50 Texten aus 50 Jahren ökosozialistischer Debatte – von 1970 bis 2020 – diskutiert. Es bietet Überblickwissen zur Politischen Theorie des Ökosozialismus wie auch einen Einstieg ins Thema für interessierte Aktivist:innen. \nAlexander Neupert-Doppler vertritt zurzeit die Professur für Sozialphilosophie an der Hochschule Düsseldorf. Von ihm erschienen Bücher zu Widrigkeiten des Staatsfetischismus\, Möglichkeiten der Utopie und zur Notwendigkeit von Organisation. Bei kritik & utopie erschien 2019 Die Gelegenheit ergreifen. Eine politische Philosophie des Kairós. \n\nEine Veranstaltung des Kulturzentrum Kukoon in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Ein Krieg\, der keiner sein sollte. Russlands Überfall auf die Ukraine aus Sicht unmittelbarer Nachbarn
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Holger Politt (Warschau)\nDienstag\, 25. April 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor \nRusslands Überfall auf die Ukraine hat ganz Europa wie durch einen Donnerschlag tief erschüttert – die politischen und sozialen Folgen sind bis heute kaum zu ermessen. Die öffentliche Stimmung in Polen verteidigt entschieden die territoriale Integrität des Nachbarlandes und hält dessen staatliche Unabhängigkeit für einen unentbehrlichen Faktor der heutigen politischen Ordnung in Europa. \nFür die deutsche Ostpolitik war bislang das Verhältnis zu Moskau eine richtungsweisende Wegmarke\, die ganz nebenbei auch dem großen geografischen Raum\, der nun einmal zwischen Berlin und Moskau liegt\, ein entsprechend zurückgesetztes Maß verlieh. Daran hatten die Beitritte dieser Länder zur Europäischen Union und zur NATO zwar vieles geändert\, aber das entscheidende Gewicht deutscher Ostpolitik blieb unverrückbar gesetzt. Erst Putins verzweifelte Entscheidung\, in das Nachbarland einzumarschieren und es anzugreifen\, rückt diesen Zwischenraum – der jetzt von Finnland bis Rumänien reicht und die Ukraine künftig einschließen wird – in einer ganz ungewollten Weise in den Vordergrund. \nJüngst ist im Hamburger Verlag VSA das Buch „Ein Krieg\, der keiner sein sollte“ der beiden Autoren Krzysztof Pilawski und Holger Politt erschienen. In ihm setzen sich die Autoren mit Zusammenhängen auseinander\, wie sie aus der Sicht unmittelbarer Nachbarländer Russlands und der Ukraine schärfer als anderswo in den Blickpunkt gelangen. Sie begreifen das Buch zudem als eine Bereicherung für die friedenspolitische Diskussion in Deutschland\, denn ohne Zweifel ist Putins Entscheidung\, das Nachbarland im Februar 2022 militärisch zu überfallen und mit einem schrecklichen Krieg zu überziehen\, ein untrüglicher Beweis für das Scheitern der Moskauer Ukrainepolitik. \nDie beiden Autoren suchen zur Lage nach dem militärischen Einmarsch Russlands – auch aus der Sicht Polens\, des unmittelbaren Nachbarns der Ukraine und des russischen Kaliningrad – nach geeigneten Perspektiven\, die sich aus dieser dramatischen Zuspitzung der Verhältnisse im Osten Europas ergeben. Dabei sparen sie die vielfach verquickten historischen Linien nicht aus\, die oft genug wie ein böser Fluch über diesem Raum zu liegen scheinen. \nTitelbild VSA Verlag Hamburg 2022  \nHolger Politt war viele Jahre Leiter des Regionalbüros Ostmitteleuropa der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Warschau (2003 bis 2009 sowie von 2017 bis 2022) und forscht zum polnischen Werk von Rosa Luxemburg\, welches in Deutschland wenig bekannt ist\, sowie zur polnischen Zeitgeschichte.\n2016 veröffentlichte Holger Politt zusammen mit Krzysztof Pilawski das Buch »Polens Rolle rückwärts. Der Aufstieg der Nationalkonservativen und die Perspektiven der Linken«. Im Jahr 2020 gaben sie den Band »Rosa Luxemburg: Spurensuche. Dokumente und Zeugnisse einer jüdischen Familie« heraus. \nKrzysztof Pilawski/Holger Politt:\nEin Krieg\, der keiner sein sollte. Russlands Überfall auf die Ukraine aus Sicht unmittelbarer Nachbarn\nVSA: Verlag Hamburg 2022 \nGesprächspartner:innen und Moderation:\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nWeitere Materialien zur Veranstaltung:\nEin Interview mit Holger Politt bei den Kolleg:innen der Brandenburger RLS: Nachbarland Polen \nEin aktueller Artikel von Holger Politt bei Telepolis (heise.de):\nKrieg gegen die Ukraine: Die Rückkehr der Gebietseroberung (23. Februar 2023)
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SUMMARY:Spezialoperation und Frieden. Die russische Linke gegen den Krieg
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Ewgeniy Kasakow\nDienstag\, 18. April 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor \nSeit Beginn der ›Militärischen Spezialoperation‹ der russischen Streitkräfte in der Ukraine nahmen Tausende Menschen in Russland an Antikriegsprotesten teil. Allein in den ersten Wochen wurden 13.800 Menschen festgenommen. Es folgten Kommunikations-Sperren\, Eintragungen in ›Extremistenregister‹ sowie zahlreiche weitere Repressionen. Die Linke Russlands ist seit 2014 in ihrer Haltung zur Ukraine tief gespalten. Während die Führung der Kommunistischen Partei (KPRF) Putins Kurs unterstützt\, schlossen sich viele linke Gruppen und Aktivist*innen der Protestbewegung an. \nDas im Winter erschienende Buch „Spezialoperation und Frieden“ (Unrast-Verlag) versucht\, die gesamte Bandbreite der Positionen der russischen Linken zum Krieg\, zur russischen Invasionspolitik\, dem NATO-Engagement\, der humanitären Krise sowie den Themen Flucht und Sanktionen abzubilden. Das Spektrum reicht dabei von oppositionellen KPRF-Mitgliedern\, Sozialdemokratie und Linkssozialismus\, über kleinere stalinistische und trotzkistische Parteien\, Anarchist*innen\, Gewerkschaftsaktivist*innen und Feministinnen bis hin zu Hochschuldozent*innen und Autor*innen der Diaspora. Das Buch enthält Originaldokumente und Interviews\, die durch einführende und analysierende Texte des Herausgebers gerahmt werden\, die den gesamtgesellschaftlichen Kontext herstellen und die Situation der linken Kräfte in Putins Russland insgesamt fokussieren. \n\nSpezialoperation und Frieden. Die russische Linke gegen den Krieg. Unrast-Verlag 2022  \n\nEwgeniy Kasakow\, geb. 1982\,  Historiker\, Doktorand an der Universität Bremen. Veröffentlichte u.a. in: »konkret«\, »Novyj Svet«\, »Neprikosnovennij Zapas«\, »testcard«\, »kultura – Russland-Kulturanalysen«\, »Voprosy istorii«\, »Gai Dào«\, »Svobodnaja Mysl«\, »JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung«\, »Grundrisse«\, »Stanford Post-Soviet Post«\, »Rabkor.ru\, Spilne«\, »Zonic«\, »Phase 2«. \n  \n\nVeranstalter*innen: \nNaturfreundejugend Bremen \nInterventionistische Linke Bremen\nRosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa Luxemburg Stiftung in Bremen\nKulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Care ist mehr. Neue Wege im Sorge-Bereich
DESCRIPTION:Filmpremiere und Diskussion mit Anne Frisius\nDonnerstag\, 19. Januar 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor\n \nIn diesem Film über die Versorgung von alten Menschen machen verschiedene Protagonistinnen jenseits des bekannten Notstandes andere Perspektiven sicht- bzw. denkbar. Es geht darum\, die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen\, was beim derzeitigen profit-orientierten Wirtschaften nicht möglich ist. Der Film zeigt sowohl kleine praktische neue Wege\, als auch grundsätzliche\, weitere Überlegungen für ein würdevolles Leben mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf.  \nCare ist mehr. Neue Wege im Sorge-Bereich\n50 min.\, mit Animationen von Karin Demuth\nEin Film von Anne Frisius\, cooperativa-film.de\, Bremen 2023\n \nStimmen im Film:\nSilvia Habekost\, Aktivistin vom Krankenhaus-Streik in Berlin\, die einen Entlastungs-Tarifvertrag erstreikt haben (das bedeutet\, dass Arbeits-Überlastung durch freie Tage ausgeglichen werden muss) „So ein System funktioniert nicht\, wenn man es nicht nach dem Bedarf\, sondern nach Profitgier ausrichtet.“\nCharlotte Hitzfelder vom Netzwerk Care-Revolution / Konzeptwerk Neue Ökonomie\, Leipzig\, (ein Think Tank und Bildungswerk): „Sorge muss ins Zentrum gestellt werden\, von Wirtschaft und Gesellschaft. Ohne Sorge können wir auf diesem Planeten nicht leben.“\nGisela Notz\, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin (Berlin) „Und dann kann man ja auch mal fragen\, ob es private Krankenhäuser geben soll. Oder immer mehr private Altenheime\, wo viel Geld abgeschöpft wird.“\nJustyna Oblacewicz von der Beratungsstelle Faire Mobilität (Beratungsnetzwerk für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa zu ihren Arbeitsrechten in Deutschland) „Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für diese Arbeit. Und das ist Arbeit\, kein Ehrenamt!“\nBrigitte Bührlen von der Wir! Stiftung pflegender Angehöriger (München) „Wir brauchen Netzwerke\, damit wir voneinander wissen\, wir eine Lobby bilden\, damit wir sagen können\, was wir brauchen!“ \nIn der Pflegewohngemeinschaft. Szenenfoto: cooperativa-film.de  \nEin kleines ermutigendes Beispiel aus der Praxis ist die Pflegewohngemeinschaft für Menschen mit Demenz ‚Zum Rosengärtchen‘ in Köln. Martha Bank\, Zugehörige: „Es ist eine selbstverantwortete Wohngemeinschaft in der sieben Leute zusammen leben\, die mehr oder weniger Unterstützung brauchen. Wo man guckt\, wenn jemand einziehen möchte\, wie passt diese Person ins Rosengärtchen. Wir Angehörigen sind eine Gemeinschaft\, die GbR\, wir verantworten diese WG und das ist – nicht genau so wichtig – aber auch wichtig\, dass wir uns alle gut verstehen. Dass wir Leute sind\, die hier zusammen etwas kreieren wollen\, denen das Rosengärtchen wichtig ist.“ \nTrailer: https://vimeo.com/770170746\nWebsite: https://cooperativa-film.de/hausarbeiterinnen-care-work/ \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Der Traum von Israel. Zur Vorgeschichte des jüdischen Staates
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Franziska Krah\nFreitag\, 11. November 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, im Buntentor\n \nNachdem Israel am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte\, griffen arabische Armeen noch in derselben Nacht den jungen Staat an. Bis heute dauern die Konflikte an. Für ein besseres Verständnis der Lage hilft ein Blick in die Geschichte vor 1948. Der Vortrag gibt daher Einblicke in Elemente\, die für die Entwicklung der Region eine Rolle spielten: angefangen von den unterschiedlichen Ideen damaliger zionistischer Strömungen\, den Herausforderungen vor Ort\, bis hin zu frühen Konflikten mit der christlich-muslimischen Bevölkerung\, die sich in Boykottaktionen und Massakern zuspitzten. \nFranziska Krah ist Historikerin und Herausgeberin von Binjamin Segel: Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung\, Freiburg 2017. Weitere Veröffentlichung: „Ein Ungeheuer\, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“ – Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland\, Frankfurt am Main 2017. \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Kulturzentrum Kukoon\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Bremen.
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