{"id":170,"date":"2008-12-06T12:44:38","date_gmt":"2008-12-06T10:44:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?p=202"},"modified":"2008-12-06T12:44:38","modified_gmt":"2008-12-06T10:44:38","slug":"streiks-fuer-oeffentliche-gueter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2008\/streiks-fuer-oeffentliche-gueter\/","title":{"rendered":"Streiks f&#252;r &#246;ffentliche G&#252;ter?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konflikte im sozialen Bereich und im Gesundheits- und Schulwesen in Europa &#8211; <\/strong><strong>Workshop des Projektes &#8222;Prekarit\u00e4t und kollektive Organisierung&#8220; (Hamburg) <\/strong><\/p>\n<p>Samstag 6. Dezember 2008, 11 Uhr bis 13 Uhr und 14 Uhr bis 17.30 Uhr, Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15 (Hinterhof), N\u00e4he Dammtorbahnhof, Hamburg<\/p>\n<p>PflegerInnen, Krankenhaus- und Kita-Besch\u00e4ftigte oder auch LehrerInnen machen ihre Interessen in der Arbeit in vielf\u00e4ltiger Weise geltend. &#8222;Innere&#8220; und tats\u00e4chliche K\u00fcndigungen sind ein &#8222;Nein&#8220; gegen\u00fcber zunehmendem Druck, die oft Verzweiflung und Ersch\u00f6pfung entspringen. Streiks, Aktionen oder Demonstrationen bringen die widersinnigen Arbeitsanforderungen (zwischen Wunsch nach guter Arbeit und \u00d6konomisierung) in die \u00d6ffentlichkeit. Initiativen gegen die Privatisierung \u00f6ffentlicher Einrichtungen verschaffen den potentiellen NutzerInnen Geh\u00f6r, denn die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sind zugleich ein Um- und Abbau \u00f6ffentlicher Angebote. Im Sommer kam es in Portugal, der Tschechischen Republik, Schweden, D\u00e4nemark und England zu einer regelrechten &#8222;Streikwelle&#8220; mit unterschiedlicher Ausrichtung. Besonders in Skandinavien hatten die Streiks im Pflegesektor die Dimension eines Kampfes um &#8222;gleiche L\u00f6hne f\u00fcr gleiche Arbeit&#8220;, der von einer jungen, feministischen Bewegung unterst\u00fctzt wird. Die Aktionen wenden sich zugleich gegen den rechtspopulistischen Mainstream, der besonders in D\u00e4nemark (noch) pr\u00e4gend ist. In Deutschland erfahren solche K\u00e4mpfe oft eher weniger breite Unterst\u00fctzung. Wir haben GewerkschafterInnen, AktivistInnen und ForscherInnen aus drei L\u00e4ndern eingeladen, um \u00fcber die K\u00e4mpfe in und um den \u00f6ffentlichen Sektor zu berichten und Erfahrungen auszutauschen. <!--more-->Dabei geht es uns um die Frage, wie kollektive Interventionen kraftvolle Perspektiven entwickeln. Unter welchen Bedingungen kommt es zu einem gemeinsamen Handeln der Besch\u00e4ftigten? Wie wird in Arbeitskonflikten um &#8222;gute Arbeit&#8220; gek\u00e4mpft? (Wie) funktionieren B\u00fcndnisse zwischen Besch\u00e4ftigten und NutzerInnen? Welche Perspektiven ergeben sich daraus?<\/p>\n<p>Programm: 11 Uhr &#8211; 13 Uhr: Internationale Erfahrungen Marie Jonassen (Initiative &#8222;Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit&#8220;, Kopenhagen): Aus feministischer Perspektive &#8211; Care work und soziale K\u00e4mpfe in D\u00e4nemark Dr. Dave Lyddon (Industriesoziologe, Keele University Center, UK): Ein &#8222;Sommer der Unzufriedenheit&#8220;? Arbeitskonflikte im britischen \u00f6ffentlichen Dienst von 1979 bis heute<\/p>\n<p>14 Uhr &#8211; 17.30 Uhr: Hiesige Konflikte und Perspektiven Mia Lindemann \/ N.N.: Mit lokaler B\u00fcndnispolitik gegen Arbeitgeber-Willk\u00fcr. Das Beispiel Seniorenheim &#8222;Lindenweg&#8220; in Heidelberg Siggi Friess (ver.di Hamburg): Privatisierung und Arbeitsk\u00e4mpfe im sozialen Bereich in Hamburg N.N. (Betriebsrat &#8222;Pflegen und Wohnen&#8220;, Hamburg, angefragt): Die Auseinandersetzung um die Privatisierung von Pflegen und Wohnen Kurze Inputs von Kolleginnen und Kollegen aus Hamburger Krankenh\u00e4usern, Pflegeheimen und Behindertenwerkst\u00e4tten.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00dcbersetzung und Verpflegung wird gesorgt. Infos und Kontakt: Konflikte-in-Europa(\u00e4dd)@gmx.net. Gef\u00f6rdert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/p>\n<p><strong \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konflikte im sozialen Bereich und im Gesundheits- und Schulwesen in Europa &#8211; Workshop des Projektes &#8222;Prekarit\u00e4t und kollektive Organisierung&#8220; (Hamburg) Samstag 6. 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