{"id":2887,"date":"2012-03-02T13:34:00","date_gmt":"2012-03-02T11:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?p=2887"},"modified":"2012-03-02T13:34:22","modified_gmt":"2012-03-02T11:34:22","slug":"zweifel-gehoren-dazu-teil-ii-schwierigkeiten-und-fragen-innerhalb-selbstorganisierter-antisexistischer-unterstutzungspraxen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2012\/zweifel-gehoren-dazu-teil-ii-schwierigkeiten-und-fragen-innerhalb-selbstorganisierter-antisexistischer-unterstutzungspraxen\/","title":{"rendered":"Zweifel geh\u00f6ren dazu?! Teil II Schwierigkeiten und Fragen innerhalb selbstorganisierter antisexistischer Unterst\u00fctzungspraxen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Samstag, 17.3. 2012, 18.30 Uhr, Kulturzentrum Paradox, Bernhardstra\u00dfe 10-12, 28203 Bremen<\/strong><\/p>\n<p>Findet in einem sozialen Zusammenhang ein sexualisierter \u00dcbergriff statt, so entstehen dadurch besondere Anforderungen an das Umfeld der betroffenen und der als \u00fcbergriffig empfundenen Person. Insbesondere dann, wenn zu beiden Personen enge Beziehungen bestehen, geraten die Unterst\u00fctzer_innen in (innere) Konflikte. Es dr\u00e4ngen sich Fragen auf wie zum Beispiel:<br \/>\nWie kann ich als Unterst\u00fctzer_in damit umgehen, wenn die Forderungen der betroffenen Person meine Kapazit\u00e4ten \u00fcbersteigen oder sich Zweifel in mir regen?<br \/>\nWelchen Umgang w\u00e4hlen, wenn sich der_die T\u00e4ter_in nicht an die Forderungen der betroffenen Person h\u00e4lt beziehungsweise erkl\u00e4rt sie seien unangemessen ?&#8230;<\/p>\n<p>In feministischen\/antisexistischen Kontexten wurden in den letzten 40 Jahren Konzepte zum Umgang mit sexualisierter Gewalt entwickelt, in denen Schlagworte wie \u201eParteilichkeit\u201c, \u201eDefinitionsmacht\u201c\/\u201e-recht\u201c, und \u201ebetroffenenkontrollierter Ansatz\u201c eine Rolle spielen. Diese Konzepte werden st\u00e4ndig weiterentwickelt, beeinflusst durch gesellschaftliche Entwicklungen, praktische Erfahrungen und K\u00e4mpfe von sozialen Bewegungen. So wiesen schwarze Feminist_innen in den 80er Jahren darauf hin, dass Herrschaftsverh\u00e4ltnisse miteinander verwoben sind (zum Beispiel Rassismus und Sexismus) und forderten eine Hinterfragung des bis dahin dominanten Verst\u00e4ndnisses der Kategorie Frau.<br \/>\nDurch Input von Menschen aus unterschiedlichen Praxisfeldern (soziales\/politisches Umfeld \/ AntiRaCamps \/ T\u00e4terarbeitsgruppe \/ Beratungsstelle\/Telefondienst) gibt es die M\u00f6glichkeit ohne konkreten Handlungsdruck unterschiedliche Grunds\u00e4tze und Konzepte von Unterst\u00fctzungspraxis kennen zu lernen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.<br \/>\nEine Veranstaltung in Kooperation mit Antisexistisches B\u00fcndnis und Feministisches Referat Universit\u00e4t Bremen. <\/p>\n<p>Zielgruppe:<br \/>\nDie Veranstaltung ist offen f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr das Thema Unterst\u00fctzungspraxen interessieren, entweder, weil sie selbst in ihrem sozialen Umfeld (Freundeskreis, politischer Zusammenhang, Szene&#8230;) von einem \u00dcbergriff und dessen Folgen mitbekommen haben, oder weil sie aus pr\u00e4ventivem Interesse Fragen zu dem Thema haben.<br \/>\nRahmen:<br \/>\nDer Rahmen einer Diskussion mit Menschen aus unterschiedlichen Praxisfeldern soll die M\u00f6glichkeiten bieten, ohne konkreten Handlungsdruck unterschiedliche Grunds\u00e4tze und Konzepte von Unterst\u00fctzungspraxis kennen zu lernen und zu diskutieren. Hierbei ist uns besonders eine offene und respektvolle Gespr\u00e4chsatmosph\u00e4re wichtig, in der auch konfliktreiche Fragen angesprochen werden k\u00f6nnen, beziehungsweise werden diese auch in der Vorbereitung mitber\u00fccksichtigt. Fallbeispiele k\u00f6nnen sensibel, ohne Details und anonymisiert dargestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 17.3. 2012, 18.30 Uhr, Kulturzentrum Paradox, Bernhardstra\u00dfe 10-12, 28203 Bremen Findet in einem sozialen Zusammenhang ein sexualisierter \u00dcbergriff statt, so entstehen dadurch besondere Anforderungen an das Umfeld der betroffenen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[28,15,8,18,3],"tags":[],"class_list":["post-2887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gender","category-methoden-didaktik","category-neue-soziale-bewegungen","category-subkultur","category-veranstaltung"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2887"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2889,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2887\/revisions\/2889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}