{"id":4489,"date":"2013-05-06T18:42:49","date_gmt":"2013-05-06T16:42:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?p=4489"},"modified":"2013-05-06T18:42:49","modified_gmt":"2013-05-06T16:42:49","slug":"uberseedorf-festival-des-zuckernetzwerkes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2013\/uberseedorf-festival-des-zuckernetzwerkes\/","title":{"rendered":"\u00dcberseedorf &#8211; Festival des Zuckernetzwerkes"},"content":{"rendered":"<p><b>Vortr\u00e4ge, Diskussionen und Workshops im Rahmen des &#8222;Unterseedorfs&#8220;-Festival des Zuckernetzwerkes vom 17. bis 25. Mai 2013 in der U\u0308berseestadt Bremen<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Ende Mai entsteht in der \u00dcberseestadt Bremen ein tempor\u00e4rer Clubs als Mittelpunkt f\u00fcr ein Festival des Zuckernetzwerkes (<a href=\"http:\/\/zuckerwerk.org\" target=\"_blank\">http:\/\/zuckerwerk.org<\/a>). Das Programm wird die Vielfalt des Netzwerkes durch ein Zusammenspiel aus Lichtinstallationen, Stra\u00dfenkunst, Skulpturen, Barbereich, Ruhezonen, Workshopspaces, B\u00fchnen f\u00fcr Musiker_innen und Tanzbereiche widerspiegeln.<\/p>\n<p>In diesem Rahmen findet in Zusammenarbeit zwischen Zuckerwerk und der ZZZ \u2013 ZwischenZeitZentrale Bremen (<a href=\"http:\/\/www.zzz-bremen.de\" target=\"_blank\">www.zzz-bremen.de<\/a>) ein Diskussionsabend und ein Workshopnachmittag statt.<b>\u00a0<\/b>Das Projekt wird von der <em>Rosa-Luxemburg-Initiative \u2013 Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen<\/em> unterst\u00fctzt.<b> <\/b>Weitere Infos und das gesamte Programm finden sich unter: <a href=\"http:\/\/www.unterseedorf.zuckerwerk.org\" target=\"_blank\">www.unterseedorf.zuckerwerk.org<\/a><\/p>\n<p><b>Veranstaltungsort in der U\u0308berseestadt Bremen:<br \/>\n<\/b>Ecke Konsul-Smidt-Stra\u00dfe \/ \u00dcberseetor in der \u00dcberseestadt<br \/>\n<em>Anfahrt mit dem \u00d6PNV:<\/em><b> <\/b>Linie 20 Haltestelle \u201e\u00dcberseetor\u201c; Linie 3 Haltestelle \u201eWaller Ring\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Die Veranstaltungen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Samstag, 18. Mai 2013, 15:00 Uhr<br \/>\n<\/strong><b>Brachland Wissen<br \/>\n<\/b>Nach kurzen Impulsstatements wollen wir mit euch in eine Diskussion \u00fcber DIY, Sharing und Konsumverhalten einsteigen, Ideen entwickeln und austauschen. Ziel kann es sein, ein Netzwerk zum Wissens- und K\u00f6nnensaustausch in Bremen zu installieren.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><strong>Samstag 18. Mai\u00a02013, 19:00 Uhr<\/strong><br \/>\n<b>Raum und Kultur \u2013 Kultur und Stadt<br \/>\n<\/b>Kulturschaffende sind vielerorts auf der Suche nach g\u00fcnstigen R\u00e4umen f\u00fcr Kulturprojekte. Gleichzeitig stehen in St\u00e4dten zahlreiche Geb\u00e4ude leer. Doch beides findet nur schwer zusammen \u2013 trotz des Bedeutungsgewinnes von Kultur f\u00fcr die Stadtentwicklung und Stadtimageproduktion. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Taktiken kultureller Raumaneignungen anhand von Erfahrungsberichten vorgestellt und hinterfragt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gefahr von Instrumentalisierungen und dauerhaft prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen.<br \/>\n(ZZZ, second hand spaces, G\u00e4ngeviertel \/ Hamburg)<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><strong>Samstag 18. Mai\u00a02013, 20:00 Uhr<\/strong><br \/>\n<b>Musik als Kulturgut \u2013 Musik als Ware<br \/>\n<\/b>Der Beitrag setzt sich mit der F\u00f6rderungsw\u00fcrdigkeit von Musik und Kultur auseinander. Subkultur wird dabei im Spannungsfeld von gef\u00f6rderter und markorientierte Kultur verortet und ihr Selbstverst\u00e4ndnis hinterfragt: Wie macht sich die heurige und hiesige Kultur verwertbar? Wie begreift sich Subkultur darin? Im Kontext der Subkultur wird des Weiteren der Mythos des freien selbstbestimmten Menschen als Produkt neoliberaler Bio-Politik thematisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sonntag 19. Mai\u00a02013, 15:00 Uhr<br \/>\n<\/strong><b>Selbstausbeutung, Prekarisierung und \u201eSubkultur\u201c<br \/>\n<\/b>Gesicherter Lebensunterhalt und genug Zeit f\u00fcrs Projekt? F\u00fcr viele Kulturschaffende ist das nur schwer vereinbar. Nach etlichen Stunden Lohnarbeit fehlen oft Zeit und Energie f\u00fcr das sch\u00f6ne Leben. Ohne dass mensch sich finanziell ausbeutet, scheint \u201eSubkultur\u201c nicht zu funktionieren. Oder doch? In welchem Verh\u00e4ltnis stehen Selbstausbeutung und Freiheitsdrang? Sind prek\u00e4r arbeitende Kulturschaffende Prototypen f\u00fcr einen neoliberalen Arbeitsmarkt? Wer profitiert von \u201eSubkultur\u201c? Warum das Thema in diesen Zeiten so aktuell ist und was das mit uns allen zu tun hat, wollen wir mit euch gemeinsam herausfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag 25. Mai\u00a02013, von 12:00 bis 16:00 Uhr<\/strong><br \/>\n<b>Workshopnachmittag<\/b><br \/>\nVom Freiluftrave \u00fcber Zwischennutzungen zur Do-It-Yourself-Projektentwicklung \u2013 beim Organisieren solcher Projekte stellen sich immer wieder die selben Fragen: Wie finde ich geeignete R\u00e4ume oder Fl\u00e4chen? Wie verhandle ich mit Eigent\u00fcmer_innen? Welche Genehmigungen brauche ich und wie bekomme ich sie? Wie sch\u00fctze ich mich vor \u00dcberlastung? Und wie kann ich internen Konflikten vorbeugen? Gemeinsam m\u00f6chten wir Erfahrungen austauschen und einen Handlungsleitfaden erarbeiten.<\/p>\n<p>Workshop 1 (ZZZ, second hand spaces \/ Berlin):<br \/>\n<em>R\u00e4ume finden und Nutzungskonditionen aushandeln \u2013 \u00fcber die Ortssuche, Informationsquellen, Kontaktaufnahme, \u00dcberzeugungsarbeit und Rahmenbedingungen von A wie Aufsp\u00fcren bis Z wie Zusammenkommen.<\/em><\/p>\n<p>Workshop 2 (AAA, ZZZ, second hand spaces \/ Bremen):<br \/>\n<em>Gemeinschaften und Netzwerke aufbauen \u2013 Wie kann Gemeinschaft in Zeiten einer sich ausufernden, digitalisierten Gesellschaft binden und sich finden? Private Broker oder pers\u00f6nlicher Freund f\u00fcr alle Belange?<\/em><\/p>\n<p>Workshop 3 (IG Kultur Wien \u2013 Interessengemeinschaft und -vertretung\u00a0der freien und autonomen KulturarbeiterInnen in Wien, CIT-Collective<b> \u2013 <\/b>a crossdiciplinary initiative for urban commons):<br \/>\n<em>Strategien der Aneignung \u2013 Kulturarbeit &amp; (autonome) Stadtentwicklung zwischen Lobbyarbeit und Besetzungsutopien.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Links:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zzz-bremen.de\">www.zzz-bremen.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.secondhandspaces.de\">www.secondhandspaces.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.aaa-bremen.de\">www.aaa-bremen.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.igkulturwien.net\/\">www.igkulturwien.net<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/citcollective.wordpress.com\">http:\/\/citcollective.wordpress.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vortr\u00e4ge, Diskussionen und Workshops im Rahmen des &#8222;Unterseedorfs&#8220;-Festival des Zuckernetzwerkes vom 17. bis 25. 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