{"id":85,"date":"2007-11-16T19:00:25","date_gmt":"2007-11-16T17:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?p=110"},"modified":"2007-11-16T19:00:25","modified_gmt":"2007-11-16T17:00:25","slug":"forum-moderne-linke-gekommen-um-zu-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2007\/forum-moderne-linke-gekommen-um-zu-bleiben\/","title":{"rendered":"Forum Moderne Linke: Die neue linke Partei: St&#228;rken, Schw&#228;chen, Perspektiven"},"content":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrlicher <font color=\"#0000ff\"><u><a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/cms\/index.php?id=14451\">Bericht<\/a><\/u><\/font> zur Veranstaltung<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><span lang=\"DE\" \/><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\"><strong>Freitag, 16. November 2007, ab 19 Uhr,<br \/>\nund Samstag, 17. November 2007, von 13 bis 19 Uhr<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">im <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hausderwissenschaft.de\/\">Haus der Wissenschaft<\/a>, Olbers-Saal, Sandstra\u00dfe 4\/5, 28195 Bremen<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">Seit Mai gibt es in Bremen<em> <\/em>eine B\u00fcrgerschaftsfraktion der LINKEN, und seit Juni die neugegr\u00fcndete Partei DIE LINKE. Bundesweit steigen die Mitgliedszahlen und die Werte bei Umfragen sind weiterhin gut.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">Gleichzeitig ist nicht zu \u00fcbersehen, dass die Debatten zum Programm wie auch zum grunds\u00e4tzlichen politischen Selbstverst\u00e4ndnis der LINKEN weitergehen werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">Die Rosa Luxemburg Initiative Bremen m\u00f6chte mit der dritten Veranstaltung in ihrer Reihe Forum Moderne Linke dazu einen weiteren Beitrag leisten.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\"><strong>Programm<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><em>Freitag, 16.11. 19 bis 22 Uhr, Haus der Wissenschaft, Sandstrasse 4\/5,  28195 Bremen,<\/em> <em>Kleiner Saal<\/em><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>I. Parteien und Politikwissenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">An diesem Abend soll ein Blick von Innen und von Au\u00dfen auf Parteien heute gerichtet werden. Was sind Parteien heute eigentlich, wie haben sie sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert? Wie ist die LINKE aufgestellt? Sind ihre Programmatik, Strukturen und Mitglieder f\u00fcr die Zukunft ausreichend?<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Mit<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Oliver Nachtwey<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Parteien heute \u2013 der Blick der Politikwissenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">In den letzten 20 Jahren hat sich das Verh\u00e4ltnis von (Volks-)Parteien und B\u00fcrgern entkoppelt. Diese Entfremdung von W\u00e4hlern und Parteieliten hat bei letzteren dazu gef\u00fchrt, dass sie sich immer weniger als Repr\u00e4sentanten gesellschaftlicher Interessen und zivilgesellschaftlicher Gruppen verstehen, sondern als Vertreter des Staates, die im \u201eInteresse des Staates an sich selbst\u201c (Claus Offe) regieren. Und damit auch im Interesse an sich selbst. Denn schlie\u00dflich sind die wichtigsten Quellen von Arbeit und finanziellen Ressourcen f\u00fcr Parteien nicht mehr die Mitgliedsbeitr\u00e4ge,  sondern eben jener Staat. Die Verschiebung der Parteien von der Zivilgesellschaft in den Staat hat die Politikwissenschaft unter dem Begriff \u201eKartellparteien\u201c gefasst, da die Parteien als Quasi-Elitendemokratie das Gesch\u00e4ft des Regierens untereinander immer nur neu aufteilen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Aber diese Entdemokratisierung der Demokratie hat scharfe Gegenreaktionen aus der Zivilgesellschaft, vor allem von den sozialen Bewegungen hervorgerufen. In Europa sind nun wieder neue Linksparteien entstanden, die einen Hybrid aus klassischen parlamentarischen Parteien und einem neuen \u201eLinkage\u201c zu den sozialen Bewegungen darstellen. Was sind die Perspektiven dieser neuen Linksparteien und k\u00f6nnen sie eine Alternative zum Typus der Kartellparteien werden? Wie k\u00f6nnen die vielgeforderten \u201eParteien neuen Typs\u201c aussehen?<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Oliver Nachtwey ist Doktorand an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen, er ist Mit-Autor der von Tim Spier et al. herausgegeben Studie &#8222;Die Linkspartei. Zeitgem\u00e4\u00dfe Idee oder B\u00fcndnis ohne Zukunft?, VS-Verlag 2007.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Meinhard Meuche-M\u00e4ker: DIE LINKE &#8211; Der Blick von Innen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Die Sicht von Akteuren auf die Bildung der Partei DIE LINKE<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Meuche-M\u00e4ker hat in einer Studie die Sichtweise von wichtigen Beteiligten auf den Fusionsproze\u00df untersucht und ihre Sichtweise auf die verschiedenen Konfliktfelder (Politikstil, Programmatik, Regierungsbeteiligung) herausgearbeitet. Er pl\u00e4diert daf\u00fcr, die kommende kontroverse Programmdebatte so zu gestalten, dass sie f\u00fcr die Entwicklung linker Strategien auf Bundes- und Landesebene produktiv wirkt. Inhaltliche Debatten und Pluralit\u00e4t sind, so seine These, f\u00fcr eine moderne linke Partei kein Mangel, sondern als Gewinn zu begreifen. Diese Partei m\u00fcsse anschlussf\u00e4hig an konkrete Projekte und Bed\u00fcrfnisse auf lokaler Ebene, und gleichzeitig auf allen Ebenen kommunikations- und diskursf\u00e4hig sein, um eine wirklich gegenhegemoniale Kraft zu werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Meinhard Meuche-M\u00e4ker, Politikwissenschaftler und der Mitarbeiter Rosa Luxemburg Stiftung, Hamburg.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Einleitung und Moderation: Bernd H\u00fcttner und Norbert Schepers, RLS Bremen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><em>Sa, 17. November 2007, 13 bis 19 Uhr, Haus der Wissenschaft, Sandstrasse 4\/5, 28195 Bremen, Olbers-Saal<\/em><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">An diesem Tag sollen einzelne Politikfelder einer emanzipatorischen Politik n\u00e4her untersucht werden. In einem zweiten Block soll die Situation und die Zukunft der Partei DIE LINKE in Bremen diskutiert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">13 Uhr: Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>II. Politikfelder der Linken<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Mit<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Margareta Steinr\u00fccke: Doppelte Umverteilung von Arbeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">F\u00fcr eine emanzipatorische Gesellschaftspolitik muss Arbeit neu bewertet und umverteilt werden. Erziehungs-, Pflege- und Hausarbeit m\u00fcssen st\u00e4rker in den Blick genommen und. Arbeit zwischen M\u00e4nnern und Frauen und von Arbeitenden hin zu Erwerbslosen umverteilt werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Margarete Steinr\u00fccke ist Arbeits- und Geschlechtersoziologin in Bremen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">und<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Kerstin Kaiser: Leitbilder der Landesentwicklung als Instrumente einer linken Landespolitik<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Braucht linke Landes- bzw. Oppositionspolitik eine Vision, ein antineoliberales Entwicklungsprogramm? Kerstin Kaiser-Nicht berichtet vom Entstehungsproze\u00df, den Inhalten und den damit verbundenen Absichten des Landesentwicklungsprogramm Brandenburg. Mit diesem Leitbild streitet die LINKE f\u00fcr ein solidarisches und zukunftsf\u00e4higes Land Brandenburg. Siehe auch <font color=\"#0000ff\"><u><a href=\"http:\/\/www.dialog-fuer-brandenburg.de\/\">www.dialog-fuer-brandenburg.de<\/a><\/u><\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Kerstin Kaiser ist Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Landtag Brandenburg<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Moderation: Bernd H\u00fcttner, RLS Bremen, Norbert Schepers, RLS Bremen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">15 Uhr: Pause<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">15.30 Uhr<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>III. Die LINKE in Bremen \u2013 St\u00e4rken und Schw\u00e4chen<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Thema dieses Blockes ist der Erfolg der LINKEN bei den Bremer Wahlen und was f\u00fcr die Arbeit und das Selbstverst\u00e4ndnis von Partei und die Fraktion daraus folgt. Was bedeuten die Debatten der vorhergehenden Module f\u00fcr die Politik in Bremen?<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Mit<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Christoph Spehr:  DIE LINKE als Partei des Volkes<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">DIE LINKE als Partei einer \u201eemanzipatorischen Proletarit\u00e4t\u201c? &#8211; Erfahrungen aus dem Bremer Wahlkampf und Schlussfolgerungen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Christoph Spehr ist Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fraktion DIE LINKE. in der B\u00fcrgerschaft Bremen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Prof. Dr. Lothar Probst: Kommentar und Ausblick<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Lothar Probst ist Kultur- und Politikwissenschaftler und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Institut f\u00fcr interkulturelle und internationale Studien (InIIS) an der Universit\u00e4t Bremen. www.lotharprobst.de<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">18 Uhr<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>IV. Abschlussrunde<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">Mit den bisherigen ReferentInnen und Michael Lassowski (stellvertr. Landessprecher DIE LINKE. Bremen<\/p>\n<p>19 Uhr: Ausklang und Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\">(Stand der Planung 6.11.2007)<\/span><\/p>\n<p><strong><span lang=\"DE\">Moderation und Ansprechpartner:<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"><br \/>\n<strong>Norbert Schepers<\/strong>, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Initiative, und <strong>Bernd H\u00fcttner<\/strong>, Regionalmitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung, beide Politikwissenschaftler, begleiteten f\u00fcr die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen die Herausbildung einer neuen Linkspartei in den letzten Jahren durch verschiedene Bildungs- und Diskussionsangebote. Beide haben immer noch viele Fragen zur neuen Linken.<\/span><\/p>\n<p><strong><span lang=\"DE\">Veranstalterin<\/span><em><span lang=\"DE\">:<\/span><\/em><\/strong><span lang=\"DE\"><br \/>\n<strong>Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. \u2013 Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><em><span lang=\"DE\">Weitere Foren in dieser Reihe:<\/span><\/em><\/strong><span lang=\"DE\" \/><\/p>\n<p><strong><span lang=\"DE\">Bisherige:<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"><br \/>\n\u2022 <\/span><a href=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/?p=66\"><span lang=\"DE\">Die Linke ist eine Baustelle \u2013 Was macht eine \u201emoderne Linke\u201c aus?<\/span><\/a><span lang=\"DE\"><br \/>\n\u2022 <\/span><a href=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/?p=87\"><span lang=\"DE\">Gegenkultur als neue Regierung?<\/span><\/a><span lang=\"DE\" \/><\/p>\n<p><strong><span lang=\"DE\">Vorschau:<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"><br \/>\n\u2022 &#8222;Wohin mit dem Geld?&#8220;<br \/>\nUmverteilungsfragen und das Verh\u00e4ltnis von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft<br \/>\n\u2022 &#8222;Kommen und Bleiben?&#8220;<br \/>\nMigration und Rassismus \u2013 Demokratie und Differenz<br \/>\n\u2022 &#8222;Neue Rebellion?&#8220;<br \/>\nR\u00fcckkehr der Gesellschaftskritik in die Popkultur? \u2013 Kultur und Politik<\/span><\/p>\n<p><em><span lang=\"DE\">Die Bremer Reihe <strong>Forum Moderne Linke<\/strong> findet statt im Rahmen der bundesweiten Reihe <\/span><strong><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/cms\/index.php?id=foren\"><span lang=\"DE\">Gesellschaftspolitische Foren<\/span><\/a><\/strong><\/em><em><span lang=\"DE\">, mit denen die Rosa-Luxemburg-Stiftung von 2005 bis 2007 die Umbr\u00fcche in der organisierten Linken mit Diskussionsangeboten begleitet.<\/span><\/em><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"DE\"> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrlicher Bericht zur Veranstaltung Freitag, 16. 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