{"id":8592,"date":"2018-05-03T16:48:59","date_gmt":"2018-05-03T14:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?p=8592"},"modified":"2018-05-06T11:48:48","modified_gmt":"2018-05-06T09:48:48","slug":"karl-marx-die-verhaeltnisse-zum-tanzen-zwingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2018\/karl-marx-die-verhaeltnisse-zum-tanzen-zwingen\/","title":{"rendered":"Karl Marx&#8230; die Verh\u00e4ltnisse zum Tanzen zwingen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marx 2018<br \/>\n<\/strong>2018 w\u00e4re Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Hat er uns heute noch etwas zu sagen? Zwei Theaterproduktionen, ein Filmprogramm und zwei Diskussionen offenbaren die Wirkmacht des Marxismus \u00fcber L\u00e4ndergrenzen, Generationen und Disziplinen hinweg. Aus der Perspektive der Kunst fragen wir, ob die Marx\u2019sche \u00d6konomie unter heutigen Bedingungen noch greift, und wer Marxismus heute \u00fcberhaupt noch braucht. Die von Marx aufgeworfenen Themen wie Armut, soziale Ungleichheit und entfremdete Arbeit bewegen uns jedenfalls nach wie vor.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h3>Karl Marx&#8230; die Verh\u00e4ltnisse zum Tanzen zwingen<\/h3>\n<p><strong>Tanztheater von Michael Rettig in der Schwankhalle<br \/>\nDonnerstag bis Sonntag, 31. Mai bis 03. Mai 2018, jeweils um 20:30 Uhr<br \/>\n<\/strong> <a href=\"http:\/\/schwankhalle.de\/kontakt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwankhalle<\/a>, Buntentorsteinweg 112\/116, 28201 Bremen<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Man m\u00fcsse \u203adiese versteinerten Verh\u00e4ltnisse dadurch zum Tanzen zwingen, da\u00df man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt\u2039, dachte sich Marx. Das versucht der Bremer Musiker und Theatermacher\u00a0<em>Michael Rettig<\/em> durch den Einsatz von Text, Bewegung und Musik. W\u00e4hrend sich einer mit Marx&#8216; \u203aDas Kapital\u2039 besch\u00e4ftigt und das Publikum zum Mit- und Nachdenken animiert, geistert ein anderer als Schattenspiel rastloser Verwertung und endloser Akkumulation \u00fcber die B\u00fchne. Begleitet werden sie vom Sirren, Fiepen und Brummen der Hochleistungsrechner und\u00a0-per Videozuspiel-\u00a0von der TAZ-Redakteurin <em>Ulrike Herrmann<\/em>.<\/p>\n<p>Premiere: Donnerstag, 31.05., anschlie\u00dfend Publikumsgespr\u00e4ch<br \/>\nFreitag, 01.06., 18.30 \u203aWas soll das?\u2039 mit Studierenden der HKS Ottersberg<br \/>\nSamstag, 02.06., anschlie\u00dfend Late Night Tips<\/p>\n<p><strong>Credits<\/strong><br \/>\nText, Regie \u00a0 Michael Rettig<br \/>\nSchauspiel \u00a0 Ralf Knapp<br \/>\nTanz \u00a0 Miros\u0142aw \u017bydowicz<br \/>\nMusik \u00a0 Riccardo Castagnola<\/p>\n<p><strong>Eintritt<\/strong><br \/>\nSolidarisches Preissystem, frei w\u00e4hlbare Preiskategorien<strong> 7\u20ac \/ 10\u20ac \/ 14\u20ac<\/strong><br \/>\n<strong>3\u20ac<\/strong> Bremen Pass. Tickethotline 0421-5208070 oder <a href=\"mailto:ticket@schwankhalle.de\">ticket@schwankhalle.de<\/a>; Abendkasse ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.<br \/>\nSiehe auch <a href=\"http:\/\/schwankhalle.de\/spielplan\/marx-rettig-482.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spielplan der Schwankhalle<\/a>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QzoofcNAspA\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Eine Veranstaltung der <em>sch wa nk hal le<\/em> in Kooperation mit der <em>Arbeitnehmerkammer Bremen<\/em> und der <em>Rosa-Luxemburg-Initiative \u2013 Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen<\/em>. Gef\u00f6rdert durch den Senator f\u00fcr Kultur Bremen.<\/p>\n<h2>Marx 2018 Begleitprogramm<\/h2>\n<p><strong>Samstag, 02.06., und Sonntag, 03.06., jeweils um 18 Uhr<\/strong><br \/>\n<strong>Bojan Djordjev: \u203aThe Discreet Charm of Marxism &#8211; a six course dinner piece\u2039<\/strong><br \/>\n<strong>Kulinarische Lekt\u00fcre in deutscher Sprache<\/strong><br \/>\nMarxistische Texte zu Klassenkampf und Revolution werden als Sechs-G\u00e4nge-Men\u00fc auf die B\u00fchne gebracht und in bek\u00f6mmlichen Happen gemeinsam mit anderen G\u00e4sten verspeist, gelesen und diskutiert. Gastgeber sind der serbische Theatermacher und Theoretiker Bojan Djordjev und der belgische Regisseur Joachim Robbrecht. Sie servieren den Marxismus als eine M\u00f6glichkeit, die heutige Gesellschaft aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Als weitere Appetizer werden aktuelle Theorie-Ans\u00e4tze von Franco \u203aBifo\u2039 Berardi, Ellen Meiskins Wood und Tamara Djordjevi\u0107 gereicht.<br \/>\nBegrenzte Platzkapazit\u00e4t, Speisen und Getr\u00e4nke inklusive<br \/>\nAnmeldung unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 710<br \/>\nSamstag, 02.06., anschlie\u00dfend Publikumsgespr\u00e4ch in englischer Sprache<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 03.06., um 16 Uhr<\/strong><br \/>\n<strong>\u203aMarx und ich\u2039<\/strong><br \/>\n<strong>Gespr\u00e4ch mit Joachim Barloschky, Adelheid Biesecker, Michael Rettig, Ulli Jakob und Andrej Bill. Moderation Pirkko Husemann<\/strong><br \/>\nWir bitten zwei Generationen zum Gespr\u00e4ch \u00fcber Marx. Wann hatten Sie Ihr erstes Date mit Marx? Wie hat es Ihren weiteren Lebensweg bestimmt? Was macht die marxistische Theorie f\u00fcr Sie aus? Und wer braucht Marxismus heute?\u00a0Auf diese Fragen antworten ein Theatermacher, ein ehemaliger Quartiersmanager, eine \u00d6konomin und zwei Gewerkschafter.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 05.06., um 18 Uhr<\/strong> <strong>&amp; 21:30 Uhr<\/strong><br \/>\n<strong>Phil Collins<\/strong><br \/>\n<strong>\u203amarxism today (prologue)\u2039 &amp; \u203ause! value! exchange!\u2039<\/strong><br \/>\n<strong>Kurzfilmprogramm auf Deutsch mit englischen Untertiteln\u00a0<\/strong><br \/>\nF\u00fcr seine Filmmontage \u203amarxism today (prologue)\u2039 (Deutschland, 2010, 35 min.) interviewte der britische Filmk\u00fcnstler Phil Collins Lehrer*innen marxistisch-leninistischer Theorie aus der ehemaligen DDR. Der Film r\u00fcckt gemeinhin als Verlierer der politischen und gesellschaftlichen Umw\u00e4lzungen bezeichnete Menschen in den Vordergrund. Der vertraute und entschieden empathische Ton des Filmes vermittelt den Eindruck von einer vergangenen und dennoch pr\u00e4senten Zeit.\u2028\u203ause! value! exchange!\u2039 (Deutschland, 2010, 21 min.) macht den Prozess einer historischen Ausl\u00f6schung sichtbar. Gezeigt wird eine Unterrichtsstunde in marxistischer \u00d6konomie, gehalten von einer der vier Protagonist_innen aus \u203amarxism today (prologue)\u2039. Andrea Ferber, die einst an der Elite-Hochschule f\u00fcr \u00d6konomie Bruno Leuschner unterrichtete, kehrt an die heutige Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Technik in Berlin-Karlshorst zur\u00fcck, um eine aus ihrem ehemaligen Seminarplan stammende Einf\u00fchrung zu Karl Marx\u2019 \u203aDas Kapital\u2039 zu geben.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 05.06., um 19 Uhr<\/strong><br \/>\n<strong>\u203aMarx &#8211;\u00a0das Kapital. Aktualit\u00e4t und Grenzen\u2039<\/strong><br \/>\n<strong>Vortrag von Ulrike Herrmann (taz) und Gespr\u00e4ch mit Sabine Nuss (Rosa-Luxemburg-Stiftung)<\/strong><br \/>\nGlobalisierung, Automation, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschw\u00e4che \u2013 die multiple Krise der Weltwirtschaft, die wir durchleben, nimmt kein Ende. Warnungen \u00fcber die explosiv wachsende Ungleichheit und Mutma\u00dfungen \u00fcber das Ende des Kapitalismus werden schon l\u00e4ngst nicht mehr nur von stehengebliebenen Sozialisten, sondern unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert. Grund genug, \u203aDas Kapital\u2039 noch einmal gr\u00fcndlich zu lesen\u2026 Siehe auch <a href=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/veranstaltung\/2018\/marx-das-kapital-aktualitaet-und-grenzen\/\">hier auf unserer Website<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marx 2018 2018 w\u00e4re Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Hat er uns heute noch etwas zu sagen? 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