{"id":10280,"date":"2023-01-10T17:29:52","date_gmt":"2023-01-10T16:29:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/?post_type=tribe_events&#038;p=10280"},"modified":"2023-01-19T14:58:57","modified_gmt":"2023-01-19T13:58:57","slug":"konferenz-sorgende-staedte","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/event\/konferenz-sorgende-staedte\/","title":{"rendered":"Konferenz Sorgende St\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kommunale Strategien fu\u0308r feministisches Vergesellschaften<\/strong><br \/>\n<strong>Konferenz in Bremen vom 20. Januar bis 22. Januar 2023, im Martinsclub Bremen im Buntentor<\/strong><\/p>\n<p><em>Bitte anmelden!<\/em><\/p>\n<p>Das Leben ins Zentrum stellen! Diese Forderung feministischer Bewegungen ist so umfassend, wie die eskalierenden Krisen, denen sie begegnen m\u00fcssen. Immer mehr Menschen k\u00f6nnen ihren Alltag nur unter Stress bew\u00e4ltigen. Mitten in eine Krise der Daseinsvorsorge trifft die Pandemie gefolgt von Krieg, Inflation und explodierende Energie- und Lebensmittelkosten. Von der alles \u00fcberw\u00f6lbenden Klimakrise, die f\u00fcr viele auch Flucht bedeutet, ganz zu schweigen. Niedrige L\u00f6hne, entgrenzte Arbeit und steigende Mieten treffen Frauen in besonderer Weise. Auch, weil sie es sind, die zu Hause kompensieren, was durch kaputt gesparte soziale Infrastrukturen wegbricht. Nicht selten bedeutet hohe Sorgeverantwortung auch Armut und soziale Isolation.<\/p>\n<p><strong>Care muss neu organisiert werden!<\/strong> Diese Reorganisierung muss auf einer doppelten Entprivatisierung aufbauen: raus aus den marktwirtschaftlichen Logiken und raus aus den \u00fcberlasteten Privathaushalten. Daf\u00fcr braucht es aber auch neue Institutionen, die Mit- und Selbstbestimmung erm\u00f6glichen und nachbarschaftliche Organisierung unterst\u00fctzen. Gemeinsam wollen wir Wege einer Rekommunalisierung diskutieren und \u00fcberlegen, wie Einstiegsprojekte in eine sozialistisch-feministische Zukunft aussehen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Fragen denen wir uns stellen sind zum Beispiel: Wie k\u00f6nnen wir uns gemeinsam gegen eine Finanzialisierung von Sorgearbeit stellen und mit welchen Strategien lassen sich lokale Impulse f\u00fcr eine Transformation von Sorgeverh\u00e4ltnissen ansto\u00dfen? Neben Workshops zu Themen wie Selbstorganisierung, Gemeinwohl\u00f6konomie und Demokratisierung werden wir uns auch mit praktischen Methoden eines Mappings von lokalen Care-Strukturen besch\u00e4ftigen. Au\u00dferdem freuen uns auf den Austausch und Vernetzung mit Aktiven feministischer Bewegungen aus Argentinien, Chile und Spanien.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Sorgende-Stadt-Programm-Konferenz.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10286\" src=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Sorgende-Stadt-Programm-Konferenz-300x100.png\" alt=\"Sorgende Stadt Konferenz in Bremen 2023\" width=\"300\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Sorgende-Stadt-Programm-Konferenz-300x100.png 300w, https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Sorgende-Stadt-Programm-Konferenz.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das vollst\u00e4ndige Programm der Konferenz sowie die Anmeldung<\/strong> findet ihr <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/veranstaltung\/es_detail\/8DP1U\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a> oder gleich hier als PDF zum Download: <a href=\"https:\/\/www.rosa-luxemburg.com\/test\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Sorgende-Stadt-Programm-Konferenz.pdf\">Sorgende Stadt Programm Konferenz<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Reichtum des \u00d6ffentlichen: Warum Sorgeinfrastrukturen nicht in Konzernhand geh\u00f6ren<br \/>\nAuftaktveranstaltung zur Konferenz<\/strong>, am Freitag, 20. Januar, um 18:30 Uhr im Martinsclub Bremen im Buntentor<br \/>\nEine Teilnahme an diesem Panel ist auch ohne eine Teilnahme an der gesamten Konferenz m\u00f6glich. Podiumsdiskussion mit:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Christoph Trautvetter<\/strong> (Autor: Wem geh\u00f6rt die Altenpflege in Bremen?)<\/li>\n<li><strong>Sofia Leonidakis<\/strong> (MdBB, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE)<\/li>\n<li><strong>Sebastian Baunack<\/strong> (Autor: Wie kann Regulierung auf Landesebene aussehen, um die Qualit\u00e4t der Pflege zu verbessern?)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Private-Equity-Fonds investieren verst\u00e4rkt in Altenpflegeheime und sch\u00fctten enorme Renditen aus, w\u00e4hrend die Bewohner*innen unter steigenden Kosten \u00e4chzen. Wie kann das sein? Wir diskutieren am Beispiel der Altenpflege, welche Fragen sich f\u00fcr gerechte und \u00f6ffentliche Care-Infrastruktur stellen: Was machen \u00d6konomisierung und Finanzialisierung der grundlegenden Versorgung mit deren Qualit\u00e4t? Was kann auf kommunaler Ebene dagegen getan werden? Und wie k\u00f6nnen im Bereich Altenpflege transformatorische Schritte hin zu einer Sorgenden Stadt aussehen?<\/p>\n<p><strong>Mehr Informationen zum internationalem Projekt Sorgende St\u00e4dte<\/strong> <strong>der Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/strong> gibt es auf der Website <a href=\"https:\/\/sorgende-staedte.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sorgende-staedte.org<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>weitere Fragen<\/strong> zur Konferenz schickt uns bitte eine eMail an sorgende-stadt [at] rosalux.org.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommunale Strategien fu\u0308r feministisches Vergesellschaften Konferenz in Bremen vom 20. Januar bis 22. Januar 2023, im Martinsclub Bremen im Buntentor Bitte anmelden! Das Leben ins Zentrum stellen! 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