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SUMMARY:Moishe Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 13.–14.12.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.org \n  \n\n\nMoishe Postones AufsatzAntisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx.Moritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017sowie zusammen mitassociazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Monom Stiftung und Kulturnetz e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Georges Bensoussan. Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950)
DESCRIPTION:## Die Veranstaltung heute Abend muss leider wegen Krankheit des Referenten entfallen! Wir bemühen uns um einen Nachholtermin. ## \nBuchvorstellung und Diskussion mit Alex Carstiuc\, 04.12.2025\, 19:00 Uhr\nKulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nAuf seiner Suche nach dem gesellschaftlichen Ursprung des damals noch arabisch-israelischen Konflikts geht Georges Bensoussan bis in die Zeit vor der ersten Alija zurück. Seine historische Untersuchung erschien 2023 in Frankreich. Er betrachtet einen historischen Abschnitt\, der sich vom Jahr 1870 bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs und den ersten Waffenstillstandsabkommen Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten 1949 erstreckt. Er zeigt dabei\, dass der alte Jischuv bereits vor der Einwanderung osteuropäischer Zionist*innen den Kern einer von Europa inspirierten Nationalbewegung bildet. Während sich für die dortigen Jüdinnen und Juden schon früh der Weg hin zu einer modernen Gesellschaft mit entsprechenden Institutionen und Organisationen abzeichne\, seidie überwiegende Mehrheit der arabischen Bevölkerung durch die clanbasierte und durch Tradition und Religion gebundene Herrschaft in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gehemmt. Schon bald stünden sich nach Bensoussan zwei kulturell und gesellschaftlich deutlich differierende Gesellschaften bis zur offenen Feindschaft gegenüber. Bensoussan argumentiert\, dass sich die Dynamik des arabisch-israelischen Konflikts nur mit einer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt verstehen lässt – viel besser als die üblichen Erklärungsmodelle wie Nationalismus\, Imperialismus\, Kolonialismus. Der Übersetzer Alex Carstiuc stellt die Thesen des Buches vor und gibt einen Überblick über die Rezeption. \nGeorges Bensoussan\, geboren 1952 in Ahfir\, stammt aus einer alteingesessenen jüdischen Familie in Marokko\, die nach Frankreich auswandern musste. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Revue d’histoire de la Shoah und verantwortlich für die Publikationen des Mémorial de la Shoah hin Paris. Als Historiker hat er sich mit zahlreichen Werken zur Geschichte der Shoah\, des Zionismus und der Jüdinnen und Juden in der arabischen Welt international einen Namen gemacht. Auf Deutsch liegt bisher lediglich der Band Die Juden der arabischen Welt. Die verbotene Frage (2019) vor. \nAlex Carstiuc ist Historiker\, Herausgeber und Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. Er übersetzte Annette Wieviorkas Werk 1945. Als die Amerikaner die Lager entdeckten (Edition Tiamat Herbst 2021).Mit Jonas Empen Übersetzung von Georges Bensoussan: Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950). \n\n\nGeorges Bensoussan\, Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950). ça ira-Verlag: Freiburg (April 2026). Aus dem Französischen von Alex Carstiuc und Jonas Empen. \n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Monom Stiftung\, Kulturzentrum Kukoon und Kulturnetz e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Alfred Sohn-Rethel\, Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 29.–30.11.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n \n\n\nAlfred Sohn-Rethels Analysen des Nationalsozialismus sind in den Worten der Herausgeber seiner Texte\, zu denen auch Johannes Agnoli zählt\, von besonderem Wert: „So gesehen ist es einer der folgenreichsten Zufälle für die Faschismus-Forschung\, dass ein marxistisch geschulter Wissenschaftler in den entscheidenden Jahren der Faschisierung quasi ungestört Einblick in wichtige interne Vorgänge und politische Überlegungen verschiedener Kapitalfraktionen erlangte und damit befähigt worden ist\, ihre ökonomische Interessenlage und ihre Schwierigkeiten theoretisch zu erfassen und mit empirischer Beweiskraft darzustellen\, wie diese die politische Tendenz zur faschistischen Diktatur vorangetrieben haben.“ Im Seminar werden gemeinsam Sohn-Rethels Überlegungen zu Krise und autoritärer Krisenlösung sowie zur Klassenstruktur des Nationalsozialismus gelesen und diskutiert. Zudem wird der Film „Stumpfe Sense – Scharfer Stahl. Bauern\, Industrie und Nationalsozialismus“ gezeigt\, der die Agrarkrise und rechten bäuerlichen Proteste in Schleswig-Holstein Ende der 1920er Jahre behandelt. Im Film wird auch Sohn-Rethel ausführlich interviewt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia am 16.11.2025\, 14:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer InnenstadtBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Monom Stiftung und Kulturnetz e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Normal – Eine Besichtigung des Wahns. Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft
DESCRIPTION:Von und mit Thomas Ebermann\, Thorsten Mense und Florian Thamer am Donnerstag\, 08.05.2025 und Freitag\, 09.05.2025\, Beginn 19:00 Uhr\, Einlass 18:30 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n– UPDATE: Für den Bühnenabend am 09.05.2025 sind mittlerweile alle Platzreservierungen vergeben. Es sind noch letzte Platzreservierungen für den Bühnenabend am 08.05.2025 verfügbar. Plätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden an beiden Abenden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze (bzw. nichtwahrgenommene Platzreservierungen) werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/Wir bitten um pünktliches Erscheinen. –  \n \nPandemie\, Klimawandel\, Kriege\, die Steuererklärung\, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen\, und kein Ende in Sicht. \nDie einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger*innen in Tierkostümen\, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Träger*innen\, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Reichsbürger*innen\, die Kämpfer*innen gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«. Auch die Incels sind mit dabei\, mit ihrem Hass auf Frauen\, der bis zu Morden eskalieren kann und in Manifesten gefeiert wird. Politisierter kollektiver Wahn – immer auf der Suche nach weltbeherrschenden Drahtziehern\, die schuldig sind und meist Soros heißen. \nDie anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan\, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig\, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich\, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen\, dass Kollateralschäden nicht schön\, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden\, die Obdachlosen\, die Erfrierenden in jedem Winter\, die Ertrunkenen im Mittelmeer. Auch wenn sie Horoskope lesen\, halten sie es dennoch für nicht ganz bewiesen\, dass die Sterne unser Schicksal bestimmen – und sie lesen ja auch nur solche\, die raten zu tun\, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. \nIhre Vernunft ist eine instrumentelle\, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie\, nicht um das Wofür. Alles ist Mittel\, um persönlich durch- und voranzukommen\, sich und den Laden am Laufen zu halten. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur\, was nützlich ist. Lebenswert ist nur\, wer produktiv ist. Normal ist\, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. \nDas Lob der normalen Menschen hat gewaltig Konjunktur. Ob AfD oder Sahra Wagenknecht\, ob in Österreich die Freiheitlichen oder hier der sozialdemokratische Kanzler\, sie alle machen Politik\, womit die Bild-Zeitung Werbung macht: Gefeiert wird der schlichte\, anspruchs- und selbstlose\, hart arbeitende Mensch\, der von Intellektuellen\, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde. Im Lob der Normalen steckt zugleich Verachtung\, sie haben immer den zynischen Zweck\, ihre Borniertheiten und die gesellschaftlich beschissene Stellung der Subalternen zu verewigen – im Namen allergrößter Wertschätzung versteht sich. \nWie der normale Mensch steht auch die Normalität hoch im Kurs. Schon lange hat sich im allgemeinen Bewusstsein durchgesetzt\, dass das Deutschland\, das Auschwitz verbrochen hat\, deshalb nichts negativ Besonderes sei\, sondern Normalität für sich beanspruchen darf\, wenn nicht sogar dafür bestimmt sei\, wieder Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Manchen reicht das nicht. Sie fordern »Deutschland\, aber normal«\, eine Normalität\, die in der guten alten Zeit siedelte und durch Bevölkerungsaustausch\, Genderwahn\, Schmähung des bewährten Dieselmotors etc. untergegangen sei und also wiederbelebt werden müsse. Aber auch die Normalität\, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird\, ist eine trostlose Hoffnung. Denn so wird sakral\, was deshalb richtig ist\, weil es ist – ohne den Zustand der Welt und das Leid seiner Opfer kritisch zu hinterfragen. Die »Stimme der Vernunft« lehrt\, dass alles Utopische\, alles Ausbrechen wollen\, sich nicht mit dem Status Quo abfinden wollen\, chancenlos und zum schmerzhaften Scheitern verurteilt sei. Aber der Normalzustand\, »dass es so weitergeht«\, ist die eigentliche Katastrophe. \nAuf Bühne und Leinwand besichtigen wir – angemessen polemisch\, satirisch wie analytisch\, fragend und kritisierend – den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität\, das Pathogene im Normalen\, und das Irrationale\, das nicht das Gegenteil des Normalen ist\, sondern aus diesem erwächst. Es wird so witzig\, wie Adornos Stahlbäder lustig sind. \nEine Veranstaltung: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Arbeitnehmerkammer Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, \nFür die Teilnahme wird eine vorherige Reservierung empfohlen: \nPlätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/
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Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich.Das Lob der normalen Menschen hat gewaltig Konjunktur. Ob AfD oder Sahra Wagenknecht\, ob in Österreich die Freiheitlichen oder hier der sozialdemokratische Kanzler\, sie alle machen Politik\, womit die Bild-Zeitung Werbung macht: Gefeiert wird der schlichte\, anspruchs- und selbstlose\, hart arbeitende Mensch\, der von Intellektuellen\, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde. Im Lob der Normalen steckt zugleich Verachtung\, sie haben immer den zynischen Zweck\, ihre Borniertheiten und die gesellschaftlich beschissene Stellung der Subalternen zu verewigen – im Namen allergrößter Wertschätzung versteht sich. \nWie der normale Mensch steht auch die Normalität hoch im Kurs. 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SUMMARY:Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Studien\, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Robin Forstenhäusler und Jan Rickermann am 12.12.2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nNicht erst seit den Protesten der Black-Lives Matter-Bewegung im Jahr 2020 hat die Debatte über Rassismus in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle eingenommen. Einzug in den gesellschaftlichen Mainstream erhalten dabei besonders Positionen\, die von akademischen Strömungen wie »Critical Whiteness«\, dem Postkolonialismus oder Poststrukturalismus beeinflusst sind. Der Intersektionalismus war einst als Kritik  juristischen Kategorien konzipiert\,  die der Realität hinterherhinken. Inzwischen ist er zu einer leeren Formel geworden\, in die sich alles einfügen lässt\, was sich als ‚kreuzbar‘ denken lässt: Diskriminierungsformen\, gesellschaftliche ‚Unterdrückungssysteme‘\, soziale Kämpfe sollen intersektional gedacht werden. Statt einer theoretischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen des Rassismus begegnet man in diesen Ansätzen jedoch häufig Angriffen auf Universalismus und Vernunft oder der Einebnung der Spezifik von Antisemitismus und Holocaust. Im Vortrag soll hinterfragt werden\, warum man vom Anspruch\, verschiedene Unterdrückungsformen sowie Kämpfe ‚zusammenzudenken‘\, zur Feinderklärung gegen Israel kommt. \nJan Rickermann lebt in Bremen\, forscht zur Kritischen Theorie und Kritik des Politischen Existentialismus. Er hat Sozialwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet an einer Dissertation über den Politischen Existentialismus bei Giorgio Agamben. Aktuellste Publikation: Von der Geschichtlichkeit zur Vernunft und Revolution. Herbert Marcuses Weg von Heidegger zu Hegel. In: Felix Brandner/Till Seidemann. Zwischenwelten der kritischen Theorie. Beiträge zur Systematik und Geschichte. Baden-Baden: Karl Alber Verlag 2024. \nRobin Forstenhäusler hat Sozialwissenschaften und Philosophie studiert\, er lebt und arbeitet in Bremen u.a. zu den Themen Psychoanalyse\, Rassismus\, Antisemitismus und soziale Bewegungen. In Kürze erscheint der von ihm mitherausgegebene Band „Klimawandel und Gesellschaftskritik“ (Verbrecher Verlag). \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Kulturzentrum Kukoon.
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SUMMARY:“Arbeit macht frei” – Nationalsozialismus und sein Erbe
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Nikolas Lelle am 05.12.2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n»Unsere Arbeit macht uns frei«\, rief ein ranghoher Nationalsozialist inmitten des Zweiten Weltkriegs seinen sogenannten Volksgenossen zu. Er knüpfte damit nicht nur an die lange Tradition »deutscher Arbeit« an\, der nach die Deutschen eine ganz besondere Beziehung zu Arbeit haben sollen. Er wandelte zugleich eine weitverbreitete KZ-Inschrift ab. Denn »Arbeit macht frei« prangte am Lagertor von Auschwitz\, Dachau\, Sachsenhausen und andernorts. Doch was hat der Satz überhaupt zu bedeuten? Wessen Arbeit macht wen frei? Und vor allem: wovon? Um diese Fragen zu beantworten\, wirft Nikolas Lelle einen Blick auf Texte der Shoah-Überlebenden Primo Levi\, Jean Améry und Tibor Wohl\, die jeweils Texte über die NS-Devise »Arbeit macht frei« verfassten. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich die Devise als nationalsozialistischer Sinnspruch\, indem nicht nur Verachtung und Verhöhnung\, sondern auch Verbrechen und Versprechen sichtbar werden. In der Devise verbindet sich der eliminatorische Antisemitismus mit der naitonalsozialistsichen Arbeitsauffassung. \nAufgearbeitet wurde das nicht. Der Umgang mit der NS-Ideologie und ihren »Sinnsprüchen« ist eine Herausforderung bis heute. Denn wie kann es sein\, dass dieser Satz einerseits tabuisiert ist\, andererseits die extreme Rechte ständig mit ihm spielt und er auf Social-Media-Plattformen zum Hashtag verkommt? Erst eine gelungene Aufarbeitung der Vergangenheit kann die Gesellschaft dazu befähigen\, sich ihrer Geschichte wie Gegenwart zu stellen. \nAm Abend stellt Nikolas Lelle zentrale Überlegungen seines Buchs vor und liest ein paar wenige Passagen.\nhttps://www.verbrecherverlag.de/shop/unsere-arbeit-macht-uns-frei-annaeherungen-an-eine-ns-devise/ \nNikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung und beschäftigt sich vornehmlich mit Antisemitismus\, der Erinnerung an den Nationalsozialismus und „deutscher Arbeit“. Zuvor promovierte er – nach einem Studium der Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und Mainz – an der Humboldt Universität zu Berlin in der Sozialphilosophie. 2018 gab er zusammen mit Felix Axster den Band „‚Deutsche Arbeit‘. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild“ (Wallstein Verlag) heraus. 2022 erschien im Verbrecher Verlag seine Promotion „Arbeit\, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe“. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Kulturzentrum Kukoon.
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia / 10.11.2024\, 14:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Musikalische Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
DESCRIPTION:– Entfällt leider wegen Krankheit. Wir bemühen uns um einen Nachholtermin. – \nLesung und Konzert mit Paul Schuberth / Thomas Ebermann / Elisa Lapan am 24. Oktober 2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nDieser Abend widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt. Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten\, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen. Diese Kehrseite spiegeln die Begriffe „musikalische Gewalt“ (Juliane Brauer\, Historikerin ) oder „musikalischer Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz\, „Lagersänger“ und Historiker). Diese sind keine effektvolle Übertreibung: In den Händen der SS-Mannschaften geriet Musik zum Folterinstrument. \nSei es in Form des gefürchteten Zwangssingens\, der Beschallung des Lagergeländes mit „nationalen Flötentönen“ oder der musikalischen Untermalung von Exekutionen. Wie Musik als Mittel des Terrors herhalten musste; wie sie in den Prozess der Vernichtung durch Arbeit eingespannt wurde\, ja ihn sogar reibungsloser funktionieren ließ; darüber will der Vortrag Auskunft geben. \nAusgehend vom scheinbar paradoxen Satz „In Auschwitz betrieben die Machthaber in gewisser Hinsicht eine Kulturförderung“ (Gabriele Knapp\, Historikerin) schließt der Vortrag mit Überlegungen darüber\, inwieweit gängige Vorstellungen von Kunst und Kultur angesichts des „musikalischen Sadismus“ an mögliche Grenzen stoßen. Zu einem Vortrag solchen Inhalts Musik zu spielen\, ist eine Gratwanderung. Sie darf nicht Balsam für die Seele nach den furchtbaren historischen Tatsachen sein. So spielen Elisa Lapan und Paul Schuberth\, manchmal als Kontrast\, manchmal aber zur Verdeutlichung\, Stücke von u.a. Józef Koffler\, Jean Wiener\, Hanns Eisler\, Paul Abraham. \nIn den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft findet sich ein Beitrag von Paul Schuberth zum Thema musikalische Gewalt in den Lagern: \nhttps://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schuberth_1_22.pdf \nPaul Schuberth (*1994) ist Akkordeonist. Neben Projekten wie „trio akk:zent“\, „Belofour“\, „Duo Vakkordeonioline“ tritt er u.a. mit Paul Gulda\, Otto Lechner\, Bratko Bibič\, Thomas Gansch\, Bertl Mütter\, Andrej Prozorov\, Christopher Haritzer\, Jelena Popržan auf. Nebenbei veröffentlicht er als Verfasser von Beiträgen zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in Zeitschriften wie Augustin\, Versorgerin\, konkret\, Phase 2\, Volksstimme\, Jungle World. \nThomas Ebermann ist Publizist\, zuletzt erschien von ihm Störung im Betriebsablauf\, Hamburg 2021 und Linke Heimatliebe. Eine Entwurzelung\, Hamburg 2019. In den letzten Jahren war er mit Bühnenaufführungen wie Heimat – Eine Besichtigung des Grauens (2019) und Herbert Marcuse – Der eindimensionale Mensch wird fünfzig (2014) in Bremen zu Gast. \nElisa Lapan (*1996) ist Saxofonistin\, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie schloss ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz ab und setzte ihren Master an der Royal Academy Of Music\, Aarhus (Dänemark)\, in Saxofon und Ensembleleitung fort. Elisa ist Mitglied bei SAX OF(F) ON und Orginel² & Saxobefont. Neben reger Konzerttätigkeit und erfolgreichen Teilnahmen bei Wettbewerben (Musica Juventutis\, 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel) ist sie als Saxofonlehrerin an der Musikschule der Stadt Linz tätig und hält Workshops zum Thema Soundpainting. \nPaul Schuberth: Text\, Vortrag\, Akkordeon / Thomas Ebermann: Vortrag\, Lesung / Elisa Lapan: Vortrag\, Saxofon \n  \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2024.
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