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DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Freitag\, 17. Oktober 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung für neue Teilnehmende bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net; Rücksprache (auch wegen dem konkreten Thema des Abends) gerne direkt mit Norbert Schepers. \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \nZur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung – Positionspapier des Arbeitskreises Internationalismus der Rosa-Luxemburg-Initiative: „Position zur Aggression Russlands und zur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung“\, vom Oktober 2025 \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 8. Oktober 2025\, diesmal um 17 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung für neue Teilnehmende bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net; Rücksprache (auch wegen dem konkreten Thema des Abends) gerne direkt mit Norbert Schepers. \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \nZur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung – Positionspapier des Arbeitskreises Internationalismus der Rosa-Luxemburg-Initiative: „Position zur Aggression Russlands und zur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung“\, vom Oktober 2025 \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 1. Oktober 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung für neue Teilnehmende bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net; Rücksprache (auch wegen dem konkreten Thema des Abends) gerne direkt mit Norbert Schepers. \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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SUMMARY:Friedrich Pollock: Ist der Nationalsozialismus eine neue Ordnung?
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 20.–21.09.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10–12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nEnde 1941 veranstaltete das Institut für Sozialforschung im amerikanischen Exil eine Vortragsreihe zur Analyse des Nationalsozialismus. An der New Yorker Columbia Universität referierten Herbert Marcuse\, Franz Neumann\, Friedrich Pollock und weitere Institutsmitarbeiter zur Analyse von Ideologie\, Recht\, Staat und Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland. Pollocks Vortrag mit dem Titel Ist der Nationalsozialismus eine neue Ordnung? fasste die Thesen der einzelnen Vorträge zusammen und bildete den Abschluss der Reihe. Nach Pollock ist die Herrschaft des Nationalsozialismus gekennzeichnet durch umfangreiche gesellschaftliche Veränderungen: Befehl ersetzt Markt\, Gewalt ersetzt Recht. Herrschaft wird als Bündnis von vier Gruppen ausgeübt: Industrie\, Partei\, Wehrmacht und Bürokratie – in Konkurrenz untereinander\, aber vereint durch gemeinsame Ziele. Pollock bezeichnete die neue nationalsozialistische Ordnung als autoritären Staatskapitalismus. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Pollocks Aufsatz gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Dabei werden besonders Parallelen und Differenzen zu Franz Neumanns Behemoth und dessen Interpretation des Nationalsozialismus als Unstaat und den Thesen zur Bandenherrschaft (Begriff des Rackets) behandelt. Der Text wird gemeinsam gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010–2024. \nEine Veranstaltung vonassociazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Arbeitskreis Internationalismus
DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 27. August 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net (oder über unser Büro). \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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SUMMARY:Besuch der Gedenkstätte Lager Sandbostel
DESCRIPTION:14.06.2025\, Führung 14:00 – 17:00 Uhr\, Abfahrt in Bremen ca. 12:30 Uhr\, Rückkehr ca. 18:30 Uhr / Anmeldung unter: mail@talpe.org\n \nEtwa in der Mitte zwischen Bremen und Hamburg befand sich ab 1939 das Kriegsgefangenenlager Stalag X B bei Sandbostel. Bis zu seiner Befreiung im April 1945 durchlitten mehr als 313.000 Kriegsgefangene\, Zivil- und Militärinternierte aus über 55 Ländern das Lager. Sie wurden als Zwangsarbeiter*innen an zahlreichen Orten im Elbe-Weser-Dreieck eingesetzt. Im April 1945 kamen zudem 9.500 Häftlinge aus dem KZ Neuengamme und den Bremer Außenlagern hinzu\, die auf Todesmärschen nach Sandbostel gelangten. Insgesamt wurden Tausende ermordet. \nWir wollen diesen bis heute wenig bekannten Ort gemeinsam besuchen und bei einer etwa dreistündigen Führung mehr über das Lager und seine Opfer lernen. Im Fokus steht das System der Zwangsarbeit in der Region\, die Zeit rund um die Befreiung vor 80 Jahren und die erinnerungspolitischen Auseinandersetzungen um das Lager und den Friedhof\, den wir ebenfalls besuchen werden. \nWir bitten um Anmeldung bis spätestens 05.06.2025 unter: mail@talpe.org. Mehr Informationen zur gemeinsamen Abfahrt und dem Besuchsprogramm etc. nach Anmeldung. Bitte gebt an\, ob eigene Autos und freie Plätze zur Verfügung stehen oder ob Plätze gesucht werden. Wir werden uns bemühen\, eine Mitfahrgelegenheit für alle zu vermitteln. Für die Führung fallen keine Kosten an. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \nGedenkstätte Lager Sandbostel\, Foto: www.stiftung-lager-sandbostel.de \nGedenkstätte Lager Sandbostel
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SUMMARY:Workshop bei der Roten Frühlingsakademie
DESCRIPTION:Rote Frühlingsakademie – Ein Tag voll sozialistischer Bildungsarbeit\nSamstag\, 24. Mai 2025\, ab 10 Uhr in Bremen\, Bürgerzentrum Neue Vahr \nWorkshop der Rosa-Luxemburg-Initiative von 10:30 bis 12 Uhr: \n„Solidarische linke Sichtweisen auf die Ukraine und die notwendige Neubestimmung linker Sicherheitspolitik“\nDrei Jahre russischer Krieg gegen die Ukraine – drei Jahre voller Zerstörung\, Leid und Vertreibung. Während die Aufmerksamkeit dafür schwindet\, brachte jüngst die Drohung des US-Präsidenten\, der Ukraine die Unterstützung zu entziehen\, Bewegung in die Auseinandersetzung. Es ist ein Treppenwitz\, dass nun im Schlepptau des skrupellosen US-amerikanischen Gebarens intensiver über einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gesprochen wird. Die Konditionen\, über die Trump mit Putin verhandelt\, dürften dabei für die Ukraine nicht zumutbar sein. Die USA unter Trump droht an und für sich internationale Regeln und Institutionen ins Wanken zu bringen. Die Alternativen sind Autoritarismus\, Imperialismus und nationalistischer Hardcore-Kapitalismus. \nWie aber positioniert sich die Linke? \nDie neue weltpolitische Härte und der Einfluss der Linken auf Entscheidungen zur Ukraine-Unterstützung und Aufrüstung führte zu gemischten Reaktionen von Neumitgliedern und Freund*innen der Partei. Die große Lücke linker Programmatik mit Völkerrechtsbrüchen und der sich wandelnden weltpolitischen Machtblöcke adäquat umzugehen\, klafft weiter. Und sie klafft auch im Hinblick auf Ideen für eine deeskalierende europäische Außen- und Sicherheitspolitik als nicht-aggressive Alternative zu despotischen Playern à la Russland\, China oder USA. \nDaneben steht die Aufgabe\, ein progressives Verständnis von Internationalismus zu entwickeln. Linke in der Ukraine\, wie auch in anderen osteuropäischen Ländern\, die wie zur Zeit in Georgien gegen autoritäre Führungen und eine europäische Perspektive ihrer Ländern kämpfen\, fühlen sich von westlichen Linken nicht gehört und durch die Brille eines angestaubten bzw. falsch verstanden Antiimperialismus zu bloßen Statisten degradiert. \nKurzum: Wir wollen reden\, wir müssen reden. – Dafür haben wir Jule Nagel\, Artyom Stassyuk und Marco Brás dos Santos eingeladen\, die jüngst in der Ukraine waren und u.a. darüber berichten werden. Wir werden via Videokonferenz mit Jule\, Marco und Artyom sprechen.\n \nJule Nagel (Leipzig; ist seit 2014 durchgehend über ein Direktmandat Mitglied des Sächsischen Landtags für die LINKE) und andere vom linXXnet Leipzig reisten sowohl im Januar 2023 als auch im April 2025 in die Ukraine\, um vor Ort Gespräche führen und Hilfe zu leisten. \nArtyom Stassyuk (Dresden) setzt sich seit 2021 aktiv für die Vernetzung von deutschen und postsowjetischen demokratischen Linken und ihre Sichtbarkeit in der Debatte in Deutschland ein. Artyom ist Mitgründer des BAK Bytva in der Linksjugend\, der Ukrainischen Linken Initiative und des Vereins Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten. \nMarco Brás dos Santos\, freier Journalist – seit der russischen Vollinvasion öfter in der Ukraine. \nModeration: Norbert Schepers\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen sowie  Unterstützungskomitee Bremen. \nZum Thema vom linXXnet-Kollektiv: Ukraine und Russland: Einwurf zur notwendigen Neujustierung der außenpolitischen Position der LINKEN. \nVeranstalterin des Workshops: Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nRote Frühlingsakademie am 24. Mai 2025 im Bürgerzentrum Neue Vahr Bremen \nEine vorläufige Übersicht über die geplanten Workshops und den Zeitplan zur Roten Frühlingsakademie der Linkspartei Bremen.
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DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 27. August 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net (oder über unser Büro). \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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SUMMARY:Normal – Eine Besichtigung des Wahns. Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft
DESCRIPTION:Von und mit Thomas Ebermann\, Thorsten Mense und Florian Thamer am Donnerstag\, 08.05.2025 und Freitag\, 09.05.2025\, Beginn 19:00 Uhr\, Einlass 18:30 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n– UPDATE: Für den Bühnenabend am 09.05.2025 sind mittlerweile alle Platzreservierungen vergeben. Es sind noch letzte Platzreservierungen für den Bühnenabend am 08.05.2025 verfügbar. Plätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden an beiden Abenden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze (bzw. nichtwahrgenommene Platzreservierungen) werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/Wir bitten um pünktliches Erscheinen. –  \n \nPandemie\, Klimawandel\, Kriege\, die Steuererklärung\, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen\, und kein Ende in Sicht. \nDie einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger*innen in Tierkostümen\, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Träger*innen\, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Reichsbürger*innen\, die Kämpfer*innen gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«. Auch die Incels sind mit dabei\, mit ihrem Hass auf Frauen\, der bis zu Morden eskalieren kann und in Manifesten gefeiert wird. Politisierter kollektiver Wahn – immer auf der Suche nach weltbeherrschenden Drahtziehern\, die schuldig sind und meist Soros heißen. \nDie anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan\, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig\, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich\, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen\, dass Kollateralschäden nicht schön\, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden\, die Obdachlosen\, die Erfrierenden in jedem Winter\, die Ertrunkenen im Mittelmeer. Auch wenn sie Horoskope lesen\, halten sie es dennoch für nicht ganz bewiesen\, dass die Sterne unser Schicksal bestimmen – und sie lesen ja auch nur solche\, die raten zu tun\, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. \nIhre Vernunft ist eine instrumentelle\, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie\, nicht um das Wofür. Alles ist Mittel\, um persönlich durch- und voranzukommen\, sich und den Laden am Laufen zu halten. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur\, was nützlich ist. Lebenswert ist nur\, wer produktiv ist. Normal ist\, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. \nDas Lob der normalen Menschen hat gewaltig Konjunktur. Ob AfD oder Sahra Wagenknecht\, ob in Österreich die Freiheitlichen oder hier der sozialdemokratische Kanzler\, sie alle machen Politik\, womit die Bild-Zeitung Werbung macht: Gefeiert wird der schlichte\, anspruchs- und selbstlose\, hart arbeitende Mensch\, der von Intellektuellen\, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde. Im Lob der Normalen steckt zugleich Verachtung\, sie haben immer den zynischen Zweck\, ihre Borniertheiten und die gesellschaftlich beschissene Stellung der Subalternen zu verewigen – im Namen allergrößter Wertschätzung versteht sich. \nWie der normale Mensch steht auch die Normalität hoch im Kurs. Schon lange hat sich im allgemeinen Bewusstsein durchgesetzt\, dass das Deutschland\, das Auschwitz verbrochen hat\, deshalb nichts negativ Besonderes sei\, sondern Normalität für sich beanspruchen darf\, wenn nicht sogar dafür bestimmt sei\, wieder Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Manchen reicht das nicht. Sie fordern »Deutschland\, aber normal«\, eine Normalität\, die in der guten alten Zeit siedelte und durch Bevölkerungsaustausch\, Genderwahn\, Schmähung des bewährten Dieselmotors etc. untergegangen sei und also wiederbelebt werden müsse. Aber auch die Normalität\, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird\, ist eine trostlose Hoffnung. Denn so wird sakral\, was deshalb richtig ist\, weil es ist – ohne den Zustand der Welt und das Leid seiner Opfer kritisch zu hinterfragen. Die »Stimme der Vernunft« lehrt\, dass alles Utopische\, alles Ausbrechen wollen\, sich nicht mit dem Status Quo abfinden wollen\, chancenlos und zum schmerzhaften Scheitern verurteilt sei. Aber der Normalzustand\, »dass es so weitergeht«\, ist die eigentliche Katastrophe. \nAuf Bühne und Leinwand besichtigen wir – angemessen polemisch\, satirisch wie analytisch\, fragend und kritisierend – den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität\, das Pathogene im Normalen\, und das Irrationale\, das nicht das Gegenteil des Normalen ist\, sondern aus diesem erwächst. Es wird so witzig\, wie Adornos Stahlbäder lustig sind. \nEine Veranstaltung: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Arbeitnehmerkammer Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, \nFür die Teilnahme wird eine vorherige Reservierung empfohlen: \nPlätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/
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DESCRIPTION:Von und mit Thomas Ebermann\, Thorsten Mense und Florian Thamer am Donnerstag\, 08.05.2025 und Freitag\, 09.05.2025\, Beginn 19:00 Uhr\, Einlass 18:30 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen\n– UPDATE: Für den Bühnenabend am 09.05.2025 sind mittlerweile alle Platzreservierungen vergeben. Es sind noch letzte Platzreservierungen für den Bühnenabend am 08.05.2025 verfügbar. Plätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden an beiden Abenden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze (bzw. nichtwahrgenommene Platzreservierungen) werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/Wir bitten um pünktliches Erscheinen.\n\n\n\n\n\n\nPandemie\, Klimawandel\, Kriege\, die Steuererklärung\, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen\, und kein Ende in Sicht.Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger*innen in Tierkostümen\, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Träger*innen\, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Reichsbürger*innen\, die Kämpfer*innen gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«. Auch die Incels sind mit dabei\, mit ihrem Hass auf Frauen\, der bis zu Morden eskalieren kann und in Manifesten gefeiert wird. Politisierter kollektiver Wahn – immer auf der Suche nach weltbeherrschenden Drahtziehern\, die schuldig sind und meist Soros heißen.Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan\, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig\, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich\, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen\, dass Kollateralschäden nicht schön\, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden\, die Obdachlosen\, die Erfrierenden in jedem Winter\, die Ertrunkenen im Mittelmeer. Auch wenn sie Horoskope lesen\, halten sie es dennoch für nicht ganz bewiesen\, dass die Sterne unser Schicksal bestimmen – und sie lesen ja auch nur solche\, die raten zu tun\, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt.Ihre Vernunft ist eine instrumentelle\, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie\, nicht um das Wofür. Alles ist Mittel\, um persönlich durch- und voranzukommen\, sich und den Laden am Laufen zu halten. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur\, was nützlich ist. Lebenswert ist nur\, wer produktiv ist. Normal ist\, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich.Das Lob der normalen Menschen hat gewaltig Konjunktur. Ob AfD oder Sahra Wagenknecht\, ob in Österreich die Freiheitlichen oder hier der sozialdemokratische Kanzler\, sie alle machen Politik\, womit die Bild-Zeitung Werbung macht: Gefeiert wird der schlichte\, anspruchs- und selbstlose\, hart arbeitende Mensch\, der von Intellektuellen\, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde. Im Lob der Normalen steckt zugleich Verachtung\, sie haben immer den zynischen Zweck\, ihre Borniertheiten und die gesellschaftlich beschissene Stellung der Subalternen zu verewigen – im Namen allergrößter Wertschätzung versteht sich. \nWie der normale Mensch steht auch die Normalität hoch im Kurs. 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SUMMARY:Deutsches Demokratisches Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Volker Weiß am 24.04.2025\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n  \nIn seinem aktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Er zeigt auf\, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist\, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit einer detaillierten Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Referent die neurechte Szene. Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg\, der in Deutschland tobe – und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart\, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen\, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein „Deutsches Demokratisches Reich“ als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Volker Weiß analysiert diese neuen Methoden der kulturellen Kriegsführung vor allem in den Feldern der Geschichts- und Geopolitik. Vor dem Hintergrund der diesjährigen Bundestagswahl zeigt der Historiker die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteur*innen werden hierbei untersucht\, dabei weitet der Autor den Blick hin auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. \n  \nVolker Weiß ist Historiker\, war viele Jahre als Fachautor für DIE ZEITund ZEIT Geschichte\, Jungle World\, Frankfurter Rundschau\, FAZ\, taz\, Spiegel Onlinetätig und schreibt heute für dieSZ.Er beobachtet seit Jahren die Entwicklung der neurechten Szene. Sein Buch „Die autoritäre Revolte. Die neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“gilt als Standardwerk zum Thema und wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert. \n  \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon.
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SUMMARY:Franz Neumann\, Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933-1944
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 15.–16.03.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n\n\n\nIm Auftrag des exilierten Instituts für Sozialforschung verfasste Franz Neumann mit „Behemoth“ Anfang der 1940er Jahre in den USA eine der bis dahin umfangreichsten und kenntnisreichsten Studien der nationalsozialistischen Herrschaft. In seiner Pionierarbeit analysierte er (ähnlich wie sein Freund und Anwaltskollege Ernst Fraenkel in „Doppelstaat“) gleichermaßen die theoretischen Schriften von Carl Schmitt – dem „Kronjuristen des Reiches“ – als auch die Herrschaftspraxis des nationalsozialistischen Regimes anhand dessen Gesetzen\, Prozessen und Erlassen. Die Negation eines allgemein gültigen Rechts zugunsten einer exklusiven Ordnung der Volksgemeinschaft und der Herrschaft von rackets (Banden) beschrieb er als einen zentralen Aspekt der autoritären Krisenlösung des Nationalsozialismus. In den USA erfuhr das Buch große Beachtung und verschaffte Neumann ein Engagement beim amerikanischen Geheimdienst\, für den er wie sein Institutskollege Herbert Marcuse „Feindanalysen“ über den deutschen Nationalsozialismus erstellte. Obwohl „Behemoth“ international rasch als Klassiker der Forschung zum Nationalsozialismus galt\, dauerte es in Deutschland bis in die 1970er Jahre\, bis Neumanns Werk erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Aufgrund andauernder Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimarxismus bekam Neumann als jüdischer Autor mit Sympathie für die Marxsche Ökonomiekritik jedoch im postnazistischen Deutschland nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung wie in der englischsprachigen Diskussion. \n\n\n\nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Neumanns Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Dabei werden besonders Parallelen und Differenzen zu Ernst Fraenkels „Doppelstaat“ und Friedrich Pollocks Interpretation des Nationalsozialismus als neuer Ordnung eines autoritären Staatskapitalismus behandelt. Des weiteren soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nFranz Neumann. Bild: www.zersetzer.com\, CC BY-NC-SA \n\n\n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpeHerausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \n\n\n\nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1
DESCRIPTION:Wöchentlicher Lektürekurs mit Moritz Zeiler\, Kursbeginn 27. Januar 2025 / Jeweils Montags / 19:00 – 21:00 Uhr / Kurs in Präsenz sowie mit digitaler Option / Mehr Informationen bei Anmeldung \n \nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2025 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende November insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie und gesellschaftliche Naturverhältnisse\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \nAnmeldung bitte unter mail@talpe.org // Infos unter talpe.org \nFlyer und Plakat als PDF zum Download: Marx_Flyer_2025_Druck_241230 und Marx_Plakat_2025_Druck_241230 \n\n\n 
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SUMMARY:Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Studien\, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Robin Forstenhäusler und Jan Rickermann am 12.12.2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nNicht erst seit den Protesten der Black-Lives Matter-Bewegung im Jahr 2020 hat die Debatte über Rassismus in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle eingenommen. Einzug in den gesellschaftlichen Mainstream erhalten dabei besonders Positionen\, die von akademischen Strömungen wie »Critical Whiteness«\, dem Postkolonialismus oder Poststrukturalismus beeinflusst sind. Der Intersektionalismus war einst als Kritik  juristischen Kategorien konzipiert\,  die der Realität hinterherhinken. Inzwischen ist er zu einer leeren Formel geworden\, in die sich alles einfügen lässt\, was sich als ‚kreuzbar‘ denken lässt: Diskriminierungsformen\, gesellschaftliche ‚Unterdrückungssysteme‘\, soziale Kämpfe sollen intersektional gedacht werden. Statt einer theoretischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen des Rassismus begegnet man in diesen Ansätzen jedoch häufig Angriffen auf Universalismus und Vernunft oder der Einebnung der Spezifik von Antisemitismus und Holocaust. Im Vortrag soll hinterfragt werden\, warum man vom Anspruch\, verschiedene Unterdrückungsformen sowie Kämpfe ‚zusammenzudenken‘\, zur Feinderklärung gegen Israel kommt. \nJan Rickermann lebt in Bremen\, forscht zur Kritischen Theorie und Kritik des Politischen Existentialismus. Er hat Sozialwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet an einer Dissertation über den Politischen Existentialismus bei Giorgio Agamben. Aktuellste Publikation: Von der Geschichtlichkeit zur Vernunft und Revolution. Herbert Marcuses Weg von Heidegger zu Hegel. In: Felix Brandner/Till Seidemann. Zwischenwelten der kritischen Theorie. Beiträge zur Systematik und Geschichte. Baden-Baden: Karl Alber Verlag 2024. \nRobin Forstenhäusler hat Sozialwissenschaften und Philosophie studiert\, er lebt und arbeitet in Bremen u.a. zu den Themen Psychoanalyse\, Rassismus\, Antisemitismus und soziale Bewegungen. In Kürze erscheint der von ihm mitherausgegebene Band „Klimawandel und Gesellschaftskritik“ (Verbrecher Verlag). \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Kulturzentrum Kukoon.
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 2-3
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Valeria Bruschi und Moritz Zeiler / 07.–08.12.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.org \nMit dem Wochenendseminar soll ein Überblick über den Inhalt des zweiten und dritten Bandes des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx gegeben werden. Dabei werden einleitend die Marxschen Ausführungen zum Produktionsprozess aus dem ersten Band des Kapitals skizzenhaft wiederholt werden. Anschließend werden die Überlegungen zum Zirkulationsprozess und zum Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion präsentiert und wichtige Begriffe wie Kredit\, Zins\, Rente und Profit vorgestellt. Kenntnisse des ersten Bands des Kapitals sind für die Teilnahme empfehlenswert. Das Seminar versteht sich als ein Angebot an alle\, die Interesse haben\, ihre Kenntnisse der Marxschen Ökonomiekritik zu vertiefen. Des Weiteren dient es als Ergänzung zum Lektürekurs 2024 zum ersten Band des Kapitals. \nValeria Bruschi betreut in Berlin seit mehreren Jahren die jährlichen Lektürekurse der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu den drei Bänden des Marxschen Kapital. Moritz Zeiler betreut seit mehreren Jahren die jährlichen Lektürekurse zum ersten Band des Kapital in Bremen. \nDas Wochenendseminar wird organisiert von der associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:“Arbeit macht frei” – Nationalsozialismus und sein Erbe
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Nikolas Lelle am 05.12.2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n»Unsere Arbeit macht uns frei«\, rief ein ranghoher Nationalsozialist inmitten des Zweiten Weltkriegs seinen sogenannten Volksgenossen zu. Er knüpfte damit nicht nur an die lange Tradition »deutscher Arbeit« an\, der nach die Deutschen eine ganz besondere Beziehung zu Arbeit haben sollen. Er wandelte zugleich eine weitverbreitete KZ-Inschrift ab. Denn »Arbeit macht frei« prangte am Lagertor von Auschwitz\, Dachau\, Sachsenhausen und andernorts. Doch was hat der Satz überhaupt zu bedeuten? Wessen Arbeit macht wen frei? Und vor allem: wovon? Um diese Fragen zu beantworten\, wirft Nikolas Lelle einen Blick auf Texte der Shoah-Überlebenden Primo Levi\, Jean Améry und Tibor Wohl\, die jeweils Texte über die NS-Devise »Arbeit macht frei« verfassten. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich die Devise als nationalsozialistischer Sinnspruch\, indem nicht nur Verachtung und Verhöhnung\, sondern auch Verbrechen und Versprechen sichtbar werden. In der Devise verbindet sich der eliminatorische Antisemitismus mit der naitonalsozialistsichen Arbeitsauffassung. \nAufgearbeitet wurde das nicht. Der Umgang mit der NS-Ideologie und ihren »Sinnsprüchen« ist eine Herausforderung bis heute. Denn wie kann es sein\, dass dieser Satz einerseits tabuisiert ist\, andererseits die extreme Rechte ständig mit ihm spielt und er auf Social-Media-Plattformen zum Hashtag verkommt? Erst eine gelungene Aufarbeitung der Vergangenheit kann die Gesellschaft dazu befähigen\, sich ihrer Geschichte wie Gegenwart zu stellen. \nAm Abend stellt Nikolas Lelle zentrale Überlegungen seines Buchs vor und liest ein paar wenige Passagen.\nhttps://www.verbrecherverlag.de/shop/unsere-arbeit-macht-uns-frei-annaeherungen-an-eine-ns-devise/ \nNikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung und beschäftigt sich vornehmlich mit Antisemitismus\, der Erinnerung an den Nationalsozialismus und „deutscher Arbeit“. Zuvor promovierte er – nach einem Studium der Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und Mainz – an der Humboldt Universität zu Berlin in der Sozialphilosophie. 2018 gab er zusammen mit Felix Axster den Band „‚Deutsche Arbeit‘. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild“ (Wallstein Verlag) heraus. 2022 erschien im Verbrecher Verlag seine Promotion „Arbeit\, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe“. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Kulturzentrum Kukoon.
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SUMMARY:25 Jahre rli #rli25
DESCRIPTION:25 Jahre Rosa-Luxemburg-Initiative – 25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\nPodiumsdiskussion sowie Empfang\, mit Martina Renner (MdB Die Linke) und vielen anderen\nFreitag\, 22. November 2024\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor und im Livestream\n \nDer Veranstaltung wird über unseren YouTube-Kanal übertragen und kann dort nach der Veranstaltung als Video angeschaut werden.\n \nAnläßlich unseres 25jährigen Bestehens laden wir unsere Mitglieder\, unsere Freund:innen und Kooperationspartner:innen zu einer Podiumsdiskussion über Perspektiven linker und emanzipatorischer politischer Bildung mit anschließendem Empfang ein. Die Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. wurde am 23. Juni 1999 gegründet und hat im Spätsommer des gleichen Jahres ihr erstes Halbjahresprogramm mit etwa 30 Veranstaltungen vorgelegt. – Wir freuen uns auf spannende Gäste! \nProgramm: \nEintreffen und Empfang 18 bis 19 Uhr\nBegrüßung sowie Moderation des Abends:\n* Florian Weis\, ehemaliger Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, hat den bundesweiten Aufbau der Landesstiftungen und des Stiftungsverbundes der RLS seit 1999 begleitet.\n* Norbert Schepers\, Mitgründer der Rosa-Luxemburg-Initiative\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nPodiumsdiskussion zu Perspektiven linker und emanzipatorischer politischer Bildung\nMit Kurzinputs aus einigen Feldern linker Politik:\n* Martina Renner\, MdB Die Linke für Thüringen\, Gründungsmitglied der Rosa-Luxemburg-Initiative\, engagierte Antifaschistin und Innenpolitikerin.\n* Doris Achelwilm\, Sprachwissenschaftlerin\, ist stellvertretende Landessprecherin der Bremer Linkspartei und war davor LINKE-Bundestagsabgeordnete für Bremen von 2017 bis 2021.\n* Samim Cagri Ocakli\, ehemaliger Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Initiative 2012ff\, Politikwissenschaftler\, berufstätig im Bereich der Wohnungslosenhilfe in Hamburg.\n* Vitaliy Bovar\, Historiker\, Kriegsgegner und ehemaliger städtischer Abgeordneter in Sankt Petersburg. Im Juni 2023 wurde er von der russischen Regierung als ausländischer Agent eingestuft. Übersetzung Anastasia Zaytseva.\n* Olaf Bernau\, seit 2010 aktiv im transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact\, zudem tätig als Autor. \nKurze Grußworte\, Ermutigungen\, Interessantes aus der Vereinsgeschichte und Ausblicke\nunter anderen mit Judith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin; Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nSharePic rli25  \nVeranstalter:in\n Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nLeider mussten wir unser Jubiläums-Event krankheitsbedingt vom Freitag\, 20. September\, auf Freitag\, 22. November 2024 verschieben!
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SUMMARY:Moishe Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:  \n\n\nWochenendseminar mit Moritz Zeiler / 16.–17.11.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.orgMoishe Postones Aufsatz Antisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia / 10.11.2024\, 14:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler / 26.–27.10.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen /  Anmeldung unter: mail@talpe.org \nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Seminar wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Beim Wochenendseminar werden zentrale Passagen des ersten Bandes des Marx’schen Kapitals gemeinsam gelesen und diskutiert. Das Seminar wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichung: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. Anmeldung unter mail@talpe.org
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SUMMARY:Musikalische Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
DESCRIPTION:– Entfällt leider wegen Krankheit. Wir bemühen uns um einen Nachholtermin. – \nLesung und Konzert mit Paul Schuberth / Thomas Ebermann / Elisa Lapan am 24. Oktober 2024\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nDieser Abend widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt. Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten\, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen. Diese Kehrseite spiegeln die Begriffe „musikalische Gewalt“ (Juliane Brauer\, Historikerin ) oder „musikalischer Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz\, „Lagersänger“ und Historiker). Diese sind keine effektvolle Übertreibung: In den Händen der SS-Mannschaften geriet Musik zum Folterinstrument. \nSei es in Form des gefürchteten Zwangssingens\, der Beschallung des Lagergeländes mit „nationalen Flötentönen“ oder der musikalischen Untermalung von Exekutionen. Wie Musik als Mittel des Terrors herhalten musste; wie sie in den Prozess der Vernichtung durch Arbeit eingespannt wurde\, ja ihn sogar reibungsloser funktionieren ließ; darüber will der Vortrag Auskunft geben. \nAusgehend vom scheinbar paradoxen Satz „In Auschwitz betrieben die Machthaber in gewisser Hinsicht eine Kulturförderung“ (Gabriele Knapp\, Historikerin) schließt der Vortrag mit Überlegungen darüber\, inwieweit gängige Vorstellungen von Kunst und Kultur angesichts des „musikalischen Sadismus“ an mögliche Grenzen stoßen. Zu einem Vortrag solchen Inhalts Musik zu spielen\, ist eine Gratwanderung. Sie darf nicht Balsam für die Seele nach den furchtbaren historischen Tatsachen sein. So spielen Elisa Lapan und Paul Schuberth\, manchmal als Kontrast\, manchmal aber zur Verdeutlichung\, Stücke von u.a. Józef Koffler\, Jean Wiener\, Hanns Eisler\, Paul Abraham. \nIn den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft findet sich ein Beitrag von Paul Schuberth zum Thema musikalische Gewalt in den Lagern: \nhttps://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schuberth_1_22.pdf \nPaul Schuberth (*1994) ist Akkordeonist. Neben Projekten wie „trio akk:zent“\, „Belofour“\, „Duo Vakkordeonioline“ tritt er u.a. mit Paul Gulda\, Otto Lechner\, Bratko Bibič\, Thomas Gansch\, Bertl Mütter\, Andrej Prozorov\, Christopher Haritzer\, Jelena Popržan auf. Nebenbei veröffentlicht er als Verfasser von Beiträgen zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in Zeitschriften wie Augustin\, Versorgerin\, konkret\, Phase 2\, Volksstimme\, Jungle World. \nThomas Ebermann ist Publizist\, zuletzt erschien von ihm Störung im Betriebsablauf\, Hamburg 2021 und Linke Heimatliebe. Eine Entwurzelung\, Hamburg 2019. In den letzten Jahren war er mit Bühnenaufführungen wie Heimat – Eine Besichtigung des Grauens (2019) und Herbert Marcuse – Der eindimensionale Mensch wird fünfzig (2014) in Bremen zu Gast. \nElisa Lapan (*1996) ist Saxofonistin\, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie schloss ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz ab und setzte ihren Master an der Royal Academy Of Music\, Aarhus (Dänemark)\, in Saxofon und Ensembleleitung fort. Elisa ist Mitglied bei SAX OF(F) ON und Orginel² & Saxobefont. Neben reger Konzerttätigkeit und erfolgreichen Teilnahmen bei Wettbewerben (Musica Juventutis\, 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel) ist sie als Saxofonlehrerin an der Musikschule der Stadt Linz tätig und hält Workshops zum Thema Soundpainting. \nPaul Schuberth: Text\, Vortrag\, Akkordeon / Thomas Ebermann: Vortrag\, Lesung / Elisa Lapan: Vortrag\, Saxofon \n  \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen 2024.
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SUMMARY:Die Entstehung des Kapitalismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 12.–13.10.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28201 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nAm Ende des ersten Bandes des Kapital kritisiert Karl Marx im Kapitel „Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ die liberalen Gründungsmythen über die Entstehung des Kapitalismus. Für Marx ist die sogenannte ursprüngliche Akkumulation definiert als der „historische Scheidungsprozeß von Produzent und Produktionsmittel“ und der damit verbundenen gewaltsamen Durchsetzung von Privateigentum\, Klassenverhältnissen und Lohnarbeit. Mit seiner Darstellung des Ursprungs der kapitalistischen Produktionsweise hatte Marx das Anliegen\, kapitalistische Verhältnisse als historische und potentiell vergängliche durchschaubar zu machen. Er bemüht sich einerseits um eine Erklärung der Durchsetzungsgeschichte der kapitalistischen Verhältnisse. Andererseits stellt er dar\, dass diese Verhältnisse sich immer wieder reproduzieren müssen. Daher wurde das Kapitel über die „sogenannte ursprüngliche Akkumulation“ immer wieder auf aktuelle Entwicklungen des Kapitalismus\, auf seine Umbrüche und Krisen bezogen\, zum Beispiel von Rosa Luxemburg und in den aktuellen Arbeiten von David Harvey über „Akkumulation durch Enteignung“. \nIm Seminar werden die zentralen Thesen von Marx über die Entstehung des Kapitalismus vorgestellt. Zudem werden ergänzend Thesen über die Durchsetzung des Staates im Kapitalismus präsentiert. Es werden Auszüge von Karl Marx\, Rosa Luxemburg\, Heide Gerstenberger\, David Harvey und Ellen Meiksins Wood gemeinsam gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-V\,I Berlin/Bremen 2010-2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Wessen Freiheit\, welche Gleichheit? Das Versprechen einer anderen Vergesellschaftung
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Sabine Nuss am Freitag\, 09.08.2024\, 19:00 Uhr\, Kukoon im Park\, Neustadtwallanlagen\, Leibnitzplatzpark\, 28201 Bremen \nIm Herbst 2021 stimmte Berlin mit einer spektakulären Mehrheit für die Vergesellschaftung profitorientierter Immobilienkonzerne. Was genau aber Vergesellschaftung sein soll\, darum streiten seither nicht nur die Fachleute. Diese Debatte birgt die Chance\, Vergesellschaftung jenseits eingetretener Pfade neu zu bestimmen. Das aber setzt voraus\, der herrschenden\, auf privater Aneignung basierenden Produktionsweise auf den Grund zu gehen. Sowohl ihre (oft enttäuschten) Verheißungen\, als auch ihre vermeintliche Naturnotwendigkeit sind wirkmächtige Hürden für das Aufspüren und Erkämpfen progressiver Alternativen. \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zur Analyse und Ideologie des Privateigentums sowie zur Digitalisierung im Kapitalismus. Heute lebt sie als freie Autorin\, Speakerin und Podcasterin in Berlin. Ihre Arbeiten sind dokumentiert unter: sabinenuss.de.\nBei Dietz Berlin sind erschienen: »Die unsichtbare Hand des Plans«\, »Marx und die Roboter« und »Der ganz normale Betriebsunfall«. \n\nEine Veranstaltung von: Kulturzentrum Kukoon und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Antisemitismus und Psychoanalyse – Projektion und „kritische Selbstbesinnung“
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Christine Kirchhoff\, 11.07.2024\, 19:00 Uhr / Kukoon im Park\, Neustadtwallanlagen\, Leibnizplatzpark\, 28201 Bremen \nTheodor W. Adorno schrieb\, dass der „Hass gegen die Psychoanalyse unmittelbar eins (sei) mit dem Antisemitismus“\, nicht nur da Freud Jude war\, „sondern weil die Psychoanalyse genau in jener kritischen Selbstbesinnung besteht\, welche die Antisemiten in Weißglut versetzt.“ (Adorno 1959) Eine psychoanalytische Auseinandersetzung mit und eine Kritik des Antisemitismus ist seit dem 07.10. dringlicher denn je\, zeigt sich seitdem doch eindrücklich\, wie latent schon lange vorhandener Antisemitismus virulent wird und sich ausbreitet. Moderner Antisemitismus zielt auf Vernichtung: Erst wenn die Juden von der Welt bzw. Israel von der Landkarte verschwunden ist\, dann ist alles gut\, d.h. vollkommen\, lückenlos und ohne Widersprüche\, so lässt sich die zentrale\, auf Projektion beruhende\, antisemitische Phantasie zusammenfassen.  \nDer Vortrag untersucht die Psychodynamik des Antisemitismus\, erläutert diese an aktuellen Beispielen aus Medien und von Demonstrationen und stellt die Frage\, was heute unter der „kritischen Selbstbesinnung“ bzw. einer „Erziehung zur Mündigkeit“ zu verstehen sein könnte. \nChristine Kirchhoff ist Professorin für Psychoanalyse\, Subjekt- und Kulturtheorie an der IPU in Berlin und Psychoanalytikerin (DPV/IPA) in eigener Praxis. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Europäische Mittagspause
DESCRIPTION:Europapolitische Online-Veranstaltungsreihe im April 2024 \n \n\n\n\nMittwoch\, 10. April 2024: Die EU vor den Wahlen zum Europäischen Parlament mit Roland Kulke\, transform netzwerk \nDienstag\, 16. April 2024: Die Asyl- und Migrationspolitik der EU mit Katharina Sophie Zimmer\, parlamentarische Assistentin im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten\, Justiz und Inneres des EP \nMo\, 22. April 2024: Die Rolle der EU in gegenwärtigen internationalen Konflikten mit Rebecca Trixa\, Projektmanagerin im Brüsseler Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung \nMi\, 24. April 2024: EU und Kommune mit Konstanze Kriese\, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Martina Michels\, MdEP \nDie Veranstaltungen finden jeweils um 12:30 Uhr als Zoom-Webinar statt und dauern maximal 45 Minuten.\nNach einem ca. 20minütigen Vortrag gibt es Gelegenheit für Gespräche und Fragen an unsere Expert:innen. \nZugang zu den Online-Veranstaltungen: https://us06web.zoom.us/j/85108486723?pwd=lSyvautTKQyBcto9IaQFwtUzDCZI75.1 \nEine Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Landesstiftungen.
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1
DESCRIPTION:Lektürekurs mit Moritz Zeiler\, Format hybrid\, in Präsenz sowie zusätzlich als digitale Option. Mehr Informationen bei Anmeldung. Wöchentlicher Kurs von Ende Januar bis November 2024\, jeweils Montag\, 19:00 – 21:00 Uhr. Kursstart am 29.01.2024\, Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n\n\n\nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2024 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende November insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \n\n\n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \n\n\n\nVeranstalter:innen:associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band
DESCRIPTION:Lektürekurs mit Moritz Zeiler\, Format digital\, nach Möglichkeit im Verlauf des Kurses Wechsel in Präsenzmodus. Mehr Informationen bei Anmeldung. Wöchentlicher Kurs von Ende Januar bis November 2023\, jeweils Montag\, 19:00 – 21:00 Uhr. Kursstart am 30.01.2023\, Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n\n\n\nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2023 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende November insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \n\n\n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010-2022. \n\n\n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Spurwechsel? Was wird eigentlich aus meinem Job?
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Stephan Krull zum Umbau der Autoindustrie\nDienstag\, 21. Juni 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, im Bürgerhaus Weserterrassen \nUm die Klimakatastrophe zu verhindern\, brauchen wir einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft. Dabei muss auch der private Autoverkehr zugunsten des öffentlichen Verkehrs reduziert und die Autoindustrie weitgehend in eine Mobilitätsindustrie umgewandelt werden. Was wird dann aus den Beschäftigten der Autoindustrie\, z.B. den über 10.000 Kolleg*innen im Bremer Mercedes Werk? Geht das ohne sozialen Kahlschlag? \nDas Projekt „Spurwechsel“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung sagt: Ja! \n„Was wäre\, wenn wir eine gerechte Mobilität für alle hätten?“  \nStephan Krull (Ex-Betriebsrat VW Wolfsburg) aus dem Arbeitskreis Zukunft Auto Umwelt Mobilität (ZAUM) der Rosa-Luxemburgs-Stiftung stellt die Ergebnisse von Befragungen und Schlußfolgerungen aus dem Projekt  “Spurwechsel“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung vor und lädt zur Disussion. Eingeladen sind dazu auch die IG Metall-Vertrauensleute von Mercedes Bremen.\nAktuelle Texte von Stephan Krull bei der RLS zum Thema: „Neue Mobilität. Gewerkschaften in sozial-ökologischen Transformationskonflikten“ und in „Spurwechsel. Studien zu Mobilitätsindustrien\, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion“. \nVideo der RLS zum Thema bei YouTube: Arbeitsplätze oder Verkehrswende? \nVeranstalterinnen:\nAttac Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen
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