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SUMMARY:Zärtlichkeit und Stahlarbeit. Ein Modell feministischer Planung
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Heide Lutosch am 12.06.2026\, 19:00 Uhr\, Tor 40\, Güterbahnhof Bremen \nWie sähe eine demokratisch geplante Gesellschaft aus\, wenn sie von Feministinnen entworfen würde? Was fehlt in den kanonischen Modellen demokratischer Planwirtschaften? Wird Kinderhaben in einer Gesellschaft ohne Profit zur Freizeitbeschäftigung und muss Carearbeit tatsächlich „aufgewertet“ werden? Ist Innovation gleichbedeutend mit Produktivkraftfortschritt? Und schließlich: Kann man Freiheit planen? \nHeide Lutosch lebt in Leipzig und arbeitet als Übersetzerin. Letzte Veröffentlichungen: Wenn das Baby schreit\, dann möchte man doch hingehen\, Communaut 2022 und Kinder haben\, Verlag Matthes und Seitz 2023. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Gefahr von Rechts: Wie verwundbar ist die Justiz?
DESCRIPTION:Vorstellung der Ergebnisse des Justiz-Projekts verfassungsblog.de/justiz-projekt und anschließende Diskussion mit Personen aus der Bremischen Justiz\nDienstag\, 2. Juni 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Gewerkschaftshaus/DGB am Bahnhofsplatz \nWeltweit gerät die unabhängige und unparteiische Justiz unter den Druck des autoritären Populismus. Auch hier in Deutschland lassen sich erste Zeichen der Bedrängnis wahrnehmen. Das Justiz-Projekt wurde initiiert\, um das Bewusstsein für die Verwundbarkeit der Justiz auf Bundes- und Länderebene zu schärfen. \nIn dieser Veranstaltung stellt ein Projektmitarbeiter die Ergebnisse des Justiz-Projekts vor. Anknüpfend daran wird die aktuelle Situation in Bremen beleuchtet\, wobei auch Personen aus dem Bremer Justizbereich zu Wort kommen und aus der Praxis berichten. Abschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. \n \nVeranstalter:innen: attac Bremen\, Omas gegen Rechts Bremen\, Arbeit und Leben Bremen\, Verdi Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Kybernetik und Kritik. Ein Panorama einer Kybernetisierung der Gegenwartsgesellschaft
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Anna-Verena Nosthoff (Oldenburg & Berlin)\nSonntag\, 31. Mai 2026\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nAnna-Verena Nosthoff stellt ihr neues Buch (Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst) vor\, dass kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin beschreibt sie die Steuerungsversuche von Gesellschaften durch algorithmische Kontrolle. Sie blickt dabei auf die Anfänge der Kybernetik zurück\, mit der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Vorstellung formuliert wurde\, durch zyklische Beobachtung und Steuerungsimpulse in bestehende Prozesse einzugreifen und ihren weiteren Verlauf zu beeinflussen. Seitdem ist aus dieser Idee eine digitale Kunst des Regierens entstanden. \nDabei beschreibt Anna-Verena Nosthoff auch Ansätze einer sozialistischen Kybernetik\, wie sie in Chile mit dem Cybersyn Projekt verfolgt wurden (deren Kontrollraum das Motiv für unsere Flyer-Illustration geliefert hat). Der Putsch von Pinochet beendete dieses Experiment abrupt. \nHeute befinden wir uns einem „post-kybernetischen Zeitalter“\, Digitalisierung und ihr kybernetisches Fundament haben alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Unfreiwillig wie freiwillig unterziehen wir uns Prozessen von Feedback und Regulation. „Wer die Digitalisierung verstehen will\, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen“ (Nosthoff)\, um die Wege und Verstrickungen zu verstehen\, die sich heute etwa in Formaten wie dem KI-Hype und der machtvollen Strukturen des Bigtech zeitigen. \nAnna-Verena Nosthoff (Oldenburg und Berlin) ist Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ko-Direktorin des Critical Data Lab (Humboldt-Universität/Universität Oldenburg). \nBanner zur Veranstaltung mit Anna-Verena Nosthoff. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V. \nHinweis: Am Tag darauf\, am Montag\, 1. Juni 2026\, stellt Anna-Verena Nosthoff auch in Hamburg vor (19:30\, Kölibri\, Hamburg St. Pauli. Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli\, city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg).
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SUMMARY:"Antifa\, ja klar!"
DESCRIPTION:Ein Bildungsangebot für engagierte Menschen \nTagesworkshop mit Moritz Zeiler und Norbert Schepers\nSamstag\, 30. Mai 2026\, von 10 bis 18 Uhr in Bremen\, im Infoladen im Ostertor-Viertel \nGemeinsam tauchen wir einen Tag lang in die Welt der Antifa ein – mit all ihren Facetten\, Fragen und Möglichkeiten. Dieses Seminar ist für alle\, die sich gegen Neonazis und Rassismus engagieren wollen\, die dazulernen und diskutieren möchten. \nNie war es wichtiger als jetzt\, sich zu einer antifaschistischen Haltung zu bekennen und Antifa als umfassende Aktionsform und Arbeitsweise stark zu machen: befeuert von faschistischer Hetze seitens der US-Administration unter Donald Trump\, wetzen auch in Europa und Deutschland rechte Medien\, die Unionsparteien\, AfD und Nazis die Messer gegen „die Antifa“. Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen: im Gegenteil\, von cool kids bis „Omas*Opas gegen rechts“ sind alle Antifa! \nWas Dich erwartet – Drei spannende Themenblöcke zur Auswahl:\n1. Geschichte der Antifa – Von den ersten Antifaschist:innen in Italien bis heute\n2. Argumente gegen Extremismusvorwürfe – Warum das Hufeisenmodell Quatsch ist\n3. Antifa heute – Was Antifaschismus alles sein kann\, jenseits von „Nazis jagen“ \nKein Vorwissen nötig – alles wird vor Ort erklärt. Austausch auf Augenhöhe – bring deine Erfahrungen ein! \nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen u.a.: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017. Moritz leitet den ganzjährigen Lektürekurs zu Marx‘ Kapital der Rosa-Luxemburg-Initiative.\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung.\n\nAnmeldung und Organisatorisches: \n\nAnmeldeschluss verlängert: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum Freitag\, 29.05.26 um 10:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nKein Teilnahmebeitrag\, dafür bitten wir Euch\, für die Verpflegung in der Mittagspause selbst zu sorgen (es gibt zahlreiche Imbisse etc. in der Gegend). Wir sorgen für kleine Snacks für zwischendurch\, im Infoladen sind Getränke erhältlich.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, bieten wir weitere Seminare an – und gerne auch in anderen Stadtteilen.\n\nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [260530 VA-Flyer Antifa-Seminar].
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SUMMARY:Hyper Hyper(loop) - Phantasmen einer techno-utopischen Stadt
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Ulf Treger (Hamburg)\nDonnerstag\, 21. Mai 2026\, um 19:30 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nHamburg möchte Austragungsort der Olympischen Spiele werden\, die erste Hyperloop-Strecke Europas bauen und sich zur innovativen digitalen Stadt entwickeln. Mit diesen Projekten verfolgt die Hansestadt erklärtermassen das Ziel\, sich prominent auf der Weltkarte der Metropolen zu platzieren. \nSchon seit Jahrzehnten beflügeln Ideen von „Personengeschossen\, die in Röhren dahin brausen”\, wie der Hyperloop schon vor über 60 Jahren angepriesen wurde\, Flugtaxis zur individuellen Überwindung von verstopften Straßen\, autonome Drohnen\, die Pakete ausliefern und die Idee einer automatisierten städtischen Infrastruktur die technologie-getriebene Fantasien.\nWarum setzt die Stadtpolitik auf Wettbewerbe\, Spektakel und fantastische Technologien mit teils zweifelhafter Herkunft (wie etwa die von Elon Musk geprägte Idee des Hyperloops)? Warum wird in Zeiten der Multikrisen immer noch mit den Versprechen von Wachstum\, Effizienz und Geschwindigkeit gearbeitet\, obwohl die städtischen Verwaltungen eigentlich genug damit zu tun hätten\, die maroden urbanen Infrastrukturen zu reparieren und den öffentlichen Kollektivverkehr auszubauen? Welche Einflüsse haben Bigtech und kybernetische Konzepte auf die Entwicklung urbaner Räume?\nWie könnten andere Utopien aussehen\, die etwa auf Selbstbestimmung\, Reperatur\, Nachhaltigkeit und Inklusion beruhen? \nUlf Treger (Hamburg) ist Teil von city/data/explosion und der Platform A Thousand Channels. Er beschäftigt in Vorträgen\, Texten\, Workshops und Projekten mit der Verschränkung von urbanen und digitalen Räumen. \nBanner zur Veranstaltung mit Ulf Treger. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V.
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SUMMARY:Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich«
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Armin Osmanovic und Olaf Bernau\nMontag\, 18. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Übersee-Museum am Hauptbahnhof \nDie Zeit des französischen Kolonialismus prägt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abhängige Klein- und Kleinststaaten mit autoritären Führern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verhältnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und Überwindung von Knappheit – auch viele Jahre später unmöglich. \nVielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine große Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) überraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bevölkerungsgruppen\, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gewählt haben. Rechtspopulisten\, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zurückdrehen und ein weißes Europa schaffen\, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen\, sozialen und ökologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse\, neue Wege zu gehen\, kommen sie einer möglichen Machtübernahme immer näher. Das »Schwarze Frankreich« wird in Bündnissen der liberalen Mitte und der Linken darüber mitentscheiden\, ob die Lust auf Freiheit über die Furcht vor ihr siegt. \nArmin Osmanovic stellt sein im Wallstein Verlag (unter Mitarbeit von Odile Jolys) veröffentlichtes Buch Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich« vor. Olaf Bernau bietet mit einem kurzen Kommentar zur Präsentation weitere Blickwinkel. \nWallstein Verlag \nDr. phil. Armin Osmanovic\, geb. 1969\, studierte Geographie und Politikwissenschaft in Tübingen und Stellenbosch (Südafrika). Er war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrika-Studien in Hamburg\, lehrte an den Universitäten Leipzig\, Hamburg\, Münster und Potsdam Geographie und Entwicklungspolitik mit Schwerpunkt Afrika und ist seit 2009 Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) mit Stationen in Johannesburg (Südafrika)\, Tunis (Tunesien) und Dakar (Senegal). \nOlaf Bernau\, Bremen\, ist Mitbegründer des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact. Er hält sich jedes Jahr mehrere Wochen in Westafrika auf\, insbesondere in Mali. Dort arbeitet er unter anderem mit bäuerlichen Gemeinschaften\, Migrant:innen und Menschenrechtsgruppen zusammen. Er ist u.a. Autor des Buches Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte (2022). \nVeranstalter:innen: Attac Bremen\, Bremer Informationszentrum Menschenrechte und Entwicklung (biz)\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
DESCRIPTION:10.05.2026\, Führung 13:30 – 17:00 Uhr\, Abfahrt in Bremen ca. 12:00 Uhr\, Rückkehr ca. 19:00 Uhr / Anmeldung unter:mail@talpe.org \nZwischen Bremen\, Hamburg und Hannover liegt am Rande eines bis heute genutzten Truppenübungsplatzes die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie erinnert an das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager\, in dem über 72000 Menschen ermordet wurden. Nach der Befreiung am 15. April 1945 entstand in den nahegelegenen ehemaligen Wehrmachtskasernen ein Displaced Persons Camp. Bis 1950 lebten hier im größten jüdischen DP-Camp Deutschlands bis zu 12000 Menschen. Wir wollen diesen Ort gemeinsam besuchen und bei einer dreieinhalbstündigen Führung mehr über das Lager und seine Opfer lernen. Dabei wird die Ortsgeschichte in den Kontext der allgemeinen Geschichte der NS-Zeit\, der NS-Verfolgungspolitik\, des NS-Lagersystems\, der sogenannten Volksgemeinschaft\, des Zweiten Weltkrieges und des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion eingebettet. Die Geschichte der Überlebenden nach der Befreiung und ihr Leben im nahe gelegenen DP-Camp wird ebenso behandelt wie auch die Geschichte der Gedenkstätte und der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Ort. \nWir bitten um Anmeldung bis spätestens 03.05.2026 unter mail@talpe.org. Mehr Informationen zur gemeinsamen Abfahrt und dem Besuchsprogramm etc. nach Anmeldung. Bitte gebt an\, ob eigene Autos und freie Plätze zur Verfügung stehen oder ob Plätze gesucht werden. Wir werden uns bemühen\, eine Mitfahrgelegenheit für alle zu vermitteln\, die Kosten dafür legen wir um. Für die Führung fallen keine Kosten an. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe  und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Workshops bei der Roten Frühlingsakademie 2026
DESCRIPTION:Rote Frühlingsakademie 2026 – Zwei Tage voll sozialistischer Bildungsarbeit bei der Bremer Linkspartei \nFreitag abends\, 8. Mai: Veranstaltung „Autoritäre Entwicklungen – Zivilgesellschaft unter Druck“ um 19 Uhr im Klub Dialog\, Am Deich 86\, 29199 Bremen \nSamstag tagsüber\, 9. Mai: Workshops und mehr ab 10 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen\, Am Nonnenberg 40\, 28239 Bremen \nAnmeldung und Programm siehe hier. \nWorkshops der Rosa-Luxemburg-Initiative am 9. Mai:\nCrashkurs „Was ist Zionismus (und was nicht)?“\nVon 10:30 bis 12:15 Uhr \nHintergrund ist die kürzlich erfolgte „Ablehnung des Zionismus“ durch die Mehrheit des niedersächsischen Linken-Landesparteitages. Die Antragsteller:innen feiern bereits\, den „ersten antizionistischen Landesverband“ der Linkspartei etabliert zu haben\, im Rest der Linken regt sich zunehmend Widerspruch angesichts der damit einhergehenden ahistorischen Pauschalisierungen und Ressentiments. Entsprechend soll hier anhand einer gemeinsamen Textlektüre des Artikels „Die Linke ist eine Partei – keine Glaubensgemeinschaft. So muss sie auch handeln.“ von Benjamin-Immanuel Hoff vom 17. März 2026 an notwendigen Klarstellungen zum Begriff Zionismus gearbeitet werden. Zitat: „Die Linke in Deutschland ist eine Partei und keine Glaubensgemeinschaft. Ihr Wesenskern besteht weder im Bekenntnis zum Zionismus oder zum Antizionismus.“ \nEinleitend werden anhand kurzer Thesen Zusammenhänge und Widersprüche von Feminismus und Zionismus dargestellt und in die Begriffe eingeführt. Durch die gemeinsame Textlektüre im Workshop soll der Zugang niedrigschwellig gehalten werden und eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglicht werden. \nWorkshop „Wie gehen wir als Linke mit der Bremer V-Mann-Affäre um?“\nVon 15:00 bis 16:45 Uhr \nIm Workshop sollen die Ereignisse rund um die kpürzliche Enttarnung des V-Manns Dilan S. in der Interventionistischen Linken sowie die nachfolgenden politischen Auseinandersetzungen und Angriffe der CDU diskutiert werden.\nEine besondere Rolle sollen dabei auch die Auseinandersetzungen um eine Veranstaltung zu toxischer Männlichkeit mit dem Leiter des Bremer Verfassungsschutzes. Wir wollen diskutieren inwiefern der Einsatz von Spitzeln antifeministische Praxis ist. Ziel soll es sein\, aus den Erfahrungen zu lernen\, um für die kommende politischen Auseinandersetzungen in Zeiten des Rechtsruck besser vorbereitet zu sein. \nEs werden Mitglieder der IL Bremen anwesend sein. \nLogo Rote Frühlingsakademie \nVeranstalterin der beiden Workshops ist jeweils die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Die Rote Frühlingsakademie ist eine Veranstaltung der Partei Die Linke Bremen.
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SUMMARY:Alles auf Anfang – Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Max Czollek\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nIn ihrem Buch „Alles auf Anfang“ konfrontieren Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker die deutschen Erinnerungskultur mit ihrem Scheitern und eröffnen Wege für eine neue Erinnerungspraxis. Erinnerung muss dabei in der Gegenwart stattfinden\, verbinden und widerständig sein. Wichtig dafür bleibt: „Allein sind wir erledigt\, zusammen erledigen wir das. Gerade jetzt.“\nGemeinsam sprechen wir über die Gestaltung antifaschistischer Erinnerungskultur in der radikal vielfältigen Zivilgesellschaft – und durch die vielen Menschen und Gruppen\, die Teil von ihr sind. \nMax Czollek\, im Februar 2023 in München. Foto von Marie Amrei bei Wikimedia Commons \nEine Veranstaltung im Rahmen der Antifaschistischen Aktionstage vom 4. bis 10. Mai 2026 in Bremen. Mit einem Büchertisch der Buchhandlung Golden Shop. \nVeranstalter:innen: Antifaschistische Aktionstage Bremen\, AStA Uni Bremen\, Kunst- und Kulturverein Spedition und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Antisemitismus als Kulturtechnik
DESCRIPTION:Ein Film von Fabian Bechtle & Leon Kahane\nFilmscreening und Gespräch mit den Künstlern\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDer Film und das anschliessende Gespräch orientieren sich an der These\, dass sich Antisemitismus als eine regressive Kulturtechnik beschreiben lässt\, die sich über progressiv aufgeladene Sprache und Bilder Ausdruck verschafft. Sie speist sich aus dem Wunsch nach einer problemlosen Welt\, in der man von den eigenen Konflikten und Widersprüchen in Gänze erlöst ist. Die Juden und die jüdische Kultur werden als zentrale Bedrohung für diese konfliktfreie Welt angesehen. Denn seit Jahrhunderten werden sie als Urheber und Profiteure der Konflikte anderer dargestellt. \nDer Film „Antisemitismus als Kulturtechnik“ ist Teil eines umfassenden Online-Interviewprojektes\, welches nach der kulturellen Funktion von Antisemitismus fragt. Durch welche neuen und tradierten Erzählungen sickern die Ideologieelemente des Antisemitismus in die Gesellschaft? Reüssiert das antisemitische Weltbild in den Bildern der Kunst? Welche Rolle spielen dabei aktuelle Konflikte und Debatten um die Erinnerung? Nach dem Screening des Films werden diese und weiterführende Fragen im öffenlichen Gespräch vertieft. \nAntisemitismus als Kulturtechnik (2025\, 21’35 min). Ein Film des Forum DCCA – Forum for Democratic Culture and Contemporary Art (Fabian Bechtle & Leon Kahane). \nFilmstill „Antisemitismus als Kulturtechnik“\, 2025 \nFabian Bechtle\, geboren 1980 in Berlin. Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und an der ENSBA Lyon. Zwischen 2009 und 2011 Meisterschülerstudium bei Prof. Joachim Blank (HGB Leipzig) sowie\nAssistent für Armin Linke in Berlin .Von 2014 bis Ende 2017 künstlerischer Mitarbeiter in der Klasse für Installation und Raum an der der HGB Leipzig. Seit 2018 Co-Leitung des Forums demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst\, Berlin.\nAusstellungen u.a. im HMKV Dortmund\, im Witte de With Center for Contemporary Art (Rotterdam)\, in der Trekhgornaya Manufaktura (Moskau)\, im Museum of Yugoslav History (Belgrad)\, in der Fabbrica del Vapore (Mailand)\, nGbK Berlin\, Bonner Kunstverein und Kunsthalle Osnabrück. \nLeon Kahane wurde 1985 in Berlin geboren. Nach einem fotografischen Studium an der Ostkreuzschule studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete u. a. als Assistent von Wolfgang Tillmans und Hito Steyerl. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich seit 2008 mit europäischen Grenzpolitiken\, u. a. im Rahmen einer langjährigen Recherche zu FRONTEX. 2018 gründete er gemeinsam mit Fabian Bechtle das „Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst“.\nSeine Arbeiten wurden international in Institutionen wie der Kunsthalle Wien\, dem Jüdischen Museum Berlin\, dem NBK Berlin\, dem Belvedere 21 Wien\, der 6. Moskauer Biennale und den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Zu seinen Einzelausstellungen\nzählen u. a. Präsentationen im GFZK Leipzig\, der Galerie Nagel Draxler Berlin\, dem Traklhaus Salzburg und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.\nLeon Kahane wurde u. a. mit dem Kunstpreis _ars viva_ und dem _Kunstpreis Europäische Zukunft_ der GFZK ausgezeichnet. Er hatte Residenzen in Hongkong und auf Fogo Island (Kanada). Seit 2022 ist er Mentor im Berlin Program for Artists (BPA) und\nlehrte u. a. an der Sommerakademie Salzburg sowie im Studium Generale der UdK Berlin. \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Franz Neumann\, Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933-1944
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 18.–19.04.2026 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n \n\n\nIm Auftrag des exilierten Instituts für Sozialforschung verfasste Franz Neumann mit „Behemoth“ Anfang der 1940er Jahre in den USA eine der bis dahin umfangreichsten und kenntnisreichsten Studien der nationalsozialistischen Herrschaft. In seiner Pionierarbeit analysierte er (ähnlich wie sein Freund und Anwaltskollege Ernst Fraenkel in „Doppelstaat“) gleichermaßen die theoretischen Schriften von Carl Schmitt – dem „Kronjuristen des Reiches“ – als auch die Herrschaftspraxis des nationalsozialistischen Regimes anhand dessen Gesetzen\, Prozessen und Erlassen. Die Negation eines allgemein gültigen Rechts zugunsten einer exklusiven Ordnung der Volksgemeinschaft und der Herrschaft von rackets (Banden) beschrieb er als einen zentralen Aspekt der autoritären Krisenlösung des Nationalsozialismus. In den USA erfuhr das Buch große Beachtung und verschaffte Neumann ein Engagement beim amerikanischen Geheimdienst\, für den er wie sein Institutskollege Herbert Marcuse „Feindanalysen“ über den deutschen Nationalsozialismus erstellte. Obwohl „Behemoth“ international rasch als Klassiker der Forschung zum Nationalsozialismus galt\, dauerte es in Deutschland bis in die 1970er Jahre\, bis Neumanns Werk erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Aufgrund andauernder Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimarxismus bekam Neumann als jüdischer Autor mit Sympathie für die Marxsche Ökonomiekritik jedoch im postnazistischen Deutschland nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung wie in der englischsprachigen Diskussion. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Neumanns Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Dabei werden besonders Parallelen und Differenzen zu Ernst Fraenkels „Doppelstaat“ und Friedrich Pollocks Interpretation des Nationalsozialismus als neuer Ordnung eines autoritären Staatskapitalismus behandelt. Des weiteren soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Reihe zum 27. Januar von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Die neue Mauer - Ein Gespräch über den Osten
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Bodo Ramelow und Nine-Christine Müller\nSamstag\, 21. März 2026\, um 15 Uhr in Bremen\, im Theater am Leibnizplatz in der Neustadt \nBodo Ramelow kommt nach Bremen: Er liest aus seinem\, gemeinsam mit Ilko-Sascha Kowalczuk geschriebenen\, Buch »Die neue Mauer« und spricht mit Nine-Christine Müller über die gesamtdeutsche demokratische Geschichte und Gegenwart und über das\, was nach 1990 im sogenannten „Osten“ passiert ist. \nBodo Ramelow ist seit 1990 in Ostdeutschland politisch aktiv und war von 2014 bis 2024 Ministerpräsident in Thüringen. Zusammen mit Ilko-Sascha Kowalczuk sucht er in »Die neue Mauer« nach Ursachen für den flächendeckenden Wahlsieg der AfD in den neuen Bundesländern und nach den Perspektiven für unsere Demokratie. Denn die »neue Mauer« verläuft nicht nur entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze\, sondern auch zwischen den Verteidigern der Demokratie und jenen\, die sie – gezielt oder leichtfertig – in Gefahr bringen. \nModeration: Nine-Christine Müller (Host „Ostwärts“ Podcast) \nDauer: 90 Minuten\, ohne Pause\nEintrittskarten sind beim Theater erhältlich. Bitte rechtzeitig reservieren! \nVeranstalter:innen:\nGlobale Literaturfestival\, Bremer Shakespeare Company\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nIlko-Sascha Kowalczuk\, Bodo Ramelow: Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten\, C.H.Beck
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SUMMARY:Das laute Berlin - Deutsche Wohnen und die Wiederkehr der Vergesellschaftung
DESCRIPTION:Was kann die Bremer Mietenbewegung aus den Kämpfen der Hauptstadt lernen?\nBuchvorstellung & Diskussion mit Ralf Hoffrogge\nDonnerstag\, 19. März 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nSteigende Mieten\, Verdrängung und Wohnungsmangel sind längst kein Berliner Problem mehr. Auch in Bremen wächst der Druck auf Mieter*innen: Bundesweit führt Bremen nicht nur die Statistik zur Zahl der Zwangsräumungen\, sondern weist auch die höchsten Mietsteigerungen bundesweit auf. \nDoch die Kämpfe zur Wohnungsfrage in der Hauptstadt zeigen: Widerstand lohnt sich. In mehr als 15 Jahren Kampf hat die Berliner Mietenbewegung viele Erfahrungen vorzuweisen. Insbesondere der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen“ erlangte über die Stadtgrenze hinaus Bekanntheit und eröffnete eine neue Perspektive für die Wohnungspolitik. Im Kielwasser der Initiative wurden zehntausende Wohnungen rekommunalisiert und Mieterhöhungen ein ganzes Jahr lang per Mietendeckel verboten. \nDer Historiker und Mietenaktivist Ralf Hoffrogge zeichnet in seinem neuen Buch „Das laute Berlin“ nach\, wie aus vielen kleinen Nachbarschaftsinitiativen eine durchsetzungsfähige Bewegung entstand – und warum die Wohnungsfrage sich trotz punktueller Erfolge weiter zuspitzt. Bei der Buchvorstellung in Bremen wollen wir den Blick weiten: Was lässt sich aus den Berliner Erfahrungen für Bremen lernen? \nWelche Strategien waren erfolgreich\, wo stießen sie an Grenzen – und wie lassen sich diese Erfahrungen auf eine kleinere Stadt mit anderen politischen und geographischen Bedingungen übertragen? Gemeinsam mit dem Autor diskutiert das „Bremer Bündnis Zwangsräumungen verhindern“\, wie Kämpfe um unser Zuhause gerade in Zeiten des Rechtsrucks einen zentralen Beitrag für solidarische Perspektive leisten können. \nDas laute Berlin von Ralf Hoffrogge\, Brumaire Verlag Berlin \nRalf Hoffrogge ist Historiker mit dern Schwerpunkthemen Gewerkschaften und Soziale Bewegungen\, er ist seit über einem Jahrzehnt in der Berliner Mietenbewegung aktiv und war Gründungsmitlied der Initiative „Deutsche Wohnen & Co Enteignen“. \nVeranstalter:innen:\nBremer Bündnis Zwangsräumungen Verhindern & Mieter:innen-Solidarität Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon
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SUMMARY:Zivilgesellschaftliche Unterstützung der Ukraine im fünften Jahr der Vollinvasion Russlands
DESCRIPTION:Podiumsgespräch mit Tetyana Chernavska\, Olha Lushankina und Ronald Speidel\nMittwoch\, 11. März 2026\, um 17 Uhr in Bremen\, im EuropaPunktBremen\, Haus der Bürgerschaft\, Stadtmitte  \nDer vollumfängliche Überfall Russlands auf die Ukraine geht in sein fünftes Jahr. Mit ständigen Raketen- und Drohnen-Angriffen auf die Infrastrukturen für die Energie- und Wärmeversorgung im kältesten Winter seit Jahren richten sich die russischen Attacken in diesen Wochen insbesondere gegen die Zivilbevölkerung in der Ukraine. Diesem offensichtlichen Bemühen der russischen Führung\, die Menschen in der Ukraine zu zermürben und auf diese Weise zu schmerzhaften Konzessionen zu zwingen\, setzen unzählige zivilgesellschaftliche Initiativen im Ausland fortgesetzte Solidarität entgegen. \nWie gestaltet sich die praktische Unterstützung in einem Krieg\, der mehr als vier Jahre andauert?\nWas sind die Herausforderungen für die Solidaritätsinitiativen\, in Deutschland und Europa insgesamt?\nWelche konkrete Hilfe benötigen die Menschen in der Ukraine aktuell und wie kann diese geleistet werden? Und wie kann man sich selbst dabei einbringen? \nZur Diskussion dieser Fragen laden die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen\, die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und der EuropaPunkt Bremen zu einer Veranstaltung am 11. März 2026 um 17 Uhr in den EuropaPunkt in der Innenstadt ein. \nEs diskutieren:\nTetyana Chernavska\, Herz für die Ukraine e.V.\, Bremen\n*Andrei Kalikh\, russischer Bürgerrechtler und Oppositionsaktivist\, heute proukranischer Freiwilliger\, Warschau\nOlha Lushankina\, Ukrainische Linke Initiative\, Berlin \n* Update: Andrey Kalikh musste seine Teilnahme an unserer kommenden Ukraine-Veranstaltung am Mittwoch leider kurzfristig absagen. Wir freuen uns aber\, mit Ronald Speidel von der Buhlmann Gruppe und der Stiftung Solidarität Ukraine einen Vertreter einer anderen starken Initiative für die Ukraine begrüßen zu dürfen. \nModeration:\nFelix Herrmann\, Forschungsstelle Osteuropa\, Bremen\nNorbert Schepers\, Rosa-Luxemburg-Initiative\, Bremen
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SUMMARY:Queere Literatur und ihre Auslöschung im Nationalsozialismus. Lesung mit Literatur aus drei Zeiten
DESCRIPTION:Lesung am 05.03.2026\, 19:30 Uhr / \n\n \n\n\n„I had a chance to read ‘The Well of Loneliness’ that had been translated into Polish before I was taken into the camps. I was a young girl at the time\, around twelve or thirteen\, and one of the ways I survived in the camp was by remembering that book. I wanted to live long enough to kiss a woman.“ So beschreibt es eine Shoa-Überlebende in den 1980er Jahren gegenüber Joan Nestle\, Gründerin des Lesbian Herstory Archive. Heute kaum vorstellbar scheint die Vielfalt an queerer Literatur aus der Zwischenkriegszeit. Für viele Nicht-Heterosexuelle und gender-nichtkonforme Menschen war sie identitätsstiftend und später sogar überlebenswichtig. Das Lesekollektivmöchte einen Ausschnitt aus dieser Vielzahl anWerken vorstellen\, im Anschluss die Vernichtung queerer Literatur thematisieren und damit letztlich das Verschwinden von Diversität\, Repräsentation und Erinnerung an die vielfältigen Lebensweisen in der Weimarer Republik. Queeres Leben war während des NS nicht verschwunden\, aber musste im Verborgenen bleiben. Ein wenig dessen\, was wir heute davon kennen\, soll im zweiten Teil gelesen werden. Der dritte Teil beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der nationalsozialistischen Geschlechterideologie: eine zerstörte Subkultur\, Homophobie\, ein Weiterbestehen des §175 und fehlende Anerkennung der Opfer bis hin zu ihrer Auslöschung aus der Geschichtsschreibung. Die Lesung soll ihrer erinnern und sexuelle Vielfalt zelebrieren. \nDie Veranstaltung findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 27. Januar. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Auf einer Wellenlänge
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Michaela Melián und Olaf Kistenmacher am 19.02.2026\, 20:00 Uhr / Galerie K´ / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen \n  \n\n\nDas Radio war ein zentrales Medium nationalsozialistischer Propagandapolitik. Per moderner Kurzwellentechnik beschallte die NSDAP noch den hintersten Winkel des Deutschen Reiches. Wenig bekannt ist\, dass es während des Zweiten Weltkriegs bei Königs Wusterhausen einen arabischsprachigen Sender gab. Regelmäßiger Sprecher war der ehemalige Mufti von Jerusalem\, Mohammed Amīn al-Husseinī\, der seit 1941 Asyl in Deutschland genoss. Er übermittelte den eliminatorischen Judenhass der Nazis per Rundfunk in den Nahen Osten\, baute auf dem Balkan eine SS-Einheit auf und sagte bei einem Treffen mit Hitler\, die Deutschen und er hätten »die gleichen drei Gegner«: »die Engländer\, die Juden und die Bolschewisten.« Heutzutage ist der Einfluss al-Husseinīs auf die nationalsozialistische Politik und auf die arabischen Gesellschaften umstritten. Die unleugbare Zusammenarbeit des Muftis mit dem Nazi-Staat\, ihre Vorgeschichte und ihre Auswirkungen rekonstruiert der Vortrag. Die Veranstaltung basiert auf einer Publikation mit Originaldruckgraphiken von Michaela Melián und Text von Olaf Kistenmacher.Michaela Melián ist Künstlerin und Musikerin. Sie ist Mitgründerin der Band F.S.K. und war bis 2023 Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Olaf Kistenmacher ist Publizist\, Historiker und Philosoph. Zuletzt erschien „Gegen den Geist des Sozialismus“. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik\, Freiburg 2024.Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 27. Januar.Eine Veranstaltung von:  associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen\, DIG – Deutsch-israelische Gesellschaft Bremen\, Galerie K`\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\,Junges Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Was tun gegen den Faschismus?
DESCRIPTION:Einblicke und Erfahrungen aus den USA\nGespräch und Diskussion mit Lukas Hermsmeier\nMittwoch\, 4. Februar 2026\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Flux in der Weserburg\, Teerhof \nTrump 2.0 ist ein autoritärer Schock. Und zugleich hat sich das\, was da gerade in den USA passiert\, über Jahrzehnte aufgebaut. Sparpolitiken\, der Abbau sozialer Infrastrukturen und die Schwäche progressiver Antworten sind der Nährboden rechter und faschistischer Kräfte. Kurz gesagt: Wenn wir den Aufstieg Trumps verstehen wollen\, müssen wir über den Neoliberalismus reden. Parallel dazu ist in den USA in den vergangenen Jahren vielfältiger Widerstand entstanden – von neuen Gewerkschaftsformen über dezentrale Bewegungen bis zu jungen\, linken Politiker*innen. \nGemeinsam wollen wir diskutieren:\nWie ist es zu Trump gekommen – und welche Rolle spielten Sozial- und Wirtschaftspolitik dabei?\nWie wird in den USA aktuell über Faschismus diskutiert\, auch im Vergleich zur ersten Trump-Präsidentschaft? Was drückt sich im Erfolg des neuen New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani aus? Was können wir aus Erfolgen\, Rückschlägen und „Lichtblicken“ der US-Linken für unsere eigenen Kämpfe lernen? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen von Widerstand? \n \nLukas Hermsmeier ist freier Journalist und Autor\, und lebt in New York. Er schreibt regelmäßig über US-Politik\, Gewerkschaften\, soziale Bewegungen und autoritäre Entwicklungen – u. a. für Die Zeit\, analyse & kritik und Die Wochenzeitung. Für The New York Times kommentiert er deutsche Politik. 2022 erschien sein Buch „Uprising – Amerikas neue Linke“ (Klett-Cotta). \nVeranstalter:innen: \nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, ver.di Bremen und Bündnis Unkürzbar
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SUMMARY:Lektürekurs zu Karl Marx\, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1
DESCRIPTION:Wöchentlicher Lektürekurs mit Moritz Zeiler\nKursbeginn 26. Januar 2026: Jeweils Montags\, 19:00 – 21:00 Uhr\nKurs in Präsenz sowie mit digitaler Option\, weitere Informationen bei Anmeldung. \nSeit der Krise 2008ff wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken\, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert\, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht\, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware\, Wert\, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus\, Klasse und Staat? Ab Ende Januar 2026 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Ende Oktober insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen\, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert*innendebatten vermieden werden. Der Referent wird moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben\, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneignung und Diskussion. \nKarl-Marx-Denkmal in Karlovy Vary. Foto: Norbert Schepers \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017\, Das Klima des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie und gesellschaftliche Naturverhältnisse\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi) sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \nAnmeldung bitte unter mail@talpe.org // Infos unter talpe.org \nVeranstalter:innen:\nassociazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen
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SUMMARY:Zerfall – wie soziale Ungerechtigkeit uns kaputt macht
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Julia Schramm\nFreitag\, 9. Januar 2026\, um 19:30 Uhr in Bremen\, im Theater im Volkshaus in Utbremen \nLeider müssen wir auf den Ausfall dieser Veranstaltung mit Julia Schramm hinweisen. Die Referentin konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anreisen\, wir werden die Veranstaltung jedoch in einigen Monaten nachholen. \nSoziale Ungerechtigkeit zerstört unsere Gesellschaft. Ihr Gift dringt in unsere Gedanken und Gefühle ein\, zerschlägt Beziehungen\, nährt Hass\, Hetze – und ebnet den Aufstieg faschistischer Kräfte. Sie bedeutet Ausgrenzung\, Entrechtung und Ausbeutung für viele und isolierten und entrückten Reichtum für wenige. Sie bedeutet den Zerfall unserer Menschlichkeit. \nIn ihrem neuen Buch „Zerfall – wie soziale Ungerechtigkeit uns kaputt macht“ (Trabanten Verlag\, Berlin 2025) nähert sich Julia Schramm in persönlicher\, poetischer und politischer Sprache den Bruchlinien unserer Zeit. Sie verknüpft Philosophie\, Popkultur und Politikwissenschaft zu einem eindringlichen Essay über die zerstörerische Kraft sozialer Ungleichheit – und formuliert einen leidenschaftlichen Appell für Gerechtigkeit und Menschlichkeit. \nIm Salon im Volkshaus wollen wir mit der Autorin unter anderem diskutieren\, welche gesellschaftlichen Kräfte ein Interesse an der Beseitigung der Ungerechtigkeit haben\, wie sich diese verbünden können und welche Formen der Solidarität unter heute nötig und möglich sind. \nJulia Schramm trat 2009 der Piratenpartei bei und wechselte 2016 zur Partei DIE LINKE. Von 2014 bis Anfang 2017 arbeitete sie als Referentin und Redakteurin für die Amadeu Antonio Stiftung\, bevor sie von 2017 bis 2024 für den Fraktionsvorstand der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE tätig wurde. Von 2021 bis 2022 war sie zudem Mitglied im Parteivorstand der Partei. Aktuell lebt und arbeitet sie in Berlin\, wo sie einen Masterstudiengang in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft absolviert. Ihre Bücher\, wie „Klick mich“ und „50 Shades of Merkel“ haben einiges Aufsehen erregt\, das vorletzte Werk „Es muss Liebe sein“ dokumentiert den Hass im Netz künstlerisch. \nEinlass: Bar und Lounge öffnen bereits um 18 Uhr.\nEintritt frei\, wir bitten um Anmeldung über www.yesticket.org \n \nVeranstalter:innen:\nTheater im Volkshaus und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nPlakat und Flyer zur Veranstaltung als PDF zum Download: Flyer und Plakat.
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SUMMARY:An Evening with Maksym Butkevych - Ein Abend mit Maksym Butkewytsch
DESCRIPTION:An Evening with Maksym Butkevych\, laureate of the Václav Havel Human Rights Prize\nFriday\, December 19th\, at 6 p.m. in Bremen\, EuropaPunktBremen\, Haus der Bürgerschaft\, city centre \nThe event will be held in English. / Die Veranstaltung findet auf Englisch statt\, Ankündigungen in deutscher\, ukrainischer und russischer Sprache weiter unten. \nMaksym Butkevych was long known in Ukraine and abroad for his human rights activism\, his critical journalism\, his pacifist and antifascist beliefs\, and his role among the Ukrainian anarchist community. \nAfter the Russian full-scale invasion of Ukraine\, he went to the army to fight against the encroaching Russian occupation. In June 2022 in Eastern Ukraine he was captured as a prisoner of war\, was tortured into confession then sentenced to 13 years in prison. After 28 months in prison in occupied Luhansk Oblast\, Butkevych was released in a prisoner swap in October 2024. Since his release\, he has stayed very active. He has spoken out at events and met with politicians in various countries\, published a book\, continued writing\, and received the Václav Havel Human Rights Prize for outstanding civil society action. \nMaksym Butkevych will share more on his personal imprisonment story\, providing insights to the psyche of his Russian captors\, and speak about his activism\, his political beliefs\, solidarity and the international left and introduce the German print of his book “Am Richtigen Platz” (2024\, Anthea). The event will be held in English. \n \nEin Abend mit Maksym Butkewytsch\, Preisträger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises\nFreitag\, 19. Dezember 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, EuropaPunktBremen\, Haus der Bürgerschaft\, Stadtmitte \nMaksym Butkevych war in der Ukraine und darüber hinaus lange Zeit bekannt für seinen Einsatz für Menschenrechte\, seinen kritischen Journalismus\, seine pazifistischen und antifaschistischen Überzeugungen und seine Rolle in der ukrainischen anarchistischen Szene. \nNach dem russischen Einmarsch in die Ukraine schloss er sich der ukrainischen Armee an\, um gegen die immer weiter vordringende russische Besatzung zu kämpfen. Im Juni 2022 wurde er in der Ostukraine als Kriegsgefangener gefangen genommen\, durch Folter zu einem Geständnis gezwungen und zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 28 Monaten Haft im besetzten Gebiet Luhansk wurde er im Oktober 2024 im Zuge eines Gefangenenaustauschs freigelassen. Seit seiner Freilassung\, ist er sehr aktiv geblieben. Er hat bei Veranstaltungen das Wort ergriffen und sich mit Politiker*innen verschiedener Länder getroffen; er hat ein Buch veröffentlicht\, weiter geschrieben und wurde mit dem Václav-Havel-Menschenrechtspreis für herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement geehrt. \nMaksym Butkevych wird in der Veranstaltung über seine persönlichen Hafterfahrungen berichten und Einblicke in die Psyche seiner russischen Entführer geben. Er spricht mit uns über seinen Aktivismus\, seine politischen Ansichten\, Solidarität und die internationale Linke. Außerdem wird er die deutsche Ausgabe seines Buches „Am Richtigen Platz“ (2024\, Anthea) vorstellen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Antikriegskollektiv der Russländer*innen in Bremen\, Forschungsstelle Osteuropa (FSO) an der Universität Bremen\, Unterstützungskomitee Bremen\, in Kooperation mit dem EuropaPunktBremen. \nMaksym Butkewytsch bei einem Treffen mit Menschenrechtsverteidiger:innen in Kyjiw\, am 25. November 2024. Foto: Olexij Arunjan\, Graty; via Wikimedia Commons \nЗустріч із Максимом Буткевичем \nЗустріч із Максимом Буткевичем\, лауреатом Премії імені Вацлава Гавела за видатні заслуги у захисті прав людини в Європі та за її межами.\nП’ятниця\, 19 грудня\, 18:00\, Бремен\, EuropaPunktBremen\, Haus der Bürgerschaft\, центр міста \nМероприятие проходитиме англійською мовою. \nМаксим Буткевич довгий час був відомий в Україні та за її межами завдяки своїй правозахисній діяльності\, критичній журналістиці\, пацифістським і антифашистським переконанням\, а також активній ролі в українському анархістському русі. \nПісля повномасштабного вторгнення Росії в Україну він приєднався до української армії\, щоб захищати країну від російської окупації. У червні 2022 року на сході України він потрапив у полон\, був підданий тортурам з метою вибити зізнання та засуджений до 13 років позбавлення волі. Провівши 28 місяців у ув’язненні на окупованій території Луганської області\, Буткевич був звільнений у жовтні 2024 року в рамках обміну полоненими. \nЗ моменту звільнення він залишається надзвичайно активним: виступає на міжнародних заходах\, зустрічається з політиками різних країн\, публікує книги та продовжує журналістську діяльність. У 2025 році він був удостоєний Премії імені Вацлава Гавела за видатний внесок у розвиток громадянського суспільства. \nНа майбутній зустрічі Максим Буткевич розповість про свій особистий досвід ув’язнення\, поділиться спостереженнями про психологію своїх російських захопників і обговорить свою правозахисну діяльність\, політичні переконання\, солідарність та міжнародний лівий рух. Крім того\, він представить німецьке видання своєї книги «Am Richtigen Platz» (2024\, Anthea). \nМероприятие проходитиме англійською мовою. \n \nВстреча с Максимом Буткевичем \nВстреча с Максимом Буткевичем\, лауреатом Премии имени Вацлава Гавела за выдающиеся заслуги по защите прав человека в Европе и за ее пределами.\nПятница\, 19 декабря\, 18:00\, Бремен\, EuropaPunktBremen\, Haus der Bürgerschaft\, центр города \nМероприятие будет проходить на английском языке. \nМаксим Буткевич долгое время был известен в Украине и за ее пределами благодаря своей правозащитной деятельности\, критической журналистике\, пацифистским и антифашистским убеждениям\, а также активной роли в украинском анархистском движении. \nПосле полномасштабного вторжения России в Украину он присоединился к украинской армии\, чтобы защищать страну от российской оккупации. В июне 2022 года на востоке Украины он был пленен\, подвергнут пыткам с целью выбить признание и приговорён к 13 годам лишения свободы. Проведя 28 месяцев в заключении на оккупированной территории Луганской области\, Буткевич был освобожден в октябре 2024 года в рамках обмена пленными. \nС момента освобождения он остается чрезвычайно активным: выступает на международных мероприятиях\, встречается с политиками разных стран\, публикует книги и продолжает работать как журналист. В 2025 году он был удостоен Премии имени Вацлава Гавела за выдающийся вклад в развитие гражданского общества. \nНа предстоящей встрече Максим Буткевич расскажет о своем личном опыте заключения\, поделится наблюдениями о психологии своих российских захватчиков и обсудит свою правозащитную деятельность\, политические убеждения\, солидарность и международное левое движение. Кроме того\, он представит немецкое издание своей книги «Am Richtigen Platz» (2024\, Anthea). \nМероприятие будет проходить на английском языке.
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SUMMARY:Moishe Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 13.–14.12.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.org \n  \n\n\nMoishe Postones AufsatzAntisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx.Moritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017sowie zusammen mitassociazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Monom Stiftung und Kulturnetz e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Closing Day
DESCRIPTION:Mittwoch\, 10. Dezember 2025\, von 13 bis 19 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt \nEs hat alles nichts genutzt\, die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) hält an der Schließung des Bremer RLS-Büros zum Jahresende fest. (Protest dagegen siehe z.B. diese Resolution von Christoph Spehr.) Das ist nach über 26 Jahren unserer Arbeit ein herber Rückschlag\, und uns weiterhin unverständlich. \nUnser Verein Rosa-Luxemburg-Initiative als die Bremer Landesstiftung der RLS arbeitet ehrenamtlich weiter und zieht mit der Geschäftsstelle des Vereins im Dezember in das Haus der Zivilgesellschaft Am Deich 45 um. \nWir machen weiter und sind selbstverständlich weiterhin für Projekte der politischen Bildung in Bremen ansprechbar\, haben allerdings mit der Schließung des Bremer RLS-Büros zum 31.12.2025 künftig keine Hauptamtlichkeit mehr in Bremen. Deshalb bitten wir darum\, alle sonstigen Anfragen zur bundes- und weltweiten Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ab Januar 2026 an das Regionalbüro der RLS in Hannover zu richten\, welches künftig mitverantwortlich für das Land Bremen sein soll. \nZum Abschied vom Stiftungsbüro Am Wall 149/150 halten wir am 10. Dezember einen Closing Day ab\, für alle\, die sich von uns persönlich verabschieden wollen. Kommt vorbei\, Trost und Mitbringsel aller Art willkommen! \nVorstand und Geschäftsführung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen  \nTwilight Schillig. Foto: Norbert Schepers \nPS.\nWer für uns Spenden möchte\, kann das übrigens auch über PayPal tun: https://paypal.me/rosaluxbremen\nNoch besser geeignet ist dafür eine Überweisung auf unser Konto bei der Sparkasse Bremen\, da hier deutlich weniger Gebühren anfallen. Die IBAN teilen wir aus Sicherheitsgründen auf direkte Anfrage mit.
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DESCRIPTION:Filmvorführung\nDienstag\, 9. Dezmeber 2025\, um 20:30 Uhr in Bremen\, im Kino City 46 in der Bahnhofsvorstadt\n \nWas kann man machen\, wenn Schwangerschaftsabbrüche nicht nur nicht legalisiert\, sondern wieder immer weiter kriminalisiert werden? Die Ärztin Rebecca Gomperts\, die der Dokumentarfilm VESSEL begleitet\, fand eine ganz besondere Antwort: Schwangerschaftsabbrüche auf einem Schiff\, in internationalen Gewässern. Aus dieser ungewöhnlichen Idee entstand eine globale Initiative\, die ungewollt Schwangere befähigt\, selbstbestimmt und unabhängig von lokalen Gesetzen über ihren Körper zu entscheiden. VESSEL zeigt den Weg von einer Vision auf hoher See hin zu einem internationalen Netzwerk für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche. \nGezeigt wird der Film von Pro Choice* Bremen in Kooperation mit dem City 46 und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Pro Choice* Bremen ist eine feministische Gruppe\, die sich theoretisch und praktisch mit Themen der reproduktiven Gerechtigkeit auseinandersetzt. \nNach dem Film besteht die Möglichkeit\, im Foyer des Kinos miteinander ins Gespräch zu kommen. \nVeranstalter:innen:\nPro Choice* Bremen\, City 46 und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nPlakat Dokumentarfilm VESSEL
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SUMMARY:Ernst Fraenkel: Der Doppelstaat
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 06.–07.12.2025 / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \nDer Doppelstaat von Ernst Fraenkel ist ein besonderes Werk\, da es die einzige umfangreiche kritische Studie über die nationalsozialistische Herrschaft darstellt\, die nicht aus der Distanz des Exils verfasst wurde. 1933 untersagte das nationalsozialistische Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums und andere Gesetze Menschen jüdischer Herkunft und Mitgliedern linker Parteien die Ausübung ihrer Berufe. Aufgrund einer Sonderregelung\, die seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg betraf\, konnte Fraenkel dennoch als Jude und Sozialdemokrat als einer von wenigen betreffend weiter als Anwalt arbeiten. Er nutzte seine Prozessbeobachtungen und die Lektüre nationalsozialistischer Rechtsschriften\, um eine detaillierte Analyse von Staat und Recht im Nationalsozialismus zu erarbeiten. Nach seiner Emigration veröffentlichte er in den USA 1941 The Dual State. Das Buch wurde nach seinem Erscheinen im englischsprachigen Raum durchweg positiv besprochen\, in Deutschland wurde Fraenkels Doppelstaat hingegen lang kaum registriert. Erst 1974 Jahre erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache. \nDie nationalsozialistische Herrschaft unterteilte sich nach Fraenkel in zwei zentrale Bereiche: Normenstaat und Maßnahmenstaat. Im Normenstaat galt die Herrschaft des Rechts\, wodurch das Funktionieren der kapitalistischen Ökonomie und das Recht auf Eigentum garantiert wurde. Im Maßnahmenstaat hingegen setzen die herrschenden nationalsozialistischen Eliten ihre Interessen mit Gewalt und Willkür durch. Die Parole „Recht ist\, was dem deutschen Volke nützt“ drückte Fraenkel zufolge die nationalsozialistische Ablehnung abstrakter und allgemeiner gültiger Rechtsprinzipien zugunsten eines exklusiven Rechtsverständnisses aus\, das nur Gültigkeit für die deutsche „Volksgemeinschaft“ besaß. Durch den Ausschluss der Jüdinnen und Juden aus der normenstaatlichen Sphäre des Rechts versuchten das nationalsozialistische Regime die deutsche Gesellschaft gewaltsam zu homogenisieren und damit ihr Ideal der „Volksgemeinschaft“ zu realisieren. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Fraenkels Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Zudem soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024.
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SUMMARY:Georges Bensoussan. Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950)
DESCRIPTION:## Die Veranstaltung heute Abend muss leider wegen Krankheit des Referenten entfallen! Wir bemühen uns um einen Nachholtermin. ## \nBuchvorstellung und Diskussion mit Alex Carstiuc\, 04.12.2025\, 19:00 Uhr\nKulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \nAuf seiner Suche nach dem gesellschaftlichen Ursprung des damals noch arabisch-israelischen Konflikts geht Georges Bensoussan bis in die Zeit vor der ersten Alija zurück. Seine historische Untersuchung erschien 2023 in Frankreich. Er betrachtet einen historischen Abschnitt\, der sich vom Jahr 1870 bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs und den ersten Waffenstillstandsabkommen Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten 1949 erstreckt. Er zeigt dabei\, dass der alte Jischuv bereits vor der Einwanderung osteuropäischer Zionist*innen den Kern einer von Europa inspirierten Nationalbewegung bildet. Während sich für die dortigen Jüdinnen und Juden schon früh der Weg hin zu einer modernen Gesellschaft mit entsprechenden Institutionen und Organisationen abzeichne\, seidie überwiegende Mehrheit der arabischen Bevölkerung durch die clanbasierte und durch Tradition und Religion gebundene Herrschaft in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gehemmt. Schon bald stünden sich nach Bensoussan zwei kulturell und gesellschaftlich deutlich differierende Gesellschaften bis zur offenen Feindschaft gegenüber. Bensoussan argumentiert\, dass sich die Dynamik des arabisch-israelischen Konflikts nur mit einer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt verstehen lässt – viel besser als die üblichen Erklärungsmodelle wie Nationalismus\, Imperialismus\, Kolonialismus. Der Übersetzer Alex Carstiuc stellt die Thesen des Buches vor und gibt einen Überblick über die Rezeption. \nGeorges Bensoussan\, geboren 1952 in Ahfir\, stammt aus einer alteingesessenen jüdischen Familie in Marokko\, die nach Frankreich auswandern musste. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Revue d’histoire de la Shoah und verantwortlich für die Publikationen des Mémorial de la Shoah hin Paris. Als Historiker hat er sich mit zahlreichen Werken zur Geschichte der Shoah\, des Zionismus und der Jüdinnen und Juden in der arabischen Welt international einen Namen gemacht. Auf Deutsch liegt bisher lediglich der Band Die Juden der arabischen Welt. Die verbotene Frage (2019) vor. \nAlex Carstiuc ist Historiker\, Herausgeber und Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. Er übersetzte Annette Wieviorkas Werk 1945. Als die Amerikaner die Lager entdeckten (Edition Tiamat Herbst 2021).Mit Jonas Empen Übersetzung von Georges Bensoussan: Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950). \n\n\nGeorges Bensoussan\, Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950). ça ira-Verlag: Freiburg (April 2026). Aus dem Französischen von Alex Carstiuc und Jonas Empen. \n\nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen\, Monom Stiftung\, Kulturzentrum Kukoon und Kulturnetz e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Arbeitskreis Internationalismus
DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 3. Dezember 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nDiese Veranstaltung wurde vom Mittwoch\, 26. November verschoben auf den 3. Dezember 2025! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung für neue Teilnehmende bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net; Rücksprache gerne direkt mit Norbert Schepers. \nThema dieses Abends: Die Lage im Sudan. \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \nZur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung – Positionspapier des Arbeitskreises Internationalismus der Rosa-Luxemburg-Initiative: „Position zur Aggression Russlands und zur Debatte um Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung“\, vom Oktober 2025 \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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SUMMARY:Alfred Sohn-Rethel\, Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 29.–30.11.2025 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung bitte unter mail@talpe.org \n \n\n\nAlfred Sohn-Rethels Analysen des Nationalsozialismus sind in den Worten der Herausgeber seiner Texte\, zu denen auch Johannes Agnoli zählt\, von besonderem Wert: „So gesehen ist es einer der folgenreichsten Zufälle für die Faschismus-Forschung\, dass ein marxistisch geschulter Wissenschaftler in den entscheidenden Jahren der Faschisierung quasi ungestört Einblick in wichtige interne Vorgänge und politische Überlegungen verschiedener Kapitalfraktionen erlangte und damit befähigt worden ist\, ihre ökonomische Interessenlage und ihre Schwierigkeiten theoretisch zu erfassen und mit empirischer Beweiskraft darzustellen\, wie diese die politische Tendenz zur faschistischen Diktatur vorangetrieben haben.“ Im Seminar werden gemeinsam Sohn-Rethels Überlegungen zu Krise und autoritärer Krisenlösung sowie zur Klassenstruktur des Nationalsozialismus gelesen und diskutiert. Zudem wird der Film „Stumpfe Sense – Scharfer Stahl. Bauern\, Industrie und Nationalsozialismus“ gezeigt\, der die Agrarkrise und rechten bäuerlichen Proteste in Schleswig-Holstein Ende der 1920er Jahre behandelt. Im Film wird auch Sohn-Rethel ausführlich interviewt. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010-2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Deutsch-arabische Allianzen gegen das „Luxemburger Abkommen“
DESCRIPTION:Die erste antiisraelische Kampagne der Nachkriegszeit\nVortrag und Diskussion mit Ulrike Becker\nMittwoch\, 26. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nNur wenige Jahre nach dem Holocaust formierte sich in Deutschland eine Kampagne gegen den jüdischen Staat: die Proteste richteten sich gegen das Luxemburger Abkommen von 1952\, welches westdeutsche Entschädigungszahlungen an Israel regelte. In der Kampagne bildeten ehemalige Nationalsozialisten mit arabischen Nationalisten eine Allianz gegen Israel.\nDie Kampagne zeigt die transnationale Dimension des Antisemitismus in der Nachkriegszeit\, und ist ein anschauliches Beispiel dafür\, wie sich der Antisemitismus der NS-Zeit in israelbezogene Formen verwandelte. \nDer Vortrag fragt\, wie die deutsch-arabischen Netzwerke entstanden\, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen sie verbanden und wie sich antisemitische Denkmuster in der Nachkriegszeit wandelten. Zugleich geht es um die Frage\, welche dieser Narrative bis heute in politischen und medialen Debatten über Israel fortwirken. \nDr. Ulrike Becker ist Historikerin und Program Director im Bereich Antisemitismus bei der Amadeu Antonio Stiftung. Sie ist außerdem im Vorstand des Mideast Freedom Forum Berlin und Research Fellow am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho in Aachen. 2024 erschien ihre Dissertation unter dem Titel „Nazis am Nil – die westdeutsch-ägyptischen Beziehungen der Nachkriegszeit im Schatten des Nationalsozialismus“ im Vandenhoeck und Ruprecht Verlag. \nSharePic zur VA Deutsch-arabische Allianzen gegen das „Luxemburger Abkommen“: Die erste antiisraelische Kampagne der NachkriegszeitVortrag und Diskussion mit Ulrike BeckerMittwoch\, 26. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ \nVeranstalter:innen:\nJunges Forum der DIG Bremen\, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser (DIG) und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Ein neuer Mittlerer Osten?
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Thomas von der Osten-Sacken\nSonntag\, 23. November 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDie Lage im „Nahen Osten“ ändert sich schnell. Wer hätte je erwartet\, dass das Regime von Diktator Bashar al-Assad so schnell zusammenbricht? Aber das ist nur ein Aspekt der Situation in einer sehr unbeständigen Region. Regionale Mächte haben ebenso ein Wörtchen mitzureden wie europäische Länder\, Russland und die USA. Es ist nicht leicht zu verstehen\, wer mit wem gegen wen kämpft. Und obwohl die Geopolitik eine wichtige Rolle spielt\, sollte man nicht vergessen\, dass es in diesen Konflikten auch um Freiheit\, Selbstbestimmung und eine bessere Zukunft für Millionen von Menschen geht. Was ist die Agenda der Rebellen\, die das syrische Regime gestürzt haben? Und was können wir in anderen Teilen der Region erwarten? Was sollte Israel tun? \nThomas von der Osten-Sacken\, Direktor der deutsch-irakischen NGO WADI\, ist seit Anfang der neunziger Jahre im „Nahe Osten“ tätig. WADI unterstützt eine Vielzahl von Projekten zur Stärkung von Frauen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Er wird über seine Erfahrungen sprechen\, darüber\, wie sich der „Nahe Osten“ verändert und was eine Perspektive für eine bessere Zukunft für alle in dieser Region sein könnte\, zerrissen von Krieg\, Diktatur\, Terrorismus und Massenmorden. \nThomas von der Osten-Sacken\, Foto: Sarkalar via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Junges Forum der DIG Bremen und Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser (DIG)
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SUMMARY:Verliebt. Verlobt. Verheiratet. Wir feiern 150 Jahre Schutzehe
DESCRIPTION:Schutzehen zu Zeiten des Nationalsozialismus\, der DDR und heute\nVortrag und Diskussion mit Pia Klemp \nVeranstaltung am Freitag\, 21. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der KlimaWerkStadt in der Neustadt\nWorkshop am Samstag\, 22. November 2025 von 11 bis 17 Uhr in Bremen\, im BreSoC – Bremen Solidarity Center in der Neustadt \nDeutschland schiebt »im großen Stil« ab und neo-faschistische Deportationsfantasien sind unter dem Begriff „Remigration“ salonfähig geworden. Gleichzeitig werden die legalen Korridore\, um Migrierende und Flüchtende zu unterstützen\, systematisch verengt. Der Aufschwung der (neuen) Rechten scheint unaufhaltsam. Umso wichtiger ist es jetzt\, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Lasst uns darum über Schutzehen sprechen! Was ist eine Schutzehe und wie funktioniert sie? Mit welchen Hürden und Hindernissen ist zu rechnen – wie sind sie zu überwinden? \nPia Klemp\, Antifaschistin\, Aktivistin und Autorin spricht mit uns über Schutzehen und stellt sich der Fragen aller Fragen: What’s love got to do with it?\nWeitere Informationen unter: www.schutzehe.org \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Vor Ort gibt es die Möglichkeit der Flüsterübersetzung. \nZusätzlich zu der Abendveranstaltung am Freitag\, bieten wir einen Workshop am Samstag von 11 bis 17 Uhr an\, im BreSoC\, Am Deich 45\, 28199 Bremen\, einem anderen Ort in der Neustadt. Dort gibt es Raum\, intensiver in das Thema einzusteigen und gemeinsam zu diskutieren. \nFür den Workshop am Samstag wird um Anmeldung gebeten: antiraunited@riseup.net \nPia Klemp auf der Brücke der Sea-Watch\, April 2018Foto: Ruben Neugebauer\, Sea-Watch.org via WikimediaCommons CC BY-SA 4.0 \nVeranstalter:innen:\nAntira United Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen 
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