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SUMMARY:Kybernetik und Kritik. Ein Panorama einer Kybernetisierung der Gegenwartsgesellschaft
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Anna-Verena Nosthoff (Oldenburg & Berlin)\nSonntag\, 31. Mai 2026\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nAnna-Verena Nosthoff stellt ihr neues Buch (Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst) vor\, dass kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin beschreibt sie die Steuerungsversuche von Gesellschaften durch algorithmische Kontrolle. Sie blickt dabei auf die Anfänge der Kybernetik zurück\, mit der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Vorstellung formuliert wurde\, durch zyklische Beobachtung und Steuerungsimpulse in bestehende Prozesse einzugreifen und ihren weiteren Verlauf zu beeinflussen. Seitdem ist aus dieser Idee eine digitale Kunst des Regierens entstanden. \nDabei beschreibt Anna-Verena Nosthoff auch Ansätze einer sozialistischen Kybernetik\, wie sie in Chile mit dem Cybersyn Projekt verfolgt wurden (deren Kontrollraum das Motiv für unsere Flyer-Illustration geliefert hat). Der Putsch von Pinochet beendete dieses Experiment abrupt. \nHeute befinden wir uns einem „post-kybernetischen Zeitalter“\, Digitalisierung und ihr kybernetisches Fundament haben alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Unfreiwillig wie freiwillig unterziehen wir uns Prozessen von Feedback und Regulation. „Wer die Digitalisierung verstehen will\, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen“ (Nosthoff)\, um die Wege und Verstrickungen zu verstehen\, die sich heute etwa in Formaten wie dem KI-Hype und der machtvollen Strukturen des Bigtech zeitigen. \nAnna-Verena Nosthoff (Oldenburg und Berlin) ist Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ko-Direktorin des Critical Data Lab (Humboldt-Universität/Universität Oldenburg). \nBanner zur Veranstaltung mit Anna-Verena Nosthoff. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V. \nHinweis: Am Tag darauf\, am Montag\, 1. Juni 2026\, stellt Anna-Verena Nosthoff auch in Hamburg vor (19:30\, Kölibri\, Hamburg St. Pauli. Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli\, city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg).
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SUMMARY:Gefahr von Rechts: Wie verwundbar ist die Justiz?
DESCRIPTION:Vorstellung der Ergebnisse des Justiz-Projekts verfassungsblog.de/justiz-projekt und anschließende Diskussion mit Personen aus der Bremischen Justiz\nDienstag\, 2. Juni 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Gewerkschaftshaus/DGB am Bahnhofsplatz \nWeltweit gerät die unabhängige und unparteiische Justiz unter den Druck des autoritären Populismus. Auch hier in Deutschland lassen sich erste Zeichen der Bedrängnis wahrnehmen. Das Justiz-Projekt wurde initiiert\, um das Bewusstsein für die Verwundbarkeit der Justiz auf Bundes- und Länderebene zu schärfen. \nIn dieser Veranstaltung stellt ein Projektmitarbeiter die Ergebnisse des Justiz-Projekts vor. Anknüpfend daran wird die aktuelle Situation in Bremen beleuchtet\, wobei auch Personen aus dem Bremer Justizbereich zu Wort kommen und aus der Praxis berichten. Abschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. \n \nVeranstalter:innen: attac Bremen\, Omas gegen Rechts Bremen\, Arbeit und Leben Bremen\, Verdi Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Zärtlichkeit und Stahlarbeit. Ein Modell feministischer Planung
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Heide Lutosch am 12.06.2026\, 19:00 Uhr\, Tor 40\, Güterbahnhof Bremen \nWie sähe eine demokratisch geplante Gesellschaft aus\, wenn sie von Feministinnen entworfen würde? Was fehlt in den kanonischen Modellen demokratischer Planwirtschaften? Wird Kinderhaben in einer Gesellschaft ohne Profit zur Freizeitbeschäftigung und muss Carearbeit tatsächlich „aufgewertet“ werden? Ist Innovation gleichbedeutend mit Produktivkraftfortschritt? Und schließlich: Kann man Freiheit planen? \nHeide Lutosch lebt in Leipzig und arbeitet als Übersetzerin. Letzte Veröffentlichungen: Wenn das Baby schreit\, dann möchte man doch hingehen\, Communaut 2022 und Kinder haben\, Verlag Matthes und Seitz 2023. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:"Für euch würde ich kämpfen"
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Artur Weigandt\nDonnerstag\, 25. Juni 2026\, um 18 Uhr in Bremen\, im EuropaPunktBremen am Marktplatz\nund Mittwoch\, 24. Juni 2026\, um 19 Uhr in Oldenburg\, im CORE (Nähe Stadtmuseum Oldenburg) \nArtur Weigandt war überzeugter Pazifist\, für den Gewalt ein Zeichen von Schwäche war. Doch als Bomben fielen\, hörte und spürte er die Verzweiflung der Überlebenden. Aus dem Idealisten wurde ein Realist: Wer überfallen wird\, muss sich wehren – notfalls mit der Waffe in der Hand. Auch er selbst wäre dazu bereit. \nAls Dolmetscher für ukrainische Soldaten auf einem deutschen Truppenübungsplatz erlebte er\, was es heißt\, inmitten von Leopard-Panzern\, militärischer Routine und persönlichen Schicksalen nicht nur zu übersetzen\, sondern Haltung zu zeigen. Artur Weigandts Buch „Für euch würde ich kämpfen“ erzählt von Panzerausbildung und Propaganda\, von Müdigkeit und Mut – und von der Frage\, was es bedeutet\, Verantwortung zu übernehmen. \nSeit einigen Jahren lebt Artur Weigandt in der tschechischen Hauptstadt Prag. Wir wollen mit Artur Weigandt sprechen über sein Leben in Prag\, deutsch\, tschechische\, europäische Perspektiven auf eine gemeinsame Sicherheitspolitik – und über seinen Bruch mit dem Pazifismus. \nModeration Bremen: Eduard Klein\nModeration Oldenburg: Hans-Christian Petersen \nEine Kooperation von:\nglobale° Literaturfestival\, Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit\, Deutsche-Gesellschaft für Osteuropakunde\, Deutscher Journalistenverband Bremen\, EuropaPunkt Bremen\, Forschungsstelle Osteuropa Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde – DGO Zweigstelle Oldenburg\,  Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Deutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg. \nCover Artur Weigandt„Für euch würde ich kämpfen“ Verlag C.H. Beck
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SUMMARY:Droht ein neuer Faschismus?
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Peter Bierl am 23.07.2026\, 19:00 Uhr / Tor 35\, Güterbahnhof Bremen \nWer von Populismus spricht\, verharmlost. Der Begriff Rechtsextremismus suggeriert\, eine demokratische Mitte würde von den Rändern bedroht und schert Linke wie Rechte über einen Kamm. Faschismus scheint unangemessen\, wenn Rechte nicht im Braunhemd und Springerstiefel daherkommen. Die Linke selbst hat den Begriff durch wahllosen Gebrauch verschlissen. Typisch für den historischen Faschismus wie für heutige rechte Bewegungen ist eine gewisse Vielfalt: Rechtslibertäre wie Linksnationalist:innen\, Esoteriker:innen wie Querdenker:innen tragen dazu bei. Demokratische Parteien übernehmen rechte Positionen\, etwa die Abschottungspolitik oder paktieren mit Faschist:innen. Nationalismus ist der ideologische Kitt\, den von Habeck bis Wagenknecht alle anrühren. Rechte Bewegungen pflegen Antisemitismus\, Rassismus\, Antifeminismus\, Hass- und Gewaltfantasien. Sie verteidigen den fossilen Kapitalismus und sein Konsummodell. Was also ist das Besondere an rechten Bewegungen heute? Wenn Begriffe als Griffe dienen sollen\, um die Wirklichkeit zu verstehen und zu verändern\, welcher wäre für sie angemessen? Peter Bierl stellt in seinem Vortrag einige Überlegungen zur Diskussion. \nPeter Bierl ist Journalist\, Politikwissenschaftler\, Mitglied der Gewerkschaft Verdi und lebt in der Nähe von München. Zuletzt sind von ihm erschienen „Einmaleins der Kapitalismuskritik“ (2025)\, „Unmenschlichkeit als Programm“(2022)\, „Die Legende von den Strippenziehern: Verschwörungsdenken im Zeitalter des Wassermanns“ (2021) sowie „Die Revolution ist großartig – Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat“ (2020). \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe  und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa- Luxemburg-Stiftung in Bremen sowie Arbeitnehmerkammer Bremen
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SUMMARY:Ernst Fraenkel: Der Doppelstaat
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 26.–27.09.2026 / Mehr Informationen und Anmeldung unter mail@talpe.org \nDer Doppelstaat von Ernst Fraenkel ist ein besonderes Werk\, da es die einzige umfangreiche zeitgenössische Studie über die nationalsozialistische Herrschaft darstellt\, die nicht aus der Distanz des Exils verfasst wurde. 1933 untersagten das nationalsozialistische Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums und andere Gesetze Menschen jüdischer Herkunft und Mitgliedern linker Organisationen die Ausübung ihrer Berufe. Aufgrund einer Sonderregelung\, die seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg betraf\, konnte Fraenkel dennoch als Jude und Sozialdemokrat als einer von Wenigen weiter als Anwalt arbeiten. Er nutzte seine Prozessbeobachtungen und die Lektüre nationalsozialistischer Rechtsschriften\, um eine detaillierte Analyse von Staat und Recht im Nationalsozialismus zu erarbeiten. Nach seiner Emigration veröffentlichte er in den USA 1941The Dual State. Das Buch wurde nach seinem Erscheinen im englischsprachigen Raum durchweg positiv besprochen\, in Deutschland wurde Fraenkels Der Doppelstaat hingegen lange kaum registriert. Erst 1974 erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache. \nDie nationalsozialistische Herrschaft unterteilte sich nach Fraenkel in zwei zentrale Bereiche: Normenstaat und Maßnahmenstaat. Im Normenstaat galt die Herrschaft des Rechts\, wodurch das Funktionieren der kapitalistischen Ökonomie und das Recht auf Eigentum garantiert wurde. Im Maßnahmenstaat hingegen setzen die herrschenden nationalsozialistischen Eliten ihre Interessen mit Gewalt und Willkür durch. Die Parole „Recht ist\, was dem deutschen Volke nützt“ drückte Fraenkel zufolge die nationalsozialistische Ablehnung abstrakter und allgemeiner gültiger Rechtsprinzipien zugunsten eines exklusiven Rechtsverständnisses aus\, das nur für die deutsche Volksgemeinschaft Gültigkeit besaß. Durch den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus der normenstaatlichen Sphäre des Rechts versuchte das nationalsozialistische Regime die deutsche Gesellschaft gewaltsam zu homogenisieren und damit ihr Ideal der Volksgemeinschaft zu realisieren. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Fraenkels Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Zudem soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Einführung in die Kommunalpolitik im Stadtteil: Tagesseminar für Interessierte an Beiratsarbeit
DESCRIPTION:Tagesseminar in Bremen\nSamstag\, 31. Oktober 2026\, von 10 bis 18 Uhr\noder Sonntag\, 1. November 2026\, von 10 bis 18 Uhr  \nWir bieten zwei inhaltsgleiche Termine zur Auswahl an. Bitte anmelden mit Angabe\, welcher Termin gewünscht und welcher alternativ möglich ist! \nKommunalpolitik bietet die Möglichkeiten\, sich aktiv einzumischen und für die eigenen Überzeugungen auf städtischer Ebene einzustehen. Insbesondere die Arbeit im Beirat des eigenen Stadtteils eignet sich als niedrigschwelliger Einstieg in weiteres politisches Engagement. Bei den kommenden Bremer Bürgerschaftswahlen am 30. Mai 2027 werden zugleich die 22 Beiräte auf Ebene der Bremer Stadt- und Ortsteile gewählt. \nAuch schon drüber nachgedacht auf einer Beiratsliste zu kandidieren?\nFehlen noch letzte Informationen und der nötige Mut? \nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet kommunalpolitische Bildung an\, um Interessierten Orientierung zu geben und kompetentes Handeln zu ermöglichen: Wer sich überlegt\, für ihren oder seinen Beirat zu kandidieren\, kann diese Veranstaltungen als Entscheidungshilfe nutzen. \nSeminarfoto von @micha_horn (Comic Effekt) \nThemenschwerpunkte des Seminars sind: \n\nWas erwartet mich als Kandidat*in\, wenn ich in den Beirat gewählt werde? Wie hoch ist mein Aufwand und welche Qualifikationen muss ich mitbringen?\nWie gestaltet sich die kommunalpolitische Landschaft in Bremen? Was ist meine Rolle als Kommunalpolitiker*in im Stadtteil?\nWelche Rechte und Pflichten hat ein Beirat? Was kann ich im Beirat bewirken?\nWorüber wird entschieden?\nWie sehen die politischen Strukturen in Bremen aus? Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Bildungsmaterialien? Welche Aufwandsentschädigungen gibt es?\nWas sind meine nächsten Schritte?\n\nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nJudith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin\n\nPhilipp Piechura\, Soziologe\, Freizeit- und Theaterpädagoge\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen\n\nAls Expert*innen wirken mit: \n\nElaine-Noro Schlorke\, für Beiratsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle DIE LINKE. Bremen\nMichael Horn\, Referent für Bürger:innenbeteiligung und Kommunalpolitik (Beiräte) bei der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft; Beiratsmitglied in Huchting\n\nAnmeldung: \n\nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 01.10.26 um 9:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nEine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert\, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung und enthält die Kostenbeteiligung für den Mittagsimbiss. Die Teilnahme am Seminar soll allen Interessierten offen stehen: Bitte sprechen Sie uns an\, falls der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellen sollte.\nDer Veranstaltungsort in der Bremer Innenstadt wird mit der Teilnahmebestätigung (etwa ab dem 05.10.) mitgeteilt.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, werden wir nach Möglichkeit ein weiteres Seminar anbieten.\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [261031 VA-Flyer KommPol]. \n\nMaterialien zur Veranstaltung:\nDas Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter ist die Grundlage der Beiratsarbeit in Bremen; hier als PDF zum Download in der Fassung vom 2. Februar 2010\, zuletzt geändert am 2. Februar 2021: Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter. \nDie Kommunalakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet bundesweit Veranstaltungen und Vermittlung von ReferentInnen zu kommunalpolitischen Themen und gibt neben weiteren Materialien eine kommunalpolitische Schriftenreihe unter dem Titel  «Crashkurs Kommune» (jeweils auch als PDF zum freien Download) heraus.\nWeitere Materialien zur linken Kommunalpolitik erscheinen insbesondere beim Kommunalpolitischen Forum Sachsen\, ebenfalls bei den Kolleg:innen in NRW (Veröffentlichungen online als PDF und als Print bestellbar). Kommunalpolitische Publikationen im linken Umfeld (PDF; Literaturliste der RLS-Kommunalakademie\, Stand 16.11.2018). \nDas Wahlsystem in Bremen wird bei Wahlrecht.de kurz erklärt. Die gesetzlichen Grundlagen: \n\nBremisches Wahlgesetz (BremWahlG)\nBremische Landeswahlordnung (BremLWO)\nLandesverfassung der Freien Hansestadt Bremen (Verf)\nOrtsgesetz über Beiräte und Ortsämter (OBG)\nVerfassung für die Stadt Bremerhaven (VerfBrhv)\n\nDiese Gesetzestexte finden sich im Transparenzportal des Landes Bremen unter https://www.transparenz.bremen.de.\nDort findet sich auch die Geschäftsordnung des jeweiligen Beirates sowie auf der jeweiligen Website des zuständigen Ortsamtes.
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DESCRIPTION:Tagesseminar in Bremen\nSamstag\, 31. Oktober 2026\, von 10 bis 18 Uhr\noder Sonntag\, 1. November 2026\, von 10 bis 18 Uhr  \nWir bieten zwei inhaltsgleiche Termine zur Auswahl an. Bitte anmelden mit Angabe\, welcher Termin gewünscht und welcher alternativ möglich ist! \nKommunalpolitik bietet die Möglichkeiten\, sich aktiv einzumischen und für die eigenen Überzeugungen auf städtischer Ebene einzustehen. Insbesondere die Arbeit im Beirat des eigenen Stadtteils eignet sich als niedrigschwelliger Einstieg in weiteres politisches Engagement. Bei den kommenden Bremer Bürgerschaftswahlen am 30. 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Was kann ich im Beirat bewirken?\nWorüber wird entschieden?\nWie sehen die politischen Strukturen in Bremen aus? Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Bildungsmaterialien? Welche Aufwandsentschädigungen gibt es?\nWas sind meine nächsten Schritte?\n\nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nJudith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin\n\nPhilipp Piechura\, Soziologe\, Freizeit- und Theaterpädagoge\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen\n\nAls Expert*innen wirken mit: \n\nElaine-Noro Schlorke\, für Beiratsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle DIE LINKE. Bremen\nMichael Horn\, Referent für Bürger:innenbeteiligung und Kommunalpolitik (Beiräte) bei der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft; Beiratsmitglied in Huchting\n\nAnmeldung: \n\nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 01.10.26 um 9:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nEine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert\, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung und enthält die Kostenbeteiligung für den Mittagsimbiss. Die Teilnahme am Seminar soll allen Interessierten offen stehen: Bitte sprechen Sie uns an\, falls der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellen sollte.\nDer Veranstaltungsort in der Bremer Innenstadt wird mit der Teilnahmebestätigung (etwa ab dem 05.10.) mitgeteilt.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, werden wir nach Möglichkeit ein weiteres Seminar anbieten.\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [261031 VA-Flyer KommPol]. \n\nMaterialien zur Veranstaltung:\nDas Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter ist die Grundlage der Beiratsarbeit in Bremen; hier als PDF zum Download in der Fassung vom 2. Februar 2010\, zuletzt geändert am 2. 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Die gesetzlichen Grundlagen: \n\nBremisches Wahlgesetz (BremWahlG)\nBremische Landeswahlordnung (BremLWO)\nLandesverfassung der Freien Hansestadt Bremen (Verf)\nOrtsgesetz über Beiräte und Ortsämter (OBG)\nVerfassung für die Stadt Bremerhaven (VerfBrhv)\n\nDiese Gesetzestexte finden sich im Transparenzportal des Landes Bremen unter https://www.transparenz.bremen.de.\nDort findet sich auch die Geschäftsordnung des jeweiligen Beirates sowie auf der jeweiligen Website des zuständigen Ortsamtes.
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia am 15.11.2026\, 12:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/stadtrundgang-zur-geschichte-des-09-11-1938-in-bremen-5/
LOCATION:Innenstadt Bremen\, Obernstr\, Bremen\, Bremen\, Deutschland
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SUMMARY:Moishe Postone\, Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler / 05.–06.12.2026/ Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.org \nMoishe Postones Aufsatz Antisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mitassociazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/moishe-postone-antisemitismus-und-nationalsozialismus-3/
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