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SUMMARY:Der Halle-Prozess
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Christina Brinkmann\, Arne Schmitt & Jakob Schreiter\nFreitag\, 3. Februar 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel (Verlegt von der Weberstraße in die Alexanderstraße)\n \nAm 9. Oktober 2019\, dem jüdischen Feiertag Jom Kippur\, griff ein Rechtsterrorist erst die Synagoge\, dann einen nahegelegenen Dönerimbiss in Halle (Saale) an. Im Laufe seines Anschlags ermordete er Jana Lange und Kevin Schwarze und verletzte und traumatisierte viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt). Der Gerichtsprozess gegen den Täter im Jahr 2020 wurde durch die Protokolle einer Reihe von Aktivist_innen umfänglich dokumentiert. Die Dokumentation des Prozesses durch democ. Zentrum demokratischer Widerspruch wurde 2021 als Buch „Der Halle-Prozess: Mitschriften“ (2021) bei Spector Books veröffentlicht. \nIm zweiten Band „Hintergründe und Perspektiven“\, der im vergangenen Herbst erschien\, beleuchten verschiedene Autor_innen Aspekte und Hintergründe der Tat\, des juristischen Verfahrens und politischer/gesellschaftlicher Konsequenzen sowie Strategien gegen antisemitische\, rassistische und frauenfeindliche Gewalt. Arne Schmitt erarbeitete für diesen Band eine fotografische Serie mit dem Titel „Anmerkungen“. Diese wird er im Gespräch mit den Herausgeber_innen Christina Brinkmann und Jakob Schreiter vorstellen\, die wiederum detailliert Einblicke in Prozess und Inhalt der beiden Bände geben. \nChristina Brinkmann ist Kunstwissenschaftlerin und hat gemeinsam mit Valentin Hacken am Podcast »Halle nach dem Anschlag« für Radio Corax gearbeitet. Arne Schmitt ist Künstler; er beschäftigt sich mit den Mitteln von Fotografie und Film mit Geschichte und öffentlichem Raum. Jakob Schreiter arbeitet als Künstler und hat den Prozess gegen den Täter des Anschlags aktivistisch begleitet.\nZum Buch siehe spectorbooks.com. \nZwei Bücher zum Halle-Prozess \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Zur Antidemokratie angestiftet
DESCRIPTION:Steuergelder für rechtsradikale Bildung?\nVortrag und Diskussion mit Matthias Jakubowski\nDonnerstag\, 23. Februar 2023\, um 19 Uhr\, Online-Veranstaltung via ZOOM\n \n\n\n\n\n\n\nAm 22. Februar verkündet das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung in der Causa Desiderius-Erasmus-Stiftung. Dabei geht es um die von ihr vermisste Gleichbehandlung der AfD-nahen Stiftung durch den Gesetzgeber. Der Bundestag hatte mehrheitlich entschieden\, dass die Erasmus-Stiftung kein Geld aus dem Bundeshaushalt bekäme. \nIn dieser Veranstaltung soll eine erste Einschätzung des Urteils vorgenommen werden. Was könnten die Folgen für die Kläger sowie die daraus resultierenden Folgen für die Finanzierung der politischen Stiftungen insgesamt sein? Inwieweit korrigiert das Verfassungsgericht seine bisherigen Entscheidungen und beauftragt den Bundestag mit einer gesetzlichen Regulierung? Werden sogar Hinweise gegeben\, wie so ein Stiftungsgesetz aussehen könnte? \nUpdate 22.02.: Das Verfassungsgericht gibt AfD teilweise recht; die Verteilung der Fördergelder und der Ausschluss einer politischen Stiftung von der Förderung – das gehe nicht einfach per Haushaltsbeschluss. Es brauche dafür unbedingt ein eigenes Gesetz\, das die Stiftungsförderung regelt. \nEingeladen ist Matthias Jakubowski\, Jurist\, Co-Autor des Arbeitspapiers der Otto-Brenner-Stiftung „Desiderius-Erasmus-Stiftung. Politische Bildung von Rechtsaußen“. \n \nZur Teilnahme ist eine Anmeldung per eMail an anmeldung@rls-hamburg.de erforderlich! \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg\, siehe auch hamburg.rosalux.de.\nGefördert durch Mittel der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg.
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SUMMARY:Solidarität in Zeiten des Krieges
DESCRIPTION:Linke Stimmen aus der Ukraine und Russland – Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine\nFreitag\, 24. Februar 2023\, um 19 Uhr im Livestream mit Übersetzung (sowie im Saal der Rosa-Luxenburg-Stiftung in Berlin) \nKrieg\, Tod\, Zerstörung\, Angst\, Vertreibung und Flucht – das ist für sehr viele Menschen in der Ukraine seit einem Jahr der grausame Alltag. Der Krieg hat neben all dieser Zerstörung auch vieles in der Ukraine geändert – sei es in den Geschlechterrollen oder in der Sozialpolitik. Wir wollen der Frage nachgehen\, wie Linke gleichzeitig gegen den russischen Aggressor und für ihre sozialen Rechte in der Ukraine kämpfen? \nAber auch in Russland hat sich mit Kriegsbeginn die Situation verändert. Die Repressionen wurden verschärft und die Linken\, die sich gegen den Krieg stellen\, haben in großer Zahl das Land verlassen. Trotzdem wollen wir fragen\, wie in Russland überhaupt noch Widerstand gegen den Krieg geleistet werden kann? Und natürlich steht eine Frage im Zentrum: Wie können Linke im Sinne der internationalen Solidarität dazu beitragen\, den Krieg und damit das Leiden der Menschen in der Ukraine zu beenden? \n \nZu diesen Fragen wollen wir am Jahrestag des russischen Angriffes auf die Ukraine mit Aktivist*innen und Expert*innen aus der Ukraine und Russland sprechen\, die dort seit vielen Jahren für soziale und Arbeitsrechte kämpfen und jetzt gemeinsam im Widerstand gegen die russische Aggression sind. \nI. Zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine: \n·       Sergiy Movchan\, linker Aktivist und Mitglied von antiautoritären Freiwilligennetzwerken in der Ukraine (Interviews möglich)\n·       Oksana Dutchak\, Redakteurin von Spilne / Commons Journal\, wegen des Kriegs nach Deutschland geflohen und derzeit am Berliner Institut für Empirische Integrations- und Migrationsforschung \nII. Zum Krieg Russlands und den Antworten der Linken: \n·       Sasha\, Feminist Antiwar Resistance\, Russland\n·       Volodia Artiukh\, Redakteur Spilne und Forscher an der University of Oxford \nDie Diskussion wird gleichzeitig in Deutsch und Ukrainisch in einem Livestream ausgestrahlt\, siehe auch www.rosalux.de. \n \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung\,\nKontakt: Fabian Wisotzky\, Referent für Osteuropa und Mittelosteuropa
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SUMMARY:Feministische Perspektiven auf kapitalistische Krisen
DESCRIPTION:Ein Podiumsgespräch mit Akteur*innen aus Theorie und Praxis\nDienstag\, 28. Februar 2023\, um 19:30 Uhr in Bremen\, Kulturhaus Walle Brodelpott \nIm Rahmen des 8. März 2023\, des internationalen feministischen Kampftages;\nsiehe auch die Veranstaltung Feministische Lesung “POUSSI” am 02.03. \nWir kämpfen am 8. März\, dem feministischen Kampftag\, für ein besseres Leben für uns alle.\nEine Woche vor dem 8. März laden wir euch ein\, mit uns einen feministischen und antikapitalistischen Blick auf die aktuellen kapitalistischen Krisen zu werfen und anhand des Schwerpunktes Wohnen zu diskutieren: Wie sind FLINTA* von den inflationsbedingten Preissteigerungen\, von Wohnungslosigkeit\, von Armut und sozialer Ungerechtigkeit (besonders) betroffen und inwieweit steckt das im kapitalistischen System und seiner vergeschlechtlichen Verteilung der Zuständigkeiten für Produktions- und Reproduktionsarbeit selbst? Welche Analysen von und des Proteste gegen diese Verhältnisse gibt es? Wie begegnen Initiativen und Organisationen vor Ort den Umständen solidarisch? Wie könnte all das anders laufen? \nEs diskutieren unter anderem:\n• Feminismus AG von Deutsche Wohnen & Co Enteignen\n• LieLa e.V. (Verein für Schutzräume für wohnungslose FLINTA* in Bremen)\n• Bremer Bündnis Zwangsräumungen Verhindern\n• Feministischer Streik Bremen\n• Mit einem Videobeitrag von Prof. Dr. Adelheid Biesecker \nFStreik Bremen 2021: „Wenn wir streiken\, steht die Welt still!“ \nMehr zum Feministischen Streik Bremen unter fstreikbremen.noblogs.org \nVeranstalter:innen:\nFeministischer Streik Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und andere
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