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SUMMARY:Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz
DESCRIPTION:Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nVortragsreihe mit Wolfgang Hien von März bis November 2024 in Bremen\njeweils Dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor oder in der Blauen Manege in der Überseestadt\n \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe des Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. Er hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 wird Wolfgang Hien sechs jüdische Intellektuelle vorstellen\, die ihm als Vertreter:innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Emmanuel Levinas) begegneten: \n\n\n\nDienstag\, 5. März\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nLudwig Teleky\n\n\nDienstag\, 16. April\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nKäthe Leichter\n\n\nDienstag\, 25. Juni\, 19:00 Uhr\, \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nSimone Weil\n\n\nDienstag\, 03. September\, 19:00 Uhr \n(Blaue Manege\, Kommodore-Johnsen-Boulevard 11 (Überseestadt)\nEdith Stein\n\n\nDienstag\, 01. Oktober\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nPrimo Levi\n\n\nDienstag\, 05. November\, 19:00 Uhr\, \nKukoon\, Buntentorsteinweg 29\nEmmanuel Levinas\n\n\n\nLudwig Teleky\, ein sozialdemokratischer Arzt und Begründer der modernen Arbeits- und Sozialmedizin in Wien und Düsseldorf\, musste 1938 emigrieren. Nach dem Krieg hoffte er auf eine Professur in Wien oder Berlin\, doch er war und blieb unerwünscht. Als Beispiele seiner Tätigkeit wird auf die Lungentuberkulose und die Quecksilbervergiftung der Wiener Hutmacher eingegangen.  \nKäthe Leichter\, Wienerin\, Pazifistin\, Sozialistin\, gehört zu den großen Kämpferinnen für die Befreiung der Arbeiterinnen aus Elend und Abhängigkeit. Sie arbeitete aktiv im Widerstand gegen die Austrofaschisten und die Nazis. Sie wurde verraten\, kam ins KZ Ravensbrück und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Es wird eine längere Passage aus ihren in der Haft geschriebe-nen und aus dem KZ herausgeschmuggelten Lebenserinnerungen zitiert. \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5 \nVeranstalter:innen: \nVVN-BdA – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Kulturzentrum Kukoon \nFotoquellen:\nEine Touristin sitzt in der Tür eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Lagertor. © Danny Ghitis. Siehe https://www.zeit.de/reisen/2011-11/fs-auschwitz-3\nEmmanuel Levinas. Von Bracha L. Ettinger\, CC BY-SA 2.5\, siehe https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34724186
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SUMMARY:Künstliche Intelligenz und Krieg: Autonome Waffen und die moralische Herausforderung des systematischen Tötens
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Elke Schwarz\, LondonAm Donnerstag\, 7.  November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor\, und online\n \nDer Livestream wird über unseren YouTube-Kanal ausgegeben. Dort können auch Fragen gestellt werden.\nDie Veranstaltung kann dort im Nachhinein als Video angeschaut werden.\n \nAutonome Waffensysteme und algorithmische Kriegsführung sind ernsthaft auf dem Vormarsch. In den aktuellen Kriegen in der Ukraine und in Gaza zeigt sich auf unterschiedliche Weise der Aufstieg des durch moderne Datenverarbeitung gestützten\, systematischen Tötens. Militärische KI-Programme auf der ganzen Welt streben danach\, die – wie das US-Militär es nennt – „Zeitspanne zwischen Sensor und Schütze“ zu verkürzen und die „Tödlichkeit“ ihrer Operationen zu „erhöhen“. Systeme wie „Lavender“ (welches die IDF zur Zielauswahl in Gaza einsetzen) sind keine Autonomen Waffensysteme (aka Killerroboter)\, aber sie beschleunigen die Tötungskette und machen den Prozess des Tötens zunehmend autonomer. KI-Zielsysteme stützen sich auf Daten von Computersensoren und anderen Quellen\, um statistisch zu bewerten\, was ein potenzielles Ziel ist. \nSysteme wie „Lavender“ werfen viele ethische Fragen in Bezug auf Trainingsdaten\, Verzerrungen\, Genauigkeit\, Fehlerquoten und vor allem die Frage nach der Voreingenommenheit der Automatisierung auf. Durch die Automatisierung werden alle Befugnisse\, einschließlich der moralischen\, an die leidenschaftslose Schnittstelle der statistischen Verarbeitung abgetreten. Durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz wird der Spielraum für menschliches Handeln an den Rand gedrängt. Die Logik des Systems erfordert dies aufgrund der vergleichsweise langsamen kognitiven Systeme des Menschen. Damit entfällt auch das menschliche Verantwortungsgefühl für die vom Computer erzeugten Ergebnisse. \nThe newest crew members – Naval Group \nMit Tödlichen Autonomen Waffensystemen (LAWS) und dem KI-gestützten Töten im weiteren Sinne wird die Gewalt im wahrsten Sinne des Wortes systematisiert. Das System sorgt für die Organisation\, die optimierte Funktion\, die Distanzierung und das moralische Vakuum\, das für die Ausweitung der Tötungsarten erforderlich ist\, anstatt Zurückhaltung zu fördern. Das Versprechen dabei: Autonome Waffensysteme könnten durch leidenschaftlose Gewaltanwendung zu ethischeren Akteuren im Krieg werden. Elke Schwarz warnt vor den kalten und leidenschaftslosen Formen systematischer Gewalt\, die den moralischen Status menschlicher Ziele ebenso untergraben wie den Status derjenigen\, die an dem System selbst beteiligt sind. \nProf. Dr. Elke Schwarz\, Queen Mary University London\, International Committee for Robot Arms Control (ICRAC).\nModeration und Einführung: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDie Veranstaltung findet hybrid statt\, vor Ort in Bremen sowie im Livestream. \nDiese Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „KI\, Klima\, Krise\, Krieg – Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert“ der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg\, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \n\nSharepic1 zur Veranstaltungsreihe \nSharepic2 zur Veranstaltungsreihe \nDer Flyer zur Veranstaltungsreihe als PDF zum Download: Flyer-KI_Klima_Krise_Krieg. \n\nZum Thema:\nKillerroboter – KI im Krieg. Arte Doku von Daniel Andrew Wunderer (RBB 2023\, 91 Min.)
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia / 10.11.2024\, 14:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Desaparecidos - Gewaltsames Verschwindenlassen in Kolumbien und Mexiko
DESCRIPTION:Filmreihe mit begleitenden Gesprächen von November 2024 bis Februar 2025 in Bremen\nJeweils um 18 Uhr im Kino City46\, in der Bahnhofsvorstadt\n \nDas gewaltsame Verschwindenlassen ist eine staatsterroristische Praxis\, um den Widerstand der Bevölkerung zu brechen\, sie zu spalten und ihre Arbeitskraft und natürliche Ressourcen auszubeuten. Durch den bewaffneten Konflikt in Kolumbien und den Drogenkrieg in Mexiko sind die beiden Länder mit insgesamt über 200.000 desaparecidos lateinamerikaweit am stärksten betroffen. Da die Aufklärung und Verhinderung der Verbrechen staatlich blockiert werden\, sind Opfer und Angehörige auf sich selbst gestellt.\nDas Verbrechen\, bei dem Menschen entführt und ermordet\, gefangen gehalten oder zur Zwangsarbeit genötigt werden\, zeichnet sich durch Abwesenheit von Information und Imagination aus und hinterlässt bei den Hinterbliebenen eine schmerzhafte Leerstelle. Daran setzt das Medium Film als Gegenerinnerung an und nimmt eine zentrale Rolle in der Erinnerungspolitik ein\, indem es auf eine künstlerische und emotionale Weise die dahinterliegenden Mechanismen erforscht und der offiziellen Geschichtsschreibung marginalisierte Stimmen der Betroffenen entgegensetzt.\nDie Filmreihe „Desaparecidos“ möchte besonders die Perspektive der Angehörigen aufzeigen. Während „Tantas almas“ (Valley of souls) und „Yo vi tres luces negras“ (I Saw Three Black Lights) von kolumbianischen Vätern und ihren Möglichkeiten des Erinnerns und Bestattens erzählen\, zeichnen „La civil“ und „Sin señas particulares“ (Identifying features) die unerbittliche Spurensuche mexikanischer Mütter nach. Die Filme handeln von Gewalt und Trauma\, aber auch von Solidarität und Widerstand. \nDas Programm: \n\nMontag\, 11. November 2024: Valley of souls – Tantas almas & Publikumsgespräch mit Wolfgang Fuhrmann\, Filmwissenschaftler\nMontag\, 2. Dezember 2024: La civil & Publikumsgespräch mit in Bremen lebenden Mexikaner:innen\nMontag\, 13. Januar 2025: I Saw Three Black Lights  – Yo vi tres luces negras & Publikumsgespräch mit in Bremen lebenden Kolumbianer:innen\nMontag\, 10. Februar 2025: Identifying features  – Sin señas particulares & Publikumsgespräch mit Vania Pigeonutt\, Journalistin\n\n \nDie Filmreihe mit begleitenden Gesprächen wurde kuratiert von Anastasia Parinow und basiert auf ihrer Masterarbeit „Desaparecidos – Geisterhafte Ästhetiken im zeitgenössischen kolumbianischen und mexikanischen Film“\, mit der sie ihr Studium an der Universität Bremen abschloss. \nVeranstalter:innen: City46 – Kommunalkino Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Instituto Cervantes\, Universität Bremen. Gefördert durch Baumeister-Stiftung für Chancengleichheit und Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung. \nFlyer und Plakat zur Veranstaltungsreihe als PDF zum Download: Desaparecidos_Flyer_Web | Desaparecidos_Plakat.
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SUMMARY:Ästhetik und Antisemitismus
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Moishe Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:  \n\n\nWochenendseminar mit Moritz Zeiler / 16.–17.11.2024 / Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.orgMoishe Postones Aufsatz Antisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VI\, Berlin/Bremen 2010- 2022. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen und Kulturzentrum Kukoon im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Ver_rückt in der Arbeitswelt
DESCRIPTION:Zwischen Tabu und Empowerment: psychische Erkrankung und Arbeit\nFilmpremiere mit Anne Frisius und anderen\nDienstag\, 19. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Blauen Karawane in der Überseestadt \nWie kann es anders gehen? Psychische Krankheit ist nicht außergewöhnlicher als physische Krankheit\, wird aber eher vertuscht\, ignoriert oder ausgegrenzt. Über 50% der psychisch Erkrankten verlieren ihre Arbeit\, werden „früh-verrentet“\, d.h. meist gegen ihren Willen aussortiert. Der Film zeigt mutige Protagonist*innen mit psychischen Krankheiten\, Projekte und Aktivist*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen\, die andere Wege gehen. Ob Buchhalterin\, Lagerlogistiker\, Schlachtermeister\, Hotelportier\, Auszubildende zur Fahrzeuginnenausstatterin oder Geflüchtete: die Geschichten sind sehr unterschiedlich\, aber was sie alle brauchen\, ist eine Chance. Die Arbeitsstrukturen und die Gesellschaft sind dabei gefragt\, Besonderheiten anzuerkennen und Raum für das Menschliche zu ermöglichen – wie bei allen anderen Erkrankungen oder anderen Bedürfnissen auch. \nDie Protagonist*innen im Film sprechen sehr offen und ermutigend über ihre oft schwierigen Erfahrungen. Zum Beispiel ist für einige Psychiatrie-Erfahrene die eigene Krisenbewältigung zu einer Qualifikation geworden: als Genesungsbegleiter*innen können sie anderen Menschen in Krisen zur Seite stehen. Sie arbeiten mit klassischen Professionellen zusammen in psychiatrischen Einrichtungen oder Beratungsstellen. \nIn Bremen gibt es im Bereich psychische Erkrankung eine Vernetzung von Projekten\, die erfolgreich Menschen in Arbeitsverhältnisse oder für sie passende Strukturen begleiten: der Integrationsfachdienst\, Arbeit im Fokus\, Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen und nicht zuletzt das AMEOS Klinikum Bremen. Die Blaue Karawane ist aus der Anti-Psychiatrie-Bewegung entstanden und bietet einen offenen Raum für alle\, insbesondere sozial benachteiligte Menschen. Der Film ermöglicht einen kleinen Einblick in die Ideen und Vorgehensweisen. \nIm Anschluss an die Vorführung sprechen die Filmemacherinnen\, Beteiligte und Interessierte über den Film und eigene Erfahrungen und feiern die Weltpremiere dieses Films. \nFilmstill Ver_rückt in der Arbeitswelt\, Cooperativa Film 2024 \nVer_rückt in der Arbeitswelt – Zwischen Tabu und Empowerment: psychische Erkrankung und Arbeit\nEin Film von Anne Frisius\, Kamera Judith Kreuzberg. 45 min.\, cooperativa-film.de Bremen 2024 \nVeranstalter:innen:\nCooperativa Film\, Blaue Karawane\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Der Film wurde gefördert durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.
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SUMMARY:Geldfotografie
DESCRIPTION:Geldfotografie: Ausstellung\, Vortrag und Gespräch mit Eiko Grimberg und Radek Krolczyk\nFreitag\, 22. November 2024\, um 17 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nEiko Grimberg zeigt Bilder und spricht über semantische Armut\, visuelle Fülle und das analoge Betriebssystem. \nEiko Grimberg zeigt Fotografien aus seinem in den letzten zehn Jahren entstandenen Bildkonvolut „Geld“. Ausgehend von der Ausstellung „Aufstocker“ (gemeinsam mit Arthur Zalewski 2013 im KV Leipzig) befragt er den Motivgegenstand „Geld“ nach den Kriterien seiner Abbildbarkeit im Spannungsfeld von dokumentarischen und künstlerischen Herangehensweisen. \nBeschäftigung mit Alltagsleben mit Wiederholungen\, Routinen\, Gewohnheiten. Arbeit\, Warentausch\, Reproduktion.\nGeld als Leitmedium des Alltagslebens.\nWie Münzen und Scheinen etwas visuelle Narration und Poesie abzutrotzen ist. \nDas alte Geld\, das altern des Geldes. Das Geld im Museum.\nDie Vorstellung des Verschwinden des Bargeldes überhaupt.\nMakroperspektive: Die Oberfläche\, die Haptik\, die Materialität. Das Analoge\, die Gebrauchspuren. \nNeben eigenen Bildreihen stellt Grimberg Werke der amerikanischen Künstlerinnen Lee Lozano (Real Money Piece\, 1969)\, Moyra Davey\, (Copperheads\, seit 1990) und Merry Alpern (Dirty Windows\, 1993/94) vor. \nEiko Grimberg \nEine Veranstaltung der Galerie K‘ und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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DESCRIPTION:25 Jahre Rosa-Luxemburg-Initiative – 25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\nPodiumsdiskussion sowie Empfang\, mit Martina Renner (MdB Die Linke) und vielen anderen\nFreitag\, 22. November 2024\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kulturzentrum Kukoon im Buntentor und im Livestream\n \nDer Veranstaltung wird über unseren YouTube-Kanal übertragen und kann dort nach der Veranstaltung als Video angeschaut werden.\n \nAnläßlich unseres 25jährigen Bestehens laden wir unsere Mitglieder\, unsere Freund:innen und Kooperationspartner:innen zu einer Podiumsdiskussion über Perspektiven linker und emanzipatorischer politischer Bildung mit anschließendem Empfang ein. Die Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. wurde am 23. Juni 1999 gegründet und hat im Spätsommer des gleichen Jahres ihr erstes Halbjahresprogramm mit etwa 30 Veranstaltungen vorgelegt. – Wir freuen uns auf spannende Gäste! \nProgramm: \nEintreffen und Empfang 18 bis 19 Uhr\nBegrüßung sowie Moderation des Abends:\n* Florian Weis\, ehemaliger Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, hat den bundesweiten Aufbau der Landesstiftungen und des Stiftungsverbundes der RLS seit 1999 begleitet.\n* Norbert Schepers\, Mitgründer der Rosa-Luxemburg-Initiative\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nPodiumsdiskussion zu Perspektiven linker und emanzipatorischer politischer Bildung\nMit Kurzinputs aus einigen Feldern linker Politik:\n* Martina Renner\, MdB Die Linke für Thüringen\, Gründungsmitglied der Rosa-Luxemburg-Initiative\, engagierte Antifaschistin und Innenpolitikerin.\n* Doris Achelwilm\, Sprachwissenschaftlerin\, ist stellvertretende Landessprecherin der Bremer Linkspartei und war davor LINKE-Bundestagsabgeordnete für Bremen von 2017 bis 2021.\n* Samim Cagri Ocakli\, ehemaliger Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Initiative 2012ff\, Politikwissenschaftler\, berufstätig im Bereich der Wohnungslosenhilfe in Hamburg.\n* Vitaliy Bovar\, Historiker\, Kriegsgegner und ehemaliger städtischer Abgeordneter in Sankt Petersburg. Im Juni 2023 wurde er von der russischen Regierung als ausländischer Agent eingestuft. Übersetzung Anastasia Zaytseva.\n* Olaf Bernau\, seit 2010 aktiv im transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact\, zudem tätig als Autor. \nKurze Grußworte\, Ermutigungen\, Interessantes aus der Vereinsgeschichte und Ausblicke\nunter anderen mit Judith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin; Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nSharePic rli25 \nVeranstalter:in\n Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nLeider mussten wir unser Jubiläums-Event krankheitsbedingt vom Freitag\, 20. September\, auf Freitag\, 22. November 2024 verschieben!
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LOCATION:Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29-31\, Bremen\, Bremen\, 28201\, Deutschland
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SUMMARY:„Gefährlicher Ort“ Hansaplatz? KI-Überwachung als Fortführung repressiver Stadtpolitik
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Gästen vom Bündnis Hansaplatz (Hamburg)\nSamstag\, 23. November 2024\, um 19:30 Uhr in Bremen\, im kunst- und kulturverein spedition\, belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nDer Hansaplatz: Im Zentrum Hamburgs\, unweit von Alster und Shoppingmeile – und trotzdem laut Polizei ein „gefährlicher Ort“. Im Sommer 2023 startete die Polizei Hamburg in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut dort ein KI-Überwachungsprojekt\, das „atypisches Verhalten“ erkennen und melden sollte\, mit dem Ziel\, den Hansaplatz wieder „sicher“ zu machen. \nAber um wessen Sicherheit geht es dabei? Wie hat sich das Narrativ um den Hansaplatz als „gefährlichen Ort“ historisch entwickelt? Und wie greifen Normvorstellungen und bestehende Machtstrukturen beim Einsatz von KI zur Verhaltensüberwachung am Hansaplatz auf problematische Weise ineinander? \nIn dem Vortrag werden Vertreter*innen aus dem Bündnis Hansaplatz diese Themen beleuchten und dabei auch die irreführende Kommunikation der Hamburger Behörden zur Wirksamkeit der KI-Überwachung in Frage stellen. \nDas Bündnis Hansaplatz hat sich im Sommer 2023 nach Bekanntmachung der KI-Überwachung am Hamburger Hansaplatz gegründet und besteht aus Anwohner*innen\, Aktivist*innen und IT-Expert*innen. Statt KI-Überwachung und Repressionen fordern sie unter dem Motto #ReclaimHansaplatz eine Verbesserung der sozialen Umstände vor Ort. \nBanner Gefährlicher Ort Hansaplatz. Gestaltung: Ulf Treger \nDie Veranstaltung wird von einem Zusammenschluss von Kulturschaffenden und Künstler*innen aus Bremen organisiert\, der sich unter dem provisorischen Namen city/data/explosion Extended mit Raum-Überwachung\, Stadtmöblierung und anderen digital gestützten urbanen Phänomenen beschäftigt. \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und city/data/explosion Extended\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V. \nDas Plakat zur Veranstaltung als PDF zum Download: cde+-videoueberwachung-ki-va-2-plakat. \nSharepic Gefährlicher Ort Hansaplatz \nSharepic Gefährlicher Ort Hansaplatz
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SUMMARY:Ästhetik und Antisemitismus
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/aesthetik-und-antisemitismus/2024-11-25/
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SUMMARY:Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures
DESCRIPTION:Buchvorstellung: Beyond Molotovs – A Visual Handbook of Anti-Authoritarian Strategies\, mit Gustavo Robles Am Donnerstag\, 28. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Kulturzentrum Kukoon im Buntentor \nAutoritarismus wirkt viel eher auf der Ebene von Gefühlen als auf der von Argumenten. Wie können wir autoritären Affekten entgegenwirken? „Beyond Molotovs – A Visual Handbook on Anti-Authoritarian Strategies“ versammelt 50 reich bebilderte Beiträge zu Strategien gegen Autoritarismus von Initiativen\, Aktivist*innen\, Künstler*innen und Forschenden aus aller Welt. Im Fokus stehen die sinnlichen und emotionalen Dimensionen ihrer Strategien. Von der kollektiven Kunst und Ästhetik feministischer Bewegungen in Indien\, Iran\, Mexiko und Polen über revolutionäre Lieder in Syrien und subversive Internetkunst in Hongkong bis hin zu Nähkollektiven in Russland und antiautoritären Brettspielen eröffnen die Beiträge neue Perspektiven auf Momente des Widerstands\, der Subversion und der Kreativität. \nCover Beyond Molotovs\, Transcript Verlag 2024 \nDas Buch Beyond Molotovs ist im Frühjahr 2024 im transcript-Verlag erschienen\, herausgegeben von der IRGAC – International Research Group on Authoritarianism and Counter-Strategies der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem kollektiv orangotango. \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. \nGustavo Robles ist Fellow bei IRGAC und Co-Autor von Beyond Molotovs. Er beschäftigt sich mit den subjektiven Dimensionen in der aktuellen Phase der neoliberalen Gouvernementalität. Er war außerordentlicher Professor an der Nationalen Universität La Plata (Argentinien) und führte Forschungsaufenthalte an verschiedenen deutschen Universitäten durch. Darüber hinaus ist er Aktivist in verschiedenen politischen und kulturellen Kollektiven in Argentinien und Deutschland\, die sich mit Themen wie Menschenrechten und Arbeitsbedingungen von Immigranten befassen. \nGustavo Robles\, Universität Passau \nVeranstalter*innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und andere
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