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SUMMARY:Normal – Eine Besichtigung des Wahns. Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft
DESCRIPTION:Von und mit Thomas Ebermann\, Thorsten Mense und Florian Thamer am Donnerstag\, 08.05.2025 und Freitag\, 09.05.2025\, Beginn 19:00 Uhr\, Einlass 18:30 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen\n– UPDATE: Für den Bühnenabend am 09.05.2025 sind mittlerweile alle Platzreservierungen vergeben. Es sind noch letzte Platzreservierungen für den Bühnenabend am 08.05.2025 verfügbar. Plätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden an beiden Abenden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze (bzw. nichtwahrgenommene Platzreservierungen) werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/Wir bitten um pünktliches Erscheinen.\n\n\n\n\n\n\nPandemie\, Klimawandel\, Kriege\, die Steuererklärung\, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen\, und kein Ende in Sicht.Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger*innen in Tierkostümen\, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Träger*innen\, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Reichsbürger*innen\, die Kämpfer*innen gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«. Auch die Incels sind mit dabei\, mit ihrem Hass auf Frauen\, der bis zu Morden eskalieren kann und in Manifesten gefeiert wird. Politisierter kollektiver Wahn – immer auf der Suche nach weltbeherrschenden Drahtziehern\, die schuldig sind und meist Soros heißen.Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan\, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig\, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich\, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen\, dass Kollateralschäden nicht schön\, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden\, die Obdachlosen\, die Erfrierenden in jedem Winter\, die Ertrunkenen im Mittelmeer. Auch wenn sie Horoskope lesen\, halten sie es dennoch für nicht ganz bewiesen\, dass die Sterne unser Schicksal bestimmen – und sie lesen ja auch nur solche\, die raten zu tun\, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt.Ihre Vernunft ist eine instrumentelle\, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie\, nicht um das Wofür. Alles ist Mittel\, um persönlich durch- und voranzukommen\, sich und den Laden am Laufen zu halten. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur\, was nützlich ist. Lebenswert ist nur\, wer produktiv ist. Normal ist\, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich.Das Lob der normalen Menschen hat gewaltig Konjunktur. Ob AfD oder Sahra Wagenknecht\, ob in Österreich die Freiheitlichen oder hier der sozialdemokratische Kanzler\, sie alle machen Politik\, womit die Bild-Zeitung Werbung macht: Gefeiert wird der schlichte\, anspruchs- und selbstlose\, hart arbeitende Mensch\, der von Intellektuellen\, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde. Im Lob der Normalen steckt zugleich Verachtung\, sie haben immer den zynischen Zweck\, ihre Borniertheiten und die gesellschaftlich beschissene Stellung der Subalternen zu verewigen – im Namen allergrößter Wertschätzung versteht sich. \nWie der normale Mensch steht auch die Normalität hoch im Kurs. Schon lange hat sich im allgemeinen Bewusstsein durchgesetzt\, dass das Deutschland\, das Auschwitz verbrochen hat\, deshalb nichts negativ Besonderes sei\, sondern Normalität für sich beanspruchen darf\, wenn nicht sogar dafür bestimmt sei\, wieder Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Manchen reicht das nicht. Sie fordern »Deutschland\, aber normal«\, eine Normalität\, die in der guten alten Zeit siedelte und durch Bevölkerungsaustausch\, Genderwahn\, Schmähung des bewährten Dieselmotors etc. untergegangen sei und also wiederbelebt werden müsse. Aber auch die Normalität\, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird\, ist eine trostlose Hoffnung. Denn so wird sakral\, was deshalb richtig ist\, weil es ist – ohne den Zustand der Welt und das Leid seiner Opfer kritisch zu hinterfragen. Die »Stimme der Vernunft« lehrt\, dass alles Utopische\, alles Ausbrechen wollen\, sich nicht mit dem Status Quo abfinden wollen\, chancenlos und zum schmerzhaften Scheitern verurteilt sei. Aber der Normalzustand\, »dass es so weitergeht«\, ist die eigentliche Katastrophe. \nAuf Bühne und Leinwand besichtigen wir – angemessen polemisch\, satirisch wie analytisch\, fragend und kritisierend – den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität\, das Pathogene im Normalen\, und das Irrationale\, das nicht das Gegenteil des Normalen ist\, sondern aus diesem erwächst. Es wird so witzig\, wie Adornos Stahlbäder lustig sind. \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Arbeitnehmerkammer Bremen\, Kulturzentrum Kukoon\, Partnerschaft für Demokratie Bremen. \nFür die Teilnahme wird eine vorherige Reservierung empfohlen: \nPlätze können online beim Kulturzentrum Kukoon für 0\,01 Euro reserviert werden. Reservierte Plätze werden bis jeweils bis 18:45 Uhr freigehalten\, restliche Plätze werden anschließend vergeben. Eintritt gegen Spende beim Einlass am Abend. Platzreservierung: https://tickets.kukoon.de/normal/ \n\n\n\n 
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Sie sind fleißig\, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich\, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen\, dass Kollateralschäden nicht schön\, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden\, die Obdachlosen\, die Erfrierenden in jedem Winter\, die Ertrunkenen im Mittelmeer. Auch wenn sie Horoskope lesen\, halten sie es dennoch für nicht ganz bewiesen\, dass die Sterne unser Schicksal bestimmen – und sie lesen ja auch nur solche\, die raten zu tun\, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. \nIhre Vernunft ist eine instrumentelle\, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie\, nicht um das Wofür. Alles ist Mittel\, um persönlich durch- und voranzukommen\, sich und den Laden am Laufen zu halten. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur\, was nützlich ist. Lebenswert ist nur\, wer produktiv ist. Normal ist\, wer gesund ist und arbeiten kann. 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SUMMARY:Arbeitskreis Internationalismus
DESCRIPTION:Arbeitskreis zu Internationalismus und linker Außen- und Sicherheitspolitik \nNächstes Treffen am Mittwoch\, 27. August 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nAngesichts der Kriege und Konflikte der letzten zwei Jahrzehnte (siehe insbesondere in Syrien ab 2011 und im Irak ab 2013\, in Mali ab 2013\, ISAF-Abzug aus Afghanistan 2021\, sowie die russischen Aggressionen u.a. gegen Tschetschenien\, Moldau\, Georgien und die Ukraine) und den Verschiebungen im internationalen System hat sich in einem Teil der Linken die Überzeugung verstärkt\, dass es einer Neubegründung linker Positionen in diesem Feld bedarf. Die russische Vollinvasion gegen die Ukraine 2022 und die darauf folgenden\, teilweise scharfen Debatten auch in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend weiter entwickelte Politikfeld Linke Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen uns gemeinsam den Stand der aktuellen linken Debatte anschauen und einige Aspekte diskutieren\, wohin sich die außen- und sicherheitspolitischen Positionierungen der Linken bewegen könnten. \nDieser Arbeitskreis hat sich im Frühjahr 2025 aus den Debatten in unseren Rosalux jour fixe-Veranstaltungen zum Thema gegründet (siehe Wo steht die Linke? – Drei Jahre Vollinvasion\, 11 Jahre Krieg in der Ukraine).\nAnmeldung bitte per Mail an internationalismus@rosalux.net (oder über unser Büro). \nAnsprechpartner: Norbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative. \nZitat von Walter Benjamin über die Rede vom Krieg am Panzermuseum Munster\, Foto: Norbert Schepers. \nMaterialien zum Thema: \n«Europa muss auf eigenen Füßen stehen» – Interview bei der RLS mit Li Andersson vom finnischen Linksbündnis über die europäische Linke\, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und linke Positionen zur europäischen Sicherheitspolitik (Februar 2025). Ebenfalls ein Interview mit ihr bei der Schweizer Wochenzeitung WOZ: «Es ist eine historische Chance\, sich von den USA zu lösen» (Nr. 12 vom März 2025). \nLost in translation – Linke Positionen zu Ukrainekrieg\, europäischer Sicherheitspolitik und sich neu ordnender Welt gibt es einige – Versuch einer Sortierung\, von Jan Ole Arps in der Zeitschrift „analyse & kritik“ Nr. 713 (März 2025). \nSchwerpunkt Linke Sicherheitspolitik der rli vom Frühjahr 2024\, mit den Artikeln Der lange Weg zu einer linken Haltung zur NATO von Christoph Spehr und Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN von Friedhelm Grützner. \nWas folgt aus dem Krieg im Irak und in Syrien für die Linke? – Plädoyer für eine programmatische Debatte in der globalen Linken\, von Norbert Schepers vom November 2014.
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SUMMARY:Die Möllner Briefe
DESCRIPTION:Film und Gespräch mit İbrahim Arslan\nMittwoch\, 21. Mai 2025\, um 17:30 Uhr in Bremen\, im Kino City46 in der Bahnhofsvorstadt\n \nIn der Nacht zum 23. November 1992 verübten zwei deutsche Neonazis einen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Mölln – neun Bewohner:innen erlitten schwere Verletzungen. Dann setzten sie das Haus der Familie Arslan in Brand. Bei dem Anschlag wurden die 10-jährige Yeliz Arslan\, die 13-jährige Ayşe Yilmaz und die 51-jährige Bahide Arslan ermordet. Weitere Familienangehörige wurden zum Teil schwer verletzt. \nDie Morde von Mölln fanden auf einer Welle rassistischer Anschläge\, Pogrome und Übergriffen statt\, begleitet von breit getragener gesellschaftlicher Hetze gegen Geflüchtete. Und es gab Tausende Menschen\, die ihre Solidarität und Empathie ausdrückten\, ihre Scham und ihre Erschütterung\, die einfach menschlich reagierten. \nDurch Zufall entdeckt 2019 İbrahim Arslan\, einer der Überlebenden des Anschlags\, Hunderte von Solidaritätsbriefen\, die fast drei Jahrzehnte lang im Stadtarchiv von Mölln lagerten. Der Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ begleitet ihn bei seiner Suche nach den Verfasser:innen dieser Briefe\, sucht Antworten darauf\, warum die Briefe im Archiv verschwanden und behandelt dabei fatale Seiten deutscher Erinnerungskultur. \nVeranstalter:innen:\nGemeinsam mit der Initiative Kein Schlussstrich Bremen und dem Kommunalkino City 46 zeigen wir (Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen) diesen Film und laden zur anschließenden Diskussion mit İbrahim Arslan ein.\nTickets solang verfügbar an der Abendkasse im City46 oder unter Kinoheld.de. \nSharePic Die Möllner Briefe – Film und Diskussion mit İbrahim Arslan am 21.05.25 in City46 in Bremen \nInformationen zum Film bei der Produktionsfirma Inselfilm.
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SUMMARY:Workshop bei der Roten Frühlingsakademie
DESCRIPTION:Rote Frühlingsakademie – Ein Tag voll sozialistischer Bildungsarbeit\nSamstag\, 24. Mai 2025\, ab 10 Uhr in Bremen\, Bürgerzentrum Neue Vahr \nWorkshop der Rosa-Luxemburg-Initiative von 10:30 bis 12 Uhr: \n„Solidarische linke Sichtweisen auf die Ukraine und die notwendige Neubestimmung linker Sicherheitspolitik“\nDrei Jahre russischer Krieg gegen die Ukraine – drei Jahre voller Zerstörung\, Leid und Vertreibung. Während die Aufmerksamkeit dafür schwindet\, brachte jüngst die Drohung des US-Präsidenten\, der Ukraine die Unterstützung zu entziehen\, Bewegung in die Auseinandersetzung. Es ist ein Treppenwitz\, dass nun im Schlepptau des skrupellosen US-amerikanischen Gebarens intensiver über einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gesprochen wird. Die Konditionen\, über die Trump mit Putin verhandelt\, dürften dabei für die Ukraine nicht zumutbar sein. Die USA unter Trump droht an und für sich internationale Regeln und Institutionen ins Wanken zu bringen. Die Alternativen sind Autoritarismus\, Imperialismus und nationalistischer Hardcore-Kapitalismus. \nWie aber positioniert sich die Linke? \nDie neue weltpolitische Härte und der Einfluss der Linken auf Entscheidungen zur Ukraine-Unterstützung und Aufrüstung führte zu gemischten Reaktionen von Neumitgliedern und Freund*innen der Partei. Die große Lücke linker Programmatik mit Völkerrechtsbrüchen und der sich wandelnden weltpolitischen Machtblöcke adäquat umzugehen\, klafft weiter. Und sie klafft auch im Hinblick auf Ideen für eine deeskalierende europäische Außen- und Sicherheitspolitik als nicht-aggressive Alternative zu despotischen Playern à la Russland\, China oder USA. \nDaneben steht die Aufgabe\, ein progressives Verständnis von Internationalismus zu entwickeln. Linke in der Ukraine\, wie auch in anderen osteuropäischen Ländern\, die wie zur Zeit in Georgien gegen autoritäre Führungen und eine europäische Perspektive ihrer Ländern kämpfen\, fühlen sich von westlichen Linken nicht gehört und durch die Brille eines angestaubten bzw. falsch verstanden Antiimperialismus zu bloßen Statisten degradiert. \nKurzum: Wir wollen reden\, wir müssen reden. – Dafür haben wir Jule Nagel\, Artyom Stassyuk und Marco Brás dos Santos eingeladen\, die jüngst in der Ukraine waren und u.a. darüber berichten werden. Wir werden via Videokonferenz mit Jule\, Marco und Artyom sprechen.\n \nJule Nagel (Leipzig; ist seit 2014 durchgehend über ein Direktmandat Mitglied des Sächsischen Landtags für die LINKE) und andere vom linXXnet Leipzig reisten sowohl im Januar 2023 als auch im April 2025 in die Ukraine\, um vor Ort Gespräche führen und Hilfe zu leisten. \nArtyom Stassyuk (Dresden) setzt sich seit 2021 aktiv für die Vernetzung von deutschen und postsowjetischen demokratischen Linken und ihre Sichtbarkeit in der Debatte in Deutschland ein. Artyom ist Mitgründer des BAK Bytva in der Linksjugend\, der Ukrainischen Linken Initiative und des Vereins Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten. \nMarco Brás dos Santos\, freier Journalist – seit der russischen Vollinvasion öfter in der Ukraine. \nModeration: Norbert Schepers\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen sowie  Unterstützungskomitee Bremen. \nZum Thema vom linXXnet-Kollektiv: Ukraine und Russland: Einwurf zur notwendigen Neujustierung der außenpolitischen Position der LINKEN. \nVeranstalterin des Workshops: Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nRote Frühlingsakademie am 24. Mai 2025 im Bürgerzentrum Neue Vahr Bremen \nEine vorläufige Übersicht über die geplanten Workshops und den Zeitplan zur Roten Frühlingsakademie der Linkspartei Bremen.
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SUMMARY:Ist Theorie gut für die Juden? - Das fatale Erbe französischen Denkens
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Bruno Chaouat und Christoph Hesse\nDonnerstag\, 29. Mai 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nWährend Antisemiten in der Vergangenheit die Juden als moderne »wurzellose Kosmopoliten« ansahen\, konstruiert der heutige Antisemitismus sie als obsolet\, gerade weil sie mit ihren Wurzeln\, ihrem Land\, ihrer Gemeinschaft\, ihrer Herkunft verbunden sind. Die Juden werden heute als reaktionäre Kraft wahrgenommen\, die den Fortschritt der Menschheit auf dem Weg zum Multikulturalismus behindert. Der Antisemit von einst betrachtete die Juden als eine minderwertige Rasse; heute betrachtet er sie als rassistisch. Durch einen Rückblick auf die Entstehung eines theoretischen Diskurses über Trauma\, Erinnerung\, Opfer\, Leiden\, den Holocaust und die Juden in der Nachkriegszeit untersucht Bruno Chauoat die Verwicklung des »französischen Denkens« in intellektuelle\, literarische und ideologische Komponenten des globalen und lokalen Aufschwungs des Antisemitismus. Der Autor untersucht das Erbe Heideggers in Frankreich und zeigt die Unzulänglichkeiten der postkolonialen Theorie angesichts der Herausforderung des islamischen Terrorismus und des Judenhasses auf. \nCover Bruno Chaouat: Ist Theorie gut für die Juden? – Das fatale Erbe französischen Denkens; Edition Tiamat\, Januar 2025 \nBruno Chaouat:\nIst Theorie gut für die Juden? – Das fatale Erbe französischen Denkens\nAus dem Englischen übersetzt von Christoph Hesse\nEdition Tiamat\, Januar 2025\, ISBN: 978-3-89320-311-6 (Critica Diabolis 325) \nVeranstalter:innen:\nBündnis gegen Antisemitismus Bremen\, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser\, Gesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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LOCATION:Galerie K‘\, Alexanderstraße 9b\, Bremen\, Bremen\, 28203\, Deutschland
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