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SUMMARY:Das Dünkirchen-Moment
DESCRIPTION:Wie im Schatten der dramatischen Evakuierung aus Dünkirchen das britische Kabinett eine der Schlüsselentscheidungen des zweiten Weltkriegs traf \nRosalux jour fixe mit Norbert Schepers Mittwoch\, 4. Juni 2025\, um 18:30 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \n\n\n\n20. Mai 1940: Fast sämtliche britische Truppen sind an der Atlantikküste von der Wehrmacht in einem Kessel rund um Dünkirchen eingeschlossen. Voraus ging ein dreiviertel Jahr relativer Reglosigkeit an der Westfront des zweiten Weltkrieges in Europa. Dann erfolgt innerhalb von zehn Tagen der Überfall Nazi-Deutschlands auf die neutralen Benelux-Staaten und der Vorstoß an die französische Atlantikküste (Westfeldzug); die Kapitulation Frankreichs folgt am 22. Juni. \n4. Juni 1940: Operation Dynamo endet überraschend und wider Erwarten weitgehend erfolgreich. Während der dramatischen Evakuierung des Großteils des britischen Expeditionskorps und weiterer alliierter Truppen aus dem Kessel von Dünkirchen diskutiert das britische Kriegskabinett mehrere Tage lang über die dringende Bitte der französischen Regierung\, deren Streitkräfte bereits kurz vor dem Kollaps stehen\, gemeinsam Kapitulationsverhandlungen mit dem Deutschen Reich aufzunehmen. Am Anfang ist der britischen Regierung unklar\, ob sie überhaupt einen nennenswerten Teil ihrer Streitkräfte in Europa würde retten und die drohende deutsche Invasion würde abwenden können\, am Ende steht die Entscheidung\, den Krieg auch alleine fortzusetzen\, und zwar mit einem definierten und ambitionierten Kriegsziel (welches zuvor nicht bestand)\, nämlich den Kampf fortzuführen bis zur Befreiung Europas und zum Sieg über das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die Entscheidung des britischen Kabinetts im Schatten der Operation Dynamo stellt tatsächlich einen der Schlüsselmomente des zweiten Weltkriegs in Europa dar. \nAusgehend von dem historischen Beispiel werden Überlegungen zur Frage angestellt\, wie demokratische Staaten Entscheidungen über den Krieg fällen: Das Definieren (gemeinsamer) Kriegsziele stellt sich dabei als eines der zentralen Probleme demokratischer Staaten dar. Es geht dabei eben nicht um Krieg als Mittel der Politik\, sondern darum\, die politische Dimension des Krieges zu begreifen. \nDie Nordsee. Foto: Norbert Schepers \n\n\n\n\n\nMitwirkende: \n\n\n\n\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative.\nWeitere Akteur:innen aus der Bremer Linken sind eingeladen.\n\n\n\n\n\nAnmeldung: Wegen begrenzten Plätzen bitten wir um Anmeldung an folgende Mailadresse: jourfixe@rosa-luxemburg.com. Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei. \n\n\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen im Rahmen des »Rosalux jour fixe«: \n\n\n\n\nFester Tag: Mittwochs\, um 18:30 Uhr.\nDer Rosalux jour fixe findet in loser Folge im Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Wir möchten mit unserem Veranstaltungsformat „jour fixe“ einen Raum bieten\, in welchem eine offene Diskussion geführt werden kann\, und verschiedene Perspektiven und Sichtweisen einen Platz finden. Im Vordergrund stehen Austausch und Debatte. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt\, auch um einen vertrauensvollen Rahmen zu ermöglichen.\n\n\n\n\n\nDer Rosalux jour fixe hat eine Begrenzung für die Anzahl der Teilnehmenden: Zehn bis zwölf angemeldete Personen\, plus Gäste und Moderation. Mehr Teilnehmende passen leider auch nicht in unseren Seminarraum.\n\n\n\nFirst come\, first served: Wir bitten um verbindliche Anmeldung per Mail an jourfixe@rosa-luxemburg.com (oder über unser Büro). Wir antworten mit einer Bestätigung\, oder mit einer Absage\, falls bereits alle Plätze belegt sind.\nUnser Büro ist leider nicht barrierefrei erreichbar.\n\n\n\nKontakt und Nachfragen: Der Rosalux jour fixe wird von Norbert Schepers betreut und moderiert.\n\n\nMaterialien zum Thema der Veranstaltung: \n\nKershaw\, Ian (2008). Fateful Choices: Ten Decisions That Changed the World\, 1940–1941. London: Penguin Books.\n\nSharePic
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SUMMARY:»Prototyp 1928–33«
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Filmvorführung mit Ute Richter\nDonnerstag\, 5. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nMaterialbuch über ein vergessenes Gebäude der Arbeiterbildung in Leipzig \nDie »Schule der Arbeit« war ein Modellprojekt der Arbeiterbildung unter Leitung von Gertrud Hermes (1872–1942). Mit dem Neubau des Architekten Johannes Niemeyer (1889–1980) entstand 1928 in Leipzig ein moderner Ort\, der für das gemeinsame Leben und Lernen junger Arbeiter geplant wurde. Der Überfall durch die SA im Frühjahr 1933 und die Beschlagnahme des Gebäudes durch die Nationalsozialisten beendeten das Bildungsprojekt. \n»Prototyp 1928–33« entstand nach umfangreichen Archivrecherchen der Künstlerin Ute Richter. Im Buch werden dem historischen Bildmaterial des vergessenen Gebäudes Zitate junger Arbeiter gegenübergestellt\, um die Bildungsinhalte wieder mit dem Raumkonzept des Neubaus zu verbinden. Aktenauszüge ergänzen Texte zur historischen Situation und zur künstlerischen Aneignung. »Prototyp 1928–33« zeigt\, was Bildung für den Erhalt demokratischer Strukturen bedeutet. \nUte Richter\, *1964 in Dresden\, ist Bildende Künstlerin und lebt in Leipzig. »Schule der Arbeit (1928–33)« ist ein Forschungsprojekt der Künstlerin. 2022 entstand daraus der Film »Gertrud oder Die Differenz« (73 min). Ute Richter arbeitet interdisziplinär mit Installation\, Video\, urbaner Intervention\, Printmedium und Zeichnung. Ihre künstlerischen Recherchen entwickelt sie im Kontext von Alltag\, urbanem Raum\, Architektur und Erinnerung. \nCover »Prototyp 1928–33« von Ute Richter\, Verbrecher Verlag  \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Bildung ohne Barrieren: Ungleichheit in Kita und Schule überwinden
DESCRIPTION:Bildungspolitische Tagung\nFreitag\, 13. Juni (18-20 Uhr) und Samstag\, 14. Juni 2025 (10-17:30 Uhr)\, in der Jugendherberge Bremen \nSeit PISA 2000 ist es amtlich: in kaum einem anderen OECD-Staat hängt der Bildungserfolg so stark von der Herkunft ab wie in Deutschland. Darüber hinaus sind auch die Kompetenzen in wesentlichen Bereichen wie Lesen\, Schreiben und Rechnen nur unterdurchschnittlich ausgeprägt. Zwar wurde im letzten Vierteljahrhundert Einiges für eine bessere Bildung in Deutschland getan\, zahlreiche Bundes- und Länderprogramme wurden aufgelegt\, um die frühkindliche Bildung auszubauen und auch das schulische Kompetenzniveau zu verbessern\, die Erfolge sind jedoch ernüchternd. PISA 2022 bestätigt\, dass das Kompetenzniveau deutscher Schüler*innen noch unter das von 2000 gesunken ist und auch bei der Bildungsgerechtigkeit wurden keine Verbesserungen erreicht. \nBesonders verschärft treten diese Probleme im Bundesland Bremen auf. Große Armut und soziale Segregation zwischen den Stadtteilen prägen den Alltag an den Schulen. Bremen hat auf diese Probleme reagiert: Gelder werden anhand von Sozialindikatoren gezielt an die Schulen mit den größten Herausforderungen vergeben. Aber diese Zusatzprogramme des Senats\, auch und gerade unter Beteiligung der Linken\, reichen bisher noch nicht aus\, um benachteiligte Schüler*innen ausreichend zu unterstützen. \nWas sind die Ursachen für diese anhaltenden Kompetenzprobleme und die verfestigte Bildungsungleichheit? Und mittels welcher Strategien können sie gelöst\, zumindest gemildert werden?\nDiese Fragen wollen wir mit Bildungspolitiker*innen\, Gewerkschafter*innen\, Lehrer*innen\, Erzieher*innen\, Eltern\, Schüler*innen und einer bildungspolitisch interessierten Öffentlichkeit diskutieren. \nFoto: oksix (Adobe Stock) Asset-ID-Nr.: 195999583  \nProgramm:\nFreitag\, 13 Juni \n18 Uhr Keynote: Prof. Marcel Helbig (Leibniz-Institut für Bildungsverläufe Bamberg): Soziale Ungleichheit im zweigliedrigen Schulsystem \nAnschließend: lockeres Zusammensein bei kleinem Imbiss und getränken \nSamstag\, 14\, Juni \n10.00 Uhr Ankommen und Begrüßung \n10.30 Uhr Grußwort: Ulrich Schneider (bis 2024 Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) \n11.15 Uhr Workshops \nWorkshop I: Längsschnitt statt Querschnitt: Wie lassen sich erfolgreiche pädagogische Konzepte und Maßnahmen identifizieren? \nSeit vier Jahren haben Bremerhavener Schulen die Möglichkeit\, Lernstandserhebungen durchzuführen\, die nicht nur querschnittliche\, sondern auch längsschnittliche Analysen erlauben. Für sechs Oberschulen (= inklusive Gesamtschulen) liegen inzwischen für mehrere Jahrgänge die Lernfortschritte im Verlauf der Sekundarstufe I in zentralen Kompetenzbereichen vor. Die Ergebnisse verblüffen: Sie belegen weit überdurchschnittliche Fördererfolge. Der Workshop möchte an konkreten Beispielen zeigen\, welche schulspezifischen Schwerpunktsetzungen in der pädagogischen Arbeit diesen Erfolgen zugrunde liegen.\nMit Ulrich Vieluf (Hamburger Bildungs-Staatsrat a.D.) und Dr. Joachim Wolff (ehemaliger Schulleiter Paula-Modersohn-Schule\, Bremerhaven). \nWorkshop II: Förderung von Anfang an – Was brauchen Kitas wirklich\, um Bildungsungleichheiten abzubauen? \nKitas stecken in der Krise: Fachkräftemangel\, Krankenstände und Berufsflucht belasten das Personal. Notdienste\, Ausfall und fehlende Plätze stellen Eltern und Kinder vor massive Herausforderungen\, vor allem in benachteiligten Stadtteilen. Die Folge: wachsende Bildungsungleichheit schon im Vorschulalter. Wie können Kitas gestärkt werden\, um allen Kindern gute frühkindliche Bildung zu ermöglichen? Und was muss politisch passieren\, um die Krise zu überwinden?\nDiskussion mit Dr. René Böhme (iaw)\, Andrea Torke (Kitaleitung Gröpelingen) und Claudia Bollmann (Kitastrophe). \n12.45 Uhr Mittagspause \n14 Uhr Workshops \nWorkshop III: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Inklusion in Bremer Schulen weiterdenken  \nBremen hat bei der inklusiven Beschulung aller Schüler*innen bereits erhebliche Fortschritte gemacht. Fast alle Förderzentren wurden zugunsten inklusiven Unterrichts geschlossen. Nur noch 0\,6 Prozent aller Kinder werden nicht gemeinsamen unterrichtet. Aber was in der Statistik gut aussieht\, klappt nicht immer in der Praxis. Woran hapert es bei der Inklusion im Alltag? Und wie wollen wir die Bremer Schulen weiterentwickeln\, damit alle Kinder individuell nach ihren Bedürfnissen optimal gefördert werden?\nWir diskutieren mit Prof. Natascha Korff (Uni Bremen)\, Arne Frankenstein (Landesbehindertenbeauftragter) und Claudia Ludwigshausen (ReBUZ Nord) \nWorkshop IV: Zukunft der Schulstruktur \nLange wurde in Bremen um die Schulstruktur gerungen\, 2008 einigte man sich mit dem so. Schulfrieden auf ein System\, bestehend aus Grundschulen\, Oberschulen und Gymnasien. Der Schulfrieden gilt bis 2028\, dennoch wollen wir uns schon jetzt fragen\, wie eine zeitgemäße Schulstruktur künftig aussehen könnte. Warum nur vier Jahre gemeinsamen Lernens? Könnte die Berliner Gemeinschaftsschule ein Vorbild für Bremen sein? Und was genau ist eigentlich die Rolle der Gymnasien? Der Workshop zur Schulstrukturdebatte lädt alle Interessierten ein\, gemeinsam über Chancen\, Herausforderungen und mögliche Veränderungen im Bildungssystem zu diskutieren. Mit einem Impuls aus der GEW Bremen. \n15.30 Uhr Kaffeepause \n16.00 bis 17:30 Uhr Podiumsdiskussion: Welche Unterstützung brauchen Schulen\, um soziale Benachteiligung ausgleichen zu können? \nMit Elke Suhr (GEW Bremen)\, Achim Kaschub (Schulleitungsvereinigung Bremen)\, Prof. Sabine Doff (Uni Bremen) und Miriam Strunge (Die Linke\, MdBB). \nFür angemeldete Teilnehmer*innen werden Imbiss am Freitag\, Mittagessen am Samstag\, Kaffee & Getränke während der Tagung kostenfrei zur Verfügung gestellt. \nAnmeldung bitte online bei der RLS.\nKontakt: Katrin Schäfgen\, Referentin für Bildungspolitik\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Mail: katrin.schaefgen@rosalux.org\, Telefon: +493044310128. \nDetails zum Programm auch auf www.bildungsgerechtigkeit-bremen.de. \nVeranstalter:innen:\nFraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nBildung ohne Barrieren: Ungleichheit in Kita und Schule überwinden:Bildungspolitische Tagung\, Freitag\, 13. Juni (18-20 Uhr) und Samstag\, 14. Juni 2025 (10-17:30 Uhr)\, in der Jugendherberge Bremen
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SUMMARY:Besuch der Gedenkstätte Lager Sandbostel
DESCRIPTION:14.06.2025\, Führung 14:00 – 17:00 Uhr\, Abfahrt in Bremen ca. 12:30 Uhr\, Rückkehr ca. 18:30 Uhr / Anmeldung unter: mail@talpe.org\n \nEtwa in der Mitte zwischen Bremen und Hamburg befand sich ab 1939 das Kriegsgefangenenlager Stalag X B bei Sandbostel. Bis zu seiner Befreiung im April 1945 durchlitten mehr als 313.000 Kriegsgefangene\, Zivil- und Militärinternierte aus über 55 Ländern das Lager. Sie wurden als Zwangsarbeiter*innen an zahlreichen Orten im Elbe-Weser-Dreieck eingesetzt. Im April 1945 kamen zudem 9.500 Häftlinge aus dem KZ Neuengamme und den Bremer Außenlagern hinzu\, die auf Todesmärschen nach Sandbostel gelangten. Insgesamt wurden Tausende ermordet. \nWir wollen diesen bis heute wenig bekannten Ort gemeinsam besuchen und bei einer etwa dreistündigen Führung mehr über das Lager und seine Opfer lernen. Im Fokus steht das System der Zwangsarbeit in der Region\, die Zeit rund um die Befreiung vor 80 Jahren und die erinnerungspolitischen Auseinandersetzungen um das Lager und den Friedhof\, den wir ebenfalls besuchen werden. \nWir bitten um Anmeldung bis spätestens 05.06.2025 unter: mail@talpe.org. Mehr Informationen zur gemeinsamen Abfahrt und dem Besuchsprogramm etc. nach Anmeldung. Bitte gebt an\, ob eigene Autos und freie Plätze zur Verfügung stehen oder ob Plätze gesucht werden. Wir werden uns bemühen\, eine Mitfahrgelegenheit für alle zu vermitteln. Für die Führung fallen keine Kosten an. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \nGedenkstätte Lager Sandbostel\, Foto: www.stiftung-lager-sandbostel.de  \nGedenkstätte Lager Sandbostel
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SUMMARY:Zur Bildkrise des 7. Oktobers
DESCRIPTION:Annäherungen an eine Metapsychologie des antisemitischen Bildes\nBildvortrag und Diskussion mit Till Garthmann\nDonnerstag\, 19. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDie Tat des 7. Oktobers ist nicht von den Bildern zu trennen\, die die Täter produziert haben. Über was geben diese Selbstzeugnisse Auskunft? Können die Bilder als antisemitische im Sinne einer ikonografischen Tradition verstanden werden? Oder sind sie lediglich Ausdruck einer allgemeinen technologischen Entwicklung der Bildproduktion? Im Versuch\, diese Bilder des 7. Oktobers und ihr sehr unmittelbares Nachleben (Aby Warburg) zu verstehen\, kollidieren die sehr grundsätzlichen Fragen\, was ein Bild\, was Antisemitismus sei. Beide Fragen sind nur spezifisch beantwortbar und wären am Material zu demonstrieren. Der Bildvortrag will sich dieser nicht einfachen\, aber notwendigen Materialuntersuchung schlaglichtartig widmen. \n“Ein Bild\, jedes Bild\, ist das Ergebnis von Bewegungen\, die sich vorläufig darin sedimentieren und kristallisieren”\, konstatiert der Kunsthistoriker George Didi-Huberman. Auf diese Weise aber zeigt sich im Bild zwischen Sublimierung und der Aktualisierung von Konflikten eine wesentliche Spannung\, an der auch die technische Entwicklung Anteil hat. Traditionell neigt die Psychoanalyse\, die auf die Herstellung von psychischem Raum bedacht ist\, den Leistungen der Sublimierung zu. Im Antisemitismus aber\, so die These\, ist das Bild selbst konstitutiv für das Ausagieren\, die (Bild)Raumzerstörung\, die der Antisemitismus in der Tat vollzieht. Er wendet sich als Bildtechnik gegen die Sublimierung und ist ohne diese Funktionalisierung des Bilds nicht zu denken. Damit aber wirft das antisemitische Bild auch grundsätzliche Fragen der Triebtheorie auf. \nTill Gathmann ist freischaffender Gestalter und Künstler und lebt und arbeitet in Berlin. Er promoviert im Feld der künstlerischen Forschung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zum Thema hat er einen Essay in der Zeitschrift sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik\, Heft 24/2024 verfasst. \nTill Gathmann. Foto: Privat  \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Opferkunst
DESCRIPTION:Lesung und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 26. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nVenedig\, April 2024. Internationale Kunstbiennale: Der irische Performancekünstler Aaron Geldof geht an einem Kreuz in Flammen auf – für die Freiheit Palästinas; ein Opfertod. Schnell haben Medien und Politik in Deutschland das eigentliche Motiv seines Martyriums erkannt: Judenhass. Für Geldofs engsten Vertrauten aber\, den Kulturjournalisten Enzo Bamberger war der Flammentod in Venedig nur eines: Kunst. Im Auftrag seiner britischen Zeitung begibt er sich auf eine Reise in die Untiefen des Kunstbetriebs. Im Dickicht aus Sex\, Macht und Manipulation gerät er auf die Spur von grauen Eminenzen mit langen Fingernägeln\, die im Hintergrund Intrigen spinnen. Haben sie die Antwort auf seine Frage: Warum musste Aaron sterben? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien u.a. an der Hebrew University in Jerusalem. Für die taz\, Freitag und Tagesspiegel schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur. \nCover „Opferkunst“ von Jonathan Guggenberger\, Edition Tiamat  \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Politisches Sprachcafé
DESCRIPTION:Freitag\, 27. Juni 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! \nSonderausgabe vom Politischen Sprachcafé des Antikriegskollektivs. Thema: Alternativ- und Jugendkultur Anfang der 80er Jahre in Westdeutschland und Bremen\, mit Tatjana und Norbert vom Unterstützungskomitee Bremen. Anmeldung bitte per Mail an olga@rosalux.net. \nWir laden herzlich zu einem besonderen Abend ein: Gemeinsam sprechen wir über den 6. Mai 1980 – einen denkwürdigen Tag in der Bremer Stadtgeschichte\, der mehrere soziale Bewegungen geprägt hat: Proteste gegen das öffentliche Rekrutengelöbnis der Bundeswehr im Weserstadion eskalierten zu der bis dahin größten Straßenschlacht der Bremer Geschichte… Dieser Tag spielt auch eine zentrale Rolle in einem Roman von Sven Regener\, welcher später erfolgreich verfilmt wurde. Wir zeigen Ausschnitte aus dem Film und tauschen uns über die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe aus. \nDer Bremer Fotograf Thoma Grziwa hat am 6. Mai 1980 das Symbolbild aufgenommen\, welches bald auch als Ikone für die beginnende Bewegung der „Autonomen“ bekannt wird… \nPostkarte mit dem Foto Steinewerfer von Thomas Grziwa vom 6. Mai 1980 vor dem Weserstadion. Quelle https://thomas-grziwa-media.info/2016/11/05/wussten-sie/  \nVeranstalter:innen:\nAntikriegskollektiv der Russländer*innen in Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \nArtikel und Berichte zum Thema: \n1980: Autonomer Zapfenstreich in Bremen. Von Florian Tropp \n„Jetzt haben wir die Faxen dicke. Jetzt schlagen wir zurück.“ Von Ulrike Zepke und Gunnar Bantz \n40 Jahre Bremer Gelöbnisfeier: Der Sieg der Linken. Kommentar von Jan-Paul Koopmann in der taz vom 06.05.2020 \nBlack Box Black Block. Noch heute steht über die Autonomen das Gleiche in den Zeitungen wie vor 30 Jahren. Am Anfang stand die große Erfindung von 1980… Von Velten Schäfer und Florian Schmid \nKrawalle bei Vereidigung von Rekruten im Bremer Weser-Stadion. Bericht von buten un binnen/Radio Bremen vom 8. Mai 1980
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