BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Rosa-Luxemburg-Initiative - ECPv6.15.12.2//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Rosa-Luxemburg-Initiative
X-ORIGINAL-URL:https://www.rosa-luxemburg.com
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Rosa-Luxemburg-Initiative
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260507T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260507T210000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260417T102300Z
LAST-MODIFIED:20260506T065046Z
UID:13219-1778180400-1778187600@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Antisemitismus als Kulturtechnik
DESCRIPTION:Ein Film von Fabian Bechtle & Leon Kahane\nFilmscreening und Gespräch mit den Künstlern\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDer Film und das anschliessende Gespräch orientieren sich an der These\, dass sich Antisemitismus als eine regressive Kulturtechnik beschreiben lässt\, die sich über progressiv aufgeladene Sprache und Bilder Ausdruck verschafft. Sie speist sich aus dem Wunsch nach einer problemlosen Welt\, in der man von den eigenen Konflikten und Widersprüchen in Gänze erlöst ist. Die Juden und die jüdische Kultur werden als zentrale Bedrohung für diese konfliktfreie Welt angesehen. Denn seit Jahrhunderten werden sie als Urheber und Profiteure der Konflikte anderer dargestellt. \nDer Film „Antisemitismus als Kulturtechnik“ ist Teil eines umfassenden Online-Interviewprojektes\, welches nach der kulturellen Funktion von Antisemitismus fragt. Durch welche neuen und tradierten Erzählungen sickern die Ideologieelemente des Antisemitismus in die Gesellschaft? Reüssiert das antisemitische Weltbild in den Bildern der Kunst? Welche Rolle spielen dabei aktuelle Konflikte und Debatten um die Erinnerung? Nach dem Screening des Films werden diese und weiterführende Fragen im öffenlichen Gespräch vertieft. \nAntisemitismus als Kulturtechnik (2025\, 21’35 min). Ein Film des Forum DCCA – Forum for Democratic Culture and Contemporary Art (Fabian Bechtle & Leon Kahane). \nFilmstill „Antisemitismus als Kulturtechnik“\, 2025 \nFabian Bechtle\, geboren 1980 in Berlin. Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und an der ENSBA Lyon. Zwischen 2009 und 2011 Meisterschülerstudium bei Prof. Joachim Blank (HGB Leipzig) sowie\nAssistent für Armin Linke in Berlin .Von 2014 bis Ende 2017 künstlerischer Mitarbeiter in der Klasse für Installation und Raum an der der HGB Leipzig. Seit 2018 Co-Leitung des Forums demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst\, Berlin.\nAusstellungen u.a. im HMKV Dortmund\, im Witte de With Center for Contemporary Art (Rotterdam)\, in der Trekhgornaya Manufaktura (Moskau)\, im Museum of Yugoslav History (Belgrad)\, in der Fabbrica del Vapore (Mailand)\, nGbK Berlin\, Bonner Kunstverein und Kunsthalle Osnabrück. \nLeon Kahane wurde 1985 in Berlin geboren. Nach einem fotografischen Studium an der Ostkreuzschule studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete u. a. als Assistent von Wolfgang Tillmans und Hito Steyerl. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich seit 2008 mit europäischen Grenzpolitiken\, u. a. im Rahmen einer langjährigen Recherche zu FRONTEX. 2018 gründete er gemeinsam mit Fabian Bechtle das „Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst“.\nSeine Arbeiten wurden international in Institutionen wie der Kunsthalle Wien\, dem Jüdischen Museum Berlin\, dem NBK Berlin\, dem Belvedere 21 Wien\, der 6. Moskauer Biennale und den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Zu seinen Einzelausstellungen\nzählen u. a. Präsentationen im GFZK Leipzig\, der Galerie Nagel Draxler Berlin\, dem Traklhaus Salzburg und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.\nLeon Kahane wurde u. a. mit dem Kunstpreis _ars viva_ und dem _Kunstpreis Europäische Zukunft_ der GFZK ausgezeichnet. Er hatte Residenzen in Hongkong und auf Fogo Island (Kanada). Seit 2022 ist er Mentor im Berlin Program for Artists (BPA) und\nlehrte u. a. an der Sommerakademie Salzburg sowie im Studium Generale der UdK Berlin. \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/antisemitismus-als-kulturtechnik/
LOCATION:Galerie K‘\, Alexanderstraße 9b\, Bremen\, Bremen\, 28203\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260507T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260507T210000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260430T150714Z
LAST-MODIFIED:20260506T070040Z
UID:13249-1778180400-1778187600@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Alles auf Anfang – Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Max Czollek\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nIn ihrem Buch „Alles auf Anfang“ konfrontieren Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker die deutschen Erinnerungskultur mit ihrem Scheitern und eröffnen Wege für eine neue Erinnerungspraxis. Erinnerung muss dabei in der Gegenwart stattfinden\, verbinden und widerständig sein. Wichtig dafür bleibt: „Allein sind wir erledigt\, zusammen erledigen wir das. Gerade jetzt.“\nGemeinsam sprechen wir über die Gestaltung antifaschistischer Erinnerungskultur in der radikal vielfältigen Zivilgesellschaft – und durch die vielen Menschen und Gruppen\, die Teil von ihr sind. \nMax Czollek\, im Februar 2023 in München. Foto von Marie Amrei bei Wikimedia Commons \nEine Veranstaltung im Rahmen der Antifaschistischen Aktionstage vom 4. bis 10. Mai 2026 in Bremen. Mit einem Büchertisch der Buchhandlung Golden Shop. \nVeranstalter:innen: Antifaschistische Aktionstage Bremen\, AStA Uni Bremen\, Kunst- und Kulturverein Spedition und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/alles-auf-anfang-auf-der-suche-nach-einer-neuen-erinnerungskultur/
LOCATION:Kunst- und Kulturverein Spedition im Güterbahnhof\, Beim Handelsmuseum 9\, Bremen\, Bremen\, 28195
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260509T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260509T190000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260503T144412Z
LAST-MODIFIED:20260504T154138Z
UID:13234-1778320800-1778353200@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Workshops bei der Roten Frühlingsakademie 2026
DESCRIPTION:Rote Frühlingsakademie 2026 – Zwei Tage voll sozialistischer Bildungsarbeit bei der Bremer Linkspartei \nFreitag abends\, 8. Mai: Veranstaltung „Autoritäre Entwicklungen – Zivilgesellschaft unter Druck“ um 19 Uhr im Klub Dialog\, Am Deich 86\, 29199 Bremen \nSamstag tagsüber\, 9. Mai: Workshops und mehr ab 10 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen\, Am Nonnenberg 40\, 28239 Bremen \nAnmeldung und Programm siehe hier. \nWorkshops der Rosa-Luxemburg-Initiative am 9. Mai:\nCrashkurs „Was ist Zionismus (und was nicht)?“\nVon 10:30 bis 12:15 Uhr \nHintergrund ist die kürzlich erfolgte „Ablehnung des Zionismus“ durch die Mehrheit des niedersächsischen Linken-Landesparteitages. Die Antragsteller:innen feiern bereits\, den „ersten antizionistischen Landesverband“ der Linkspartei etabliert zu haben\, im Rest der Linken regt sich zunehmend Widerspruch angesichts der damit einhergehenden ahistorischen Pauschalisierungen und Ressentiments. Entsprechend soll hier anhand einer gemeinsamen Textlektüre des Artikels „Die Linke ist eine Partei – keine Glaubensgemeinschaft. So muss sie auch handeln.“ von Benjamin-Immanuel Hoff vom 17. März 2026 an notwendigen Klarstellungen zum Begriff Zionismus gearbeitet werden. Zitat: „Die Linke in Deutschland ist eine Partei und keine Glaubensgemeinschaft. Ihr Wesenskern besteht weder im Bekenntnis zum Zionismus oder zum Antizionismus.“ \nEinleitend werden anhand kurzer Thesen Zusammenhänge und Widersprüche von Feminismus und Zionismus dargestellt und in die Begriffe eingeführt. Durch die gemeinsame Textlektüre im Workshop soll der Zugang niedrigschwellig gehalten werden und eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglicht werden. \nWorkshop „Wie gehen wir als Linke mit der Bremer V-Mann-Affäre um?“\nVon 15:00 bis 16:45 Uhr \nIm Workshop sollen die Ereignisse rund um die kpürzliche Enttarnung des V-Manns Dilan S. in der Interventionistischen Linken sowie die nachfolgenden politischen Auseinandersetzungen und Angriffe der CDU diskutiert werden.\nEine besondere Rolle sollen dabei auch die Auseinandersetzungen um eine Veranstaltung zu toxischer Männlichkeit mit dem Leiter des Bremer Verfassungsschutzes. Wir wollen diskutieren inwiefern der Einsatz von Spitzeln antifeministische Praxis ist. Ziel soll es sein\, aus den Erfahrungen zu lernen\, um für die kommende politischen Auseinandersetzungen in Zeiten des Rechtsruck besser vorbereitet zu sein. \nEs werden Mitglieder der IL Bremen anwesend sein. \nLogo Rote Frühlingsakademie \nVeranstalterin der beiden Workshops ist jeweils die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Die Rote Frühlingsakademie ist eine Veranstaltung der Partei Die Linke Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/workshops-bei-der-roten-fruehlingsakademie-2026/
LOCATION:Bürgerhaus Oslebshausen\, Am Nonnenberg 40\, Bremen\, Bremen\, 28239
ORGANIZER;CN="Rosa-Luxemburg-Initiative e.V.":MAILTO:mail@rosa-luxemburg.com
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260510T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260510T190000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260227T084730Z
LAST-MODIFIED:20260227T084730Z
UID:13140-1778414400-1778439600@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
DESCRIPTION:10.05.2026\, Führung 13:30 – 17:00 Uhr\, Abfahrt in Bremen ca. 12:00 Uhr\, Rückkehr ca. 19:00 Uhr / Anmeldung unter:mail@talpe.org \nZwischen Bremen\, Hamburg und Hannover liegt am Rande eines bis heute genutzten Truppenübungsplatzes die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie erinnert an das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager\, in dem über 72000 Menschen ermordet wurden. Nach der Befreiung am 15. April 1945 entstand in den nahegelegenen ehemaligen Wehrmachtskasernen ein Displaced Persons Camp. Bis 1950 lebten hier im größten jüdischen DP-Camp Deutschlands bis zu 12000 Menschen. Wir wollen diesen Ort gemeinsam besuchen und bei einer dreieinhalbstündigen Führung mehr über das Lager und seine Opfer lernen. Dabei wird die Ortsgeschichte in den Kontext der allgemeinen Geschichte der NS-Zeit\, der NS-Verfolgungspolitik\, des NS-Lagersystems\, der sogenannten Volksgemeinschaft\, des Zweiten Weltkrieges und des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion eingebettet. Die Geschichte der Überlebenden nach der Befreiung und ihr Leben im nahe gelegenen DP-Camp wird ebenso behandelt wie auch die Geschichte der Gedenkstätte und der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Ort. \nWir bitten um Anmeldung bis spätestens 03.05.2026 unter mail@talpe.org. Mehr Informationen zur gemeinsamen Abfahrt und dem Besuchsprogramm etc. nach Anmeldung. Bitte gebt an\, ob eigene Autos und freie Plätze zur Verfügung stehen oder ob Plätze gesucht werden. Wir werden uns bemühen\, eine Mitfahrgelegenheit für alle zu vermitteln\, die Kosten dafür legen wir um. Für die Führung fallen keine Kosten an. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe  und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/besuch-in-der-gedenkstaette-bergen-belsen/
LOCATION:Bremen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260518T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260518T210000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260505T160151Z
LAST-MODIFIED:20260506T073919Z
UID:13258-1779130800-1779138000@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich«
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Armin Osmanovic und Olaf Bernau\nMontag\, 18. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Übersee-Museum am Hauptbahnhof \nDie Zeit des französischen Kolonialismus prägt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abhängige Klein- und Kleinststaaten mit autoritären Führern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verhältnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und Überwindung von Knappheit – auch viele Jahre später unmöglich. \nVielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine große Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) überraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bevölkerungsgruppen\, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gewählt haben. Rechtspopulisten\, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zurückdrehen und ein weißes Europa schaffen\, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen\, sozialen und ökologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse\, neue Wege zu gehen\, kommen sie einer möglichen Machtübernahme immer näher. Das »Schwarze Frankreich« wird in Bündnissen der liberalen Mitte und der Linken darüber mitentscheiden\, ob die Lust auf Freiheit über die Furcht vor ihr siegt. \nArmin Osmanovic stellt sein im Wallstein Verlag (unter Mitarbeit von Odile Jolys) veröffentlichtes Buch Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich« vor. Olaf Bernau bietet mit einem kurzen Kommentar zur Präsentation weitere Blickwinkel. \nWallstein Verlag \nDr. phil. Armin Osmanovic\, geb. 1969\, studierte Geographie und Politikwissenschaft in Tübingen und Stellenbosch (Südafrika). Er war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrika-Studien in Hamburg\, lehrte an den Universitäten Leipzig\, Hamburg\, Münster und Potsdam Geographie und Entwicklungspolitik mit Schwerpunkt Afrika und ist seit 2009 Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) mit Stationen in Johannesburg (Südafrika)\, Tunis (Tunesien) und Dakar (Senegal). \nOlaf Bernau\, Bremen\, ist Mitbegründer des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact. Er hält sich jedes Jahr mehrere Wochen in Westafrika auf\, insbesondere in Mali. Dort arbeitet er unter anderem mit bäuerlichen Gemeinschaften\, Migrant:innen und Menschenrechtsgruppen zusammen. Er ist u.a. Autor des Buches Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte (2022). \nVeranstalter:innen: Attac Bremen\, Bremer Informationszentrum Menschenrechte und Entwicklung (biz)\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/vom-kolonialismus-zum-schwarzen-frankreich/
LOCATION:Übersee-Museum Bremen\, Bahnhofsplatz 13\, Bremen\, Bremen\, 28195\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260521T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260521T213000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260421T102944Z
LAST-MODIFIED:20260506T080259Z
UID:13224-1779391800-1779399000@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Hyper Hyper(loop) - Phantasmen einer techno-utopischen Stadt
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Ulf Treger (Hamburg)\nDonnerstag\, 21. Mai 2026\, um 19:30 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nHamburg möchte Austragungsort der Olympischen Spiele werden\, die erste Hyperloop-Strecke Europas bauen und sich zur innovativen digitalen Stadt entwickeln. Mit diesen Projekten verfolgt die Hansestadt erklärtermassen das Ziel\, sich prominent auf der Weltkarte der Metropolen zu platzieren. \nSchon seit Jahrzehnten beflügeln Ideen von „Personengeschossen\, die in Röhren dahin brausen”\, wie der Hyperloop schon vor über 60 Jahren angepriesen wurde\, Flugtaxis zur individuellen Überwindung von verstopften Straßen\, autonome Drohnen\, die Pakete ausliefern und die Idee einer automatisierten städtischen Infrastruktur die technologie-getriebene Fantasien.\nWarum setzt die Stadtpolitik auf Wettbewerbe\, Spektakel und fantastische Technologien mit teils zweifelhafter Herkunft (wie etwa die von Elon Musk geprägte Idee des Hyperloops)? Warum wird in Zeiten der Multikrisen immer noch mit den Versprechen von Wachstum\, Effizienz und Geschwindigkeit gearbeitet\, obwohl die städtischen Verwaltungen eigentlich genug damit zu tun hätten\, die maroden urbanen Infrastrukturen zu reparieren und den öffentlichen Kollektivverkehr auszubauen? Welche Einflüsse haben Bigtech und kybernetische Konzepte auf die Entwicklung urbaner Räume?\nWie könnten andere Utopien aussehen\, die etwa auf Selbstbestimmung\, Reperatur\, Nachhaltigkeit und Inklusion beruhen? \nUlf Treger (Hamburg) ist Teil von city/data/explosion und der Platform A Thousand Channels. Er beschäftigt in Vorträgen\, Texten\, Workshops und Projekten mit der Verschränkung von urbanen und digitalen Räumen. \nBanner zur Veranstaltung mit Ulf Treger. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V.
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/die-techno-utopische-stadt-hyperloop-und-andere-technologische-phantasmen-im-wettkampf-der-metropolen/
LOCATION:Kunst- und Kulturverein Spedition im Güterbahnhof\, Beim Handelsmuseum 9\, Bremen\, Bremen\, 28195
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260530T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260530T180000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260303T172728Z
LAST-MODIFIED:20260526T083929Z
UID:13179-1780135200-1780164000@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:"Antifa\, ja klar!"
DESCRIPTION:Ein Bildungsangebot für engagierte Menschen \nTagesworkshop mit Moritz Zeiler und Norbert Schepers\nSamstag\, 30. Mai 2026\, von 10 bis 18 Uhr in Bremen\, im Infoladen im Ostertor-Viertel \nGemeinsam tauchen wir einen Tag lang in die Welt der Antifa ein – mit all ihren Facetten\, Fragen und Möglichkeiten. Dieses Seminar ist für alle\, die sich gegen Neonazis und Rassismus engagieren wollen\, die dazulernen und diskutieren möchten. \nNie war es wichtiger als jetzt\, sich zu einer antifaschistischen Haltung zu bekennen und Antifa als umfassende Aktionsform und Arbeitsweise stark zu machen: befeuert von faschistischer Hetze seitens der US-Administration unter Donald Trump\, wetzen auch in Europa und Deutschland rechte Medien\, die Unionsparteien\, AfD und Nazis die Messer gegen „die Antifa“. Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen: im Gegenteil\, von cool kids bis „Omas*Opas gegen rechts“ sind alle Antifa! \nWas Dich erwartet – Drei spannende Themenblöcke zur Auswahl:\n1. Geschichte der Antifa – Von den ersten Antifaschist:innen in Italien bis heute\n2. Argumente gegen Extremismusvorwürfe – Warum das Hufeisenmodell Quatsch ist\n3. Antifa heute – Was Antifaschismus alles sein kann\, jenseits von „Nazis jagen“ \nKein Vorwissen nötig – alles wird vor Ort erklärt. Austausch auf Augenhöhe – bring deine Erfahrungen ein! \nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen u.a.: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017. Moritz leitet den ganzjährigen Lektürekurs zu Marx‘ Kapital der Rosa-Luxemburg-Initiative.\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung.\n\nAnmeldung und Organisatorisches: \n\nAnmeldeschluss verlängert: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum Freitag\, 29.05.26 um 10:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nKein Teilnahmebeitrag\, dafür bitten wir Euch\, für die Verpflegung in der Mittagspause selbst zu sorgen (es gibt zahlreiche Imbisse etc. in der Gegend). Wir sorgen für kleine Snacks für zwischendurch\, im Infoladen sind Getränke erhältlich.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, bieten wir weitere Seminare an – und gerne auch in anderen Stadtteilen.\n\nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [260530 VA-Flyer Antifa-Seminar].
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/antifa-ja-klar/
LOCATION:Infoladen Bremen\, St. Pauli-Str. 10-12\, Bremen\, Bremen\, 28203\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260531T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260531T200000
DTSTAMP:20260613T225023
CREATED:20260421T103414Z
LAST-MODIFIED:20260506T123151Z
UID:13229-1780250400-1780257600@www.rosa-luxemburg.com
SUMMARY:Kybernetik und Kritik. Ein Panorama einer Kybernetisierung der Gegenwartsgesellschaft
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Anna-Verena Nosthoff (Oldenburg & Berlin)\nSonntag\, 31. Mai 2026\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nAnna-Verena Nosthoff stellt ihr neues Buch (Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst) vor\, dass kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin beschreibt sie die Steuerungsversuche von Gesellschaften durch algorithmische Kontrolle. Sie blickt dabei auf die Anfänge der Kybernetik zurück\, mit der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Vorstellung formuliert wurde\, durch zyklische Beobachtung und Steuerungsimpulse in bestehende Prozesse einzugreifen und ihren weiteren Verlauf zu beeinflussen. Seitdem ist aus dieser Idee eine digitale Kunst des Regierens entstanden. \nDabei beschreibt Anna-Verena Nosthoff auch Ansätze einer sozialistischen Kybernetik\, wie sie in Chile mit dem Cybersyn Projekt verfolgt wurden (deren Kontrollraum das Motiv für unsere Flyer-Illustration geliefert hat). Der Putsch von Pinochet beendete dieses Experiment abrupt. \nHeute befinden wir uns einem „post-kybernetischen Zeitalter“\, Digitalisierung und ihr kybernetisches Fundament haben alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Unfreiwillig wie freiwillig unterziehen wir uns Prozessen von Feedback und Regulation. „Wer die Digitalisierung verstehen will\, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen“ (Nosthoff)\, um die Wege und Verstrickungen zu verstehen\, die sich heute etwa in Formaten wie dem KI-Hype und der machtvollen Strukturen des Bigtech zeitigen. \nAnna-Verena Nosthoff (Oldenburg und Berlin) ist Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ko-Direktorin des Critical Data Lab (Humboldt-Universität/Universität Oldenburg). \nBanner zur Veranstaltung mit Anna-Verena Nosthoff. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V. \nHinweis: Am Tag darauf\, am Montag\, 1. Juni 2026\, stellt Anna-Verena Nosthoff auch in Hamburg vor (19:30\, Kölibri\, Hamburg St. Pauli. Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli\, city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg).
URL:https://www.rosa-luxemburg.com/event/kybernetik-und-kritik-ein-panorama-einer-kybernetisierung-der-gegenwartsgesellschaft/
LOCATION:Kunst- und Kulturverein Spedition im Güterbahnhof\, Beim Handelsmuseum 9\, Bremen\, Bremen\, 28195
END:VEVENT
END:VCALENDAR