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SUMMARY:Einführung in die Kommunalpolitik im Stadtteil: Tagesseminar für Interessierte an Beiratsarbeit
DESCRIPTION:Tagesseminar in Bremen\nSamstag\, 31. Oktober 2026\, von 10 bis 18 Uhr\noder Sonntag\, 1. November 2026\, von 10 bis 18 Uhr  \nWir bieten zwei inhaltsgleiche Termine zur Auswahl an. Bitte anmelden mit Angabe\, welcher Termin gewünscht und welcher alternativ möglich ist! \nKommunalpolitik bietet die Möglichkeiten\, sich aktiv einzumischen und für die eigenen Überzeugungen auf städtischer Ebene einzustehen. Insbesondere die Arbeit im Beirat des eigenen Stadtteils eignet sich als niedrigschwelliger Einstieg in weiteres politisches Engagement. Bei den kommenden Bremer Bürgerschaftswahlen am 30. Mai 2027 werden zugleich die 22 Beiräte auf Ebene der Bremer Stadt- und Ortsteile gewählt. \nAuch schon drüber nachgedacht auf einer Beiratsliste zu kandidieren?\nFehlen noch letzte Informationen und der nötige Mut? \nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet kommunalpolitische Bildung an\, um Interessierten Orientierung zu geben und kompetentes Handeln zu ermöglichen: Wer sich überlegt\, für ihren oder seinen Beirat zu kandidieren\, kann diese Veranstaltungen als Entscheidungshilfe nutzen. \nSeminarfoto von @micha_horn (Comic Effekt) \nThemenschwerpunkte des Seminars sind: \n\nWas erwartet mich als Kandidat*in\, wenn ich in den Beirat gewählt werde? Wie hoch ist mein Aufwand und welche Qualifikationen muss ich mitbringen?\nWie gestaltet sich die kommunalpolitische Landschaft in Bremen? Was ist meine Rolle als Kommunalpolitiker*in im Stadtteil?\nWelche Rechte und Pflichten hat ein Beirat? Was kann ich im Beirat bewirken?\nWorüber wird entschieden?\nWie sehen die politischen Strukturen in Bremen aus? Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Bildungsmaterialien? Welche Aufwandsentschädigungen gibt es?\nWas sind meine nächsten Schritte?\n\nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nJudith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin\n\nPhilipp Piechura\, Soziologe\, Freizeit- und Theaterpädagoge\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen\n\nAls Expert*innen wirken mit: \n\nElaine-Noro Schlorke\, für Beiratsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle DIE LINKE. Bremen\nMichael Horn\, Referent für Bürger:innenbeteiligung und Kommunalpolitik (Beiräte) bei der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft; Beiratsmitglied in Huchting\n\nAnmeldung: \n\nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 01.10.26 um 9:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nEine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert\, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung und enthält die Kostenbeteiligung für den Mittagsimbiss. Die Teilnahme am Seminar soll allen Interessierten offen stehen: Bitte sprechen Sie uns an\, falls der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellen sollte.\nDer Veranstaltungsort in der Bremer Innenstadt wird mit der Teilnahmebestätigung (etwa ab dem 05.10.) mitgeteilt.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, werden wir nach Möglichkeit ein weiteres Seminar anbieten.\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [261031 VA-Flyer KommPol]. \n\nMaterialien zur Veranstaltung:\nDas Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter ist die Grundlage der Beiratsarbeit in Bremen; hier als PDF zum Download in der Fassung vom 2. Februar 2010\, zuletzt geändert am 2. Februar 2021: Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter. \nDie Kommunalakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet bundesweit Veranstaltungen und Vermittlung von ReferentInnen zu kommunalpolitischen Themen und gibt neben weiteren Materialien eine kommunalpolitische Schriftenreihe unter dem Titel  «Crashkurs Kommune» (jeweils auch als PDF zum freien Download) heraus.\nWeitere Materialien zur linken Kommunalpolitik erscheinen insbesondere beim Kommunalpolitischen Forum Sachsen\, ebenfalls bei den Kolleg:innen in NRW (Veröffentlichungen online als PDF und als Print bestellbar). Kommunalpolitische Publikationen im linken Umfeld (PDF; Literaturliste der RLS-Kommunalakademie\, Stand 16.11.2018). \nDas Wahlsystem in Bremen wird bei Wahlrecht.de kurz erklärt. Die gesetzlichen Grundlagen: \n\nBremisches Wahlgesetz (BremWahlG)\nBremische Landeswahlordnung (BremLWO)\nLandesverfassung der Freien Hansestadt Bremen (Verf)\nOrtsgesetz über Beiräte und Ortsämter (OBG)\nVerfassung für die Stadt Bremerhaven (VerfBrhv)\n\nDiese Gesetzestexte finden sich im Transparenzportal des Landes Bremen unter https://www.transparenz.bremen.de.\nDort findet sich auch die Geschäftsordnung des jeweiligen Beirates sowie auf der jeweiligen Website des zuständigen Ortsamtes.
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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia am 15.11.2026\, 12:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Georges Georges Bensoussan: Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konfliks (1870–1950)
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Alex Carstiuc\, 26.11.2026\, 19:00 Uhr / Kulturzentrum Kukoon\, Buntentorsteinweg 29\, 28201 Bremen \n \n\n\nAuf seiner Suche nach dem gesellschaftlichen Ursprung des damals noch arabisch-israelischen Konflikts geht Georges Bensoussan bis in die Zeit vor der ersten Alija zurück. Seine historische Untersuchung erschien 2023 in Frankreich. Erbetrachtet einen historischen Abschnitt\, der sich vom Jahr 1870 bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs und den ersten Waffenstillstandsabkommen Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten 1949 erstreckt. Er zeigt dabei\, dass der alte Jischuv bereits vor der Einwanderung osteuropäischer Zionist*innen den Kern einer von Europa inspirierten Nationalbewegung bildet. Während sich für die dortigen Jüdinnen und Juden schon früh der Weg hin zu einer modernen Gesellschaft mit entsprechenden Institutionen und Organisationen abzeichne\, seidie überwiegende Mehrheit der arabischen Bevölkerung durch die clanbasierte und durch Tradition und Religion gebundene Herrschaft in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gehemmt. Schon bald stünden sich nach Bensoussan zwei kulturell und gesellschaftlich deutlich differierende Gesellschaften bis zur offenen Feindschaft gegenüber. Bensoussan argumentiert\, dass sich die Dynamik des arabisch-israelischen Konflikts nur mit einer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt verstehen lässt – viel besser als die üblichen Erklärungsmodelle wie Nationalismus\, Imperialismus\, Kolonialismus. Der Übersetzer Alex Carstiuc stellt die Thesen des Buches vor und gibt einen Überblick über die Rezeption. \nGeorges Bensoussan\, geboren 1952 in Ahfir\, stammt aus einer alteingesessenen jüdischen Familie in Marokko\, die nach Frankreich auswandern musste. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Revue d’histoire de la Shoah und verantwortlich für die Publikationen des Mémorial de la Shoah hin Paris. Als Historiker hat er sich mit zahlreichen Werken zur Geschichte der Shoah\, des Zionismus und der Jüdinnen und Juden in der arabischen Welt international einen Namen gemacht. Auf Deutsch liegt bisher lediglich der Band Die Juden der arabischen Welt. Die verbotene Frage (2019) vor. \nAlex Carstiuc ist Historiker\, Herausgeber und Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. Er übersetzte Annette Wieviorkas Werk 1945. Als die Amerikaner die Lager entdeckten (Edition Tiamat Herbst 2021).Mit Jonas Empen Übersetzung von Georges Bensoussan: Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950). \nEine Veranstaltung von: associazione delle talpe\, Junges Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bremen\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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