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SUMMARY:Auf einer Wellenlänge
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Michaela Melián und Olaf Kistenmacher am 19.02.2026\, 20:00 Uhr / Galerie K´ / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen \n  \n\n\nDas Radio war ein zentrales Medium nationalsozialistischer Propagandapolitik. Per moderner Kurzwellentechnik beschallte die NSDAP noch den hintersten Winkel des Deutschen Reiches. Wenig bekannt ist\, dass es während des Zweiten Weltkriegs bei Königs Wusterhausen einen arabischsprachigen Sender gab. Regelmäßiger Sprecher war der ehemalige Mufti von Jerusalem\, Mohammed Amīn al-Husseinī\, der seit 1941 Asyl in Deutschland genoss. Er übermittelte den eliminatorischen Judenhass der Nazis per Rundfunk in den Nahen Osten\, baute auf dem Balkan eine SS-Einheit auf und sagte bei einem Treffen mit Hitler\, die Deutschen und er hätten »die gleichen drei Gegner«: »die Engländer\, die Juden und die Bolschewisten.« Heutzutage ist der Einfluss al-Husseinīs auf die nationalsozialistische Politik und auf die arabischen Gesellschaften umstritten. Die unleugbare Zusammenarbeit des Muftis mit dem Nazi-Staat\, ihre Vorgeschichte und ihre Auswirkungen rekonstruiert der Vortrag. Die Veranstaltung basiert auf einer Publikation mit Originaldruckgraphiken von Michaela Melián und Text von Olaf Kistenmacher.Michaela Melián ist Künstlerin und Musikerin. Sie ist Mitgründerin der Band F.S.K. und war bis 2023 Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Olaf Kistenmacher ist Publizist\, Historiker und Philosoph. Zuletzt erschien „Gegen den Geist des Sozialismus“. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik\, Freiburg 2024.Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 27. Januar.Eine Veranstaltung von:  associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen\, DIG – Deutsch-israelische Gesellschaft Bremen\, Galerie K`\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\,Junges Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bremen\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen. \n\n\n\n 
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SUMMARY:Deutsch-arabische Allianzen gegen das „Luxemburger Abkommen“
DESCRIPTION:Die erste antiisraelische Kampagne der Nachkriegszeit\nVortrag und Diskussion mit Ulrike Becker\nMittwoch\, 26. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nNur wenige Jahre nach dem Holocaust formierte sich in Deutschland eine Kampagne gegen den jüdischen Staat: die Proteste richteten sich gegen das Luxemburger Abkommen von 1952\, welches westdeutsche Entschädigungszahlungen an Israel regelte. In der Kampagne bildeten ehemalige Nationalsozialisten mit arabischen Nationalisten eine Allianz gegen Israel.\nDie Kampagne zeigt die transnationale Dimension des Antisemitismus in der Nachkriegszeit\, und ist ein anschauliches Beispiel dafür\, wie sich der Antisemitismus der NS-Zeit in israelbezogene Formen verwandelte. \nDer Vortrag fragt\, wie die deutsch-arabischen Netzwerke entstanden\, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen sie verbanden und wie sich antisemitische Denkmuster in der Nachkriegszeit wandelten. Zugleich geht es um die Frage\, welche dieser Narrative bis heute in politischen und medialen Debatten über Israel fortwirken. \nDr. Ulrike Becker ist Historikerin und Program Director im Bereich Antisemitismus bei der Amadeu Antonio Stiftung. Sie ist außerdem im Vorstand des Mideast Freedom Forum Berlin und Research Fellow am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho in Aachen. 2024 erschien ihre Dissertation unter dem Titel „Nazis am Nil – die westdeutsch-ägyptischen Beziehungen der Nachkriegszeit im Schatten des Nationalsozialismus“ im Vandenhoeck und Ruprecht Verlag. \nSharePic zur VA Deutsch-arabische Allianzen gegen das „Luxemburger Abkommen“: Die erste antiisraelische Kampagne der NachkriegszeitVortrag und Diskussion mit Ulrike BeckerMittwoch\, 26. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ \nVeranstalter:innen:\nJunges Forum der DIG Bremen\, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser (DIG) und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Ein neuer Mittlerer Osten?
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Thomas von der Osten-Sacken\nSonntag\, 23. November 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDie Lage im „Nahen Osten“ ändert sich schnell. Wer hätte je erwartet\, dass das Regime von Diktator Bashar al-Assad so schnell zusammenbricht? Aber das ist nur ein Aspekt der Situation in einer sehr unbeständigen Region. Regionale Mächte haben ebenso ein Wörtchen mitzureden wie europäische Länder\, Russland und die USA. Es ist nicht leicht zu verstehen\, wer mit wem gegen wen kämpft. Und obwohl die Geopolitik eine wichtige Rolle spielt\, sollte man nicht vergessen\, dass es in diesen Konflikten auch um Freiheit\, Selbstbestimmung und eine bessere Zukunft für Millionen von Menschen geht. Was ist die Agenda der Rebellen\, die das syrische Regime gestürzt haben? Und was können wir in anderen Teilen der Region erwarten? Was sollte Israel tun? \nThomas von der Osten-Sacken\, Direktor der deutsch-irakischen NGO WADI\, ist seit Anfang der neunziger Jahre im „Nahe Osten“ tätig. WADI unterstützt eine Vielzahl von Projekten zur Stärkung von Frauen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Er wird über seine Erfahrungen sprechen\, darüber\, wie sich der „Nahe Osten“ verändert und was eine Perspektive für eine bessere Zukunft für alle in dieser Region sein könnte\, zerrissen von Krieg\, Diktatur\, Terrorismus und Massenmorden. \nThomas von der Osten-Sacken\, Foto: Sarkalar via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 \nVeranstalter:innen:\nRosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Junges Forum der DIG Bremen und Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser (DIG)
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SUMMARY:Artist Talk: Mein Name ist Ausländer – Benim Adım Yabancı
DESCRIPTION:Lesung und Filmscreening mit Cana Bilir-Meier\nMittwoch\, 19. November 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nWir freuen uns\, im Rahmen der Ausstellung Angst vor der Tagesordnung Cana Bilir-Meier in der Galerie K‘ Bremen begrüßen zu dürfen. \nCana Bilir-Meier ist eine transmedial arbeitende Künstlerin und Filmemacherin\, deren künstlerische Praxis gesellschaftliche Fragen von (post-)migrantischer Erfahrung und Erinnerungskultur\, Rassismus\, kollektiven Identitäten und Empowerment berührt. Ihre filmische\, performative und textbasierte Arbeit verbindet intersektionale Perspektiven und bewegt sich an Schnittstellen von Archiv und Archäologie\, Medienreflexion und historischer Forschung. In ihren Filmen\, von denen wir eine Auswahl gemeinsam sehen werden\, widmet sich Cana Bilir-Meier verschiedenen Modi widerständigen Erinnerns und beleuchtet weniger behandelte Aspekte migrantischer Lebensrealitäten. \nCana Bilir-Meier ist Mitbegründerin der Initiative in Gedenken an Semra Ertan und Mit-Herausgeberin des Gedichtbandes Semra Ertan: Mein Name ist Ausländer – Benim Adım Yabancı (2020)\, aus dem sie an diesem Abend lesen wird. Die politische Aktivistin\, Arbeiterin und Lyrikerin Semra Ertan (1957-1982) war Bilir-Meiers Tante und schilderte in ihren Gedichten die Erfahrungen sogenannter Gastarbeiter in der BRD. Sie setzte ein Zeichen gegen den Rassismus und Klassismus in Deutschland – die auch heute noch unsere Gesellschaft durchziehen. Ausgehend von den verschiedenen künstlerischen Positionen\, ihren zeitlichen Kontexten und biografischen Einbettungen möchten wir diese Kontinuitäten diskutieren und gemeinsam mit dem Publikum ins Gespräch kommen. \nDer Abend umfasst eine Lesung aus dem Buch Mein Name ist Ausländer – Benim Adım Yabancı (2020)\, ein Filmscreening der Filme SEMRA ERTAN (2013) und EIN NEUES WORT (2025) sowie ein Gespräch mit der Künstlerin über ihre Arbeit\,\nmoderiert von Rosanna Umbach\, Kunstwissenschaftlerin am Mariann Steegmann Institut Kunst und Gender. \nFilmstill aus Cana Bilir-Meier: Ein neues Wort / A new Word\, 2025. \nVeranstalter:innen:\nAG Erste Generation Kunstgeschichte und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen  \nMit freundlicher Unterstützung durch den Ulmer Verein für Kunst- und Kulturwissenschaften sowie den Senator für Kultur Bremen.
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SUMMARY:Opferkunst
DESCRIPTION:Lesung und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 26. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nVenedig\, April 2024. Internationale Kunstbiennale: Der irische Performancekünstler Aaron Geldof geht an einem Kreuz in Flammen auf – für die Freiheit Palästinas; ein Opfertod. Schnell haben Medien und Politik in Deutschland das eigentliche Motiv seines Martyriums erkannt: Judenhass. Für Geldofs engsten Vertrauten aber\, den Kulturjournalisten Enzo Bamberger war der Flammentod in Venedig nur eines: Kunst. Im Auftrag seiner britischen Zeitung begibt er sich auf eine Reise in die Untiefen des Kunstbetriebs. Im Dickicht aus Sex\, Macht und Manipulation gerät er auf die Spur von grauen Eminenzen mit langen Fingernägeln\, die im Hintergrund Intrigen spinnen. Haben sie die Antwort auf seine Frage: Warum musste Aaron sterben? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien u.a. an der Hebrew University in Jerusalem. Für die taz\, Freitag und Tagesspiegel schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur. \nCover „Opferkunst“ von Jonathan Guggenberger\, Edition Tiamat \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Zur Bildkrise des 7. Oktobers
DESCRIPTION:Annäherungen an eine Metapsychologie des antisemitischen Bildes\nBildvortrag und Diskussion mit Till Garthmann\nDonnerstag\, 19. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDie Tat des 7. Oktobers ist nicht von den Bildern zu trennen\, die die Täter produziert haben. Über was geben diese Selbstzeugnisse Auskunft? Können die Bilder als antisemitische im Sinne einer ikonografischen Tradition verstanden werden? Oder sind sie lediglich Ausdruck einer allgemeinen technologischen Entwicklung der Bildproduktion? Im Versuch\, diese Bilder des 7. Oktobers und ihr sehr unmittelbares Nachleben (Aby Warburg) zu verstehen\, kollidieren die sehr grundsätzlichen Fragen\, was ein Bild\, was Antisemitismus sei. Beide Fragen sind nur spezifisch beantwortbar und wären am Material zu demonstrieren. Der Bildvortrag will sich dieser nicht einfachen\, aber notwendigen Materialuntersuchung schlaglichtartig widmen. \n“Ein Bild\, jedes Bild\, ist das Ergebnis von Bewegungen\, die sich vorläufig darin sedimentieren und kristallisieren”\, konstatiert der Kunsthistoriker George Didi-Huberman. Auf diese Weise aber zeigt sich im Bild zwischen Sublimierung und der Aktualisierung von Konflikten eine wesentliche Spannung\, an der auch die technische Entwicklung Anteil hat. Traditionell neigt die Psychoanalyse\, die auf die Herstellung von psychischem Raum bedacht ist\, den Leistungen der Sublimierung zu. Im Antisemitismus aber\, so die These\, ist das Bild selbst konstitutiv für das Ausagieren\, die (Bild)Raumzerstörung\, die der Antisemitismus in der Tat vollzieht. Er wendet sich als Bildtechnik gegen die Sublimierung und ist ohne diese Funktionalisierung des Bilds nicht zu denken. Damit aber wirft das antisemitische Bild auch grundsätzliche Fragen der Triebtheorie auf. \nTill Gathmann ist freischaffender Gestalter und Künstler und lebt und arbeitet in Berlin. Er promoviert im Feld der künstlerischen Forschung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zum Thema hat er einen Essay in der Zeitschrift sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik\, Heft 24/2024 verfasst. \nTill Gathmann. Foto: Privat \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:»Prototyp 1928–33«
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Filmvorführung mit Ute Richter\nDonnerstag\, 5. Juni 2025\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nMaterialbuch über ein vergessenes Gebäude der Arbeiterbildung in Leipzig \nDie »Schule der Arbeit« war ein Modellprojekt der Arbeiterbildung unter Leitung von Gertrud Hermes (1872–1942). Mit dem Neubau des Architekten Johannes Niemeyer (1889–1980) entstand 1928 in Leipzig ein moderner Ort\, der für das gemeinsame Leben und Lernen junger Arbeiter geplant wurde. Der Überfall durch die SA im Frühjahr 1933 und die Beschlagnahme des Gebäudes durch die Nationalsozialisten beendeten das Bildungsprojekt. \n»Prototyp 1928–33« entstand nach umfangreichen Archivrecherchen der Künstlerin Ute Richter. Im Buch werden dem historischen Bildmaterial des vergessenen Gebäudes Zitate junger Arbeiter gegenübergestellt\, um die Bildungsinhalte wieder mit dem Raumkonzept des Neubaus zu verbinden. Aktenauszüge ergänzen Texte zur historischen Situation und zur künstlerischen Aneignung. »Prototyp 1928–33« zeigt\, was Bildung für den Erhalt demokratischer Strukturen bedeutet. \nUte Richter\, *1964 in Dresden\, ist Bildende Künstlerin und lebt in Leipzig. »Schule der Arbeit (1928–33)« ist ein Forschungsprojekt der Künstlerin. 2022 entstand daraus der Film »Gertrud oder Die Differenz« (73 min). Ute Richter arbeitet interdisziplinär mit Installation\, Video\, urbaner Intervention\, Printmedium und Zeichnung. Ihre künstlerischen Recherchen entwickelt sie im Kontext von Alltag\, urbanem Raum\, Architektur und Erinnerung. \nCover »Prototyp 1928–33« von Ute Richter\, Verbrecher Verlag \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘ und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Ist Theorie gut für die Juden? - Das fatale Erbe französischen Denkens
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Bruno Chaouat und Christoph Hesse\nDonnerstag\, 29. Mai 2025\, um 18 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nWährend Antisemiten in der Vergangenheit die Juden als moderne »wurzellose Kosmopoliten« ansahen\, konstruiert der heutige Antisemitismus sie als obsolet\, gerade weil sie mit ihren Wurzeln\, ihrem Land\, ihrer Gemeinschaft\, ihrer Herkunft verbunden sind. Die Juden werden heute als reaktionäre Kraft wahrgenommen\, die den Fortschritt der Menschheit auf dem Weg zum Multikulturalismus behindert. Der Antisemit von einst betrachtete die Juden als eine minderwertige Rasse; heute betrachtet er sie als rassistisch. Durch einen Rückblick auf die Entstehung eines theoretischen Diskurses über Trauma\, Erinnerung\, Opfer\, Leiden\, den Holocaust und die Juden in der Nachkriegszeit untersucht Bruno Chauoat die Verwicklung des »französischen Denkens« in intellektuelle\, literarische und ideologische Komponenten des globalen und lokalen Aufschwungs des Antisemitismus. Der Autor untersucht das Erbe Heideggers in Frankreich und zeigt die Unzulänglichkeiten der postkolonialen Theorie angesichts der Herausforderung des islamischen Terrorismus und des Judenhasses auf. \nCover Bruno Chaouat: Ist Theorie gut für die Juden? – Das fatale Erbe französischen Denkens; Edition Tiamat\, Januar 2025 \nBruno Chaouat:\nIst Theorie gut für die Juden? – Das fatale Erbe französischen Denkens\nAus dem Englischen übersetzt von Christoph Hesse\nEdition Tiamat\, Januar 2025\, ISBN: 978-3-89320-311-6 (Critica Diabolis 325) \nVeranstalter:innen:\nBündnis gegen Antisemitismus Bremen\, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bremen/Unterweser\, Gesellschaft für kritische Bildung und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Ästhetik und Antisemitismus
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
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DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
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DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Geldfotografie
DESCRIPTION:Geldfotografie: Ausstellung\, Vortrag und Gespräch mit Eiko Grimberg und Radek Krolczyk\nFreitag\, 22. November 2024\, um 17 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nEiko Grimberg zeigt Bilder und spricht über semantische Armut\, visuelle Fülle und das analoge Betriebssystem. \nEiko Grimberg zeigt Fotografien aus seinem in den letzten zehn Jahren entstandenen Bildkonvolut „Geld“. Ausgehend von der Ausstellung „Aufstocker“ (gemeinsam mit Arthur Zalewski 2013 im KV Leipzig) befragt er den Motivgegenstand „Geld“ nach den Kriterien seiner Abbildbarkeit im Spannungsfeld von dokumentarischen und künstlerischen Herangehensweisen. \nBeschäftigung mit Alltagsleben mit Wiederholungen\, Routinen\, Gewohnheiten. Arbeit\, Warentausch\, Reproduktion.\nGeld als Leitmedium des Alltagslebens.\nWie Münzen und Scheinen etwas visuelle Narration und Poesie abzutrotzen ist. \nDas alte Geld\, das altern des Geldes. Das Geld im Museum.\nDie Vorstellung des Verschwinden des Bargeldes überhaupt.\nMakroperspektive: Die Oberfläche\, die Haptik\, die Materialität. Das Analoge\, die Gebrauchspuren. \nNeben eigenen Bildreihen stellt Grimberg Werke der amerikanischen Künstlerinnen Lee Lozano (Real Money Piece\, 1969)\, Moyra Davey\, (Copperheads\, seit 1990) und Merry Alpern (Dirty Windows\, 1993/94) vor. \nEiko Grimberg \nEine Veranstaltung der Galerie K‘ und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Ästhetik und Antisemitismus im Herbst 2024 \nDer Erlösungskomplex (2023)\nFilmvorführung und Gespräch mit Leon Kahane\nFreitag\, 25. Oktober 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel\n \nIn Deutschland haben Künstler Volk und Kunst zu einem Begriff verwoben. Diese utopische Einheit bedeutete für jene Künstler eine kulturelle Emanzipation aus allem\, was sie als jüdisch empfanden. Dementsprechend stellten Juden und die jüdische Kultur stets eine Bedrohung für sie dar. Der Antisemitismus wurde ein fester Bestandteil ihrer Vision von einer freien Welt. Die Relevanz dieser Künstler und ihrer Weltbilder hat darunter bis heute nicht gelitten. Heute scheint niemand genau zu wissen\, was Antisemitismus eigentlich ist. Vielmehr sieht man die Kunst und ihre Freiheit vom ungerechten Vorwurf der Judenfeindschaft bedroht\, sobald der antisemitische Kern dieser Weltbilder kritisiert wird. \nEin Film von Fabian Bechtle und Leon Kahane (FORUM DCCA) \nWeitere Termine: \nAntisemitismus und Tiktok\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nFreitag\, 15. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nAntisemitismus und Architektur\nVortrag und Diskussion mit Stephan Trüby\nMontag\, 25. November 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Gerhard-Marcks-Haus Bremen\, Am Wall 208\, 28195 Bremen \nPassion Play – Passionsspiele und moderner Antisemitismus\nBuchvorstellung und Gespräch mit Regine Petersen\nFreitag\, 6. Dezember 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Steintor-Viertel \nChantal Akerman: D’est (1993)\nFilmscreening mit einer Einführung von Rahel Völker\nDienstag\, 17. Dezember 2024\, um 20:30 Uhr in Bremen\, City 46\, Birkenstraße 1\, 28195 Bremen \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 1 \nAesthetik und Antisemitismus SharePic 2 \nDie Veranstaltungen werden organisiert von der Galerie K‘\, dem Jugendforum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen sowie der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Die Blutfabrik - Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion mit Mia Landwehr\nFreitag\, 21. Juni 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nSilbern glänzend\, inkognito: Etwa 120 Tanklaster randvoll mit frischem Tierblut fahren Tag für Tag über deutsche Straßen. Wohin? Und warum? Was wird mit dem Blut angestellt? Egal\, wie man sich ernährt – vegan\, vegetarisch oder fleischhaltig: Die Antworten betreffen alle. Dieses Heft entlarvt\, was in Blutfabriken passiert und in welchen Produkten – oft unbekannterweise – Blut in die Verbraucherkette zurücksickert. \nMira Landwehr hat Geschichte und Germanistik studiert. Sie lebt und schreibt in Hamburg. aufdemnachttisch.de \n»Landwehr […] hat ihre Rechercheergebnisse mit der gebotenen Nüchternheit aufgeschrieben\, dabei aber erfreulicherweise nicht auf Anschaulichkeit verzichtet. […] Nebenbei lernt der Leser noch so einiges dazu: über die Geschichte der Schlachthöfe; darüber\, wie viel Ressourcen verbraucht werden\, um ein Kilo Rindfleisch herzustellen; über staatliche Subventionen und die Bedingungen\, unter welchen im Kapitalismus sogenannte Nutztiere gezüchtet und gehalten werden. […] Die Berliner Künstlerin Jill Senft hat zu der Broschüre die passenden Illustrationen beigesteuert\, die einen gelungenen Kontrast bilden zur beklagenswerten Realität des hier Berichteten.« Thomas Blum im nd\, 2.4.2024 \nMaroVerlag \nMira Landwehr: Die Blutfabrik. Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch\nMaroHeft #13\, 36 Seiten Fadengeheftet\, ISBN 978-3-87512-628-0\, Maro Verlag\, Augsburg\nOriginaldruckgraphiken und Plakat von Jill Senft \nJill Senft arbeitet als Künstlerin und Illustratorin in Berlin. Sie malt für diverse Magazine und für Ausstellungen – meistens analog. jillsenft.com \nEine Veranstaltung der Galerie K‘ und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Vom Pogrom zur „Poetic Justice“
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 23. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nBekundeten nach den Pogromen der Hamas am 7. Oktober einige Kulturinstitutionen in Deutschland ihre Solidarität mit Israel\, verhielt sich die Gemengelage abseits staatstragender Akteure in Kunst und Kultur entgegengesetzt: In einer Flut an offenen Briefen\, Social Media-Posts\, TV-Auftritten und Protesten gingen Künstler\, Kuratorinnen\, Filmemacherinnen und Schriftsteller mit Israel ins Gericht – und gerierten sich im gleichen Atemzug als Opfer von Zensur eines dunkeldeutschen Schattens über dem Kulturbetrieb: der pro-israelischen Cancel Culture. Was lange Zeit als rechtskonservative Paranoia verhandelt wurde\, hat derzeit Konjunktur in einer Kulturszene\, die sich selbst als links und progressiv versteht. \nDoch woher rührt der Reflex\, sich selbst als Opfer politischer Zensur zu sehen? Wie begründet ist die Angst vor diesem neuen „McCarthyismus“ und ist die BDS-Resolution des Bundestages wirklich das richtige Instrument\, um Antisemitismus in Kunst und Kultur Einhalt zu gebieten? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien und Antisemitismus auf TikTok\, u. A. an der Hebrew University in Jerusalem. Als Kulturjournalist und Autor von fachwissenschaftlichen Publikationen schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur\, u.a. für taz\, Der Freitag und für den Tagesspiegel. \nPortrait Jonathan Guggenberger (privat) \nArtikel zum Thema:\nAbwege des Aktivismus in der Kunst: Vom Pogrom zur „Poetic Justice“. In der Kunstszene steht politischer Aktivismus hoch im Kurs. Warum sind allein die Palästinenser das Objekt der Begierde? (taz) \nVeranstalter:innen:\n Galerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und das Junge Forum in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser \n 
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SUMMARY:Gegen den Geist des Sozialismus. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Olaf Kistenmacher\nDonnerstag\, 16. Mai 2024\, um 19 Uhr in Bremen\, in der Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \n\n\nAntisemitismus in der politischen Linken wurde nicht erst nach 1945 zum Thema. Die Kritik daran ist so alt wie die Sache selbst. In der Weimarer Republik waren es ehemalige Gründungsmitglieder der KPD wie Franz Pfemfert oder Anarchosyndikalisten wie Rudolf Rocker\, die die antisemitische Agitation während des Schlageter-Kurses kritisierten. Mitte der 1920er Jahre warnte Clara Zetkin auf dem Parteitag der KPD vor judenfeindlichen Stimmungen an der Basis. 1929 erschien im Zentralorgan der um Heinrich Brandler und August Thalheimer gebildeten KPD-Opposition eine der ersten radikalen Kritiken des Antizionismus der KPD. Mit ihrer Kritik knüpften die anarchistischen und kommunistischen Linken an Interventionen von Rosa Luxemburg oder Leo Trotzki an und reflektierten zugleich die Entwicklung in Russland nach der bolschewistischen Revolution. Marx’ Anspruch\, »alle Verhältnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknechtetes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist«\, schloss für sie den Kampf gegen Antisemitismus auch in den eigenen Reihen mit ein. Ihre Kritik kam nicht nur Jahrzehnte vor der innerlinken Debatte über Antisemitismus von links\, Luxemburg und Pfemfert nahmen auch Argumente der späteren antinationalen und antideutschen Linken vorweg. \n\n\n\nOlaf Kistenmacher arbeitet als Buchautor und Journalist. Er promovierte mit der Studie Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik. Mit Hans-Joachim Hahn gab er die beiden Sammelbände Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft heraus\, die sich mit der Antisemitismusforschung vor 1945 beschäftigen. \n\n\nça ira-Verlag\, Freiburg 2023 \n\n\nOlaf Kistenmacher: »Gegen den Geist des Sozialismus«\nAnarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik. ça ira-Verlag\, Freiburg 2023 \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Partnerschaft für Demokratie Bremen.
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SUMMARY:Vom Pogrom zur „Poetic Justice“
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Jonathan Guggenberger\nDonnerstag\, 21. Dezember 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\n \nBekundeten nach den Pogromen der Hamas am 7. Oktober einige Kulturinstitutionen in Deutschland ihre Solidarität mit Israel\, verhielt sich die Gemengelage abseits staatstragender Akteure in Kunst und Kultur entgegengesetzt: In einer Flut an offenen Briefen\, Social Media-Posts\, TV-Auftritten und Protesten gingen Künstler\, Kuratorinnen\, Filmemacherinnen und Schriftsteller mit Israel ins Gericht – und gerierten sich im gleichen Atemzug als Opfer von Zensur eines dunkeldeutschen Schattens über dem Kulturbetrieb: der pro-israelischen Cancel Culture. Was lange Zeit als rechtskonservative Paranoia verhandelt wurde\, hat derzeit Konjunktur in einer Kulturszene\, die sich selbst als links und progressiv versteht. \nDoch woher rührt der Reflex\, sich selbst als Opfer politischer Zensur zu sehen? Wie begründet ist die Angst vor diesem neuen „McCarthyismus“ und ist die BDS-Resolution des Bundestages wirklich das richtige Instrument\, um Antisemitismus in Kunst und Kultur Einhalt zu gebieten? \nJonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst\, Film- und Politikwissenschaft in Berlin. Er forschte zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in den sozialen Medien und Antisemitismus auf TikTok\, u. A. an der Hebrew University in Jerusalem. Als Kulturjournalist und Autor von fachwissenschaftlichen Publikationen schreibt er über digitale Bildkulturen\, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur\, u.a. für taz\, Der Freitag und für den Tagesspiegel. \nPortrait Jonathan Guggenberger (privat) \nArtikel zum Thema:\nAbwege des Aktivismus in der Kunst: Vom Pogrom zur „Poetic Justice“. In der Kunstszene steht politischer Aktivismus hoch im Kurs. Warum sind allein die Palästinenser das Objekt der Begierde? (taz) \nDer Flyer zur Veranstaltung \nVeranstalter:innen:\n Galerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und das Junge Forum in der Deusch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser
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SUMMARY:Büchergespräch: Hartmut Robert Andryczuk\, Hybriden Verlag
DESCRIPTION:Gespräch mit Hartmut Robert Andryczuk\, Berlin\nDonnerstag\, 11. Mai 2023\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nHartmut Robert Andryczuk gründete 1993 in Berlin einen Verlag für Subkultur und bildende Kunst. Seitdem erschienen im Hybriden Verlag mehr als 100 Bücher verschiedener Künstlerinnen und Künstler. Andryczuk editiert seine Bücher in schönen\, aufwendigen Kleinauflagen. Darunter sind Veröffentlichungen von Hermann de Vries\, Ullrich Woelk und Kinki Texas. Durch die Herausgabe der Schriften der Tödlichen Doris ist der Verlag mit Bremen und der Galerie K‘ eng verbunden. \nArtist Editions & Media from Hybriden-Verlag\, Berlin \nSiehe auch im Blog oder www.hybriden-verlag.de \nDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Die Bücher der Künstler/innen statt. \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen \n 
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SUMMARY:Der Halle-Prozess
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Christina Brinkmann\, Arne Schmitt & Jakob Schreiter\nFreitag\, 3. Februar 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel (Verlegt von der Weberstraße in die Alexanderstraße)\n \nAm 9. Oktober 2019\, dem jüdischen Feiertag Jom Kippur\, griff ein Rechtsterrorist erst die Synagoge\, dann einen nahegelegenen Dönerimbiss in Halle (Saale) an. Im Laufe seines Anschlags ermordete er Jana Lange und Kevin Schwarze und verletzte und traumatisierte viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt). Der Gerichtsprozess gegen den Täter im Jahr 2020 wurde durch die Protokolle einer Reihe von Aktivist_innen umfänglich dokumentiert. Die Dokumentation des Prozesses durch democ. Zentrum demokratischer Widerspruch wurde 2021 als Buch „Der Halle-Prozess: Mitschriften“ (2021) bei Spector Books veröffentlicht. \nIm zweiten Band „Hintergründe und Perspektiven“\, der im vergangenen Herbst erschien\, beleuchten verschiedene Autor_innen Aspekte und Hintergründe der Tat\, des juristischen Verfahrens und politischer/gesellschaftlicher Konsequenzen sowie Strategien gegen antisemitische\, rassistische und frauenfeindliche Gewalt. Arne Schmitt erarbeitete für diesen Band eine fotografische Serie mit dem Titel „Anmerkungen“. Diese wird er im Gespräch mit den Herausgeber_innen Christina Brinkmann und Jakob Schreiter vorstellen\, die wiederum detailliert Einblicke in Prozess und Inhalt der beiden Bände geben. \nChristina Brinkmann ist Kunstwissenschaftlerin und hat gemeinsam mit Valentin Hacken am Podcast »Halle nach dem Anschlag« für Radio Corax gearbeitet. Arne Schmitt ist Künstler; er beschäftigt sich mit den Mitteln von Fotografie und Film mit Geschichte und öffentlichem Raum. Jakob Schreiter arbeitet als Künstler und hat den Prozess gegen den Täter des Anschlags aktivistisch begleitet.\nZum Buch siehe spectorbooks.com. \nZwei Bücher zum Halle-Prozess \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Kubik/Weissinger: Wespen in der Geisterbahn
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Julia Kubik und Benjamin Weissinger\nSamstag\, 1. Oktober 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel\nDer Termin am 01.10. muss leider wegen Krankheit abgesagt werden! \nNeuer Termin: Freitag\, 4. November 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nAbendspaziergang eines Pärchens\, beide schreiten still nebeneinander\, er beargwöhnt sie von der Seite „…sag mal…mit was spielst du da in deiner Jackentasche immer rum?!“ (erschrocken\, ertappt) „Was? Ach…nur so.“ „Wie was\, nur so. Zeig doch mal.“ „Eric\, komm\, alles gut“ „Es ist wieder Senf oder?“ „…und wenn?!“ „Warum hast du denn jetzt immer SENF bei dir?!“ „Du hast Probleme…hab halt ein kleines Senfglas mit dabei\, spiele damit ein bisschen rum\, so what“ „Ja\, aber zuhause ja auch oft….ich würds nur so gerne verstehen. Ich hab da ja nichts gegen oder so“ „Ja dann ist doch gut“ (gehen ein Stück schweigsam weiter) „…ist das einfach so zum…“ „Eric…ich hab Senf dabei. Beruhige dich\, ok.“ „Ja\, ruhig bleiben. Wenn man sich nur wundert und keine vernünftige Antwort bekommt“ „…ich brauch das in Moment halt“ „…isst du ihn auch?“ „Nein. Ich hab ihn einfach dabei.“ „Ok. Ja du hast ja auch Recht\, alles halb so wild *lach“ „Eben“ (gehen wieder ein Stück) „Gibst du ihn mir auch mal?“ „Nein.“ \nEine Lesung zu Rollenbildern und Verhaltensmustern in der kapitalistischen Gesellschaft. \nTitelmotiv: Kubik/Weissinger Wespen in der Geisterbahn \nJulia Kubik sammelt Beobachtungen aus ihrem Alltag am Ostschweizer Provinzstadtrand und hält sie fest als Kurztexte\, Fotos oder Comics. Es sind sowohl mitgeschriebene Dialoge aus dem öffentlichen Raum und Fragmente aus diversen Chatverläufen\, als auch Traumsequenzen und Erfundenes. Oft geht es um Tiere und Infrastruktur. Zusammen mit Matthias Fässler hostet sie die Live-Talkshow „Kubik&Fässler-das Stadtgespräch“. 2021 erhielt sie den Förderpreis der St.Gallischen Kulturstiftung. \nBenjamin Weissinger hat vor einigen Jahren seine diversen\, angeblichen Jobs hingeschmissen und angefangen\, auf Facebook rund um die Uhr skurrile Miniaturen\, Gedichte und neue literarische Genres zu schaffen; die dazugehörigen Texte lassen sich mittlerweile auch in sechs Taschen- und E-Books nachlesen (es werden eher mehr als weniger). Der Autor mit Nähe zum Frankfurter Satire-Milieu („Titanic“) tritt bereits seit Jahren regelmäßig vor Publikum auf\, darunter eine Reihe von Lesungen mit der Bestseller-Autorin Paula Irmscher („Superbusen“). \nDiese Lesung in Bremen ist der Start einer Lesereise der beiden Autor*innen: Plakat Kubik Weissinger Lesetour 2022 (PDF Download). \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Die Antiquiertheit der Frau
DESCRIPTION:Vom Verschwinden des feministischen Subjekts\nBuchvorstellung und Diskussion mit Sara Rukaj\nSamstag\, 10. September 2022\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nRund fünfzig Jahre nachdem die Frauen- und 68er-Bewegung sich die politische\, soziale und sexuelle Emanzipation auf die Fahnen geschrieben hat\, ist von diesen Versprechungen nur noch die Kümmerform eines geschlechterpolitischen Identitätenbaukastens geblieben\, aus dem sich die vereinzelten Individuen immer wieder neu zusammenflicken sollen. Die frohe Botschaft lautet fortan: Wir kennen keine Parteien\, Klassen\, Geschlechter mehr und setzen stattdessen auf den fluiden und zukunftstüchtigen Menschen im Flechtwerk seiner „kulturellen Beziehungen“. Auch alte Begrifflichkeiten werden abgelegt: in bemüht-progressiven Kreisen wird die Frau in Anführungszeichen geführt\, wenn sie nicht gleich hinter den Bezeichnungen FLINTA*\, „Person mit Uterus“ oder „Co-Elternsteil“ verschwindet. War man früher geübt in der Neutralisierung von Personen als Trägern einer spezifischen Funktion\, so lernen wir heute\, sie zu sexualisieren. Bei Männern\, die ungebrochen für den Normalfall stehen\, vollzieht sich dieser Prozess verallgemeinernd und unter Absehung ihrer eigentümlichen Männlichkeit. Frauen hingegen werden als relationales Gut betrachtet\, gewertet und fein säuberlich dekonstruiert\, bis nichts mehr von ihnen übrigbleibt. Nur wie möchte man künftig männliche und weibliche Rollen untersuchen\, wenn Geschlecht keinen realen Bezugspunkt hat? \nIn unsystematischen Essays thematisiert der Band Die Antiquiertheit der Frau – Vom Verschwinden des feministischen Subjekts (Edition Tiamat) Spielfelder progressiver Regression und sucht Antworten auf die Frage\, wie es dazu kommen konnte\, dass Bewegungen\, die einmal die sexuelle Emanzipation für sich proklamierten\, zu misogynen und homophoben Zivilgesellschaftsverbänden regredieren konnten\, die noch die archaischsten patriarchalen Praktiken innerhalb des Islams als kulturelle Andersartigkeit hofieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erkenntnisse aus Psychoanalyse\, Kritischer Theorie und Sexualwissenschaften und die Geschichte der Zweiten Frauenbewegung\, deren Überaffirmation des „genuin“ weiblichen Erlebens und reaktionäre Öko-Romantik nur die Kehrseite der queer-feministischen Rebellion gegen die erste (Körper)-Natur ist. \nSara Rukaj\, 1992 in Wien geboren\, lebt in Frankfurt am Main und hat Literatur\, Philosophie und Psychologie studiert. Als freie Autorin schreibt sie u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die jungle World. \nSara Rukaj – Die Antiquiertheit der Frau (Edition Tiamat) \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
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