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SUMMARY:Antisemitismus als Kulturtechnik
DESCRIPTION:Ein Film von Fabian Bechtle & Leon Kahane\nFilmscreening und Gespräch mit den Künstlern\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDer Film und das anschliessende Gespräch orientieren sich an der These\, dass sich Antisemitismus als eine regressive Kulturtechnik beschreiben lässt\, die sich über progressiv aufgeladene Sprache und Bilder Ausdruck verschafft. Sie speist sich aus dem Wunsch nach einer problemlosen Welt\, in der man von den eigenen Konflikten und Widersprüchen\nin Gänze erlöst ist. Die Juden und die jüdische Kultur werden als zentrale Bedrohung für diese konfliktfreie Welt angesehen. Denn seit Jahrhunderten werden sie als Urheber und Profiteure der Konflikte anderer dargestellt. \nDer Film „Antisemitismus als Kulturtechnik“ ist Teil eines umfassenden online-Interviewprojektes\, welches nach der kulturellen Funktion von Antisemitismus fragt. Durch welche neuen und tradierten Erzählungen sickern die Ideologieelemente des Antisemitismus in die Gesellschaft? Reüssiert das antisemitische Weltbild in den Bildern der Kunst? Welche Rolle spielen dabei aktuelle Konflikte und Debatten um die Erinnerung? Nach dem Screening des Films werden diese und weiterführende Fragen im öffenlichen Gespräch vertieft. \nAntisemitismus als Kulturtechnik (2025\, 21’35 min). Ein Film des Forum DCCA – Forum for Democratic Culture and Contemporary Art (Fabian Bechtle & Leon Kahane). \nFilmstill „Antisemitismus als Kulturtechnik“\, 2025 \nFabian Bechtle\, geboren 1980 in Berlin. Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und an der ENSBA Lyon. Zwischen 2009 und 2011 Meisterschülerstudium bei Prof. Joachim Blank (HGB Leipzig) sowie\nAssistent für Armin Linke in Berlin .Von 2014 bis Ende 2017 künstlerischer Mitarbeiter in der Klasse für Installation und Raum an der der HGB Leipzig. Seit 2018 Co-Leitung des Forums demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst\, Berlin.\nAusstellungen u.a. im HMKV Dortmund\, im Witte de With Center for Contemporary Art (Rotterdam)\, in der Trekhgornaya Manufaktura (Moskau)\, im Museum of Yugoslav History (Belgrad)\, in der Fabbrica del Vapore (Mailand)\, nGbK Berlin\, Bonner Kunstverein und Kunsthalle Osnabrück. \nLeon Kahane wurde 1985 in Berlin geboren. Nach einem fotografischen Studium an der Ostkreuzschule studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete u. a. als Assistent von Wolfgang Tillmans und Hito Steyerl. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich seit 2008 mit europäischen Grenzpolitiken\, u. a. im Rahmen einer langjährigen Recherche zu FRONTEX. 2018 gründete er gemeinsam mit Fabian Bechtle das „Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst“.\nSeine Arbeiten wurden international in Institutionen wie der Kunsthalle Wien\, dem Jüdischen Museum Berlin\, dem NBK Berlin\, dem Belvedere 21 Wien\, der 6. Moskauer Biennale und den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Zu seinen Einzelausstellungen\nzählen u. a. Präsentationen im GFZK Leipzig\, der Galerie Nagel Draxler Berlin\, dem Traklhaus Salzburg und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.\nLeon Kahane wurde u. a. mit dem Kunstpreis _ars viva_ und dem _Kunstpreis Europäische Zukunft_ der GFZK ausgezeichnet. Er hatte Residenzen in Hongkong und auf Fogo Island (Kanada). Seit 2022 ist er Mentor im Berlin Program for Artists (BPA) und\nlehrte u. a. an der Sommerakademie Salzburg sowie im Studium Generale der UdK Berlin. \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
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LOCATION:Galerie K‘\, Alexanderstraße 9b\, Bremen\, Bremen\, 28203\, Deutschland
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