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SUMMARY:Antisemitismus als Kulturtechnik
DESCRIPTION:Ein Film von Fabian Bechtle & Leon Kahane\nFilmscreening und Gespräch mit den Künstlern\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, Galerie K‘ im Ostertor-Viertel \nDer Film und das anschliessende Gespräch orientieren sich an der These\, dass sich Antisemitismus als eine regressive Kulturtechnik beschreiben lässt\, die sich über progressiv aufgeladene Sprache und Bilder Ausdruck verschafft. Sie speist sich aus dem Wunsch nach einer problemlosen Welt\, in der man von den eigenen Konflikten und Widersprüchen in Gänze erlöst ist. Die Juden und die jüdische Kultur werden als zentrale Bedrohung für diese konfliktfreie Welt angesehen. Denn seit Jahrhunderten werden sie als Urheber und Profiteure der Konflikte anderer dargestellt. \nDer Film „Antisemitismus als Kulturtechnik“ ist Teil eines umfassenden Online-Interviewprojektes\, welches nach der kulturellen Funktion von Antisemitismus fragt. Durch welche neuen und tradierten Erzählungen sickern die Ideologieelemente des Antisemitismus in die Gesellschaft? Reüssiert das antisemitische Weltbild in den Bildern der Kunst? Welche Rolle spielen dabei aktuelle Konflikte und Debatten um die Erinnerung? Nach dem Screening des Films werden diese und weiterführende Fragen im öffenlichen Gespräch vertieft. \nAntisemitismus als Kulturtechnik (2025\, 21’35 min). Ein Film des Forum DCCA – Forum for Democratic Culture and Contemporary Art (Fabian Bechtle & Leon Kahane). \nFilmstill „Antisemitismus als Kulturtechnik“\, 2025 \nFabian Bechtle\, geboren 1980 in Berlin. Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und an der ENSBA Lyon. Zwischen 2009 und 2011 Meisterschülerstudium bei Prof. Joachim Blank (HGB Leipzig) sowie\nAssistent für Armin Linke in Berlin .Von 2014 bis Ende 2017 künstlerischer Mitarbeiter in der Klasse für Installation und Raum an der der HGB Leipzig. Seit 2018 Co-Leitung des Forums demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst\, Berlin.\nAusstellungen u.a. im HMKV Dortmund\, im Witte de With Center for Contemporary Art (Rotterdam)\, in der Trekhgornaya Manufaktura (Moskau)\, im Museum of Yugoslav History (Belgrad)\, in der Fabbrica del Vapore (Mailand)\, nGbK Berlin\, Bonner Kunstverein und Kunsthalle Osnabrück. \nLeon Kahane wurde 1985 in Berlin geboren. Nach einem fotografischen Studium an der Ostkreuzschule studierte er Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete u. a. als Assistent von Wolfgang Tillmans und Hito Steyerl. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich seit 2008 mit europäischen Grenzpolitiken\, u. a. im Rahmen einer langjährigen Recherche zu FRONTEX. 2018 gründete er gemeinsam mit Fabian Bechtle das „Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst“.\nSeine Arbeiten wurden international in Institutionen wie der Kunsthalle Wien\, dem Jüdischen Museum Berlin\, dem NBK Berlin\, dem Belvedere 21 Wien\, der 6. Moskauer Biennale und den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Zu seinen Einzelausstellungen\nzählen u. a. Präsentationen im GFZK Leipzig\, der Galerie Nagel Draxler Berlin\, dem Traklhaus Salzburg und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.\nLeon Kahane wurde u. a. mit dem Kunstpreis _ars viva_ und dem _Kunstpreis Europäische Zukunft_ der GFZK ausgezeichnet. Er hatte Residenzen in Hongkong und auf Fogo Island (Kanada). Seit 2022 ist er Mentor im Berlin Program for Artists (BPA) und\nlehrte u. a. an der Sommerakademie Salzburg sowie im Studium Generale der UdK Berlin. \nVeranstalter:innen:\nGalerie K‘\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Alles auf Anfang – Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Max Czollek\nDonnerstag\, 7. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nIn ihrem Buch „Alles auf Anfang“ konfrontieren Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker die deutschen Erinnerungskultur mit ihrem Scheitern und eröffnen Wege für eine neue Erinnerungspraxis. Erinnerung muss dabei in der Gegenwart stattfinden\, verbinden und widerständig sein. Wichtig dafür bleibt: „Allein sind wir erledigt\, zusammen erledigen wir das. Gerade jetzt.“\nGemeinsam sprechen wir über die Gestaltung antifaschistischer Erinnerungskultur in der radikal vielfältigen Zivilgesellschaft – und durch die vielen Menschen und Gruppen\, die Teil von ihr sind. \nMax Czollek\, im Februar 2023 in München. Foto von Marie Amrei bei Wikimedia Commons \nEine Veranstaltung im Rahmen der Antifaschistischen Aktionstage vom 4. bis 10. Mai 2026 in Bremen. Mit einem Büchertisch der Buchhandlung Golden Shop. \nVeranstalter:innen: Antifaschistische Aktionstage Bremen\, AStA Uni Bremen\, Kunst- und Kulturverein Spedition und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Workshops bei der Roten Frühlingsakademie 2026
DESCRIPTION:Rote Frühlingsakademie 2026 – Zwei Tage voll sozialistischer Bildungsarbeit bei der Bremer Linkspartei \nFreitag abends\, 8. Mai: Veranstaltung „Autoritäre Entwicklungen – Zivilgesellschaft unter Druck“ um 19 Uhr im Klub Dialog\, Am Deich 86\, 29199 Bremen \nSamstag tagsüber\, 9. Mai: Workshops und mehr ab 10 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen\, Am Nonnenberg 40\, 28239 Bremen \nAnmeldung und Programm siehe hier. \nWorkshops der Rosa-Luxemburg-Initiative am 9. Mai:\nCrashkurs „Was ist Zionismus (und was nicht)?“\nVon 10:30 bis 12:15 Uhr \nHintergrund ist die kürzlich erfolgte „Ablehnung des Zionismus“ durch die Mehrheit des niedersächsischen Linken-Landesparteitages. Die Antragsteller:innen feiern bereits\, den „ersten antizionistischen Landesverband“ der Linkspartei etabliert zu haben\, im Rest der Linken regt sich zunehmend Widerspruch angesichts der damit einhergehenden ahistorischen Pauschalisierungen und Ressentiments. Entsprechend soll hier anhand einer gemeinsamen Textlektüre des Artikels „Die Linke ist eine Partei – keine Glaubensgemeinschaft. So muss sie auch handeln.“ von Benjamin-Immanuel Hoff vom 17. März 2026 an notwendigen Klarstellungen zum Begriff Zionismus gearbeitet werden. Zitat: „Die Linke in Deutschland ist eine Partei und keine Glaubensgemeinschaft. Ihr Wesenskern besteht weder im Bekenntnis zum Zionismus oder zum Antizionismus.“ \nEinleitend werden anhand kurzer Thesen Zusammenhänge und Widersprüche von Feminismus und Zionismus dargestellt und in die Begriffe eingeführt. Durch die gemeinsame Textlektüre im Workshop soll der Zugang niedrigschwellig gehalten werden und eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglicht werden. \nWorkshop „Wie gehen wir als Linke mit der Bremer V-Mann-Affäre um?“\nVon 15:00 bis 16:45 Uhr \nIm Workshop sollen die Ereignisse rund um die kpürzliche Enttarnung des V-Manns Dilan S. in der Interventionistischen Linken sowie die nachfolgenden politischen Auseinandersetzungen und Angriffe der CDU diskutiert werden.\nEine besondere Rolle sollen dabei auch die Auseinandersetzungen um eine Veranstaltung zu toxischer Männlichkeit mit dem Leiter des Bremer Verfassungsschutzes. Wir wollen diskutieren inwiefern der Einsatz von Spitzeln antifeministische Praxis ist. Ziel soll es sein\, aus den Erfahrungen zu lernen\, um für die kommende politischen Auseinandersetzungen in Zeiten des Rechtsruck besser vorbereitet zu sein. \nEs werden Mitglieder der IL Bremen anwesend sein. \nLogo Rote Frühlingsakademie \nVeranstalterin der beiden Workshops ist jeweils die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Die Rote Frühlingsakademie ist eine Veranstaltung der Partei Die Linke Bremen.
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SUMMARY:Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
DESCRIPTION:10.05.2026\, Führung 13:30 – 17:00 Uhr\, Abfahrt in Bremen ca. 12:00 Uhr\, Rückkehr ca. 19:00 Uhr / Anmeldung unter:mail@talpe.org \nZwischen Bremen\, Hamburg und Hannover liegt am Rande eines bis heute genutzten Truppenübungsplatzes die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie erinnert an das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager\, in dem über 72000 Menschen ermordet wurden. Nach der Befreiung am 15. April 1945 entstand in den nahegelegenen ehemaligen Wehrmachtskasernen ein Displaced Persons Camp. Bis 1950 lebten hier im größten jüdischen DP-Camp Deutschlands bis zu 12000 Menschen. Wir wollen diesen Ort gemeinsam besuchen und bei einer dreieinhalbstündigen Führung mehr über das Lager und seine Opfer lernen. Dabei wird die Ortsgeschichte in den Kontext der allgemeinen Geschichte der NS-Zeit\, der NS-Verfolgungspolitik\, des NS-Lagersystems\, der sogenannten Volksgemeinschaft\, des Zweiten Weltkrieges und des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion eingebettet. Die Geschichte der Überlebenden nach der Befreiung und ihr Leben im nahe gelegenen DP-Camp wird ebenso behandelt wie auch die Geschichte der Gedenkstätte und der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Ort. \nWir bitten um Anmeldung bis spätestens 03.05.2026 unter mail@talpe.org. Mehr Informationen zur gemeinsamen Abfahrt und dem Besuchsprogramm etc. nach Anmeldung. Bitte gebt an\, ob eigene Autos und freie Plätze zur Verfügung stehen oder ob Plätze gesucht werden. Wir werden uns bemühen\, eine Mitfahrgelegenheit für alle zu vermitteln\, die Kosten dafür legen wir um. Für die Führung fallen keine Kosten an. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe  und Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und Heinrich-Böll-Stiftung Bremen
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SUMMARY:Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich«
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Armin Osmanovic und Olaf Bernau\nMontag\, 18. Mai 2026\, um 19 Uhr in Bremen\, im Übersee-Museum am Hauptbahnhof \nDie Zeit des französischen Kolonialismus prägt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abhängige Klein- und Kleinststaaten mit autoritären Führern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verhältnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und Überwindung von Knappheit – auch viele Jahre später unmöglich. \nVielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine große Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) überraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bevölkerungsgruppen\, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gewählt haben. Rechtspopulisten\, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zurückdrehen und ein weißes Europa schaffen\, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen\, sozialen und ökologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse\, neue Wege zu gehen\, kommen sie einer möglichen Machtübernahme immer näher. Das »Schwarze Frankreich« wird in Bündnissen der liberalen Mitte und der Linken darüber mitentscheiden\, ob die Lust auf Freiheit über die Furcht vor ihr siegt. \nArmin Osmanovic stellt sein im Wallstein Verlag (unter Mitarbeit von Odile Jolys) veröffentlichtes Buch Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich« vor. Olaf Bernau bietet mit einem kurzen Kommentar zur Präsentation weitere Blickwinkel. \nWallstein Verlag \nDr. phil. Armin Osmanovic\, geb. 1969\, studierte Geographie und Politikwissenschaft in Tübingen und Stellenbosch (Südafrika). Er war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrika-Studien in Hamburg\, lehrte an den Universitäten Leipzig\, Hamburg\, Münster und Potsdam Geographie und Entwicklungspolitik mit Schwerpunkt Afrika und ist seit 2009 Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) mit Stationen in Johannesburg (Südafrika)\, Tunis (Tunesien) und Dakar (Senegal). \nOlaf Bernau\, Bremen\, ist Mitbegründer des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact. Er hält sich jedes Jahr mehrere Wochen in Westafrika auf\, insbesondere in Mali. Dort arbeitet er unter anderem mit bäuerlichen Gemeinschaften\, Migrant:innen und Menschenrechtsgruppen zusammen. Er ist u.a. Autor des Buches Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte (2022). \nVeranstalter:innen: Attac Bremen\, Bremer Informationszentrum Menschenrechte und Entwicklung (biz)\, Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen.
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SUMMARY:Hyper Hyper(loop) - Phantasmen einer techno-utopischen Stadt
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Ulf Treger (Hamburg)\nDonnerstag\, 21. Mai 2026\, um 19:30 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nHamburg möchte Austragungsort der Olympischen Spiele werden\, die erste Hyperloop-Strecke Europas bauen und sich zur innovativen digitalen Stadt entwickeln. Mit diesen Projekten verfolgt die Hansestadt erklärtermassen das Ziel\, sich prominent auf der Weltkarte der Metropolen zu platzieren. \nSchon seit Jahrzehnten beflügeln Ideen von „Personengeschossen\, die in Röhren dahin brausen”\, wie der Hyperloop schon vor über 60 Jahren angepriesen wurde\, Flugtaxis zur individuellen Überwindung von verstopften Straßen\, autonome Drohnen\, die Pakete ausliefern und die Idee einer automatisierten städtischen Infrastruktur die technologie-getriebene Fantasien.\nWarum setzt die Stadtpolitik auf Wettbewerbe\, Spektakel und fantastische Technologien mit teils zweifelhafter Herkunft (wie etwa die von Elon Musk geprägte Idee des Hyperloops)? Warum wird in Zeiten der Multikrisen immer noch mit den Versprechen von Wachstum\, Effizienz und Geschwindigkeit gearbeitet\, obwohl die städtischen Verwaltungen eigentlich genug damit zu tun hätten\, die maroden urbanen Infrastrukturen zu reparieren und den öffentlichen Kollektivverkehr auszubauen? Welche Einflüsse haben Bigtech und kybernetische Konzepte auf die Entwicklung urbaner Räume?\nWie könnten andere Utopien aussehen\, die etwa auf Selbstbestimmung\, Reperatur\, Nachhaltigkeit und Inklusion beruhen? \nUlf Treger (Hamburg) ist Teil von city/data/explosion und der Platform A Thousand Channels. Er beschäftigt in Vorträgen\, Texten\, Workshops und Projekten mit der Verschränkung von urbanen und digitalen Räumen. \nBanner zur Veranstaltung mit Ulf Treger. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V.
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SUMMARY:"Antifa\, ja klar!"
DESCRIPTION:Tagesworkshop mit Moritz Zeiler und Norbert Schepers\nSamstag\, 30. Mai 2026\, von 10 bis 18 Uhr in Bremen\, im Infoladen \nGemeinsam tauchen wir einen Tag lang in die Welt der Antifa ein – mit all ihren Facetten\, Fragen und Möglichkeiten. Dieses Seminar ist für alle\, die sich gegen Neonazis und Rassismus engagieren wollen\, die dazulernen und diskutieren möchten. \nNie war es wichtiger als jetzt\, sich zu einer antifaschistischer Haltung zu bekennen und Antifa als umfassende Aktionsform und Arbeitsweise stark zu machen: befeuert von faschistischer Hetze seitens der US-Administration unter Donald Trump\, wetzen auch in Europa und Deutschland rechte Medien\, die Unionsparteien\, AfD und Nazis die Messer gegen „die Antifa“. Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen: im Gegenteil\, von cool kids bis „Omas*Opas gegen rechts“ sind alle Antifa! \nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt uns Antifaschist:innen eine umfangreiche Materialsammlung an die Hand\, mit der wir uns unserer Haltung vergewissern und das historische Vermächtnis aufnehmen können. \nWas Dich erwartet: \nDrei spannende Themenblöcke zur Auswahl:\n1. Geschichte der Antifa – Von den ersten Antifaschist:innen in Italien bis heute\n2. Argumente gegen Extremismusvorwürfe – Warum das Hufeisenmodell Quatsch ist\n3. Antifa heute – Was Antifaschismus alles sein kann\, jenseits von „Nazis jagen“ \nKein Vorwissen nötig – alles wird vor Ort erklärt\nAustausch auf Augenhöhe – bring deine Erfahrungen ein! \nAnmeldung und weitere Details folgen in Kürze. \nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [ folgt ].
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SUMMARY:Kybernetik und Kritik. Ein Panorama einer Kybernetisierung der Gegenwartsgesellschaft
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Anna-Verena Nosthoff (Oldenburg & Berlin)\nSonntag\, 31. Mai 2026\, um 18 Uhr in Bremen\, im Kunst- und Kulturverein spedition\, in der belle étage\, im Güterbahnhof – Areal für Kunst und Kultur \nAnna-Verena Nosthoff stellt ihr neues Buch (Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst) vor\, dass kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin beschreibt sie die Steuerungsversuche von Gesellschaften durch algorithmische Kontrolle. Sie blickt dabei auf die Anfänge der Kybernetik zurück\, mit der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Vorstellung formuliert wurde\, durch zyklische Beobachtung und Steuerungsimpulse in bestehende Prozesse einzugreifen und ihren weiteren Verlauf zu beeinflussen. Seitdem ist aus dieser Idee eine digitale Kunst des Regierens entstanden. \nDabei beschreibt Anna-Verena Nosthoff auch Ansätze einer sozialistischen Kybernetik\, wie sie in Chile mit dem Cybersyn Projekt verfolgt wurden (deren Kontrollraum das Motiv für unsere Flyer-Illustration geliefert hat). Der Putsch von Pinochet beendete dieses Experiment abrupt. \nHeute befinden wir uns einem „post-kybernetischen Zeitalter“\, Digitalisierung und ihr kybernetisches Fundament haben alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Unfreiwillig wie freiwillig unterziehen wir uns Prozessen von Feedback und Regulation. „Wer die Digitalisierung verstehen will\, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen“ (Nosthoff)\, um die Wege und Verstrickungen zu verstehen\, die sich heute etwa in Formaten wie dem KI-Hype und der machtvollen Strukturen des Bigtech zeitigen. \nAnna-Verena Nosthoff (Oldenburg und Berlin) ist Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Ko-Direktorin des Critical Data Lab (Humboldt-Universität/Universität Oldenburg). \nBanner zur Veranstaltung mit Anna-Verena Nosthoff. Bildmotiv: Ulf Treger \nVeranstalter:innen:\ncity/data/explosion und Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen\, mit Unterstützung des kunst- und kulturverein spedition e.V. \nHinweis: Am Tag darauf\, am Montag\, 1. Juni 2026\, stellt Anna-Verena Nosthoff auch in Hamburg vor (19:30\, Kölibri\, Hamburg St. Pauli. Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli\, city/data/explosion und der Rosa-Luxemburg Stiftung Hamburg).
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SUMMARY:Zärtlichkeit und Stahlarbeit. Ein Modell feministischer Planung
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Heide Lutosch am 12.06.2026\, 19:00 Uhr\, Tor 40\, Güterbahnhof Bremen \nWie sähe eine demokratisch geplante Gesellschaft aus\, wenn sie von Feministinnen entworfen würde? Was fehlt in den kanonischen Modellen demokratischer Planwirtschaften? Wird Kinderhaben in einer Gesellschaft ohne Profit zur Freizeitbeschäftigung und muss Carearbeit tatsächlich „aufgewertet“ werden? Ist Innovation gleichbedeutend mit Produktivkraftfortschritt? Und schließlich: Kann man Freiheit planen? \nHeide Lutosch lebt in Leipzig und arbeitet als Übersetzerin. Letzte Veröffentlichungen: Wenn das Baby schreit\, dann möchte man doch hingehen\, Communaut 2022 und Kinder haben\, Verlag Matthes und Seitz 2023. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Artur Weigandt\nDonnerstag\, 25. Juni 2026\, um 19 Uhr in Bremen \nDetails folgen. \nCover Artur Weigandt„Für euch würde ich kämpfen“ Verlag C.H. Beck
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SUMMARY:Droht ein neuer Faschismus?
DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit Peter Bierl am 23.07.2026\, 19:00 Uhr / Tor 35\, Güterbahnhof Bremen \nWer von Populismus spricht\, verharmlost. Der Begriff Rechtsextremismus suggeriert\, eine demokratische Mitte würde von den Rändern bedroht und schert Linke wie Rechte über einen Kamm. Faschismus scheint unangemessen\, wenn Rechte nicht im Braunhemd und Springerstiefel daherkommen. Die Linke selbst hat den Begriff durch wahllosen Gebrauch verschlissen. Typisch für den historischen Faschismus wie für heutige rechte Bewegungen ist eine gewisse Vielfalt: Rechtslibertäre wie Linksnationalist:innen\, Esoteriker:innen wie Querdenker:innen tragen dazu bei. Demokratische Parteien übernehmen rechte Positionen\, etwa die Abschottungspolitik oder paktieren mit Faschist:innen. Nationalismus ist der ideologische Kitt\, den von Habeck bis Wagenknecht alle anrühren. Rechte Bewegungen pflegen Antisemitismus\, Rassismus\, Antifeminismus\, Hass- und Gewaltfantasien. Sie verteidigen den fossilen Kapitalismus und sein Konsummodell. Was also ist das Besondere an rechten Bewegungen heute? Wenn Begriffe als Griffe dienen sollen\, um die Wirklichkeit zu verstehen und zu verändern\, welcher wäre für sie angemessen? Peter Bierl stellt in seinem Vortrag einige Überlegungen zur Diskussion. \nPeter Bierl ist Journalist\, Politikwissenschaftler\, Mitglied der Gewerkschaft Verdi und lebt in der Nähe von München. Zuletzt sind von ihm erschienen „Einmaleins der Kapitalismuskritik“ (2025)\, „Unmenschlichkeit als Programm“(2022)\, „Die Legende von den Strippenziehern: Verschwörungsdenken im Zeitalter des Wassermanns“ (2021) sowie „Die Revolution ist großartig – Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat“ (2020). \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe  und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa- Luxemburg-Stiftung in Bremen sowie Arbeitnehmerkammer Bremen
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SUMMARY:Ernst Fraenkel: Der Doppelstaat
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler am 26.–27.09.2026 / Mehr Informationen und Anmeldung unter mail@talpe.org \nDer Doppelstaat von Ernst Fraenkel ist ein besonderes Werk\, da es die einzige umfangreiche zeitgenössische Studie über die nationalsozialistische Herrschaft darstellt\, die nicht aus der Distanz des Exils verfasst wurde. 1933 untersagten das nationalsozialistische Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums und andere Gesetze Menschen jüdischer Herkunft und Mitgliedern linker Organisationen die Ausübung ihrer Berufe. Aufgrund einer Sonderregelung\, die seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg betraf\, konnte Fraenkel dennoch als Jude und Sozialdemokrat als einer von Wenigen weiter als Anwalt arbeiten. Er nutzte seine Prozessbeobachtungen und die Lektüre nationalsozialistischer Rechtsschriften\, um eine detaillierte Analyse von Staat und Recht im Nationalsozialismus zu erarbeiten. Nach seiner Emigration veröffentlichte er in den USA 1941The Dual State. Das Buch wurde nach seinem Erscheinen im englischsprachigen Raum durchweg positiv besprochen\, in Deutschland wurde Fraenkels Der Doppelstaat hingegen lange kaum registriert. Erst 1974 erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache. \nDie nationalsozialistische Herrschaft unterteilte sich nach Fraenkel in zwei zentrale Bereiche: Normenstaat und Maßnahmenstaat. Im Normenstaat galt die Herrschaft des Rechts\, wodurch das Funktionieren der kapitalistischen Ökonomie und das Recht auf Eigentum garantiert wurde. Im Maßnahmenstaat hingegen setzen die herrschenden nationalsozialistischen Eliten ihre Interessen mit Gewalt und Willkür durch. Die Parole „Recht ist\, was dem deutschen Volke nützt“ drückte Fraenkel zufolge die nationalsozialistische Ablehnung abstrakter und allgemeiner gültiger Rechtsprinzipien zugunsten eines exklusiven Rechtsverständnisses aus\, das nur für die deutsche Volksgemeinschaft Gültigkeit besaß. Durch den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus der normenstaatlichen Sphäre des Rechts versuchte das nationalsozialistische Regime die deutsche Gesellschaft gewaltsam zu homogenisieren und damit ihr Ideal der Volksgemeinschaft zu realisieren. \nMit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Fraenkels Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Zudem soll diskutiert werden\, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.
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SUMMARY:Einführung in die Kommunalpolitik im Stadtteil: Tagesseminar für Interessierte an Beiratsarbeit
DESCRIPTION:Tagesseminar in Bremen\nSamstag\, 31. Oktober 2026\, von 10 bis 18 Uhr\noder Sonntag\, 1. November 2026\, von 10 bis 18 Uhr  \nWir bieten zwei inhaltsgleiche Termine zur Auswahl an. Bitte anmelden mit Angabe\, welcher Termin gewünscht und welcher alternativ möglich ist – siehe unten! \nKommunalpolitik bietet die Möglichkeiten\, sich aktiv einzumischen und für die eigenen Überzeugungen auf städtischer Ebene einzustehen. Insbesondere die Arbeit im Beirat des eigenen Stadtteils eignet sich als niedrigschwelliger Einstieg in weiteres politisches Engagement. Bei den kommenden Bremer Bürgerschaftswahlen am 30. Mai 2027 werden zugleich die 22 Beiräte auf Ebene der Bremer Stadt- und Ortsteile gewählt. \nAuch schon drüber nachgedacht auf einer Beiratsliste zu kandidieren?\nFehlen noch letzte Informationen und der nötige Mut? \nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet kommunalpolitische Bildung an\, um Interessierten Orientierung zu geben und kompetentes Handeln zu ermöglichen: Wer sich überlegt\, für ihren oder seinen Beirat zu kandidieren\, kann diese Veranstaltungen als Entscheidungshilfe nutzen. \nSeminarfoto von @micha_horn (Comic Effekt) \nThemenschwerpunkte des Seminars sind: \n\nWas erwartet mich als Kandidat*in\, wenn ich in den Beirat gewählt werde? Wie hoch ist mein Aufwand und welche Qualifikationen muss ich mitbringen?\nWie gestaltet sich die kommunalpolitische Landschaft in Bremen? Was ist meine Rolle als Kommunalpolitiker*in im Stadtteil?\nWelche Rechte und Pflichten hat ein Beirat? Was kann ich im Beirat bewirken?\nWorüber wird entschieden?\nWie sehen die politischen Strukturen in Bremen aus? Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Bildungsmaterialien? Welche Aufwandsentschädigungen gibt es?\nWas sind meine nächsten Schritte?\n\nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nJudith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin\n\nPhilipp Piechura\, Soziologe\, Freizeit- und Theaterpädagoge\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen\n\nAls Expert*innen wirken mit: \n\nElaine-Noro Schlorke\, für Beiratsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle DIE LINKE. Bremen\nMichael Horn\, Referent für Bürger:innenbeteiligung und Kommunalpolitik (Beiräte) bei der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft; Beiratsmitglied in Huchting\n\nAnmeldung: \n\nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt\, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 01.10.26 um 9:00 Uhr per eMail an <info@rosa-luxemburg.com> oder über unser Büro.\nEine Kinderbetreuung wird von uns bei Bedarf und nach Möglichkeit organisiert\, wir bitten um möglichst frühzeitige Anmeldung per eMail an <info@rosa-luxemburg.com>.\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro bzw. nach Selbsteinschätzung und enthält die Kostenbeteiligung für den Mittagsimbiss. Die Teilnahme am Seminar soll allen Interessierten offen stehen: Bitte sprechen Sie uns an\, falls der Teilnahmebeitrag eine Hürde darstellen sollte.\nDer Veranstaltungsort in der Bremer Innenstadt wird mit der Teilnahmebestätigung (etwa ab dem 05.10.) mitgeteilt.\nDas Seminar kann nur stattfinden\, wenn sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden gemeldet hat. Falls die maximale Anzahl von möglichen Teilnehmenden überschritten wird\, werden wir nach Möglichkeit ein weiteres Seminar anbieten.\n\nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. \nDer Veranstaltungsflyer als PDF zum Download: [ folgt ]. \n\nMaterialien zur Veranstaltung:\nDas Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter ist die Grundlage der Beiratsarbeit in Bremen; hier als PDF zum Download in der Fassung vom 2. Februar 2010\, zuletzt geändert am 2. Februar 2021: Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter. \nDie Kommunalakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet bundesweit Veranstaltungen und Vermittlung von ReferentInnen zu kommunalpolitischen Themen und gibt neben weiteren Materialien eine kommunalpolitische Schriftenreihe unter dem Titel  «Crashkurs Kommune» (jeweils auch als PDF zum freien Download) heraus.\nWeitere Materialien zur linken Kommunalpolitik erscheinen insbesondere beim Kommunalpolitischen Forum Sachsen\, ebenfalls bei den Kolleg:innen in NRW (Veröffentlichungen online als PDF und als Print bestellbar). Kommunalpolitische Publikationen im linken Umfeld (PDF; Literaturliste der RLS-Kommunalakademie\, Stand 16.11.2018). \nDas Wahlsystem in Bremen wird bei Wahlrecht.de kurz erklärt. Die gesetzlichen Grundlagen: \n\nBremisches Wahlgesetz (BremWahlG)\nBremische Landeswahlordnung (BremLWO)\nLandesverfassung der Freien Hansestadt Bremen (Verf)\nOrtsgesetz über Beiräte und Ortsämter (OBG)\nVerfassung für die Stadt Bremerhaven (VerfBrhv)\n\nDiese Gesetzestexte finden sich im Transparenzportal des Landes Bremen unter https://www.transparenz.bremen.de.\nDort findet sich auch die Geschäftsordnung des jeweiligen Beirates sowie auf der jeweiligen Website des zuständigen Ortsamtes.
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Mai 2027 werden zugleich die 22 Beiräte auf Ebene der Bremer Stadt- und Ortsteile gewählt. \nAuch schon drüber nachgedacht auf einer Beiratsliste zu kandidieren?\nFehlen noch letzte Informationen und der nötige Mut? \nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet kommunalpolitische Bildung an\, um Interessierten Orientierung zu geben und kompetentes Handeln zu ermöglichen: Wer sich überlegt\, für ihren oder seinen Beirat zu kandidieren\, kann diese Veranstaltungen als Entscheidungshilfe nutzen. \nSeminarfoto von @micha_horn (Comic Effekt) \nThemenschwerpunkte des Seminars sind: \n\nWas erwartet mich als Kandidat*in\, wenn ich in den Beirat gewählt werde? Wie hoch ist mein Aufwand und welche Qualifikationen muss ich mitbringen?\nWie gestaltet sich die kommunalpolitische Landschaft in Bremen? Was ist meine Rolle als Kommunalpolitiker*in im Stadtteil?\nWelche Rechte und Pflichten hat ein Beirat? Was kann ich im Beirat bewirken?\nWorüber wird entschieden?\nWie sehen die politischen Strukturen in Bremen aus? Wo bekomme ich weitere Unterstützung und Bildungsmaterialien? Welche Aufwandsentschädigungen gibt es?\nWas sind meine nächsten Schritte?\n\nDen Seminartag gestalten gemeinsam: \n\nJudith Kluthe\, Europawissenschaftlerin\, Politische Bildnerin\n\nPhilipp Piechura\, Soziologe\, Freizeit- und Theaterpädagoge\nNorbert Schepers\, Politikwissenschaftler\, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative sowie Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung; ehemaliges Beiratsmitglied in Hemelingen\n\nAls Expert*innen wirken mit: \n\nElaine-Noro Schlorke\, für Beiratsarbeit zuständige Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle DIE LINKE. 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SUMMARY:Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit Wanda Wybornia am 15.11.2026\, 12:00 Uhr\, Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt \nBei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen\, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren\, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen\, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein\, ihre Planungen\, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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SUMMARY:Moishe Postone\, Antisemitismus und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Wochenendseminar mit Moritz Zeiler / 05.–06.12.2026/ Infoladen\, St. Pauli-Str. 10-12\, 28203 Bremen / Anmeldung unter: mail@talpe.org \nMoishe Postones Aufsatz Antisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten\, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus\, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus\, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus\, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx. \nMoritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik\, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi)\, Materialistische Staatskritik. Eine Einführung\, Stuttgart 2017 sowie zusammen mitassociazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik\, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII\, Berlin/Bremen 2010- 2024. \nEine Veranstaltung von associazione delle talpe\, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen\, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.
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