Dienstag, 28.4. 2009, 20 Uhr, belladonna, Sonnenstraße 8, 28203 Bremen
nur für Frauen, Eintritt 4/6 Euro
Diskussionsveranstaltung und Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit der Herausgeberin Gudrun Fischer und zwei interviewten jungen Wissenschaftlerinnen aus dem Buch
Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten nur wenige sind wirklich berühmt geworden. Die Porträtsammlung „Darwins Schwestern“ schließt eine Wissenslücke:
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Samstag 25. April 2009, 11.00- 16.00 Uhr, Kommunikationszentrum paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen (Saal)
Tagesseminar zur Kritik von Hirnforschung und Konstruktivismus
mit Christine Zunke
Eine der populärsten Thesen der modernen Hirnforschung entlarvt die menschliche Willensfreiheit als bloße Illusion. Dort, wo man zugleich sehr stolz auf freiheitlich demokratische Verfassungen ist, werden hohe Summen für Forschungsvorhaben aufgebracht, welche den Menschen in seine naturkausal determinierten Schranken weisen sollen. Die bürgerliche Freiheit erweist sich so als kompatibel mit dem Glauben an die Unfreiheit des Denkens. Auf diesem Tagesseminar sollen ideologiekritische Zusammenhänge zwischen Kapitalverhältnis und Hirnforschung hergestellt werden und diskutiert werden, was Freiheit in der bürgerlichen Gesellschaft bedeutet und wie aus objektiven Forschungsergebnissen Herrschaftsmythen resultieren können.
Die Referentin, Dr. Christine Zunke ist Philosophie-Dozentin an der Universität Oldenburg.
aktuelle Kontroversen in der Europapolitik (Tagesseminar an der Universität Oldenburg)
Samstag, 25. April 2009, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
mit Fabio De Masi (Berlin)
Das Tagesseminar versteht sich als grundlegende Einführung in das politische System der Europäischen Union (EU), das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen möglichst breiten Überblick vermitteln will. Die Veranstaltung wird die bisherigen europäischen Integrationsprozesse, das komplexe Institutionengefüge sowie dessen Zusammenspiel bei Entscheidungsprozessen zusammenfassen. Daneben werden eine Reihe von europäischen Politikfeldern vorgestellt: Gemeinsamer Binnenmarkt, Währungspolitik sowie gemeinsame Außen-, Sicherheits-, Justiz- und Innenpolitik. Weiterhin werden aktuelle europapolitische Debatten skizziert und zukünftige Entwicklungen der EU behandelt wie der Vertrag von Lissabon oder die Aufnahme neuer Mitglieder.
Fabio de Masi ist Mitarbeiter der Fraktion der LINKEN im Bundestag.
Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, bitten wir um eine frühstmögliche Anmeldung.
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Seminar des BUKO (Bundeskoordination Internationalismus), Bremen 18. bis 19. April 2009
Seit Frühjahr 2008 gibt es innerhalb der Bundeskoordination Internationalismus den Arbeitsschwerpunkt soziale Ökologie (ASSÖ), der im Rahmen dieses Seminars internationalistische Perspektiven auf den Klimawandel diskutieren und entwickeln möchte. Im Sommer 2008 fand auch in Deutschland ein erstes Klimacamp statt, überall wird diskutiert, publiziert, blockiert. Das zeigt: Das Interesse am Thema Klimawandel bzw. allgemeiner an ökologischen Themen ist auf einmal auch in der Linken (wieder) groß.
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Freitag 17. 4. 2009, 20:00 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen (Raum 5)
Buchpremiere, Lesung, Cocktails. Mit der Herausgeberin Gudrun Fischer und einigen Autorinnen des Buches.
Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten nur wenige sind wirklich berühmt geworden. Die Porträtsammlung „Darwins Schwestern“ schließt eine Wissenslücke: Die Autorinnen richten den Blick auf Pionierinnen der Naturforschung, beleuchten Lebenswege von Forscherinnen aus dem letzten Jahrhundert und lassen Nobelpreisträgerinnen zu Wort kommen. Und nicht zuletzt werden jüngere Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die heute in biologischen Fächern ihre Karriere aufbauen. Porträtiert werden u.a.: Maria Sibylla Merian (Insektenkunde), Amalie Dietrich (Zoologie und Botanik), Margarete von Wrangell (Pflanzenernährung), Elisabeth Schiemann (Genetik), Elisabeth Mann Borgese (Meeresschutz), Christiane Nüsslein-Volhard (Entwicklungsbiologie), Karin Lochte (Meeresbiologie), Barbara McClintock (Genetik), Birgit Sattler (Limnologie/Mikrobiologie).
Das Erscheinen des Buches „Darwins Schwestern“ wurde von der Rosa-Luxemburg-Initiative finanzeill gefördert.
Donnerstag, 16. 4. 2009, 19:30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen | Raum 5
Zur Rolle der Weltbank unter des IWF
Referent: Jörg Goldberg, Autor des Buches „Überleben im Goldland – Afrika im globalen Kapitalismus“, Jörg Goldberg, Dr. rer. oec., geb.1943. Wirtschaftswissenschaftler. Wirtschafts- und sozialpolitischer Regierungsberater in Benin (1993-1996) und Sambia (2002-2005). Entwicklungspolitischer Gutachter seit 1989. Arbeit in ca. 20 Ländern Afrikas. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen. Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung: „Erinnern verhandeln – Kolonialismus im kollektiven Gedächtnis Afrikas und Europa“ statt. In Kooperation mit dem BeN aus Mitteln des BMZ, GEW, BIZ, Brot für die Welt, Bremer Friedensforum.
VERANSTALTUNGSREIHE „AFRIKA“: ERINNERN VERHANDELN – KOLONIALISMUS IM KOLLEKTIVEN GEDÄCHTNIS AFRIKAS UND EUROPA
Montag, 6. April 2009, Kommunikationszentrum Paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen, 19.30 Uhr
Filmvorführung und Diskussion mit den Filmemacherinnen Annika Lems und Christine Moderbacher.
„Harraga“, Wien 2008 – Dokumentarfilm über Bootsflüchtlinge zwischen Tunesien und Italien und die Fragen nach dem Schiffbruch der Bewegungsfreiheit am Offenen Meer (von Annika Lems und Christine Moderbacher): „Sobald du am offenen Meer bist, siehst du überall nur mehr Wasser und Himmel. Du verlierst total die Orientierung und weißt nicht mehr, in welche Richtung sich das Boot bewegt.“ Harragas sind sie, ein Wort das im gesamten maghrebinischen Raum diejenigen bezeichnet, die sich selbst oft als verlorene Generation sehen. Lieber nehmen sie den möglichen Tod im Meer in Kauf, als tatenlos in der erzwungenen Perspektivenlosigkeit zu erstarren. Während Bilder über anonyme Menschenmassen, die jeden Sommer in Booten die Küsten Südeuropas erreichen, unser Bild über Flucht und Migration prägen, kommen die Betroffenen selbst so gut wie nie zu Wort. Der Film bewegt sich scheinbar nahtlos zwischen den nationalstaatlichen Grenzen Tunesiens und Italiens hin- und her und zeigt die Brüchigkeit der sogenannten ‚Festung Europas‘ und die Unmöglichkeit, Menschen in ihrem Drang nach Fortbewegung zum Erstarren zu bringen.
Eine Veranstaltung in der Reihe Militarisierung und Flüchtlingsabwehr der RLI:
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