Workshops bei der Roten Frühlingsakademie 2026
Rote Frühlingsakademie 2026 – Zwei Tage voll sozialistischer Bildungsarbeit bei der Bremer Linkspartei
Freitag abends, 8. Mai: Veranstaltung „Autoritäre Entwicklungen – Zivilgesellschaft unter Druck“ um 19 Uhr im Klub Dialog, Am Deich 86, 29199 Bremen
Samstag tagsüber, 9. Mai: Workshops und mehr ab 10 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen, Am Nonnenberg 40, 28239 Bremen
Anmeldung und Programm siehe hier.
Workshops der Rosa-Luxemburg-Initiative am 9. Mai:
Crashkurs „Was ist Zionismus (und was nicht)?“
[Von 10:30 bis 12:15 Uhr]
Hintergrund ist die kürzlich erfolgte „Ablehnung des Zionismus“ durch die Mehrheit des niedersächsischen Linken-Landesparteitages. Die Antragsteller:innen feiern bereits, den „ersten antizionistischen Landesverband“ der Linkspartei etabliert zu haben, im Rest der Linken regt sich zunehmend Widerspruch angesichts der damit einhergehenden ahistorischen Pauschalisierungen und Ressentiments. Entsprechend soll hier anhand einer gemeinsamen Textlektüre des Artikels „Die Linke ist eine Partei – keine Glaubensgemeinschaft. So muss sie auch handeln.“ von Benjamin-Immanuel Hoff vom 17. März 2026 an notwendigen Klarstellungen zum Begriff Zionismus gearbeitet werden. Zitat: „Die Linke in Deutschland ist eine Partei und keine Glaubensgemeinschaft. Ihr Wesenskern besteht weder im Bekenntnis zum Zionismus oder zum Antizionismus.“
Einleitend werden anhand kurzer Thesen Zusammenhänge und Widersprüche von Feminismus und Zionismus dargestellt und in die Begriffe eingeführt. Durch die gemeinsame Textlektüre im Workshop soll der Zugang niedrigschwellig gehalten werden und eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglicht werden.
Workshop „Wie gehen wir als Linke mit der Bremer V-Mann Affäre um?“
[Von 15:00 bis 16:45 Uhr]
Im Workshop sollen die Ereignisse rund um die kpürzliche Enttarnung des V-Manns Dilan S. in der Interventionistischen Linken sowie die nachfolgenden politischen Auseinandersetzungen und Angriffe der CDU diskutiert werden.
Eine besondere Rolle sollen dabei auch die Auseinandersetzungen um eine Veranstaltung zu toxischer Männlichkeit mit dem Leiter des Bremer Verfassungsschutzes. Wir wollen diskutieren inwiefern der Einsatz von Spitzeln antifeministische Praxis ist. Ziel soll es sein, aus den Erfahrungen zu lernen, um für die kommende politischen Auseinandersetzungen in Zeiten des Rechtsruck besser vorbereitet zu sein.
Es werden Mitglieder der IL Bremen anwesend sein.
Veranstalterin der beiden Workshops ist jeweils die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Die Rote Frühlingsakademie ist eine Veranstaltung der Partei Die Linke Bremen.

