testStyle Politics: Mode, Geschlecht und Schwarzsein

Diskussionsveranstaltung mit Philipp Dorestal (Hamburg)
Montag, 10. Dezember 2012, um 19.30 Uhr
Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen (Raum 5)

Wie wird „Style“ als Mittel der politischen Intervention eingesetzt? Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung und afroamerikanische Organisationen wie die Black Panther Party oder die Nation of Islam – aber auch das Blaxploitation-Filmgenre – bedienten sich eines spezifischen Stylings, um darüber politische Identitäten wie Gender, Race und Sexualität zu inszenieren. Mithilfe der Performativitätstheorie und Ansätzen aus den Cultural Studies eröffnet Philipp Dorestal eine neue Perspektive auf die Geschichte der African Americans und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kulturgeschichte des Politischen und zur Ambivalenz von Identitätspolitik.

Der Referent:
Dr. Philipp Dorestal hat an der FU Berlin, an der Université Paris-X und der Universität Hamburg Geschichte und Philosophie studiert. Er promovierte an der Universität Erfurt mit einer Arbeit über die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Die Dissertation kam im August 2012 unter dem Titel „Style Politics. Mode, Geschlecht und Schwarzsein in den USA, 1943–1975“ beim Transcript Verlag heraus. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der African Americans, Postkoloniale Theorie und die Politische Philosophie des 20. Jahrhunderts.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD e.V.) und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e.V.), Geschäftsstelle Bremen.

Style Politics: Mode, Geschlecht und Schwarzsein

Der Flyer zur Veranstaltung Style Politics: Mode, Geschlecht und Schwarzsein als PDF zum Download.


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