News - Archiv


Linke Sicherheitspolitik?

In unserem Format „rosalux jour fixe“ setzen wir im April und Mai unsere Debatte über linke Außen-, Friedens- und Sicherheitspolitik fort.

Der russische Überfall auf die Ukraine und die darauf folgenden, teilweise scharfen Debatten in der gesellschaftlichen Linken verweisen auf das in der Vergangenheit offenbar ungenügend bearbeitete Lernfeld linker Außen-, Friedens- und Sicherheitspolitik. Hier wurde unsererseits bereits aufgrund der Ereignisse im Jahr 2021 rund um den Afghanistan-Abzug beschlossen, in 2022 niedrigschwellige Diskussionsangebote in diesem Bereich zu machen. Dazu wurde unser Format „jour fixe“ neu aufgelegt; nach dem Februar 2022 dann aber mit dem Schwerpunkt rund um den russischen Krieg in der Ukraine und den Positionen der Linken in diesem Konflikt. Wie auch schon bei ähnlichen Angeboten 2014/15 während des tragischen Höhepunktes des Krieges im Irak und in Syrien stießen unsere Angebote auf besonders dankbare Teilnehmende, die hier den offenen Austausch und die Suche nach Neubestimmungen linker Positionen schätzen.

Linke Sicherheitspolitik und die Haltung zur NATO
Rosalux jour fixe mit Christoph Spehr

Mittwoch, 24. April 2024, um 18:30 Uhr in Bremen, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung!
https://www.rosa-luxemburg.com/event/linke-sicherheitspolitik-und-die-haltung-zur-nato/

Kritische Überlegungen zur Außen- und Friedenspolitik der LINKEN
Rosalux jour fixe mit Friedhelm Grützner

Mittwoch, 15. Mai 2024, um 18:30 Uhr in Bremen, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung!
https://www.rosa-luxemburg.com/event/kritsche-ueberlegungen-zur-aussen-und-friedenspolitik-der-linken/

Worn out tank on the Golan. Foto: Norbert Schepers

Wir verweisen auch auf den April-Schwerpunkt der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem Online-Dossier Die Waffen nieder, dem aktuellen Heft der Argumente-Reihe «Jenseits des Krieges» sowie den Mitte April erscheinenden Atlas der Abrüstung.

Stahl ist Zukunft

Konferenz am Samstag, 13. April 2024, von 10 Uhr bis 18 Uhr in Salzgitter

Der Stahl der Zukunft ist grüner Stahl. Für die Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 muss die deutsche Stahlindustrie innerhalb von zwei Dekaden fast 70 Prozent ihrer Produktionsanlagen komplett ersetzen. Deutschland ist der größte europäische und siebtgrößte Stahlerzeuger der Welt. 90.000 Menschen arbeiten in der deutschen Stahlindustrie. 330.000 Arbeiter*innen sind in der europäischen Stahlindustrie direkt beschäftigt, und 2,67 Millionen Beschäftigte arbeiten in der Stahlindustrie und in ihrem Umfeld. Der Stahlsektor ist also bedeutend sowohl aufgrund der Anzahl der Jobs, aufgrund seiner Rolle in der industriellen Produktion und auch in der notwendigen sozial-ökologischen Transformation. Doch wie kann der Umbau hin zu grüner Stahlproduktion gelingen?

Ab 2025 plant Salzgitter den Start der regulären Produktion von Stahl auf wasserstoffbasierter Technik. Doch grün ist der Stahl erst, wenn der genutzte Wasserstoff mit erneuerbaren Energien hergestellt wurde. Wie können wir das sicherstellen? Und wie laufen die Diskussionen zu Erneuerbaren und notwendiger Infrastruktur für Wasserstoff in anderen europäischen Ländern, die ebenfalls Stahl produzieren – wie z.B. in Frankreich, Italien und Spanien? Wie muss dem notwendigen Weiterbildungsbedarf begegnet werden? Und welche Bedingungen wollen wir einfordern, wenn Subventionen fließen? Welche Rolle spielt die öffentliche Hand als Aktionär – das Land Niedersachsen besitzt 26,5 Prozent der Anteile der Salzgitter AG. Wie kann die notwendige sozial-ökologische Transformation finanziert werden, wenn doch gleichzeitig sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene an der Schuldenbremse festgehalten wird? Und wie können die Gewerkschaften zum Treiber der Transformation werden? Und welche Rolle spielt hier die Mitbestimmung?

Sharepic Konferenz Stahl ist Zukunft Roaa-Luxemburg-Stiftung Büro Brüssel 13.04.2024 10 bis 18 Uhr in Salzgitter
Sharepic Stahlkonferenz

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Schulprojekttage 2024 ‚Soziale Gerechtigkeit‘

Die Rosa-Luxemburg-Initiative (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen) bietet auch 2024 wieder Schulprojekttage an, für Berufsschulklassen und die Oberstufe von Gesamtschulen. Der interaktive Workshop zur sozialen Gerechtigkeit fördert das Bewusstsein für strukturelle Ungerechtigkeiten. Gemeinsam erkunden wir die Strukturen und Herausforderungen, indem Schüler:innen ihre persönlichen Erfahrungen mit Benachteiligungen benennen. Ziel ist es, die geteilten Erfahrungen als Teil gesellschaftlicher Probleme zu erkennen und die Sprachfähigkeit über Ungerechtigkeitserfahrungen auszubauen. Schüler:innen erfahren Solidarität und Empowerment, indem sie erkennen, dass gemeinsame Kämpfe gegen Ungerechtigkeiten durch solidarisches Organisieren möglich sind.

Meldet Eure Klasse jetzt für den Projekttag an, um gemeinsam die vielfältigen Aspekte sozialer Gerechtigkeit zu erkunden! – Für weitere Informationen und Anmeldung kontaktiert uns über das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung oder direkt unseren Referenten Alban Berisha, eMail: berisha@rosa-luxemburg.com.

Bild von einem Nozizblock mit Stift und Notizen, einer Kaffeetasse, einem Laptop sowie Flyers der RLS.
Foto: Alban Berisha

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Willkommen 2024

Auch wir wünschen ein gutes neues Jahr!

Neujahr 2024 am Bremer Weserwehr (Foto: Norbert Schepers)
Neujahr 2024 am Bremer Weserwehr (Foto: Norbert Schepers)

Die Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni 2024 werfen ihre Schatten voraus:
Nächste Woche Mittwoch, 17.01.2024, um 18:30 Uhr bieten wir deshalb eine Einführung in die Funktionsweise der Europäischen Union am Beispiel der Sozialpolitik an.
Wir bitten um Anmeldung: https://www.rosa-luxemburg.com/event/europaeische-union-und-sozialpolitik-2/

Auch zum Jahresanfang bieten wir wieder unseren ganzjährigen Lektürekurs zu Karl Marx’ Kapital (Band 1) an.
Wir bitten um Anmeldung: https://www.rosa-luxemburg.com/event/lektuerekurs-zu-karl-marx-das-kapital-kritik-der-politischen-oekonomie-band-1/

Weitere Veranstaltungen folgen in Kürze.

Bremer Programm zum 27. Januar 2024

Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch dieses Jahr wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Das Programm-Faltblatt steht hier auf unserer Website als PDF zum Ansehen bzw. zum Download bereit. Die gedruckte Version des Flyers ist u.a. in der Landeszentrale erhältlich. – Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft«.

Der 27. Januar ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee im Jahr 1945. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Unerfülltes Versprechen

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird heute 75 Jahre alt

Wenn derzeit von Menschenrechten die Rede ist, dann oft mit dem Zusatz «mit Füßen getreten». Selbst der Blick vor die eigene Haustür ist unbefriedigend: Deutschland steht in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Liste der Länder, in denen Meinungs- und Versammlungsfreiheit bedroht sind.

Am 10. Dezember 1948 beschloss die Weltgemeinschaft die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, ein Meilenstein für grundlegende Freiheiten. Die Geschichte lehrt uns, dass die Umsetzung der Menschenrechte ein fortlaufender, kontinuierlicher Prozess ist. Die Vision einer Gesellschaft, in der Menschenrechte für Alle gleich gelten, bleibt ein lebendiges, aber bislang unerreichtes Ziel. Obwohl die Erklärung nicht bindend ist, bietet die Menschenrechtserklärung einen entscheidenden Leitfaden für die Förderung einer gerechten und freien Gesellschaft, in der die Würde und Freiheit jedes Menschen geschützt ist. Für linke Politik muss das Prinzip gelten, dieses Ideal niemals aufzugeben.

https://www.rosalux.de/menschenrechte

Menschenrechtsaktivistin und First Lady Eleanor Roosevelt mit einem Poster der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (in englischer Sprache), Lake Success, New York, ca. November 1949.
CC BY 2.0, Foto: FDR Presidential Library & Museum, via Wikimedia Commons

Schließungszeit unseres Büros im Winter 2023/24

In den Weihnachtsferien 2023 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 23. Dezember bis zum 5. Januar 2024 geschlossen. Während dessen sind wir nicht (bzw. nur eingeschränkt) erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Nächste Schließungszeit unseres Büros sind die Winterferien am 1. und 2. Februar 2024.

Das Jahresende naht: Der Kassenschluss für die Abrechnung von Projekten aus dem laufenden Jahr ist der 15.12. (vormittags um 9 Uhr), Ausnahmen nur in Absprache mit der Geschäftsführung.

Weihnachtsstern vor unserem Büro Am Wall in Bremen

Wir wünschen eine hoffentlich gesunde und erholsame Winterzeit!

Schließungszeit unseres Büros im Herbst 2023

In den Herbstferien 2023 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 23. bis zum 31. Oktober geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen angenehmen Herbst!

Die Vier-Tage-Woche: Arbeitszeitpolitik rückt wieder in den Fokus

Die Vier-Tage-Woche im Vereinigten Königreich
Die Ergebnisse des bislang größten Pilotprojekts weltweit

Nach Jahrzehnten weitgehenden Stillstands auf dem Gebiet der Arbeitszeitpolitik hat das Thema im europäischen Ausland in den letzten Jahren wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Von Island über Großbritannien bis Spanien experimentieren immer mehr Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und öffentliche Dienststellen erfolgreich mit der Vier-Tage-Woche. Der bislang größte derartige Feldversuch fand im vergangenen Jahr in Großbritannien statt. Über 60 Unternehmen mit insgesamt rund 2.900 Beschäftigten erprobten von Juni bis Dezember 2022 eine Vier-Tage-Woche in Form des 100-80-100-Modells: 100 Prozent Bezahlung, 80 Prozent Arbeitszeit, 100 Prozent Leistung. Die wissenschaftliche Auswertung dieses Versuchs, den die Rosa-Luxemburg-Stiftung heute in deutschsprachiger Übersetzung vorlegt, zeigt den durchschlagenden Erfolg.

92 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Vier-Tage-Woche fortführen zu wollen, 96 Prozent der Beschäftigten befürworteten das ebenfalls. Angstzustände, Müdigkeit, Schlafprobleme und andere Burnout- Symptome gingen zurück, eine deutliche Mehrheit berichtete von einer besseren Work-Life-Balance sowie von positiven Auswirkungen auf ihr Familien- und Sozialleben…

Zusammenfassung und Download der Studie bei der RLS.

Philipp Frey ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe «Digitale Technologien und gesellschaftlicher Wandel» am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) in Karlsruhe, Research Affiliate von Autonomy sowie Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg. Er spricht heute, am 25. September 23, bei der Bremer Arbeitszeitinitiative und des Forum für Arbeit Bremen zum Thema Vier-Tage-Woche: Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven (um 18 Uhr im DGB Haus Bremen).

Siehe auch www.bremer-arbeitszeitinitiative.de

Freiheit für Boris Kagarlitsky

Einladung zum öffentlichen Protesttreffen „Freiheit für Boris Kagarlitsky“ in Bremen:
Samstag, 16. September, um 14 Uhr am Bremer Roland, im Rahmen des weltweiten Protesttages #FreeBoris.

Wir sind schockiert und entsetzt darüber zu erfahren, dass am 25. Juli der prominente russische sozialistische Denker Boris Kagarlitsky in Moskau unter konstruierten Anschuldigungen des „Rechtfertigens von Terrorismus“ verhaftet wurde. Boris Kagarlitsky ist ein akademischer Gelehrter, dessen soziologische und philosophische Arbeiten weltweit bekannt sind. Seine Artikel, Bücher und Interviews werden in vielen Sprachen veröffentlicht. Er ist ein führender linker russischer Intellektueller, der auch mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammen gearbeitet hat.

Der eigentliche Grund für die Repressionen gegen Kagarlitsky liegt darin, dass er seit Februar 2022 konsequent die Aggression gegen die Ukraine angeprangert hat, und dabei betont hat, dass dieser barbarische Krieg nicht nur dem ukrainischen Volk, sondern auch gewöhnlichen Russen unsäglichen Schaden zufügt. Obwohl viele von uns in der Vergangenheit nicht mit Kagarlitsky übereingestimmt haben, erkennen und loben wir, wie mutig er sich gegen die bedauernswerten Entscheidungen der russischen Regierung ausgesprochen hat und einer der seltenen öffentlichen Stimmen in Russland geblieben ist, die sich gegen den Krieg aussprechen. Er ist im Land geblieben und führt den YouTube-Kanal „Rabkor“, wo er weiterhin gegen die Militarisierung kämpft und tiefgreifende Veränderungen in Russland fordert. 

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Schulprojekttage 2023 gestartet

Heute am 6. September 2023 starten wir unsere nächste Runde von Projekttagen an Bremer Schulen zum Thema Soziale Gerechtigkeit. Diesmal sind wir für zwei Schulklassen am Schulzentrum Blumenthal. Im Herbst sind wir noch für zwei weitere Termine in Bremen-Nord, u.a. am 29.09. in Blumenthal. Im Dezember 2022 haben wir an der Inge-Katz-Berufsschule in der Bremer Neustadt erfolgreich den ersten Projekttag durchgeführt: Hier ein kurzer Bericht.

Die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen bietet einen unentgeltlichen Workshop zum Thema Soziale Gerechtigkeit an. Das Workshop-Angebot ist sehr interaktiv angelegt und setzt bei den lebensweltlichen Erfahrungen der Schüler:innen an. Durch einen breiten Pool an Methoden bieten wir den Schüler:innen einen großen Raum für das Artikulieren und Reflektieren eigener und allgemeiner Ungerechtigkeitserfahrungen und bieten nach verschiedenen Inputs durch die Teamer:innen einen Raum für Diskussionen rund um die Thematik Soziale Gerechtigkeit.

Interessierte melden sich gerne in unserem Büro!

Kein Wunder an der Weser

Die Wahlen in Bremen (und Berlin) vor dem Hintergrund der Strategieentwicklung der LINKEN

von Christoph Spehr

Wahrscheinlich war schon lange niemand mehr so aus dem Häuschen darüber, das Ergebnis der letzten Landtagswahl gehalten zu haben, wie die LINKE am 14. Mai 2023 in Bremen. Stefan Reinecke brachte es in der taz auf den Punkt:

„Die Linkspartei hat in Bremen ihr Ergebnis von 2019 ungefähr gehalten. Dieser Satz ist faktisch zutreffend – verfehlt aber das Wesentliche. Denn dieses Resultat ist ein kleines Wunder. Rund 11 Prozent haben in Bremen links gewählt – und damit fast sieben Prozentpunkte mehr, als die Partei in Umfragen im Bund derzeit erreicht. Das ist äußerst ungewöhnlich.“[1]

Ein Zeichen, keine Trendwende

Dass die LINKE sich bei der Bremen-Wahl derart weit vom Bundestrend abkoppeln konnte, ist, wie die ganz ähnlich gelagerte Berlin-Wahl drei Monate vorher, von großer bundesweiter Bedeutung. Es zeigt: Für eine LINKE, die durch konkrete Politik überzeugt, mit positiven Botschaften auftritt, sich im Feld links der Mitte verortet weiß, der Gesellschaft fortschrittliche Problemlösungen anbietet und dabei auch zur Übernahme von Regierungsverantwortung bereit ist, gibt es einen Bedarf. Ob es für eine LINKE, die an populistische Erklärungen und Positionen anschließt, vorwiegend negative Erfahrungen und Anklagen artikuliert, sich besonders scharf von SPD und Grünen abgrenzt und das politische Links-rechts-Schema tendenziell durch ein Eliten-gegen-Volk-Schema ersetzt, ebenfalls einen Bedarf gibt, weiß man nicht. Aber dass die Version der LINKEN, die in Bremen und Berlin angeboten wurde, für die LINKE nicht nur überlebenssichernd, sondern auch aussichtsreich ist, ist mit den beiden Landtagswahlen empirisch geklärt. Das gilt für die Bremen-Wahl ganz besonders, denn sie war die erste Landtagswahl nach der Ankündigung von Sahra Wagenknecht, künftig nicht mehr für die LINKE kandidieren zu wollen.[2]

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Die neue Runde für Stipendien hat begonnen

Das Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) vergibt zweimal im Jahr Stipendien an Studierende und Promovierende. Für eine Förderung ab 1. April 2024 steht jetzt das Bewerbungsportal des Studienwerks bis zum 1. Oktober 2023 offen. 
Bitte weist gern Genoss:innen, die vor Beginn eines Studiums stehen, die studieren oder promovieren wollen, auf die Möglichkeit zur Bewerbung hin. Alle Informationen dazu findet ihr hier: https://www.rosalux.de/stiftung/studienwerk/stipendienbewerbung

Das Studienwerk vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, die ein ausgeprägtes politisches bzw. gesellschaftliches Engagement im Sinne der RLS nachweisen können, die über gute Studien- bzw. schulische Leistungen verfügen, und die einen Bezug zur Stiftung haben. Zusätzlich zu den genannten Kriterien findet der persönliche Hintergrund eine besondere Beachtung. 
Das Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung freut sich auf Eure Bewerbungen!

Schließungszeit unseres Büros im Sommer 2023

In den Sommerferien 2023 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 17. Juli bis zum 16. August geschlossen. Während dieser Zeit sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen erholsamen Sommer!

Angebot Schulprojekttag Soziale Gerechtigkeit

Die Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen bietet einen unentgeltlichen Workshop zum Thema soziale Gerechtigkeit an. Das Workshop-Angebot ist sehr interaktiv angelegt und setzt bei den lebensweltlichen Erfahrungen der Schüler:innen an. Durch einen breiten Pool an Methoden bieten wir den Schüler:innen einen großen Raum für das Artikulieren und Reflektieren eigener und allgemeiner Ungerechtigkeitserfahrungen und bieten nach verschiedenen Inputs durch die Teamer:innen einen Raum für Diskussionen rund um die Thematik soziale Gerechtigkeit.

Am 21.12.2022 starteten wir an der Inge-Katz-Berufsschule in der Bremer Neustadt erfolgreich den ersten Projekttag, erlebten einen tollen und lehrreichen Tag und setzen nun das Angebot in 2023 fort: Hier ein kurzer Bericht.

Seminarziele

  • Die Schüler:innen sollen sich über Ungerechtigkeiten in der Schule und Alltag austauschen, ihre bisweilen diffusen Leidenserfahrungen als Ungerechtigkeiten benennen können und feststellen, dass es sich oft um gemeinsam geteilte Erfahrungen und Problemlagen handelt.
  • … soll bewusst werden, dass viele dieser Erfahrungen strukturell im Kapitalismus und den damit verbundenen Herrschaftsverhältnissen begründet sind. Durch diese Einordnung scheinbar individueller Probleme und Missstände in die gesellschaftlichen Verhältnisse können die Schüler:innen ihre Sprachfähigkeit über Ungerechtigkeitserfahrungen weiter ausbauen.
  • … sollen erkennen, dass erfolgreiche Kämpfe gegen soziale Ungerechtigkeiten geführt werden können, wenn Menschen sich solidarisch organisieren. Sie gehen daher auch mit einem empowernden Gefühl aus dem Seminartag heraus.

Für wen?

Das Bildungsmodul soziale Gerechtigkeit richtet sich an Berufsschüler:innen und Schüler:innen von Gesamtschulen höherer Klassenstufen (ab. Klasse 10).

Bild von einem Nozizblock mit Stift und Notizen, einer Kaffeetasse, einem Laptop sowie Flyers der RLS.
Foto: Alban Berisha

Ablauf

Der Projekttag gliedert sich in drei inhaltliche Blöcke:

  1. Erfahrungen und Ursachen von Ungerechtigkeit (90 Min)
  2. Geht Gesellschaft gerechter? (90 Min)
  3. Was tun gegen Ungerechtigkeiten? (90 Min)

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Bürgerschaftswahlen 2023

Am 14. Mai 2023 wurde in Bremen gewählt. Zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft stellt die Rosa-Luxemburg-Stiftung wieder einen Wahlnachtbericht zur Verfügung.

Moritz Warnke, Referent der Rosa-Luxemburg-Stiftung, hat in der Wahlnacht erste Analysen und Wertungen vorgenommen. Der aktuelle Wahlnachtbericht steht ab sofort auf der Webseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Verfügung.

Seit der Europawahl 2004 erscheinen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung die aktuellen Wahlnachtberichte zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen, mit denen bereits in der Nacht nach der Wahl aktuelle Berichte und erste Analysen zur Verfügung stehen.

Nachtrag:
Unter wahlen.bremen.de können die Endergebnisse der Bremer Wahlen (Wahl der Bremischen Bürgerschaft, der Ortsbeiräte in Bremen und der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven) eingesehen werden.

Unsere Veranstaltung zur Wahlauswertung im Rahmen des rosalux jour fixe:
Nach den Bremer Wahlen – Wo steht die LINKE?
rosalux jour fixe: Wahlauswertung mit Christoph Spehr und anderen
Mittwoch, 28. Juni 2023, um 18:30 Uhr in Bremen, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Mit Anmeldung!

Jugendbildungsfestival für verbindende linke Kämpfe

Bildung Machen – Bildet Banden!

Das Jugendbildungsfestival für verbindende linke Kämpfe

Du machst Bildungsarbeit für deine politische Gruppe, einen Verein oder Kollektiv? Dich interessiert, wie andere Leute ihre Themen zugänglich machen? Du kennst junge lokale Strukturen und würdest dich gerne breiter vernetzen?

Im Schloss Trebnitz treffen wir uns vom 09. bis zum 11. Juni 2023 und feiern 20 Jahre Jugendbildung und schauen mit Mut in die Zukunft. Wir wollen die Jugendbildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung umkrempeln und wollen das gemeinsam mit jungen Aktiven machen. Jetzt ist es Zeit neue Schritte zu gehen und verbindender und emanzipatorischer gemeinsam stärker zu werden. Dafür brauchen wir dich!

Ein ganzen Wochenende wollen uns kennenlernen, gemeinsam lernen und diskutieren. Zwischen Raum für Vernetzung und Austausch, Workshops, Theater und weiteren Überraschungen bleibt auch Zeit zum Entspannen.

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Mitgliederversammlung 2023

Am Mittwoch, 15. März 2023, fand die Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Initiative, welche die Bremer Landesstiftung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist, im Bremer Ostertor statt.

Der Versammlungsleiter Norbert Schepers begrüßte insbesondere Radek Krolczyk, in dessen Galerie K‘ die Versammlung tagte und der im Anschluss an die Versammlung mit einer kleinen Führung einen Einblick in die Arbeit seiner Galerie gab. Zahlreiche Abmeldungen wegen aktueller Erkrankungen und Krankenhausaufenthalte wurden ausgerichtet. Die Versammlung war bereits für den Oktober geplant und musste wegen verschiedener Verhinderungen von Vorstandsmitgliedern verschoben werden.

Anwesende Vorstandsmitglieder berichten über die Arbeit des Vereins und des Vorstandes in den beiden vergangenen Jahren. Punkte waren dabei unter anderem gelungene Eigenveranstaltungen und Veranstaltungskooperationen, Zusammenarbeit mit der RLS-Bundesstiftung, Entwicklung der ehrenamtlichen Arbeit, Aufgaben und Schwerpunkte für das kommende Jahr. Das schrittweise Auslaufen der Einschränkungen infolge der Pandemie und die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen hat das vergangene Jahr geprägt. Die Teilnehmendenzahlen blieben in einzelnen Bereichen teilweise noch verhalten; generell war aber der Bedarf nach Begegnung und Austausch vis-à-vis spürbar.

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Schulprojekttage ‚Soziale Gerechtigkeit‘ gestartet

Die Rosa-Luxemburg-Initiative hat in 2022 die Durchführung von Projekttagen zum Thema „Soziale Gerechtigkeit“ für Berufsschüler:innen und Schüler:innen von Gesamstschulen höherer Klassenstufen vorbereitet. Diese Projekttage finden im Rahmen eines Modellversuchs zur Durchführung von Projekten zur politischen Bildung an Schulen statt. Das Konzept für den Projekttag ist eng angelehnt an ein bundesweites Modellprojekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) und wird in Bremen von Alban Berisha in enger Abstimmung mit Norbert Schepers verantwortet und zusammen mit Sefanit Embaye durchgeführt.

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5. Konferenz Gewerkschaftliche Erneuerung

Das Programm zur «5. Konferenz gewerkschaftliche Erneuerung» (12.-14. Mai, Bochum) ist erschienen! Ihr findet es hier (PDF zum Download).

Mit bereits über 600 Anmeldungen, einem Trägerkreis von 15 gewerkschaftlichen Gliederungen aus Ruhrgebiet und NRW sowie sechs Medienpartnern verspricht sie, die bisher Größte in dieser Konferenz-Reihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu werden.  

Das Programm mit seinen 25 Arbeitsgruppen, seinen Plenumsveranstaltungen und Vernetzungstreffen umfasst mehr als 150 mitwirkende Kolleg:innen, die ihre Themen in die Konferenz tragen werden.

Es deckt eine große Bandbreite rund um die gewerkschaftliche Erneuerung ab, von neuen Streik- und Aktionsformen über Ansätze stärkerer Beteiligung in Tarifrunden bis hin zu Erfahrungen mit Organizing. Neben historischen Rückblicken auf Kämpfe etwa bei Opel Bochum, Ford oder Rheinhausen wird es um die aktuellen Tarifkonflikte angesichts hoher Inflation, den Umbau der Industrie und Ausblicke auf kommende, offensive Auseinandersetzungen gehen. Aber auch gemütliches Beisammensein und gemeinsames Feiern sollen nicht zu kurz kommen. 

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Erdbeben in der Türkei und Syrien – Unterstützungsmöglichkeiten

Wir alle verfolgen mit Schrecken die Nachrichten, die uns aus der Türkei und Syrien erreichen. Über 9.400 Todesopfer wurden bislang bestätigt, über 40.000 Menschen verletzt. Expert*innen gehen davon aus, dass die Zahl der Opfer und Verletzten in den nächsten Tagen noch massiv steigen wird. Insgesamt sind rund 23 Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen.

Personen von vor Ort berichten von katastrophalen Zustände und unfassbarem Leid. Überlebende warten in eisiger Kälte verzweifelt auf ein Lebenszeichen ihrer Angehörigen. Es mangelt an warmer Kleidung und Lebensmitteln. Ebenso an Gerätschaften, die die immer noch in den Trümmern eingeschlossenen Menschen befreien könnten. Staatliche Unterstützung lief nur sehr langsam und völlig unzureichend an. In manchen Regionen ist sie immer noch nicht angekommen.

Auf Seiten der Türkei sind Regionen betroffen, die bereits in der Vergangenheit massiv vernachlässigt wurden und in denen die dort lebenden kurdischen, alevitischen und weitere Minderheiten enormen Repressionen durch das türkische Regime ausgesetzt waren. In Syrien trifft das Beben vor allem Menschen, die aufgrund des Bürgerkrieges und den türkischen Angriffen bereits in Not leben. Schnelle Hilfe gestaltet sich dort aufgrund geschlossener Grenzen, Sanktionen und erneuter Angriffe seitens der Türkei momentan als sehr schwierig. Es ist daher umso wichtiger, jetzt Organisationen zu unterstützen, die vor Ort Hilfe leisten.

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Kapitalismus für Einsteiger*innen

Methoden und Workshops für die kritische ökonomische Bildung

Der Anspruch des Materials wird durch den Titel auf den Punkt gebracht: Teamer*innen und Lehrkräften werden Konzepte für drei Workshops bereitgestellt, die Jugendlichen und Erwachsenen einen Einstieg in die Beschäftigung mit der kapitalistischen Ökonomie mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten ermöglichen (soziale Ungleichheit, Ökologie und Care-Arbeit). 

Die Vermittlung geschieht mithilfe von partizipativen und kreativen Methoden wie Planspielen, Murmelrunden oder der Erstellung von Schaubildern. Das Material ist dabei so konzipiert, dass Multiplikator*innen der Bildungsarbeit es für ihre Arbeit verändern können.

Die drei Workshop-Konzepte für die Bildungsarbeit werden mit methodischen Anleitungen und Hinweisen für die Teamer*innen vorgestellt.

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Bremer Programm zum 27. Januar 2023

Zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wird auch dieses Jahr wieder rund um den 27. Januar ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm angeboten, koordiniert von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein »Erinnern für die Zukunft«. Das Programm-Faltblatt steht hier auf unserer Website als PDF zum Ansehen bzw. zum Download bereit. Die gedruckte Version des Flyers ist u.a. in der Landeszentrale erhältlich. – Die Rosa-Luxemburg-Initiative unterstützt »Erinnern für die Zukunft«.

Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und so wurde Auschwitz zum Inbegriff der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime.

Schließungszeit unseres Büros im Winter 22/23

In den Weihnachtsferien 2022 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 23. Dezember bis zum 6. Januar 2023 geschlossen. Während dessen sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Das Jahresende naht:
– Der Kassenschluss für die Abrechnung von Projekten aus dem laufenden Jahr ist der 15.12. (vormittags um 9 Uhr), Ausnahmen nur in Absprache mit der Geschäftsführung.
– Nächste Schließungszeit unseres Büros sind die Winterferien vom 30. bis zum 31.01.2023.

Weihnachtsstern vor unserem Büro Am Wall in Bremen

Wir wünschen eine hoffentlich gesunde Winterzeit!

Sorgende Städte: Care-Arbeit vergesellschaften, wo sie stattfindet

Konferenz in Bremen
Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Januar 2023

Das Leben ins Zentrum stellen! Diese Forderung feministischer Bewegungen ist so umfassend, wie die eskalierenden Krisen, denen sie begegnen müssen. Immer mehr Menschen können ihren Alltag nur unter Stress bewältigen. Mitten in eine Krise der Daseinsvorsorge trifft die Pandemie gefolgt von Krieg, Inflation und explodierende Energie- und Lebensmittelkosten. Von der alles überwölbenden Klimakrise, die für viele auch Flucht bedeutet, ganz zu schweigen. Niedrige Löhne, entgrenzte Arbeit und steigende Mieten treffen Frauen in besonderer Weise. Auch, weil sie es sind, die zu Hause kompensieren, was durch kaputt gesparte soziale Infrastrukturen wegbricht. Nicht selten bedeutet hohe Sorgeverantwortung auch Armut und soziale Isolation. 

Was lässt sich tun gegen die fortschreitende Inwertsetzung des Lebens? Wie könnte eine Ökonomie aussehen, die das Wohl der Vielen zum Ziel hat und jede Arbeit wertschätzt? Wie müssen Institutionen aussehen, in denen wir demokratisch darüber entscheiden, wie Sorgearbeit organisiert werden kann, und in denen eine Vielfalt von Bedürfnissen zu ihrem Recht kommt? 

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Digitalisierung – Zwischen Herrschaftstechnik und sozialem Fortschritt

Online-Veranstaltungsreihe

Digitale Technologien bestimmen nicht nur in zunehmendem Maße unseren Alltag, sondern auch viele Bereiche der Politik, der Ökonomie und des Arbeitslebens. Sind sie für die einen Inbegriff des Überwachungskapitalismus und neuer gefährlicher Arten der Kriegsführung, sehen andere in der „digitalen Revolution“ und künstlicher Intelligenz den Schlüssel zur Lösung zentraler Menschheitsprobleme. Wir wollen uns in unserer Veranstaltungsreihe kritisch mit zentralen Themen der Digitalisierung auseinandersetzen.

Programm:

Anmeldung bitte jeweils an: anmeldung@rls-nds.de

Eine Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und des Rosa-Luxemburg-Clubs Hannover; in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, dem Kurt Eisner Verein für politische Bildung in Bayern e.V. / Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, der Rosa-Luxemburg-Initiative – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, dem Bildungswerk ver.di Niedersachsen und dem Projekt moderner Sozialismus Hannover. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Weitere Veranstaltungen folgen in 2023.

Rosa-Luxemburg-Werkausgabe goes digital

Die Schriften von Rosa Luxemburg sind jetzt auch digital zugänglich. Anlässlich der Haftentlassung von Rosa Luxemburg am 8. November 1918, am Vorabend der Ausrufung der Republik, veröffentlicht der Karl Dietz Verlag Berlin die digitale Edition ihrer Schriften.

Seit den 1970er Jahren erscheint bei Dietz die umfassendste Sammlung der Schriften von Rosa Luxemburg (1871–1919). Die digitale Edition erweitert zukünftig die in Buchform vorliegenden Bände. Sie ermöglicht es, Luxemburg neu oder erstmals zu entdecken, umfassend und vor allem frei zugänglich. Zu finden ist sie unter: rosaluxemburgwerke.de.

„Unsere Namensgeberin ist im 21. Jahrhundert angekommen. Durch die digitale Werkausgabe können wir ihre Gedanken besser für die Analyse und Kritik der Verhältnisse nutzbar machen. Das passt in diese Zeit“, so Daniela Trochowski, Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Rosa Luxemburgs Texte können jetzt per Volltextsuche erschlossen und gefundene Zitate einfach per Mausklick mit einer Quellenangabe versehen werden. Ingo Stützle, Dietz Verlag Berlin: „Die digitale Edition erweitert die Luxemburg-Werkausgabe. Für einen Verlag, der dem gedruckten Buch verpflichtet ist, ein aufregendes Neuland. Papier und Nullen und Einsen sind kein Widerspruch mehr.“

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L!NX – Digitale Bildungsplattform der Rosa-Luxemburg-Stiftung startet

Passend zum Weltbildungstag am 9. September geht L!NX online – die digitale Lernplattform der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Vielfältige Materialien, wie Quizze, Karten, Erklärvideos und mehr, bieten einen niedrigschwelligen Zugang auch zu schwierigen Themen. Lernende und Multiplikator*innen können hier kostenlos auf multimediale und interaktive Formate zugreifen, die Grundlagenwissen zu verschiedenen Themen bieten. Das Spektrum reicht von Globalisierung und Handel über Geschichte und Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Migration, Antirassismus und Antifaschismus bis hin zu Organizing, Klimagerechtigkeit, Ernährungssouveränität und Feminismus.  

Das Angebot ist konzipiert für Selbstlernende und Anbieter*innen von Workshops und anderen Bildungsformaten und wird künftig auch englischsprachige Beiträge beinhalten.

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Schließungszeit unseres Büros im Herbst 22

In den Herbstferien 2022 bleiben die Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative und das Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 24. Oktober bis zum 2. November 2022 geschlossen. Während dessen sind wir nicht erreichbar. – Die Schließungszeiten unseres Büros orientieren sich in der Regel an den Bremer Schulferien und Feiertagen sowie an Abwesenheiten durch Dienstreisen.

Wir wünschen einen schönen Herbst!

Ausschreibungen der RLS für Bremen

Zwei Ausschreibungen der RLS mit Bezug zu Bremen: 

Einerseits geht es um eine Analyse der Eigentums-Struktur im Mietwohnmarkt in Bremen im Vergleich mit anderen Großstädten, zum anderen um eine Vorwahlanalyse zu den nächsten Bürgerschaftswahlen im Mai 2023. 

Werkvertrag Journalistische Recherche und Artikel, Thema: Eigentums-Struktur im Miet-Wohnungsmarkt ausgewählter Großstädte. Auswirkungen unterschiedlicher Eigentumsstrukturen auf den Wohnungsmarkt. Bewerbungsfrist: (verlängert)

Werkvertrag Journalistische Vorwahlanalyse, Thema der Analyse sind die Bürgerschaftswahlen Bremen. Bewerbungsfrist: 01.10.2022

Fühlt Euch ermutigt, Euch gegebenenfalls selbst zu bewerben oder diese Ausschreibungen gezielt an geeignete Personen weiter zu leiten. Alle Rückfragen zur Ausschreibungen selbst richtet bitte direkt an Andreas Thomsen in der RLS.